Mrz 13

Die Einzigartigkeit in der Hochzeitsfotografie Teil 1 – Hinführung

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Bild: Paul Traeger Photography

Was macht eigentlich gute Hochzeitsfotografie aus? Oder vielleicht besser gesagt: Was ist einzigartig in der Hochzeitsfotografie? Was unterscheidet diese Dienstleistung von anderen?

Als erste Antwort auf diese Frage bekam ich von einem Kollegen neulich: „Naja – du arbeitest halt mit glücklichen Menschen zusammen und hast ne Riesen Verantwortung, weils eben ein einmaliger Tag ist“.

Diesen Satz würde ich gern erst einmal aufschlüsseln in die einzelnen Aspekte die wirklich herausstechen in der Hochzeitsfotografie: „Glückliche Kunden“, ein besonderes, einmaliges und nicht wiederholbares Ereignis und somit Verantwortung.

Glückliche Kunden. Das kann man unterschiedlich definieren: Einerseits in Kunden die von der Grundstimmung her fröhlich sind weil es um ihre Hochzeit geht und andererseits kann man es als Hauptziel der eigentlichen Dienstleistung definieren die wir Hochzeitsfotografen ausüben: Den Kunden glücklich machen.

Das ist ja sicherlich schon mal ein guter Ansatz. Diese Kunden haben natürlich unterschiedliche Wünsche, Ansprüche und Vorstellungen von der Leistung. Doch egal ob es um möglichst epische Bilder wie die von Marco Schwarz geht oder um hauptsächlich emotionale Bilder wie die von Nadia Meli – Gemeinsam haben die Bilder eines auf jeden Fall. Kunden die ihren Hochzeitsfotografen vertrauen. Nur so können diese Dienstleister frei ihre Ideen umsetzen, Kreativität in die Dienstleistung einfließen lassen und Bilder entstehen lassen die den die Wünschen und Vorstellungen der Kunden entsprechen oder diese gar übertreffen. Denn eine Dienstleistung die den Vorstellungen der Kunden nur entspricht reicht nicht aus um ihn wirklich glücklich zu machen. Sie muss ihn „umhauen“. Der Weg dahin ist „steinig und schwer“… Aber auch vielseitig, herausfordernd und vor allem eines: Der Weg beginnt mit heute meist mit einer Anfrage an den potentiellen Hochzeitsfotografen per Email.

Die alles entscheidende Kernfrage ist also:  Welche Wege gibt es um diese Vertrauensbeziehung zum Kunden möglichst schnell in dieser Phase aufzubauen, wenn die computervermittelte Kommunikation unsere „Weapon of choice“ ist?

Feb 08

(Bild: E-Mail Verkehr nach einer Anfrage für eine Dienstleistung als Hochzeitsfotograf, eigene Darstellung)

Hierbei habe ich mich ein bisschen schwer getan Beispiele zu finden da gerade im Bereich der Hochzeitsfotografie liegen die Schwerpunkte eher auf digitaler One-to-One-Kommunikation und One-To-Many-Kommunikation. Doch dann erinnerte ich mich daran dass gerade der Mailverkehr in der Hochzeitsfotografie oft genau in diese Kategorie fällt. Nämlich wenn ein Brautpaar gemeinsam bei einem Hochzeitsfotografen anfragt. Dazu hier ein Beispiel:

Die Strategie des Dienstleisters unterscheidet sich hierbei nur unwesentlich vom Beispiel der One-To-One-Kommunikation mit dem potenziellen Kunden. Das primäre Ziel ist natürlich die Informationsvermittlung aber es wird auch versucht Barrieren durch Höflichkeit schnellstmöglich zu überwinden. Hier zu sehen durch den Versuch sein Gegenüber auch per Mail zu duzen und die Mail aufzulockern durch leichte Sprache, Emoticons und positiven Ausdruck.

Jan 16

Digikomm 2014 – Worum geht‘s?

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Dieser und die folgenden Beiträge beschäftigen sich mit dem Einfluss digitaler Kommunikation auf unser Leben aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht.
Die Dienstleistung der Hochzeitsfotografie soll dabei im Fokus stehen. Diese hat sich durch digitale Kommunikation in den letzten Jahren grundsätzlich gewandelt. Ich selbst bin als Hochzeitsfotograf OHNE ein eigentliches Studio oder einen Laden in einer Fußgänger Zone das beste Beispiel dafür.

Diesen Wandel möchte ich in den folgenden Beiträgen näher betrachten. Hierzu möchte ich mithilfe einer Fallstudie den Workflow eines regional ansässigen Fotostudios vergleichen mit Kommunikationsprozessen meines eigenen Unternehmens. Dadurch sollen abseits des Wandels sowohl Unterschiede als auch weiterführende Entwicklungen im Bereich der digitalen Hochzeitsfotografie dargestellt werden.

Die „Learning Community“ besteht in diesem Fall etwas ungewöhnlich aus dem Fotostammtisch Ilmenau. Eine Gruppe von jungen Männern und Frauen die sich jede Woche trifft um sich mit dem Thema der Fotografie auseinanderzusetzen. Die Mitglieder haben dabei unterschiedlichste Hintergründe. Darunter sind selbstständige Fotografen und Hobbyknipser aus allen Bereichen der Fotografie. Weiterhin existiert eine lebendige Facebook Community in der wir uns austauschen. Ich werde dort meine Ergebnisse präsentieren und zur Diskussion stellen. Ich werde die Community mit Problemen konfrontieren die sich während meiner Recherche ergeben und hoffentlich neue Sichtweisen auf die Thematik erhalten.

Anfangen möchte ich mit Fragen die ich sowohl mir selbst als auch der Community stelle und versuche sie im späteren Verlauf ausführlich zu beantworten:

Wie definiert sich eigentlich digitale Kommunikation?

Seit wann gibt es digitale Kommunikation in der Hochzeitsfotografie? Wie funktionierte die Dienstleistung vorher?

Wo spielt digitale Kommunikation heute eine Rolle in der Dienstleistung der Hochzeitsfotografie?

Die erste Frage die ich euch stellen will: Welche Schlagwörter fallen euch ein wenn es um digitale Kommunikation zum Thema Hochzeitsfotografie heute geht? Wo holt ihr euch Tipps, Inspiration, welche Strukturen gibt es, Trends, Workflows, Mittel und Wege zu kommunizieren – mit Kunden, Kollegen? Einfach rein in die Kommentare damit, DANKE! 😀

Damit wir alle ein bisschen besser verstehen was digitale Kommunikation überhaupt ist gibt‘s hier eine kleine Einführung.

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