Ideenfindung – der Anfang

Im Rahmen des Methodentrainings im 4. Semester meines Studienganges „Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft“ dürfen wir eine IT-gestützte Lernanwendung konzipieren und umsetzen.

Dazu mussten erst einmal ein paar Ideen her. Was interessiert mich? Was kann ich gut? Wozu findet man bisher noch keine guten Erklärungen zu im Internet? Bei welchem Thema könnte ich andere beim Lernen unterstützen?

Als erstes schossen mir Ideen zu verschiedensten Uni Kursen in den Kopf. Da gibt es bekanntlich immer ein paar, zu welchen man einfach keine guten Erklärungen oder YouTube-Tutorials im Internet findet. Da ich mich aber nicht nur auf Uni Kurse eingrenzen wollte, überlegte ich noch etwas weiter.

Mir persönlich fehlt eine Plattform, auf der man seine Allgemeinbildung erweitern kann. Beispiele wären etwa Basics zu Steuern, Nähen, Finanzen, Kochen, der Aufbau eines Autos, etc. So eine Plattform wäre jedoch sehr umfassend und nicht nur auf ein Thema eingegrenzt. Oder eine Lernplattform für Immigranten, um Deutschland besser kennenzulernen. Aber so wirklich hat mich keine Idee überzeugt.

Meine Gedanken wanderten also wieder zurück zu Uni Kursen und dabei zu dem Kurs „Angewandte Medientechnik“. Diesen hatten wir erst im letzten Semester abgeschlossen und war somit noch relativ aktuell. Da zudem die Noten erst vor einer Woche herauskamen, konnte ich erkennen, dass viele Leute ein Problem mit dem Fach hatten. Etwa 1/3 bzw. ¼ war durchgefallen. Trotz meiner 1,7 hatte auch ich Probleme, gute Erklärungen im Internet zu finden.

Das Fach bearbeitet Thematiken zu Audio, Video, Licht und Bild, und Fotografie. Da ich mich zudem als technikinteressiert einstufen würde und mich gerne mit Fotografie und Video beschäftige, würde es mir Spaß machen, Lerneinheiten in diesem Gebiet zu erstellen. Weiterhin ist auch ersichtlich, dass ich mit passenden Lerneinheiten meinen Kommilitonen und weiteren Studenten (unter jeglichen männlichen Pluralformen werden in meinem Blog beide Geschlechter verstanden) meines Studienganges helfen könnte.

Mögliche Lerninhalte wären etwa eine Visualisierung jeglicher Bestandteile der Fotografie (Blende, Schärfentiefe, etc.), Audioverarbeitung (Magnetband, CD, etc.), Digital-Analog-Umwandlung usw. Außerdem würde ich gerne ein interaktives Tool bezüglich der Farbräume RGB, CMYK erstellen, wo man durch das Verschieben der Maus auf die Farben die Werte erhält. Generell gibt es in dem Fach viele Möglichkeiten für Lerneinheiten, hierbei würde ich mich jedoch auf jene konzentrieren, welche mir relevant für die Klausur sowie für ein Basisverständnis erscheinen. Meine Erklärungen würde ich also mit Grafiken, Fotos und – sollte es sich anbieten – Videos anreichern. Außerdem wäre auch ein Quiz überlegenswert.

Meine Idee werde ich also in den kommenden Wochen weiter formen und konkretisieren. Ich bin gespannt, was auf mich zukommt und wie sich das Erstellen der Lernanwendung gestaltet.

Stay tuned!

Zur Werkzeugleiste springen