Archive for the “E-Portfolio/Web 2.0” Category

Vor einiger Zeit bin ich auf das Problem gestoßen, dass Hyperlinks auf Video-Inhalte von Moodle automatisch durch einen eingebetteten Videoplayer ersetzt werden. Das ist meistens gut. Manchmal möchte man aber doch nur den Hyperlink teilen und nicht das ganze Video einbetten. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. (mehr …)

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Im Rahmen der Konferenz Moodle // Mahara // Moot 2014 gab es am 27.02.2014 in Leipzig einen Workshop zur „Konzeption und Implementierung von E-Portfolios in hochschuldidaktischen Kontexten zur Verschränkung von Theorie-Praxis-Phasen“. Vor dem Hintergrund des spezifischen didaktischen Ansatzes im Bachelorstudiengang „Angewandte Medien- und Kommunikationswisenschaft (AMW)“ klang der etwas sperrige Workshop-Titel ganz verheißungsvoll. Und tatsächlich lieferte dieser von 2 Kollegen aus der Erziehungswissenschaft geleitete Workshop einige interessante Anregungen für meine eigene Arbeit.

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Auch im aktuellen Semester scheint immer noch nicht allen Studierenden klar zu sein, dass der Umgang mit dem geistigen Eigentum Dritter 2 Dimensionen hat: Urheberrecht und Verwertungsrecht. Deshalb hier nochmals eine Klarstellung und Begriffsabgrenzung, verbunden mit einem Hinweis auf korrektes Verhalten. (mehr …)

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An der TU Ilmenau wird seit mehreren Jahren der Einsatz von E-Portfolios in der universitären Lehre erprobt. Kernstück der Bemühungen war das Führen sogenannter E-Portfilo-Blogs. Schnell zeigte sich, dass der Einsatz von E-Portfolios nicht besonders gut skaliert. Was in Kursen mit Seminargruppenstärke (30 Teilnehmer) gut funktioniert, entwickelt sich bei Kursen für eine ganze Matrikel (100 Studierende und mehr) schnell zum Problem. Deshalb wurden gleichzeitig Möglichkeiten der gegenseitigen Bewertung (Peer-Assessment) erprobt.

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Unlängst habe ich meinen ersten Eindruck von der Abschlussveranstaltung des Wettbewerb “Exzellenz in der Lehre” geschildert und dabei auch die Thüringer Einreichung vorgestellt. Nun endlich möchte ich den zweiten Teil nachreichen und meine persönlichen Favoriten vorstellen. Es geht also um die Konzepte aller anderen Standorte und nicht erneut um den Thüringer Entwurf für exzellente Lehre. Im Vergleich der beiden Beiträge mag sich der geneigte Leser dann selbst ein Bild davon machen, wo wir in Thüringen in puncto Lehrexzellenz stehen, wenn man bedenkt, dass alle Bestandteile unseres Konzept im Einzelnen eingesetzt werden und lediglich ihr Verbund aussteht. (mehr …)

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Akademisches Bloggen zieht eine Reihe von Konsequenzen nach sich, zumal wenn es im Sinne einer Studien- bzw. Prüfungsleistung zur Pflicht erhoben wird. Da ist zunächst die Impressumspflicht gemäß §MDStV zu nennen. Daraus ergibt sich bei verpflichtendem Bloggen sofort die Frage nach der Einhaltung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Nicht minder wichtig ist aber die Einhaltung von Urheber- und Verwertungsrechten Dritter, insbesondere deshalb, weil ein fahrlässig oder leichtfertig begangener Verstoß rasch zu sehr unangenehmen Folgen führen kann.

Meines Erachtens muss sich jeder akademische Blogger diesen Fragen bewusst stellen. Deshalb schlage ich vor, die Blog-Farm der TU Ilmenau etwas anders zu organisieren, als es etwa an der Uni Osnabrück der Fall ist: alle Blogger müssen in die Pflicht genommen werden, über entsprechende „Terms of Service“:

Vorschlag von „Terms of Service“ für die Blog-Farm blogs.tu-ilmenau.de

Nutzungsgrundsätze

Blogs.TU-Ilmenau.DE ist ein Service für alle Mitglieder der Technischen Universität. Andere Interessierte können in Ausnahmefällen nach Rücksprache mit XXXX den Service nutzen. Mit der Einrichtung eines Accounts bestätigt die Nutzerin bzw. der Nutzer, dass sie bzw. er in diesen Personenkreis fällt. Gleichzeitig verpflichtet sich die Nutzerin bzw. der Nutzer, das Ansehen der TU Ilmenau zu achten und sich als Autorin bzw. Autor an das Leitbild der Technischen Universität sowie ihre Grundordnung zu halten.

