In diesem Artikel soll der Arbeitsprozess im Fach “Digitale Kommunikation” reflektiert und bewertet werden. Beginnen möchte ich dazu mit einer Übersicht der von mir verfassten Artikel. Obwohl ich mich an meine zu Beginn erstellte Roadmap gehalten habe, bin ich doch erstaunt, wie viele Artikel es letztendlich geworden sind.
Im ersten Teil dreht sich alles um die ersten Schritte im Fach Digitale Kommunikation. Es wird das Konzept der Lehrveranstaltung, die Learningcommunity und das Thema vorgestellt.
Organisatorisches
- Digitale Kommunikation – Vorlesung und Seminar
- Prozess – Gesucht, gefunden
- Neue Begriffe
- Veränderung
Im nächsten Abschnitt werden die Grundlagen für das Oberthema Visibility im Web und das Spezialthema Mobile Marketing gelegt. Dafür wird der Gegenstand definiert und ein Blick auf die Geschichte des Handys, als der wichtigste Bestandteil für Mobile Marketing, geworfen. Zusätzlich wird das Konzept Mobile Marketing definiert sowie die Ziele und die Instrumente vorgestellt. Dabei wird bereits die Verbindung zum Thema Visibility im Web und digitale Kommunikation aufgezeigt. Außerdem wird betrachtet, ob es überhaupt einen Markt für Mobile Marketing gibt.
Grundlagen
- Visibilty im Web
- Die kurze Geschichte des Handys
- Übersicht: Mobile Marketing I
- Übersicht: Mobile Marketing II
- Gibt es einen Markt für Mobile Marketing?
Der dritte Abschnitt widmet sich dem Instrument SMS-/MMS-Marketing. Dazu wird zuerst SMS-/MMS-Marketing definiert, dann die Funktionsweise erklärt und anschließend ein Fazit gezogen.
- Wie funktioniert SMS Marketing?
- Beispiele für SMS Marketing
- Seminarergebnisse
- Fazit: SMS-/MMS-Marketing
Dieser Abschnitt behandelt das Instrument QR-Codes. Dazu wird ebenfalls das Instrument erklärt und seine Funktionsweise erläutert. Des Weiteren wird die Frage diskutiert, ob es sich bei QR-Codes um einen Zukunftstrend handelt. Auch in diesem Abschnitt werden Beispiele vorgestellt. Zusätzlich werden diese mithilfe von Erfolgsfaktoren bewertet. Abgeschlossen wird der Abschnitt mit einem Fazit.
Der letzte Abschnitt besteht aus einem Artikel. Diesem Artikel, der sich überblicksartig dem gesamten Thema nähert und ein abschließendes Fazit zieht.
Bearbeitung des Themas
Da das Thema Mobile Marketing sehr umfangreich ist, wurde es von Sevi und mir nicht allumfassend vorgestellt und diskutiert. Zu Beginn haben wir uns aufgrund unserer Interessen vier Instrumente herausgesucht (SMS-/MMS-Marketing, QR-Codes, Bluetooth, Apps). Bei der Bearbeitung stellte sich dann heraus, dass sie nicht unbedingt immer für die Erhöhung der Visibility im Web geeignet bzw. gedacht sind. Außerdem haben wir das Instrument Location Based Services bisher ignoriert, obwohl es ein weiterer wichtiger, relativ neuer Trend im Bereich Mobile Marketing ist. So war er noch nicht in dem Übersichtsbuch aus dem Jahr 2005 über Mobile Marketing enthalten. Damit dieser Trend jedoch nicht völlig untergeht, möchte ich hier kurz eine gelungene Kampagne auf Basis von Location Based Services vorstellen:
[1]
Ob dieses Instrument zur Visibility im Web beiträgt, bleibt aufgrund fehlender Hintergrundinformationen an dieser Stelle unbeantwortet. Hier müsste der Webblog noch weitergeführt werden. Dies ist allerdings im Rahmen der Lehrveranstaltung nicht mehr möglich, da dazu schlicht und ergreifend die Zeit fehlt.
