Mrz 29

CRM…. da bin ich in den letzten Tagen dann auch noch mal drüber gestolpert und hmm.. das klingt irgendwie wie eine kleine Zusammenfassung von dem worum es mir eigentlich geht in diesem Blog: Herauszufinden wie man die Beziehung zum Kunden verbessern kann. Für CRM ist das quasi eine kleine Definition.. trotzdem hier noch mal der Wikipedia Auszug bevor es überhaupt ans eigentliche Thema geht:

Customer-Relationship-Management, kurz CRM (dt. Kundenbeziehungsmanagement) oder Kundenpflege, bezeichnet die konsequente Ausrichtung einer Unternehmung auf ihre Kunden und die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse. Die dazugehörende Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen ist ein wichtiger Baustein und ermöglicht ein vertieftes Beziehungsmarketing. In vielen Branchen (z. B. TelekommunikationVersandhandel, Dienstleistungsunternehmen) sind Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden langfristig ausgerichtet. Mittels CRM werden diese Kundenbeziehungen gepflegt, was sich maßgeblich auf den Unternehmenserfolg auswirken soll.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Customer-Relationship-Management

Es geht also um ein Unternehmensmodell oder gar eine Unternehmensphilosophie die darin begründet ist sich auf den Kunden zu konzentrieren, die Beziehung zu ihm aufzubauen und langfristig zu stärken. Klingt doch klasse! 😀
Naja.. ich hab dann erstmal ein bisschen weiter gesucht nach Definitionen und Material dazu und bin dabei auf viele Firmen gestoßen die daraus einfach eine Geschäftsidee gemacht haben. CRM fängt nach deren Auffassung damit an dass man eine Kundendatenbank einrichtet die einen praktischer Weise dann erinnern kann falls es mal wieder fällig ist Kunde X anzurufen. Aber auch die Aquise der einzutragenden Kunden spielt eine zentrale Rolle die laut besagter Firmen fachmännisch gemanaged werden sollte.

Ein weiterer Teil des CRM ist eine sogenannte „Wirtschaftlichkeitsorientierung“. Dahinter verbirgt sich die Strategie, sich auf eben diese Kunden zu konzentrieren die besonders viel einbringen (Customer Liftetime Value) und von längerem Nutzen sind. Das lässt sich auf die Hochzeitsfotografie wahrscheinlich nur bedingt übertragen. 😀
Wir haben zwar Kunden über die wir überdurchschnittlich viele neue Hochzeiten bekommen aufgrund von Empfehlungen allerdings heiratet trotzdem jedes Pärchen nur einmal. Langfristige Kundenbeziehungen in der Hochzeitsfotografie äußern sich eher durch Folgeaufträge im Portraitbereich, beispielsweise Familienaufnahmen, Neugeborenenshoots oder Pärchenfotos der Paare. Dahingehend ist ein CRM-System sicherlich nützlich.

Wirklich zutreffend, auch auf die Dienstleistung der Hochzeitsfotografie äußert sich die nächste Charaktereigenschaft des CRM-Systems: „Individualisierung durch Differenzierung der Kundenbeziehungen“. Puh – das klingt erstmal ganz schön komplex.. Dahinter verbirgt sich aber nichts weiter als die Tatsache dass Kunden, und insbesondere Kundenwünsche, unterschiedlich sind und deshalb irgendwie auseinandergehalten werden müssen. Gerade bei Hochzeiten wünscht sich eigentlich jedes Brautpaar irgendetwas anders. Da ist es essentiell bei jedem Vorgespräch beispielsweise schon mitzuschreiben was sich das Brautpaar wünscht und diese Notizen auch weiter zu behalten nach der Hochzeit um eventuelle Wünsche bei späteren Geschenken berücksichtigen zu können.

Insgesamt eine wirklich spannende Sache finde ich, in die ich mal kurz reinschnuppern wollte.

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