Endfazit: Mobile Marketing

In diesem Artikel soll der Arbeitsprozess im Fach “Digitale Kommunikation” reflektiert und bewertet werden. Beginnen möchte ich dazu mit einer Übersicht der von mir verfassten Artikel. Obwohl ich mich an meine zu Beginn erstellte Roadmap gehalten habe, bin ich doch erstaunt, wie viele Artikel es letztendlich geworden sind.

Im ersten Teil dreht sich alles um die ersten Schritte im Fach Digitale Kommunikation. Es wird das Konzept der Lehrveranstaltung, die Learningcommunity und das Thema vorgestellt.

Organisatorisches

  1. Digitale Kommunikation – Vorlesung und Seminar
  2. Prozess – Gesucht, gefunden
  3. Neue Begriffe
  4. Veränderung

Im nächsten Abschnitt werden die Grundlagen für das Oberthema Visibility im Web und das Spezialthema Mobile Marketing gelegt. Dafür wird der Gegenstand definiert und ein Blick auf die Geschichte des Handys, als der wichtigste Bestandteil für Mobile Marketing, geworfen.  Zusätzlich wird das Konzept Mobile Marketing definiert sowie die Ziele und die Instrumente vorgestellt. Dabei wird bereits die Verbindung zum Thema Visibility im Web und digitale Kommunikation aufgezeigt. Außerdem wird betrachtet, ob es überhaupt einen Markt für Mobile Marketing gibt.

Grundlagen

  1. Visibilty im Web
  2. Die kurze Geschichte des Handys
  3. Übersicht: Mobile Marketing I
  4. Übersicht: Mobile Marketing II
  5. Gibt es einen Markt für Mobile Marketing?

Der dritte Abschnitt widmet sich dem Instrument SMS-/MMS-Marketing. Dazu wird zuerst SMS-/MMS-Marketing definiert, dann die Funktionsweise erklärt und anschließend ein Fazit gezogen.

SMS-/MMS-Marketing

  1. Wie funktioniert SMS Marketing?
  2. Beispiele für SMS Marketing
  3. Seminarergebnisse
  4. Fazit: SMS-/MMS-Marketing

Dieser Abschnitt behandelt das Instrument QR-Codes. Dazu wird ebenfalls das Instrument erklärt und seine Funktionsweise erläutert. Des Weiteren wird die Frage diskutiert, ob es sich bei QR-Codes um einen Zukunftstrend handelt. Auch in diesem Abschnitt werden Beispiele vorgestellt. Zusätzlich werden diese mithilfe von Erfolgsfaktoren bewertet. Abgeschlossen wird der Abschnitt mit einem Fazit.

QR-Codes

  1. QR-Codes: Der Zukunfstrend?
  2. QR-Codes: Erfolgsfaktoren und Beispiele
  3. Fazit: QR-Codes

Der letzte Abschnitt besteht aus einem Artikel. Diesem Artikel, der sich überblicksartig dem gesamten Thema nähert und ein abschließendes Fazit zieht.

Endfazit: Mobile Marketing

Bearbeitung des Themas
Da das Thema Mobile Marketing sehr umfangreich ist, wurde es von Sevi und mir nicht allumfassend vorgestellt und diskutiert. Zu Beginn haben wir uns aufgrund unserer Interessen vier Instrumente herausgesucht (SMS-/MMS-Marketing, QR-Codes, Bluetooth, Apps). Bei der Bearbeitung stellte sich dann heraus, dass sie nicht unbedingt immer für die Erhöhung der Visibility im Web geeignet bzw. gedacht sind. Außerdem haben wir das Instrument Location Based Services bisher ignoriert, obwohl es ein weiterer wichtiger, relativ neuer Trend im Bereich Mobile Marketing ist. So war er noch nicht in dem Übersichtsbuch aus dem Jahr 2005 über Mobile Marketing enthalten.  Damit dieser Trend jedoch nicht völlig untergeht, möchte ich hier kurz eine gelungene Kampagne auf Basis von Location Based Services vorstellen:

[1]

Ob dieses Instrument zur Visibility im Web beiträgt, bleibt aufgrund fehlender Hintergrundinformationen an dieser Stelle unbeantwortet. Hier müsste der Webblog noch weitergeführt werden. Dies ist allerdings im Rahmen der Lehrveranstaltung nicht mehr möglich, da dazu schlicht und ergreifend die Zeit fehlt.

Theoriebildung
Während der Arbeit an dem Thema Mobile Marketing hat sich immer wieder gezeigt, dass wenig aktuelle, wissenschaftliche Literatur zu dem Thema existiert. Insbesondere in Form von Büchern ist mir nur das Buch “Follow me!” von Grabs und Bannour [2] bekannt, das (noch) aktuell ist. Ansonsten musste ich mich hauptsächlich auf Online-Quellen verlassen. Hier dominieren Blogeinträge und Unternehmenswebseiten. Ebenfalls an Studien zur Wirksamkeit und Akzeptanz, gerade in Deutschland, mangelt es.  Lediglich die BITKOM stellt regelmäßig interessante Statistiken zur Telekommunikationsbranche bereit. Auf jeden Fall sollte in diesen Bereich mehr wissenschaftliches Potential gesteckt und die Theoriebildung vorangetrieben werden.

Mobile Marketing als Instrument für Visibility im Web?
Ein ganz klares Jein! Mobile Marketing kann für die Visibility im Web eingesetzt werden, es ist jedoch nicht das Hauptziel. Wie bereits in einem der ersten Artikel beschrieben, wird Mobile Marketing zur Kundengewinnung, -bindung, Markenbildung und dem Verkauf eingesetzt. Betrachten wir nun die einzelnen Instrumente:

  • SMS-/MMS-Marketing: Dieses Instrument wird nicht genutzt, um die Visibility im Web zu steigern. Es ist zwar möglich einen Link an seine Kunden zu versenden, allerdings ist dies nicht immer sinnvoll und damit nicht der Hauptverwendungszweck.
  • QR-Codes sind geeignet, um die Visibility im Web zu erhöhen. Mit ihrer Hilfe lassen sich einfach und kostengünstig URLs verschlüsseln und zum Beispiel auf ein Plakat drucken. Nun kann der Kunde den QR-Code scannen und gelangt auf die Homepage. Hier können nun andere Maßnahmen, wie zum Beispiel das Social Media Marketing, ansetzen.
  • Bluetooth eignet sich nicht, um die Visibility im Web zu erhöhen. Stattdessen wird es genutzt, um Personen in Reichweite (zum Beispiel zu einem Plakat) mit Fotos, Videos oder Audiodateien zu versorgen.
  • Apps sind vielschichtig und lassen sich schwer als Ganzes bewerten. Unternehmens-Apps in Form von Spielen tragen primär zum Branding einer Marke bei, aber nicht zur Steigerung der Sichtbarkeit im Web. Web-Apps hingegen, die „nur“ eine mobile Webseite bereitstellen, erhöhen die Visibility im Web. Hier lädt sich der Nutzer die App herunter, um auf die mobile Webseite des Unternehmens zu zugreifen.

Es ist also von den Instrumenten abhängig, ob Mobile Marketing die Visibility im Web erhöht. Jedoch sollte Mobile Marketing nicht ausschließlich dafür genutzt werden, da ansonsten sein Potential verschenkt wird. Zudem ist es auch gar nicht notwendig, es nur für die Visibility im Web zu nutzen, da es dafür viele andere Maßnahmen (siehe unsere Themen in der Learning Community) gibt.

