Wer lange nichts in sein Weblog schreibt, arbeitet offenbar an anderen Dingen. so auch ich. Die letzten Wochen waren mit der Vorbereitung und Durchführung von Lehrveranstaltungen auch gefüllt mit Einreichungen für Konferenzen und Workshops. Ein erstes positives Feedback ist inzwischen da: gemeinsam mit einer Kollegin konnte ich einen Poster-Beitrag zur Praxiswerkstatt „iKabel“ auf der EuroITV-Konferenz 2008 unterbringen.

Mich hat dieser Beitrag insofern weiter gebracht, als das ich klarer als bisher die didaktischen Grundprinzipien für die Konzeption von Lehr-/Lernszenarien verstehe, die sich eben auch dazu eignen, um den didaktischen Wert von Lernspielen zu beurteilen.

Wie gut das funktionieren kann, untersuche ich gerade im Forschungsseminar „Digitale Lernspiele“. Dort untersuchen wir das Lernspiel „Luka und das geheimnisvolle Silberpferd“. Mit den didaktischen Grundprinzipien „Zielstellung“, „Inhaltsstruktur“, „Sozialstruktur“, „Handlungsstruktur“ und „Prozessstruktur“ (vgl. Jank, W., & Meyer, H. (2002). Didaktische Modelle.  Berlin: Cornelsen, 5. Edition.) im Hinterkopf wurde schnell klar, dass dem Spiel tatsächlich eine didaktische Intention zugrunde liegt. Es zeigte sich aber auch, dass etliche Dinge offenbar nicht ganz zuende gedacht wurden. Aktuell arbeiten die Studierenden an einer systematischen Analyse des Spiels, um über einen ersten, eher subjektiv geprägten Eindruck hinaus zu kommen.



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