Heute haben Sevi und ich uns mal wieder im Seminar getroffen und unsere weitere Vorgehensweise abgestimmt. Die nachfolgende Mindmap fasst unsere Ergebnisse überblicksartig zusammen:

Der grundlegende Fahrplan ist erhalten geblieben: Sevi stellt Bluetooth und Apps vor. Ich schließe den Teil über SMS-Marketing ab, in dem ich das Konzept aus meiner Sicht bewerte. Anschließend stelle ich endlich das Instrument QR-Code vor. Dort möchte ich folgende Fragen klären:
- Was ist ein QR-Code?
- Wie funktioniert ein QR-Code?
- Wofür verwendet man QR-Codes?
- Wie sind die Chancen von QR-Codes? Verpasster Trend oder ein Instrument der Zukunft?
- Vorstellung einiger Beispiele
- Fazit (inkl. Einordnung in die Digitale Kommunikation und in das Konzept Visbility im Web)
Interessant finde ich, dass sobald man für QR-Codes sensibilisiert ist, sie überall sieht. Auf sämtlichen Produkten, auf Werbeplakaten und Zeitungen… Deswegen habe ich auch jetzt schon einige Beispiele gesammelt. Sogar auf einer Tomatenpackung!
Im Seminar haben Sevi, Kai und ich bereits kurz über QR-Codes diskutiert. Auch wenn ich damit jetzt vorgreife, möchte ich kurz für später den Konsens der Diskussion festhalten:
- Man nutzt QR-Codes nur, wenn man mobiles Internet hat oder sich in einem (freien) WLAN befindet. → dies trifft auf noch wenige Nutzer zu
- QR-Codes in Kampagnen machen nur Sinn, wenn schnelles, flächendeckendes Internet zur Verfügung steht. Bisher ist dies nur in großen Städten gegeben.
- QR-Codes sind nur interessant, wenn man z.B. auf die Bahn wartet und Langeweile hat. Allerdings hat auch so das Unternehmen sein Ziel erreicht, da der Kunde sich mit der Werbung, also dem Produkt, beschäftigt.
Zusätzlich haben wir einen Barcodescanner getestet. Hierbei handelt es sich um einen Scanner, der eindimensionale Codes scannt, wie man sie von Produkten kennt.
![]() Barcode Software |
Barcode generiert mit TEC-IT Barcode Software
(mithilfe dieser Online Software kann man ebenfalls QR-Codes generieren)
Der Strichcode wird mithilfe einer App eingescannt und analysiert. Dann wird man auf eine Homepage weitergeleitet, auf der der Preis und Bewertungen abgerufen werden. (Funktion der App). Diese App ist sehr interessant, da es dem Kunden ermöglicht wird vor Ort Preise zu vergleichen. Für den Handel ist sie eher problematisch, da so der Kunde mit einem “Klick” herausfinden kann, ob es das Produkt im Internet oder in der Umgebung günstiger gibt.
What’s next?
Fazit: SMS-/MMS-Marketing!

Der These, dass QR-basierte Kommunikation “nur Sinn [macht], wenn schnelles, flächendeckendes Internet zur Verfügung steht”, würde ich widersprechen. Gibt es dafür quantifizierte Belege?
Solange der QR-Code eine entsprechend für mobile Endgeräte angepasste Webpräsenz (das meint inbs. eine technisch, also hinblicks der Dateigrößen=Ladezeiten angepasste Version) referenziert, stellt das in meinen Augen auch bei Verbindungen, die langsamer als HSDPA (G3+) oder LTE (G4) sind kein Problem dar.
Gerade UMTS (G3) ist inzwischen auch in vielen non-urbanen Gebieten verfügbar. Sicher nicht auf der letzten Almhütte im verschneiten Hochgebirge – aber zwischen diesem Extrem und einer Metropole gibt es genügend Orte, die schon recht gut versorgt sind.
-Alex
[Antwort]
Anja Antwort vom Februar 16th, 2012 16:22:
Für diese These habe ich noch keine Quelle gefunden, allerdings stelle ich oft fest, dass sich sogar bei einer schnellen Internetverbindung mobile Webseiten sehr langsam aufbauen.. Das mag sicherlich auch an meinem Smartphone liegen, aber wenn dazu dann noch eine langsame Verbindung kommt, breche ich den Vorgang meistens ab. So wichtig sind mir die Inhalte dann doch nicht. Allerdings kann ich den QR-Code auch einfach speichern und den Inhalt zuhause anschauen. Das wäre dann wieder unabhängig vom “mobilen Internet”.
[Antwort]
Im Übrigen habe ich gestern sogar im Wochenprospekt eines Discounters, das mir in den Briefkasten flatterte, QR-Codes gefunden. Sie springen einen förmlich an, da sie wirklich bei JEDEM Produkt daneben abgebildet wurden. Ich habe das natürlich gleich ausprobiert und die weiterführende Information vermittelte mir, dass der Puten-Aufschnitt z.B. Fleischwurst, Mortadella oder Bierschinken beinhaltet. Unglaublicher Mehrwert! Erstaunt war ich, dass das Scannen so gut funktionierte, die QR-Codes waren nämlich gerade mal 1×1 cm groß.
[Antwort]
Anja Antwort vom Februar 20th, 2012 09:54:
Da hast du aber Glück, dass das bei dir so gut funktioniert. Mit meinem Programm (oder vielleicht liegt es auch an meiner Kamera) bleiben mir leider viele Informationen verborgen.. Aber für mein Betriebssystem gibt es leider kaum Programmme.
[Antwort]