Das Konzept “Learning Community”
An sich ist das Konzept Learning Community gut geeignet, um unterschiedliche Aspekte eines Themas zu verknüpfen und voneinander zu lernen. Wann liest man schon mal die Hausarbeit einer Kommilitonin oder eines Kommilitonen. Jedoch verläuft die Zusammenarbeit in der Realität etwas anders. (Fast) jeder in der Learning Community schreibt an seiner Bachelorarbeit und hat deswegen wenig Zeit für etwas Anderes. Seine eigenen Artikel zu recherchieren und zu schreiben dauert bereits sehr lange und dann noch zusätzlich die Artikel aller Learning Community Mitglieder lesen und sich mittels Kommentaren aktiv damit auseinanderzusetzen, sprengt sogar für 7 Credits den Rahmen. So kommt es, dass man immer mal einen Artikel liest, sich aber (zu mindestens in meinem Fall) nie so aktiv mit den Artikeln auseinandersetzt, wie sie es eigentlich verdient hätten. So geht das Potenzial der Learning Community etwas verloren.

Quellen
[1] mrcreativerebel (2012). GranataPet Snack Check / Success-Story. Abgerufen am 04.03.12 von http://www.youtube.com/watch?v=Ml2qpfSDuzU&
[2] Grabs, A., Bannour, K.-P., (2011). Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co. Bonn: Galileo Press]

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Fazit: QR-Codes

In diesem Artikel möchte ich kurz meine Eindrücke über QR-Codes sammeln und das Gelernte resümieren:

Ein QR-Code ist ein 2D-Barcode, in dem man einfach und schnell Informationen, wie zum Beispiel einen Link verschlüsseln kann. Derzeit schenken die Deutschen dem QR-Code noch recht wenig Aufmerksamkeit, jedoch ist ein Aufwärtstrend zu erkennen. Meiner Meinung nach korreliert dieser Effekt mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und dem mobilen Internet.
Es wichtig, dass die werbenden Unternehmen die Erfolgsfaktoren beachten. Wenn der QR-Code gut in die Werbung integriert ist, erregt er mehr Aufmerksamkeit (Hypothese!).

Bei der Bearbeitung habe ich festgestellt, dass es kaum wissenschaftliche Literatur über das Thema gibt. Dieser Umstand ist darauf zurückzuführen, dass das Thema noch relativ jung ist. Allerdings wäre es gut, wenn es mehr Studien über die Nutzung, Akzeptanz und den Erfolg von QR-Codes gäbe. So könnten die QR-Codes noch gezielter eingesetzt werden, anstatt, so wie es momentan ist, einfach nur abgedruckt zu werden.

Ich persönlich habe leider häufig das Problem, dass mir die Informationen hinter einem QR-Code verborgen bleiben, da mein Programm entweder den QR-Code nicht decodieren kann oder es sich um ein Video handelt, dass mein „altes“ Smartphone nicht abspielen kann. Um also bei dem Trend mitzumachen, braucht man (wie eigentlich immer) die aktuellste Technik. Außerdem kann ich mir momentan nicht vorstellen, dass ich mich vor ein Poster mit einem QR-Code stelle und diesen scanne. Ich nutze dieses Angebot eher zuhause. Wahrscheinlich wird sich das aber auch verändern, wenn QR-Codes bekannter werden.

Da dieser Blog im Rahmen der Lehrveranstaltung digitale Kommunikation geführt wird, möchte ich noch kurz auf diesen Aspekt eingehen. Der erste Gedanke in diesem Zusammenhang ist: Der QR-Code ist doch analog, wieso sollte es sich um digitale Kommunikation handeln? Der zweite Gedanke offenbart jedoch, dass es sich tatsächlich um digitale Kommunikation handelt: Der QR-Code ist zwar analog, kann aber nur mithilfe eines digitalen Endgeräts entschlüsselt werden. Dies ist meistens ein Smartphone auf dem sich eine Website öffnet. Auf dieser stellen Unternehmen ihren Kunden Informationen bereit, sie kommunizieren also digital mit ihnen. Da in QR-Codes meistens Links verschlüsselt sind, erhöhen sie ebenfalls die Visbility im Web. Der Kunde scannt den QR-Code, weil er ihn zum Beispiel unterwegs auf einem Plakat gesehen hat. Dadurch gelangt er auf die Homepage des Unternehmens oder auf eine spezielle Produktseite.  Dadurch wird ein Markenbewusstsein beim Kunden geschaffen und die Marke gestärkt.

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass den QR-Codes eine positive Zukunft bevorsteht, wenn sich die deutschen Werbetreibenden an internationalen Beispielen orientieren.

What’s next?
Nun bin ich mit der Bearbeitung meines Themas so gut wie fertig. Es folgt nur noch ein Gesamtfazit. Es dient dazu allgemein das Thema zu reflektieren und ebenfalls die Lernsituation zu beurteilen.

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QR-Codes: Erfolgsfaktoren und Beispiele

Bevor ich nun einige QR-Code Beispiele aus Deutschland vorstelle, möchte ich gerne noch auf die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Verwendung von QR-Codes eingehen. Anhand dieser lassen sich dann die Beispiele besser beurteilen.

Vorne weg will gesagt sein, dass die Erfolgsfaktoren kein Patentrezept sind, sondern nur einen Erfolg wahrscheinlicher machen.

Definiere Ziele
Wie bei allen Instrumenten ist es wichtig als erstes das Ziel zu definieren. Soll der QR-Code Informationen, wie zum Beispiel ein Produktvideo oder Kontaktinformationen enthalten oder soll sogar ein Gutschein mittels QR-Code zur Verfügung gestellt werden? Was ist das Ziel der zur Verfügung gestellten Informationen? [1]

Biete einen Mehrwert
Um mit QR-Codes zu begeistern, reicht es nicht nur die Firmenwebseite als Code abzudrucken. Diesen wird der Kunde nur einmal scannen. Stattdessen ist es sinnvoll Seiten mit Mehrwert zu verlinken, z.B. Hintergrundinformationen oder spezielle Produktseiten. [2]

Erkläre dem Kunden den QR-Code
Um den Kunden zu erreichen, muss ihm der Sinn der QR-Codes erklärt werden. Dabei hilft ein kurzer Satz wie zum Beispiel „Scannen und 30% beim Kauf einer Hose sparen“. [1]

Design und Usability sind der Schlüssel
Das Aussehen eines QR-Codes ist wichtig! Ein designter Code wirkt besser als die Standard schwarz-weiß Pixel. Er erzielt höhere Scanraten, sieht besser auf Werbematerialien aus und unterstützt das Sicherheitsgefühl des Kunden. Dieser ist sich bei einem designten Code sicherer, dass er auch wirklich zu dem Unternehmen gehört. Außerdem ist es sehr wichtig, dass die Webseite handytauglich ist. Eine nicht mobile Homepage bietet keinen Mehrwert und erzeugt Reaktanz. [1] Einen besonders kreativ designten QR-Code kann man sich hier  anschauen. Dabei gilt, dass bis zu 30% des QR-Codes „zerstört“ sein dürfen. Dann kann er noch decodiert werden. [3]

