The End Of This Chapter

Posted on August 28th, 2009 in Clever im Web, ElDok von ilmedianer  Tagged , ,

Die Vögel haben es bereits von den Dächern getwittert gebloggt: Unser Projekt im Fach Elektronische Dokumente ist inzwischen abgeschlossen.
Die Dateien der Projekt-Website liegen inzwischen auf dem (universitätsinternen) Server. Damit ist der ElDok-Teil von Clever im Web nahezu zeitgleich mit dem zweiten Semester abgeschlossen.

Protagonisten ab. Vorhang. Applaus. … Zugabe?



So oder so: Man darf gespannt sein, was das nächste Semester bringt. Anwendungsbereiche, neue Studienordnung und vor allem viele Events und Projekte im außeruniversitären Bereich. Langweilig wird’s nicht werden.

Und dann war da noch (bislang für mich unentschiedene) die Frage: Weiterbloggen oder nicht weiterbloggen? Man wird sehen…



-ilmedianer

Zahlen bitte!

Posted on Juni 28th, 2009 in Clever im Web von ilmedianer  Tagged , , , ,

Seit geraumer Zeit ist auf diesem Blog (sowie auf den Blogs meiner Teamkollegen) im Zuge unsereres Projekts Clever im Web vom Datenschutz in Social Networks die Rede. Da wir seit Beginn unseres Projekts neben viel Zustimmung auch des öfteren – u.a. auf dem EduCamp 09 – die Meinung gehört haben, dass die Relevanz besonders des Themas “Recherche über Bewerber auf Social Network Sites” überschätzt würde, möchte ich nun zu diesem Thema stellvertretend für viele andere auf eine Studie der Fittkau & Maaß GmbH (http://www.w3b.de, 27. WWW-Benutzer-Analyse W3B) zu diesem Thema verweisen. Aufgrund der Urheberrechtsbestimmungen ist es mir leider nicht möglich, an dieser Stelle das Diagramm mit der Auswertung zu zeigen. Es ist allerdings unter der verlinkten Website einzusehen.

Die Ergebnisse in Kurzfassung:

  • 31,6% der Nutzer von Social Network Sites (SNS) glauben, dass sich Vorgesetzte regelmäßig auf SNS über ihre Mitarbeiter informieren.
  • 36,5% der Nutzer von SNS sind überzeugt, dass Personalverantwortliche sich in SNS über Bewerber informieren.
  • Damit liegen sie in der ihrer Einschätzung noch leicht unter dem Wert, der in der W3B-Umfrage vom Frühjahr 2008 unter den Personalverantwortlichen ermittelt wurde: 41% der Personaler recherchieren regelmäßig in SNS über Bewerber.

Zwar ist an der Studie durchaus auch Kritik zu üben: Als Erhebungsbasis wird lediglich “Besucher von Social Network Sites” genannt. Welche SNS genau damit gemeint sind und wie groß die Auswahlgesamtheit genau war, wird nicht genannt. Eine Tatsache, die wohl der kommerziellen Ausrichtung der Studie, die mit Fittkau & Maaß Consulting von einer privaten Agentur erstellt wurde, geschuldet ist.

Doch zeigt sich eines: Arbeitsgeber und Personalverantwortliche wissen durchaus, wie sie sich das Potential von SNS zunutze machen können. Die Zeiten sind vorbei, in denen die Recherche über Bewerber im Netz als “Panikmache” abgetan werden konnte. Und an eben dieser Stelle will Clever im Web Aufklärung leisten – nicht im Elfenbeinturm eventueller Ausnahmefälle, sondern in der Realität des Web 2.0.

-ilmedianer

CiW: Zwischenstand

Posted on Juni 26th, 2009 in Clever im Web von ilmedianer  Tagged , , , ,

Wie steht es aktuell mit unserem ElDok-Projekt Clever im Web? Um die Frage für Außenstehende zu beantworten, habe ich mir irgendwo zwischen Hausarbeiten, Debatten, Wochenendseminaren (Wissenschaftskommunikation – Einblicke aus der Praxis. Sehr empfehlenswert, gerade für AMW-Studenten!) und vielem mehr etwas Zeit für einen weiteren Blogeintrag genommen.

Ich versuche mich dabei auf die Aspekte zu beschränken, die meine blogfreudigen Teamkolleginnen Dorothea und Jaqueline nicht bereits genannt haben.

Die für uns erfreulichste Neuigkeit der letzten Tage war sicher die Nachricht der Schule, an der wir den Workshop angeboten hatten, die ich am Montag in meinem Email-Postfach vorfand: Die Fragebögen, mittels derer wir unseren Workshop evaluieren lassen wollten, warteten ausgefüllt und abholbereit im Sekretariat auf uns. An dieser Stelle nochmal ganz herzlichen Dank an die Verantwortlichen für die unkomplizierte Abwicklung!

Aus Datenschutzgründen werden wir keinerlei Einzelergebnisse unserer Erhebung unter den am Workshop beteiligten Schülern veröffentlichen. Möglicherweise wird aber später an dieser Stelle ein Fazit, welches wir aus der Auswertung ziehen werden, zu finden sein.

Ein vorläufiges Resümee möchte ich all denen, die sich auf diesen meinen Blog verlaufen haben aber doch nicht vorenthalten: Unterm Strich wurde unser Workshop von den Teilnehmern überwiegend als gut bewertet. Repräsentativ sind die Zahlen zwar nicht, aber für uns allemal ein kleiner Ansporn für weitere Angebote an Schulen.

Apropos: Allen, die im Laufe ihres Studiums Forschungsvorhaben an Schulen umsetzen wollen oder müssen, sei folgender Ratschlag auf den Weg gegeben: Fragt mit ausreichend Vorlauf bei der betreffenden Schule an! Denn es ist erstaunlich, wie verworren der Amtsweg selbst für eine einfach Umfrage unter Schülern, bei der keinerlei persönliche Daten erhoben werden, ist. Zwar ist es nicht unbedingt ein Problem, die Klassleitung und das Direktorat zu überzeugen (zumindest, wenn man auf die Universität verweist), doch jede Befragung an der Schule muss vom Schulamt abgesegnet werden. Und die Mühlen der Bürokratie mahlen bekanntlich langsam…

- ilmedianer

Medienkompetenz 2.0 – Brauchen wir neue Begriffe?

Posted on Mai 14th, 2009 in Clever im Web, Dies & Das von ilmedianer  Tagged , , ,
Medienkompetenz – immer wieder wir sie gefordert, selten wird sie vermittelt und noch seltener hört man eine klare Definition davon, was Medienkompetenz nun alles umfasst. Betrachtet man aber verschiedene Initiativen, bildungspolitische Pläne und Lernmaterialien, so fällt auf, dass es dabei meist darum geht, den (verantwortungsbewussten) Umgang mit bestimmten Medien (in jüngerer Zeit oft: mit bestimmten Computer-Programmen) zu erlernen.

Diese technikzentrierte Sichtweise ist jedoch vor dem Hintergrund der modernen Gesellschaft falsch und nicht zielführend.

Denn gerade in technischer Sicht sind die digital natives – gemeint ist hier vor allem die heutigen Schüler – der Generation ihrer Eltern gegenwärtig (noch) überlegen. Doch resultiert diese Überlegenheit in zwei gravierenden Folgen:

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