Der Diensteanbieter behält sich das Recht vor, Mailadressen und andere Details zu verwenden, um Als Nutzerin bzw. Nutzerdie Nutzerinnen und Nutzer von Blogs.TU-Ilmenau.DE können Sie ab und an mit Informationen über den Service, seine Aufrechterhaltung, zusätzlicher Möglichkeiten usw. kontaktiert werdensowie zusätzliche Möglichkeiten usw. zu informieren. Der Diensteanbieter wird Er wird jedoch niemals Ihre Mailadressen oder andere personenbezogene Daten oder andere Details der Nutzerinnen und Nutzer mit Dritten außerhalb der Technischen Universität Ilmenau teilen.

Impressumspflicht

Für jeden Weblog ist ein Impressum gemäß §6 MDStV anzulegen. Die Informationspflichten §55 RStV bzw. §5 TMG anzulegen. Dies gilt insbesondere für öffentlich geführte Weblogs, d.h. solche, die von Index-/Suchmaschinendiensten außerhalb von Blogs.TU-Ilmenau.DE wie z.B. Google erreicht werden können, regelt §10 MDStV. Für halbteilöffentlich geführte Weblogs, d.h. solche, die nur durch die Weitergabe von so genannten Perma-Links erreicht werden können, deren Rezeption jedoch nicht die Angabe eines Kennwortes erfordertvon angemeldeten Nutzerinnnen und Nutzern rezipiert werden können, wird §10 Abs. 1 lit. 1 MDStV§55 Abs. 1 lit. 1 RStV bzw. §5 Abs. 1 lit. 1 u. 2 TMG durch die Angabe einer innerhalb der TU Ilmenau eindeutigen Bezeichnung, z.B. der Matrikel-Nummer oder des digitalen Finderabdrucks Genüge getan. Gleichzeitig ist ein vertretungsberechtigtes Mitglied der TU Ilmenau zu benennen. Für privat geführte Weblogs, d.h. solche, die nur von bestimmten, vom Herausgeber eines Weblogs selbst festgelegten Personendurch die Angabe eines zusätzlichen Kennwortes rezipiert werden können, ist ein vertretungsberechtigtes Mitglied der TU Ilmenau zu benennen.

Urheber- und Verwertungsrechte

Bezüglich der Inhalte von Weblog-Beiträgen und Weblog-Seiten einschließlich der dazu gehörenden Kommentare wird ein nicht ausschließendes Verwertungsrecht durch die Autorin bzw. den Autor und die TU Ilmenau als Service-Anbieter vereinbart. Insbesondere ist es der TU Ilmenau zur Aufrechterhaltung des Services gestattet, Weblogs auf unbestimmte Zeit zu archivieren, zu pflegen sowie auf ihren Servern zur Benutzung im Internet gemäß den Weblog-Einstellungen bereitzustellen. Der Autorin bzw. dem Autor eines Weblog-Beitrages bzw. einr Weblog-Seite bleibt es freigestellt, über ihr bzw. sein Werk auch anderweitig zu verfügen, solange damit keine Einschränkung der in dieser Erklärung der TU Ilmenau eingeräumten Rechte verbunden ist.

Die Einhaltung von Urheber- und Verwertungsrechten Dritter liegt in der Verantwortung der Herausgeber von Weblogs. Sie betrifft Weblog-Beiträge und Weblog-Seiten, einschließlich dazu gehörender Anhänge wie Videos, Bilder oder elektronischer Text-Dokumente. Im Sinne einer Einverständniserklärung muss jedes Impressum eine entsprechende Klausel enthalten.

Mit der Veröffentlichung von Weblog-Beiträgen oder Weblog-Seiten versichert jede Autorin bzw. jeder Autor, dass sie bzw. er berechtigt ist über die Nutzungsrechte an diesem Dokument zu verfügen und dass mit der Veröffentlichung keine Rechte Dritter verletzt werden.

Vorschlag für ein Muster-Impressum

Verantwortlich für den Inhalt dieses Weblogs gemäß § 6 MDStV§55 RStV und §5 TMG sowie die Einhaltung von Urheber- und Verwertungsrechten Dritter ist:

  • Vorname Name
  • Straße Hausnummer
  • PLZ Ort
  • elektronischer Kontakt, z.B. E-Mail

Dieser Weblog wird zur Begleitung von Studium und Lehre bzw. von Forschungsvorhaben geführt. (Er stellt eine studienbegleitende Studien- bzw. Prüfungsleistung im Fach XY dar.)