Achte auf eine gute Lesbarkeit des QR-Codes
Der QR-Code sollte nie zu klein abgebildet werden, damit er von Lesegeräten noch gut decodiert werden kann. Ebenfalls sollten nicht zu viele Informationen verschlüsselt werden, da dies häufig zu Fehlermeldungen führt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Positionierung des QR-Codes. Er sollte zum Beispiel nicht oben rechts auf einem riesigen Plakat platziert werden, da der Kunde ihn dann nicht mehr scannen kann. [4]

Messe die Scans
Die wichtigste Kennzahl bei einem QR-Code ist die Verweildauer auf der Homepage. Umso länger sie ist, umso intensiver beschäftigt sich der Kunde mit dem Produkt o.Ä. Allerdings sollte zusätzlich auch darauf geachtet werden, dass der QR-Code überhaupt gescannt wird, ansonsten ist er redundant. [1]

Beispiele
Kommen wir nun zu einigen Beispielen aus Deutschland. Dafür habe ich eine kleine Übersicht erstellt, mit deren Hilfe überprüft wird, ob ein Erfolgsfaktor eingehalten wurde oder nicht. Ob die Ziele vorher definiert wurden und ob die Werbenden ihre Scans überprüfen, kann jedoch an dieser Stelle nicht überprüft werden:

  1. Biete einen Mehrwert
  2. Erkläre dem Kunden den QR-Code
  3. Design und Usability sind der Schlüssel
    1. Design QR-Code
    2. Mobile Website
  4. Achte auf eine gute Lesbarkeit des QR-Codes

Saturn Werbeprospekt
Kurz nach Weihnachten flatterte bei mir zusammen mit der Tageszeitung ein Saturn Prospekt herein, in dem neben vielen Produkte ein QR-Code abgedruckt war. Zusätzlich gab es eine Spalte, in der der QR-Code erklärt wurde:



 

 

 

 

 

Scannt man den QR-Code ein, gelangt man zu einem Video auf You Tube:

Dabei handelt es sich um ein Beratungsvideo. Um sich das Video anzuschauen, bitte auf das Foto klicken oder den QR-Code oben im Bild abscannen ;)

 

 

  1. Bietet der QR-Code einen Mehrwert? Ja, denn es öffnet sich ein Beratungsvideo. Es werden zwar hauptsächlich die Informationen genannt, die sowieso neben dem Produkt stehen, jedoch sind sie im Video wesentlich verständlicher aufgearbeitet. Eine wirkliche Beratung kann das Video allerdings nicht ersetzen.
  2. Der Sinn des QR-Codes wird dem Kunden erklärt. Zum einen gibt es ein extra Feld, in dem QR-Codes allgemein erklärt werden und neben dem eigentlich Code steht “QR-Code scannen und Beratungsvideo ansehen”.
  3. Der QR-Code ist nicht extra designt, allerdings würde ich sagen, dass es hier auch nicht notwendig ist, da der Kunde sofort erkennt, dass er zum Produkt gehört und welchen Nutzen er bringt. Das Video ist auf einer mobilen Website bereitgestellt. Des Weiteren ist es möglich sich das Video direkt in einem Player auf dem Smartphone anzuschauen.
  4. Der QR-Code ist gut platziert und groß genug, damit er optimal gescannt werden kann.

Fazit: Die Einbindung der QR-Codes wurden in dem Saturn Prospekt gut umgesetzt.

Two and a half men
Auf den Werbeseiten in Zeitschriften sind immer häufiger QR-Codes zu finden. So auch in dieser Fernsehzeitung:

Scannt man den QR-Code dieser Werbung ein, öffnet sich ebenfalls ein Video. Dabei handelt es sich um den Trailer für die neue Staffel Two and a half men auf ProSieben.

  1. Ob der QR-Code für den Kunden einen Mehrwert bietet, ist stark vom Kunden abhängig. Tatsache ist aber, dass er sich mit der Serie auseinandersetzt, wenn er sich das Video anschaut. Da die Werbung in einer Fernsehzeitschrift platziert ist, ist sie thematisch sinnvoll eingebracht.
  2. Neben dem QR-Code steht “Scannen und mehr sehen”. Der Betrachter weiß also nur, dass er irgendetwas sieht, wenn er den QR-Code scannt. Hier könnte die Beschreibung genauer sein. Jedoch liegt hier wahrscheinlich eine gewollte Zweideutigkeit vor. Dem Betrachter wird suggeriert, dass die “Hüllen fallen” und er mehr von den Protagonisten zu sehen bekommt. Da hier die kurze Erklärung Aufmerksamkeit erzeugt, ist es gut, dass sie so gestaltet wurde.
  3. Der QR-Code ist nicht designt. Da hier die Einbindung nicht so offensichtlich ist wie im Saturn Prospekt, wäre ein Design eine Überlegung wert gewesen. Der Nutzer wird auf die You Tube Seite weitergeleitet. Hier kann er sich das Video anschauen. Jedoch ist diese nicht speziell für mobile Endgeräte konzipiert.
  4. Der QR-Code wurde zwar gut platziert, jedoch war er für mein Smartphone zu klein. Ich musste ihn erst abfotografieren und habe ihn dann in vergrößerter Form abfotografiert. Jedoch weiß ich, dass er bei anderen mobilen Endgeräten funktioniert hat.

Fazit: Der QR-Code wurde im Ansatz gut eingesetzt. Jedoch könnte er größer dargestellt werden, so dass jedes mobiles Endgerät den Code lesen kann. Des Weiteren wäre eine mobile Webseite gut gewesen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Idee gut war, jedoch die Umsetzung einer Überarbeitung bedarf.

Tomaten

Sogar auf einer Tomatenverpackung habe ich einen QR-Code gefunden.

  1. Ob der QR-Code einen Mehrwert bietet, kann ich leider nicht beurteilen, da ich ihn nicht decodieren konnte.
  2. Der QR-Code wird nicht erklärt. Eventuell handelt es sich sogar um einen Code für den Handel, also für die Logistik.
  3. Der QR-Code ist nicht designt, so dass ich nicht weiß, ob der Code für mich bestimmt ist. Ob es sich um eine mobile Website handelt, kann ich nicht sagen.
  4. Die Lesbarkeit ist nicht gegeben. Selbst nach dem Einscannen und Vergrößern war es meinem Smartphone nicht möglich, den QR-Code zu decodieren.

Fazit: Dieser QR-Code macht für den Kunden keinen Sinn.

Fazit
Wie man anhand dieser Beispiele erkennen kann, sind einige interessante Ansätze dabei. Jedoch scheitert der Einsatz häufig noch an einer guten Umsetzung. Des Weiteren sind die von mir gefundenen Beispiele bei weitem nicht so kreativ, wie einige internationale Beispiele. Auch habe ich bisher keine wirklich kreative, deutsche Kampagne gesehen. Das designen des QR-Codes scheint in Deutschland ebenfalls noch nicht angekommen zu sein. Bis auf eine Kampagne der Berliner Sparkasse [5, S.360f.], die in ihrem QR-Code ihr Logo eingebaut hat, ist mir kein Beispiel bekannt. Dabei hat sich in diesen Beispiel gezeigt, dass der Code mit dem Logo 6 Mal häufiger gescannt wurde, als der erste QR-Code ohne Logo [5, S.361].