Theoriebildung
Während der Arbeit an dem Thema Mobile Marketing hat sich immer wieder gezeigt, dass wenig aktuelle, wissenschaftliche Literatur zu dem Thema existiert. Insbesondere in Form von Büchern ist mir nur das Buch “Follow me!” von Grabs und Bannour [2] bekannt, das (noch) aktuell ist. Ansonsten musste ich mich hauptsächlich auf Online-Quellen verlassen. Hier dominieren Blogeinträge und Unternehmenswebseiten. Ebenfalls an Studien zur Wirksamkeit und Akzeptanz, gerade in Deutschland, mangelt es. Lediglich die BITKOM stellt regelmäßig interessante Statistiken zur Telekommunikationsbranche bereit. Auf jeden Fall sollte in diesen Bereich mehr wissenschaftliches Potential gesteckt und die Theoriebildung vorangetrieben werden.
Mobile Marketing als Instrument für Visibility im Web?
Ein ganz klares Jein! Mobile Marketing kann für die Visibility im Web eingesetzt werden, es ist jedoch nicht das Hauptziel. Wie bereits in einem der ersten Artikel beschrieben, wird Mobile Marketing zur Kundengewinnung, -bindung, Markenbildung und dem Verkauf eingesetzt. Betrachten wir nun die einzelnen Instrumente:
- SMS-/MMS-Marketing: Dieses Instrument wird nicht genutzt, um die Visibility im Web zu steigern. Es ist zwar möglich einen Link an seine Kunden zu versenden, allerdings ist dies nicht immer sinnvoll und damit nicht der Hauptverwendungszweck.
- QR-Codes sind geeignet, um die Visibility im Web zu erhöhen. Mit ihrer Hilfe lassen sich einfach und kostengünstig URLs verschlüsseln und zum Beispiel auf ein Plakat drucken. Nun kann der Kunde den QR-Code scannen und gelangt auf die Homepage. Hier können nun andere Maßnahmen, wie zum Beispiel das Social Media Marketing, ansetzen.
- Bluetooth eignet sich nicht, um die Visibility im Web zu erhöhen. Stattdessen wird es genutzt, um Personen in Reichweite (zum Beispiel zu einem Plakat) mit Fotos, Videos oder Audiodateien zu versorgen.
- Apps sind vielschichtig und lassen sich schwer als Ganzes bewerten. Unternehmens-Apps in Form von Spielen tragen primär zum Branding einer Marke bei, aber nicht zur Steigerung der Sichtbarkeit im Web. Web-Apps hingegen, die „nur“ eine mobile Webseite bereitstellen, erhöhen die Visibility im Web. Hier lädt sich der Nutzer die App herunter, um auf die mobile Webseite des Unternehmens zu zugreifen.
Es ist also von den Instrumenten abhängig, ob Mobile Marketing die Visibility im Web erhöht. Jedoch sollte Mobile Marketing nicht ausschließlich dafür genutzt werden, da ansonsten sein Potential verschenkt wird. Zudem ist es auch gar nicht notwendig, es nur für die Visibility im Web zu nutzen, da es dafür viele andere Maßnahmen (siehe unsere Themen in der Learning Community) gibt.
Das Konzept “Learning Community”
An sich ist das Konzept Learning Community gut geeignet, um unterschiedliche Aspekte eines Themas zu verknüpfen und voneinander zu lernen. Wann liest man schon mal die Hausarbeit einer Kommilitonin oder eines Kommilitonen. Jedoch verläuft die Zusammenarbeit in der Realität etwas anders. (Fast) jeder in der Learning Community schreibt an seiner Bachelorarbeit und hat deswegen wenig Zeit für etwas Anderes. Seine eigenen Artikel zu recherchieren und zu schreiben dauert bereits sehr lange und dann noch zusätzlich die Artikel aller Learning Community Mitglieder lesen und sich mittels Kommentaren aktiv damit auseinanderzusetzen, sprengt sogar für 7 Credits den Rahmen. So kommt es, dass man immer mal einen Artikel liest, sich aber (zu mindestens in meinem Fall) nie so aktiv mit den Artikeln auseinandersetzt, wie sie es eigentlich verdient hätten. So geht das Potenzial der Learning Community etwas verloren.
Quellen
[1] mrcreativerebel (2012). GranataPet Snack Check / Success-Story. Abgerufen am 04.03.12 von http://www.youtube.com/watch?v=Ml2qpfSDuzU&
[2] Grabs, A., Bannour, K.-P., (2011). Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co. Bonn: Galileo Press]










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