What’s next?
Zum Abschluss des Themas QR-Codes werde ich wie immer ein persönliches Fazit ziehen. Danach folgt nur noch ein Gesamtfazit, das den Nutzen von Mobile Marketing allgemein und im Kontext von Visibility im Web bewertet.

Quellen
[1] Chan, Hamiliton (2011). 5 Steps for a Successful QR Code Marketing Campaign. Abgerufen am 17.02.12 von http://mashable.com/2011/11/11/qr-code-marketing-tips/
[2] Alexander (2011). QR-Codes – wenn, dann richtig. Abgerufen am 17.02.12 von http://www.barcoo.com/blog/2011/11/08/qr-codes-getting-it-right-or-not-at-all/
[3] Mai, Jochen (2011). QR-Code – 2011 wird das Jahr des Barcode-Marketing. Abgerufen am 16.02.12 von http://karrierebibel.de/qr-code-2011-wird-das-jahr-des-barcode-marketing/
[4] Kecos. Was sind die Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche QR-Code-Kampagne? Abgerufen am 17.02.12 von http://www.kecos.net/blog/qr-codes-teil-5-was-sind-die-erfolgsfaktoren-fuer-eine-erfolgrei/
[5] Grabs, A., Bannour, K.-P., (2011). Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co. Bonn: Galileo Press

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QR-Codes: Der Zukunfstrend?

Hat man einmal begonnen auf QR-Codes zu achten, sieht man sie überall: Auf Plakaten, in Zeitschriften, in Werbeprospekten und sogar auf Tomatenverpackungen. Doch nutzt überhaupt jemand dieses vielfältige Angebot? Oder werden QR-Codes umsonst in Kampagnen und Co. verwendet?

Laut dem ScanLife Trendreport (Dezember 2010) [1] liegt Deutschland prozentual weitabgeschlagen auf Platz 6 der meist scannenden Länder.  Platz 1 belegen die United States, gefolgt von Kanada und dem United Kingdom.

Doch wie sieht die Situation in Deutschland genau aus? Darüber gibt die Studie über die Nutzung und Akzeptanz von Quick Response (QR)-Codes in Deutschland der FH Schmalkalden Aufschluss (Im Rahmen dieser Studie füllten Ende 2009 rund 641 Personen einen online Fragebogen aus. Die Studie ist nicht repräsentativ) [2]:

Im Jahr 2010 nutzen 61,7% der Befragten QR-Codes. Im Jahr 2009 waren es hingegen nur 25%. Es ist also ebenfalls in Deutschland ein Anstieg der Nutzung zu verzeichnen. Des Weiteren wurden Gründe der Nicht-Nutzung von QR-Codes abgefragt:

Gründe gegen die Nutzung von QR-Codes

Man stellt fest, dass die Nutzer immer häufiger einen Mehrwert in der Nutzung von QR-Codes sehen, jedoch 26,67 % der Befragten zu wenig Anwendungsmöglichkeiten für QR-Codes wahrnehmen.

Hier lässt sich durchaus ansetzen. In vielen Ländern gibt es schon sehr kreative Beispiele für die Nutzung von QR-Codes. Da ich in meinem nächsten Artikel nur ein paar deutsche Beispiele vorstellen möchte, nutze ich hier die Gelegenheit einige innovative Anwendungsmöglichkeiten zu präsentieren:

Mobiles Shopping mit Hilfe von QR-Codes. [3]

Oder ein Farmer, der seine Kühe mit QR-Codes versehen hat und somit auf seine Farm aufmerksam macht [4]:

Für Mann und Frau nett anzuschauen ist diese Kampagne. QR-Codes verdecken nur die wichtigsten Körperteile der Victoria Secret Models. Scannt man den QR-Code sieht man: ???

Wie diese drei Beispiele zeigen,  gibt es viele kreative Anwendungsbereiche, die über das reine Abdrucken eines QR-Codes hinausgehen. Wenn in Deutschland ebenfalls so kreative Kampagnen gestartet werden, dann sehe ich eine positive Zukunft von QR-Codes. Mehr dazu aber später, nach der Vorstellung einiger deutscher Beispiele, in meinem Fazit!

What’s next?
Abschließend folgen nun, wie bereits mehrfach angekündigt, einige deutsche Beispiele, die mir in den letzten Wochen aufgefallen sind. Zu guter Letzt ziehe ich wie immer ein Fazit.

Quellen
[1] Unbekannt (2011). Nutzung und Verbreitung von QR Codes nimmt weiter zu. Abgerufen am 17.02.12 von http://www.intelligent-analysieren.de/news/nutzung-und-verbreitung-von-qr-codes-nimmt-weiter-zu.html
[2] Urban, T., Carjell, A. (2011). Nutzung und Akzeptanz von Quick Response (QR)-Codes in Deutschland (2. Studie). Abgerufen am 17.02.12 von http://www.multi-media-marketing.org/dateien/qr-code-studie2011-executive-summary.pdf
[3] majedhs1417 (2011). Tesco: Homeplus Subway Virtual Store (Movie). Abgerufen am 17.02.12 von http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=nJVoYsBym88
[4] plurielleproductions (2011). Reportage QRcode.. Oh la vache ! Abgerufen am 17.02.12 von http://www.youtube.com/watch?v=3QgFAWFFZqA

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QR-Codes

Inzwischen bin ich bei der Bearbeitung meines Themas schon relativ weit fortgeschritten. Das bedeutet, dass ich heute endlich mit dem Thema QR-Codes anfangen kann. In diesem Artikel sollen deswegen folgende, grundlegende Fragen geklärt werden:

  • Was ist ein QR-Code?
  • Wie funktioniert ein QR-Code?
  • Wofür kann man QR-Codes verwenden?

Beginnen möchte ich mit der zum Einstieg wohl wichtigsten Frage:

Was ist ein QR-Code?
Ein QR-Code ist ein Quick Response Code, also ein Code, der eine schnelle Antwort verspricht [1, S.360]. Es handelt sich dabei um einen 2D-Barcode, meistens in Form eines Würfels, der mithilfe einer Handykamera abfotografiert werden kann. Entwickelt wurde er bereits im Jahr 1994, um bei einem Toyota-Zulieferer die Logistik zu verbessern. Heute wird er von Handynutzern mithilfe der Handykamera eingescannt und durch eine App ausgewertet. [2]

In QR-Codes können unterschiedliche Informationen verschlüsselt werden. Zum Beispiel Links, Handynummern oder Infotexte [2].

Wie funktioniert ein QR-Code?
Codierung
Ein QR-Code kann mittels eines kleinen Programms oder einer Anwendung erzeugt werden. Dazu gibt man einfach den gewünschten Text, Link oder Ähnliches in das vorgegeben Feld ein und klickt auf erzeugen. Wer es einmal ausprobieren möchte, kann dies hier tun!

Decodierung
Um einen QR-Code lesen zu können, muss er digital vorliegen. Dazu ist es üblich den QR-Code mit seiner Handykamera abzufotografieren. Um nun jedoch an die Informationen im QR-Code zu gelangen, benötigt man ein kleines Programm, zum Beispiel QR Droid, das die 2D Matrix decodieren kann. Das Programm leitet einen dann zu den verschlüsselten Informationen weiter. Zum Beispiel kann eine Meldung erscheinen, in der ein Zugriff auf eine Homepage erfragt wird. Außerdem kann man die verschlüsselten Informationen speichern, wenn man sie nicht direkt verwenden möchte. Für alle die kein Smartphone besitzen ist eine Decodierung auch am PC mit diesem Programm möglich.

Wofür kann man QR-Codes verwenden?
QR-Codes können überall dort verwendet werden, wo zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt werden sollen. Das kann zum Beispiel

  • in Printanzeigen und
  • auf Plakaten

der Fall sein. Im Bereich des Eventmarketings lassen sie sich gut mit klassischen Marketingmaßnahmen verknüpfen. So können z.B. auf Plakaten beworbene Events mit einem QR-Code erweitert werden, der direkt zu einem Anmeldeformular oder zum Ticketshop führt. Des Weiteren kann man gezielt Kunden ansprechen, die Informationen auf ihrem Handy speichern möchten, damit sie jederzeit darauf zugreifen können. So stellen die Berliner Verkehrsbetriebe zum Beispiel Fahrpläne per QR-Code zur Verfügung und sprechen ihre Kunden gezielt an [1, S.361].

QR-Codes können aber auch für witzige Kampagnen genutzt werden. So wird auf karrierebibel.de die Möglichkeit diskutiert QR-Codes auf Sticker zu drucken und diese in der Stadt zu verteilen. Das erzeugt Aufmerksamkeit, ist aber rechtlich nicht einwandfrei [2].

Abschließen möchte ich diesen Artikel mit einem kleinen Beispiel, als Vorgeschmack auf die folgenden Beispiele:

QR-Codes auf Hausdächern als Werbung auf Google Maps!

What’s next?
Nachdem ich nun kurz und knackig die grundlegenden Aspekte zum Thema QR-Codes vorgestellt habe, möchte ich in meinem nächsten Artikel auf die Chancen von QR-Codes eingehen. Handelt es sich dabei um eine nette Idee, die keiner nutzt oder steht uns eine QR-Code-Revolution bevor?

Quellen
[1] Grabs, A., Bannour, K.-P., (2011). Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co. Bonn: Galileo Press
[2] Mai, Jochen (2011). QR-Code – 2011 wird das Jahr des Barcode-Marketing. Abgerufen am 16.02.12 von http://karrierebibel.de/qr-code-2011-wird-das-jahr-des-barcode-marketing/

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Fazit: SMS-/MMS-Marketing

Wie schon lange angekündigt, komme ich nun zu meinem persönlichen Fazit von SMS-/MMS-Marketing. In den letzten Artikeln habe ich bereits meine Meinung und Einschätzung zu diesem Instrument durchscheinen lassen, möchte diese nun aber gebündelt zusammenfassen:

Bisher habe ich noch an keiner SMS oder MMS Marketing Aktion teilgenommen. Dazu zählen sowohl Informationsdienste wie auch Gewinnspiele.  Das liegt einerseits daran, dass mir diese Aktionen bisher kaum aufgefallen sind, andererseits daran, dass ich immer Angst vor zusätzlichen Kosten und dem Missbrauch meiner Daten habe. Bei Gewinnspielen kommt häufig dazu, dass man auch im Internet an ihnen teilnehmen kann und ich deswegen kein Geld dafür ausgeben würde – auch keine 9 Cent.  Außerdem schließe ich mich dem Einwand von Christina an: Wenn ich meine Daten für einen Informationsdienst herausgebe, würde ich regelmäßig SMS bekommen, die mich nach einer Zeit nerven würden.

Jaquer schreibt in ihrem Kommentar, dass sie keinen Sinn in den Mini-Newslettern sieht, da für Informationen nicht viel Platz ist. Dieses Argument stimmt auf jeden Fall, jedoch wird SMS Marketing dafür weniger verwendet. Eher wird es genutzt, um den Kunden zum Point-of-Sale zu locken. Oder dem Kunden wird durch seine Werkstatt mitgeteilt, dass z.B. die Inspektion fertig ist und er sein  Auto abholen kann. Wenn eine SMS zu Informationszwecken genutzt wird, dann wird meistens auf eine Telefonnummer oder eine Internetseite verwiesen (vgl. dazu mein Beispiel im Artikel Beispiele für SMS Marketing).  Jedoch schreibt Jaquer in ihrem Kommentar auch „Das ist doch noch irgendwie was sehr privates – seine Handynummer rausgeben?!“. Und damit hat sie durchaus Recht. Für viele Menschen ist das Handy ein sehr persönlicher Gegenstand, den sie ungern aus der Hand legen oder jemand anderem überlassen [1, S.267]. Mich eingeschlossen. Leider habe ich keine relevanten Informationen über die Akzeptanz und die Reaktanz gegenüber SMS Marketing gefunden. Hier wäre weitere Forschung interessant. Wenn der Kunde die Werbung nicht akzeptiert und daraufhin Reaktanz entwickelt, nützt auch eine gut gemachte Kampagne nichts.

Interessant ist auch, dass alle sechs Teilnehmer (auch wenn das Ergebnis keine statistische Relevanz hat) bisher nicht an einer SMS Kampagne teilgenommen haben. Aus den Kommentaren ist zu erkennen, dass dies oft daran liegt, dass diese Art der Kampagne kaum wahrgenommen wird.

Zum Thema MMS-Marketing lässt sich hier nur so viel schreiben, dass meine Leser und ich darüber einstimmen, dass dieses Instrument keine Relevanz besitzt. Viele haben technische Probleme beim Empfang von MMS  und würden selber eher eine Email verschicken, wenn sie ein Bild senden wollen. Dieses Verhalten spiegelt sich auch in den geringen Nutzungszahlen von MMS wieder.

Ein weiterer interessanter Hinweis von Donata ist, dass es vorkommen kann, dass mobile Gutscheine nicht einsetzbar sind, da die Mitarbeiter im betreffenden Geschäft nicht über deren Existenz informiert wurden. Hier ist der Mehrwert natürlich gleich null und die Kosten für die Kampagne hätte sich das Unternehmen sparen können.

Zusammenfassung

  1. Meine Leser zeigen kein Interesse an SMS-Marketing.
  2. SMS-Kampagnen werden durch meine Leser kaum wahrgenommen.
  3. Meine Leser möchten nicht mit Werbe-SMS belästigt werden.
  4. MMS sind ein Auslaufmodell und werden nicht akzeptiert.

Ich gehe davon aus, dass SMS-/MMS-Marketing nicht das Instrument der Zukunft ist. Es wird begleitend eingesetzt werden. Ein sinnvolles Einsatzfeld sehe ich darin, Bestandskunden darüber zu informieren, wenn z.B. ein Produkt abgeholt werden kann. Gutscheine sind sicherlich attraktiv und locken den Kunden zum Point-of-Sale, jedoch gehe ich davon aus, dass dies in Zukunft eher über Location-Based-Services realisiert wird.
Wenn allerdings doch eine SMS-Kampagne geplant ist, würde ich auf Basis meiner Leserkommentare folgende Aspekte empfehlen:

  • Der Kunde muss sein Einverständnis geben
  • Er sollte darüber informiert werden, ob zusätzliche Kosten anfallen
  • Der Versand der Werbe-SMS sollte überlegt sein, damit der Kunde nicht belästigt wird
  • Die Textlänge sollte 160 Zeichen nicht überschreiten
  • Das Abbestellen des Services muss einfach und problemlos funktionieren
  • Alle Mitarbeiter in alle Fialen müssen über die Existenz von mobilen Gutscheinen informiert werden
  • Der Kunde muss genauer über die Möglichkeiten und den Mehrwert des SMS Services informiert werden

What’s next?
Nachdem dieser Artikel meine persönliche Meinung und Einschätzung zum Thema SMS-/MMS-Marketing dargestellt hat, möchte ich nun wieder Fakten präsentieren – über den QR-Code! Zunächst folgt deswegen eine kurze Vorstellung des Instruments QR-Code.

Quellen
[1] Hinrich, C., Lippert, I.(2002). Kosten und Wirkung mobiler Werbung. In Silberer, G., Wohlfahrt, J., Wilhelm, T. (Hrsg.) Mobile commerce: Grundlagen, Geschäftsmodelle, Erfolgsfaktoren (S. 265-278). Wiesbaden: Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler

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Seminarergebnisse

Heute haben Sevi und ich uns mal wieder im Seminar getroffen und unsere weitere Vorgehensweise abgestimmt. Die nachfolgende Mindmap fasst unsere Ergebnisse überblicksartig zusammen:

Der grundlegende Fahrplan ist erhalten geblieben:  Sevi stellt Bluetooth und Apps vor. Ich schließe den Teil über SMS-Marketing ab, in dem ich das Konzept aus meiner Sicht bewerte. Anschließend stelle ich endlich das Instrument QR-Code vor.  Dort möchte ich folgende Fragen klären:

  • Was ist ein QR-Code?
  • Wie funktioniert ein QR-Code?
  • Wofür verwendet man QR-Codes?
  • Wie sind die Chancen von QR-Codes? Verpasster Trend oder ein Instrument der Zukunft?
  • Vorstellung einiger Beispiele
  • Fazit (inkl. Einordnung in die Digitale Kommunikation und in das Konzept Visbility im Web)

Interessant finde ich, dass sobald man für QR-Codes sensibilisiert ist, sie überall sieht. Auf sämtlichen Produkten, auf Werbeplakaten und  Zeitungen… Deswegen habe ich auch jetzt schon einige Beispiele gesammelt. Sogar auf einer Tomatenpackung!

Im Seminar haben Sevi, Kai und ich bereits kurz über QR-Codes diskutiert.  Auch wenn ich damit jetzt vorgreife, möchte ich kurz für später den Konsens der Diskussion festhalten:

  • Man nutzt QR-Codes nur, wenn man mobiles Internet hat oder sich in einem (freien) WLAN befindet.  → dies trifft auf noch wenige Nutzer zu
  • QR-Codes in Kampagnen machen nur Sinn, wenn schnelles, flächendeckendes Internet zur Verfügung steht. Bisher ist dies nur in großen Städten gegeben.
  • QR-Codes sind nur interessant, wenn man z.B. auf die Bahn wartet und Langeweile hat. Allerdings hat auch so das Unternehmen sein Ziel erreicht, da der Kunde sich mit der Werbung, also dem Produkt, beschäftigt.

Zusätzlich haben wir einen Barcodescanner getestet. Hierbei handelt es sich um einen Scanner, der eindimensionale Codes scannt, wie man sie von Produkten kennt.


Barcode Software by TEC-IT
Barcode Software
Barcode Generator TEC-IT

Barcode generiert mit TEC-IT Barcode Software

(mithilfe dieser Online Software kann man ebenfalls QR-Codes generieren)

Der Strichcode wird mithilfe einer App eingescannt und analysiert. Dann wird man auf eine Homepage weitergeleitet, auf der der Preis und Bewertungen abgerufen werden. (Funktion der App). Diese App ist sehr interessant, da es dem Kunden ermöglicht wird vor Ort Preise zu vergleichen. Für den Handel ist sie eher problematisch, da so der Kunde mit einem “Klick” herausfinden kann, ob es das Produkt im Internet oder in der Umgebung günstiger gibt.

What’s next?
Fazit: SMS-/MMS-Marketing!

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Beispiele für SMS Marketing

Nun ist es endlich soweit! Ich stelle einige Beispiele für SMS Marketing vor.

Als erstes habe ich in meiner Wohnung nach Artikeln mit SMS Gewinnspielen o.Ä. gesucht. Das Ergebnis war ernüchternd… Die einzige Kampagne, die ich gefunden habe, war ein Gewinnspiel. Allerdings handelt es sich dabei noch nicht mal um ein spezifisches SMS Gewinnspiel:

Um an dem Gewinnspiel aus der Zeitung Laviva teilnehmen zu können, kann man eine Postkarte schicken, eine SMS senden oder sogar im Internet teilnehmen. Wenn ich an diesem Gewinnspiel teilnehmen würde, würde ich dies über die Homepage machen. So hätte ich keine Zusatzkosten! Für Nutzer mit einer SMS Flatrate ist aber auch die Teilnahme per SMS attraktiv. Nicht so technikaffine Menschen können per Postkarte teilnehmen. Also ist für jeden Typen etwas dabei. Allerdings glaube ich, dass die meisten per Internet teilnehmen, da bei einer SMS und einer Postkarte zusätzliche Kosten anfallen.

[1]

Service SMS vom Netzbetreiber
In einem nächsten Schritt habe ich mir mein Handy geschnappt und geschaut, ob ich dort eine Marketing SMS habe. Und ich wurde fündig!

Mein Netzbetreiber informiert mich über die Preise innerhalb der EU, da ich zum Zeitpunkt des Empfangs der SMS im Ausland gewesen bin.

Zusätzliche Informationen per SMS
Im Internet bin ich dann auch noch fündig geworden. Auf dem Blog Mobile Marketing Welt wird eine Kampagne von comdirect vorgestellt, die auf ihrem Plakat einen SMS Shortcode einbindet:

[2]

Unter dem Slogan “Jetzt informieren” ist ein Code abgebildet, der an eine Nummer gesendet werden soll. Der Autor des Blogs schreibt, dass der Kunde als Antwort eine SMS erhält, in der er informiert wird, dass er in den nächsten Tagen von einem Serviceteam angerufen wird. Daraufhin soll er ein Infopaket erhalten.

Auf der Homepage von 75marketing habe ich zusätzlich die Möglichkeit gefunden, den SMS Service auszuprobieren.

Da meine Ausbeute nicht sonderlich groß war, mache ich mich weiter auf die Suche. Immer wenn ich ein neues Beispiel finde, werde ich es in diesem Artikel posten. Ich freue mich, wenn ihr Beispiele findet und mir diese als Kommentar postet.

Auf der Suche nach:

  • SMS Gutscheinen
  • Informationen per SMS
  • regelmäßigen Werbe-SMS

[Update 01.03.2012]
Wie ich bereits in meinem Kommentar zu diesem Artikel geschrieben habe, habe ich in meiner persönlichen Umgebung keine weiteren Beispiele gefunden. Da jedoch der Einwand gerechtfertigt ist, dass die Erklärung der Funktionsweise von SMS Marketing in den Beispielen nicht widergespiegelt wird, habe ich im Internet nochmal nach Beispielen gesucht. Ich habe unteranderem dieses Werbevideo von sumotext gefunden, in dem ein passendes Beispiel vorgestellt wird:

[3]

Interessant finde ich, dass ich bei der Suche im Internet immer mehr Videos (z.B. auch Sms Mobile Marketing – New Way For Local Business!) finde, die genau die beschriebene Funktionsweise aus meinem letzten Beitrag umsetzen, jedoch kein “eigenes” Beispiel gefunden habe. Habt ihr so etwas schon gesehen?

What’s next:
Immer wenn ich neue Beispiele in meinem Alltag finde, werde ich sie hier ergänzen. Der nächste Artikel widmet sich dann meiner Einschätzung von SMS Marketing.

Quellen:
[1] Unbekannt (2012). Bitte nicht verpassen. Laviva, 2, 10
[2] Brandt, Florian (2010). comdirect erweiter Plakate um SMS-Shortcode. Abgerufen am 20.01.2012 von http://www.mobilemarketingwelt.com/2010/11/09/comdirect-erweitert-plakate-um-sms-shortcode/
[3] Sumotext (2011). SMS Marketing, Sumotext. Abgerufen am 01.03.2012 von http://www.youtube.com/watch?v=YGYA8H5XgLs

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Wie funktioniert SMS Marketing?

In diesem Artikel soll überblicksartig die Frage geklärt werden, wie SMS Marketing funktioniert.  Dazu habe ich folgende Grafik erstellt:

Quelle: Eigene Darstellung, mithilfe von Microsoft Visio

  1. Mithilfe einer Software oder einem Online-Tool wird die Werbenachricht generiert.
  2. Dann wird die Massen-SMS an alle ausgewählten Empfänger versandt. Im Adressbuch dürfen sich jedoch nur Handynummern befinden, die von ihrem Nutzer angemeldet wurden.
  3. Jeder ausgewählte Kunde erhält die Werbenachricht auf sein mobiles Endgerät.

Optional:

  • Die SMS können personalisiert, z.B. mit dem Kundennamen, versandt werden.
  • Es kann eine kurze und attraktive Antworttelefonnummer hinzugefügt werden, so dass der Kunde sofort antworten kann –> z.B. weitere Informationen anfordern.

Diese Dienste werden von vielen Anbietern angeboten:

Die Preise sind vergleichsweise günstig:

  • 7,6 Cent pro SMS
  • 31 Cent pro MMS
  • ab 19 Euro pro Monat komplettes Mobile Marketing System
  • ab 19 Euro pro Monat reiner SMS-Empfang mit URL-Weiterleitung an Ihr System
  • ab 49 Euro einmalige Einrichtung

Preise von 75marketing. Stand 20.01.12

Somit ist es auch für einen kleinen Unternehmer rentabel SMS an seine Kunden zu verschicken.

What’s next?
In meinen nächsten Artikel werde ich nicht wie angekündigt eine persönliche Einschätzung von SMS Marketing geben, sondern zuerst ein paar SMS Kampagnen vorstellen, die ich bei meiner Recherche gefunden habe. Ich hoffe, dass damit der Einsatzzweck für dieses Instrument noch deutlicher wird.

Zusätzlich möchte ich auf meine kleine Umfrage in der rechten Sidebar hinweisen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir verratet, ob ihr euch mal für eine SMS Kampagne angemeldet habt. Gerne auch direkt in diesem Artikel! Danke!

Habt ihr euch schon mal für eine SMS Kampagne angemeldet?

  • Nein (86%, 6 Votes)
  • Ja (14%, 1 Votes)

Total Voters: 7

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Quellen:
Goyya. SMS Dialog. Abgerufen am 20.01.12 von http://www.goyya.com/3sms_dialog2.asp
75marketing. SMS Marketing. Abgerufen am 20.01.12 von http://www.75marketing.net

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SMS-/MMS-Marketing

Nachdem ich in meinen letzten Artikeln die Grundlage für Mobile Marketing gelegt habe, möchte ich nun ein Mobile Marketing – Instrument genauer betrachten: Das SMS-/MMS-Marketing. Wie ich bereits in meinem zweiten Übersichtsartikel geschrieben habe, handelt es sich bei SMS-/MMS-Marketing um Werbebotschaften, die auf das Handy eines Kunden versandt werden.

Den ersten Einstieg in das Thema habe ich mithilfe von „Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co.“ von Anne Grabs und Karim-Patrick Bannour [1] gemacht. Die wichtigsten Erkenntnisse möchte ich hier kurz zusammenfassen. Ergänzt wird der Überblick von aktuellen Nutzungszahlen von SMS und MMS.
Die Anfänge von Mobile Marketing beschränkten sich nur auf Textnachrichten, also auf den Versand von SMS an Kunden. Mit dem Aufkommen neuer Technik kam dann die MMS Werbung hinzu. Hier standen die Kunden aber häufig vor dem Problem, dass ihnen die Nachricht nicht richtig im Display angezeigt werden konnte. Dieses Problem kann nun dank Apps umgangen werden. Trotzdem sind die Autoren [1, S.358] der Meinung, das gerade SMS Marketing weiterhin ein sinnvolles Instrument ist. Dies erklären sie mit der Tatsache, dass ein Großteil der Menschen das Handy hauptsächlich immer noch zum Empfangen und Versenden von SMS verwendet. Deswegen habe ich einen Blick auf die aktuellen Nutzungszahlen von SMS und MMS geworfen:

Der Hightech-Verand BITKOM hat auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur am 15.Mai 2011 die Pressemitteilung veröffentlicht, dass SMS beliebt wie nie zuvor sind [2]. Es werden rund 80.000 SMS pro Minute in Deutschland verschickt und im Schnitt verschickt jeder Deutsche über 500 Kurznachrichten pro Jahr. „Die SMS ist kein Auslaufmodell, sondern wird als Kommunikationsmittel immer beliebter“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Eine SMS ist schnell geschrieben und ihr Versand ist unkompliziert sowie preiswert. Zudem haben die meisten Menschen das Handy immer dabei [2].

Die folgende Grafik, ebenfalls von BITKOM, verdeutlicht noch einmal den Erfolgszug der SMS:

Die MMS Nutzung hingegen stagniert laut den Dialog Consult-/Vatm- Analysen [3, S.24] auf geringem Niveau:
2009: 0,54 Mio. Nachrichten pro Tag
2010: 0,52 Mio. Nachrichten pro Tag
2011: 0,51 Mio. Nachrichten pro Tag (Schätzung)

Die Nutzungszahlen von SMS sind demnach immer noch in einem Aufwärtstrend. Die Nutzungszahlen von MMS hingegen sind im Vergleich zur SMS verschwindend gering. [Persönliche Vermutung]: Dies könnte daran liegen, dass der SMS Versand günstiger ist als der MMS Versand (zudem haben viele eine SMS Flatrate)  und es auch oft nicht notwendig ist eine Multimediadatei zu versenden. Und wenn dies doch gemacht wird, dann eher über das Mobile Web via Email oder direkt in einem Social Netzwerk. [/Persönliche Vermutung Ende]

Die Autoren Grabs und Bannour [1] empfehlen die Zielgruppen, die ein Unternehmen bisher gut über SMS erreichen konnten, weiterhin über SMS zu kontaktieren. Außerdem erreicht ein Unternehmen per SMS auch die Kunden, die nicht aufs Mobile Web zugreifen können/wollen oder sich auf dem Handy keine Apss installieren.  Eine SMS jedoch kommt immer an! [1, S.358]

Wofür eignen sich SMS?
•    Rabatte,
•    Gutscheine
•    und Preisvorteile

Mithilfe von SMS Marketing kann man dem Kunden Angebote zukommen lassen und ihn damit locken. Zusätzlich kann ein Unternehmen via SMS Kundenfeedback einholen. So ist es bei Telekommunikationsanbietern üblich, ihren Neukunden eine SMS zu schicken und zu fragen, ob diese mit dem Service und der Abwicklung zufrieden waren [1, S.359].
Dieses Werbevideo von LocalDirect zeigt wie ein Barbesitzer Gutscheine sinnvoll anwenden kann, um an einem leeren Abend seine Bar zu füllen:

[4] Local Direct

Wofür eignen sich SMS nicht?
Für den Markenaufbau und das Markenimage ist die SMS Werbung aufgrund des Platzmangels und des Formats nicht geeignet [1, S.359].

Was zu beachten ist:
Um SMS Marketing nutzen zu können, müssen sich die interessierten Kunden bei dem Service anmelden. Es darf keine Massenausendung ohne Einverständniserklärung erfolgen. Des Weiteren wäre dies nicht sinnvoll, da hohe Streuverluste zu erwarten sind und die Kunden unerwartete Werbe-SMS als Spam empfinden [1, S.359]. Eine solche Aktion würde also eher das Gegenteil erreichen, denn die Kunden würden Reaktanz zeigen und sich von dem Produkt abwenden.

Fazit:
Unternehmen sollten weiter auf SMS Marketing setzen, da sie so ebenfalls die Kunden erreichen, die kein Smartphone verwenden. MMS Marketing sollte hingegen durch Apps ersetzt werden.

What’s next?
Als nächstes möchte ich einen kurzen Einblick geben, wie SMS Werbung funktioniert. Dann erzähle ich aus meinem Leben – habe ich bisher SMS Marketing verwendet, wie schätze ich die Technologie ein. Als letztes möchte ich einige Kampagnen vorstellen.

Quellen:
[1] Grabs, A., Bannour, K.-P., (2011). Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co. Bonn: Galileo Press
[2] Bitkom (2011). SMS beliebt wie nie zuvor. Abgerufen am 06.01.12 von http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64046_67951.aspx
[3] DIALOG CONSULT, VATM (2011). 13. gemeinsame TK-Marktanalyse 2011. Abgerufen am 15.01.12 von www.vatm.de/fileadmin/…/2011-10-27_TK-Marktstudie-2011.pdf
[4] LocalDirectLtd (2011). LocalDirect. Abgerufen am 15.01.12 von http://www.youtube.com/watch?v=ohtoNkyCiAY

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Gibt es einen Markt für Mobile Marketing?

Beginnen möchte ich den Artikel mit einem Video von GoogleMobileAds. Es dokumentiert die Ergebnisse einer durch Google beauftragten Studie: “The Mobile Movement: Understanding Smartphone Consumers”.  Durchgeführt wurde sie Ende 2010 von Ipsos OTX. Es wurden 5013 US amerkanische Smartphone-Internet-Nutzer befragt. [1]

Auf der Suche nach Statistiken über die Handynutzung in Deutschland, stößt man auf interessante Schlagzeilen (und natürlich auch Inhalte), die viel versprechend für den Handymarkt und somit für das Mobile Marketing sind:

  • Zahl der Handybesitzer steigt auf 61 Millionen [2]
    • 61 Millionen der Deutschen telefonieren mobil, das sind 87% der Bundesbürger ab 14 Jahren (Stand: September 2011)
  • Jedes dritte verkaufte Handy ist ein Smartphone [3]
    • “Der Absatz legt um 36 Prozent auf 10,1 Millionen Stück zu. Der Umsatz mit den modernen und besonders leistungsfähigen Geräten steigt um 25 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.” (Stand: August 2011)
  • Jeder Zweite geht nie ohne sein Handy aus dem Haus [4]
    • 51% der Deutschen gehen nie ohne ihr Handy aus dem Haus.
    • Hauptsächlich junge Menschen tragen ihr Handy immer bei sich: 74% der 14- bis 29-jährigen gehen nie ohne das Handy aus dem Haus.
    • Je älter der Nutzer, desto öfter bleibt das Handy auch mal zuhause. (Stand: März 2011)
  • Zahl der Handy-Surfer in einem Jahr verdoppelt [5]
    • Jeder fünfte Deutsche geht per Handy ins Internet. Das entspricht 18% = 9 Millionen Menschen.
    • Im Jahr 2010 waren es erst 10%.
    • Prognose: “Die Zahl der Handy-Surfer wird weiter stark zunehmen.”

Konsequenzen
Die potentielle Zielgruppe für Mobile Marketing wächst. Es gibt kaum noch einen Deutschen, der kein Handy besitzt.

Der vermehrte Verkauf von Smartphones zeigt das Interesse an mobilen Anwendungen. Dies kann ein werbetreibendes Unternehmen für sich nutzen, indem es zum Beispiel interessante Apps mit Werbeinhalten entwickelt.

Dadurch, dass bereits jeder zweite Deutsche nie ohne sein Handy aus dem Haus geht, ist der potentielle Kunde jederzeit und ortsunabhängig erreichbar. Das bedeutet, dass neue Orte erschlossen werden, an denen andere Medien nicht zur Verfügung stehen.

Immer mehr Deutsche verfügen über einen mobilen Internetanschluss und werden zum Handy-Surfer. Dieser Trend kann ebenfalls von Unternehmen ausgenutzt werden, indem sie zum Beispiel mithilfe von QR-Codes auf Plakaten den Kunden auf Internetseiten weiterleiten. Hier findet dieser dann zusätzliche Informationen wie zum Beispiel einen Trailer.

Durch die technischen Neuerungen und die vermehrte Nutzung von Handys an jedem erdenklichen Ort, steigen die Chancen von Mobile Marketing.

What’s next?
Da nun nach einem kleinen Blogging-Marathon die Grundlagen für das Thema Mobile Marketing geklärt wurden (Entwicklung des Handys, Definiton Mobile Marketing, Ziele, Instrumente, Relevanz), kann ich endlich tiefer in das Thema einsteigen. An dieser Stelle trennen sich Sevi und ich. Ich arbeite nun individuell an dem Thema SMS-/MMS-Marketing und QR-Codes. Sevi bearbeitet Apps und Bluetooth.

Quellen:
[1] GoogleMobileAps (2011). The Mobile Movement: Understanding Smartphone Consumers. Abgerufen am 06.01.12 von http://www.youtube.com/watch?v=CjUcq_E4I-s
[2] Bitkom (2011). http://www.bitkom.org/de/presse/8477_69411.aspx
[3] Bitkom (2011). BITKOM zum Handymarkt. Abgerufen am 06.01.12 von  http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64046_68977.aspx
[4] Bitkom (2011). Jeder Zweite geht nie ohne sein Handy aus dem Haus. Abgerufen am 06.01.12 von http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64046_67484.aspx
[5] Bitkom (2011). Zahl der Handy-Surfer in einem Jahr verdoppelt. Abgerufen am 06.01.12 von http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64046_67381.aspx

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