  • Vertretungsberechtigter für das Fach XY
  • Vorname und Name
  • Fachgebiet/Abteilung
  • Besuchsadresse/Postanschrift
  • Telefonische Erreichbarkeit
  • Online-Erreichbarkeit

Das Fach XY ist verpflichtender Bestandteil des Studiengangs XYZ. Dieser wird angeboten von

  • Technische Universität Ilmenau
  • Besuchsadresse/Postanschrift
  • Telefonische Erreichbarkeit (Rektor)
  • Online-Erreichbarkeit (Rektor)
  • Die Technische Universität Ilmenau ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Sie wird durch den Rektor (eigentlich namen einfügen, ggf. Weblink zur Uni-Homepage) gesetzlich vertreten.
    Zuständige Aufsichtsbehörde: Thüringer Kultusministerium, Postanschrift, Online-Erreichbarkeit.
    Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: XXXXXX.

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In dem Beitrag „“ habe ich darauf hingewiesen, dass die Studierenden seitens der Universität keine finanzielle und nur wenig ideelle Unterstützung bei der Bewältigung ihres bestenfalls leichtsinnig begangenen Rechtsverstoßes erfahren haben. auf dem Educamp 2009 # 3 habe ich nun gelernt, dass man manche Dinge einfach tun soll, ohne sich immer von den vielen „Abers“ einsperren zu lassen. Also greife ich die Anregung einer in den ganzen Vorfall involvierten Person auf und bitte darum, einen Hut mit „Almosen“ für die betroffenen Studenten zu füllen. Angesprochen sind alle Dozenten, die mit ihrer ebenfalls einzugestehenden Unkenntnis den betroffenen Studis die Zahlung erst eingebrockt haben, und alle Studenten, die vielleicht einfach nur Glück hatten, weil sie vom Unglück des einen Teams profitierend, die Spuren ihres eigenen „Rechtsverstoßes“ noch rechtzeitig verwischen konnten. Hätte es nicht uns allen passieren können? Haben wir nicht einfach nur Glück gehabt? Sollten wir nicht gerade deshalb mit den Betroffenen das leid ein klein wenig teilen?

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Anfang des Jahres machte der Beitrag „Achten Sie auf Urheberrechte!“ auf ein Problem aufmerksam, dass dem E-Portfolio-Einsatz im Rahmen der Hochschullehre leicht das Genick brechen könnte, zumindest aber einen gehörigen Stolperstein darstellt: die Einhaltung von Verwertungsrechten bei der Einbindung externer Inhalte. Es hat den Anschein, als würde dieses Thema immer noch zu wenig Beachtung finden. Manche meinen, die Rechtslage sei hier nicht eindeutig oder zumindest nicht klar genug dokumentiert. Dem ist nicht so. Allerdings fehlen auch konkrete Vorstellungen, wie mit dieser Thematik umgegangen werden kann, so dass sie nicht zum Problem wird. Dieser Beitrag zeigt, wie es mit dem E-Portfolio-Einsatz im Fach „Elektronische Dokumente“ weitergegangen ist.

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In seinem Beitrag zu einem Stufenmodell für den Übergang zu „Lernen durch Lehren“ spricht Christian Spannagel von zwei Stufen, die man ausgehend von herkömmlichem Frontalunterricht erklimmen kann, um Lehrveranstaltungen interessanter und hinsichtlich ihrer Lernwirkung intensiver machen kann. Den Schlüssel bildet für ihn der Ansatz zum „Lernen durch Lehren“. Ich denke, dass das Stufenmodell nicht wirklich adäquat geeignet ist, um (formelle) Lernprozesse zu verstehen und bewusst zu gestalten. Anstelle der drei Stufen „Stufe 0“ bis „Stufe 2“ muss man wohl eher von drei Dimensionen reden, die all jenen, die sich wissenschaftlich mit Pädagogik beschäftigen, nicht neu ist.

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Wenn man intensiver in die „schöne neue Web 2.0-Welt“ eintaucht, kommen Fragen auf, die einen selbst darauf hinweisen, dass man ganz allmählich eine differenziertere Sichtweise auf die Dinge bekommt. Auf die Vorlesung „Digitale Kommunkation“ zurückblickend, fragte ich mich neulich, was eigentlich der Unterschied zwischen Microblogging und Chatten in der Gruppe ist. Da ich keine Antwort wusste, fragte ich einen Kollegen, der es wissen musste. Er verwies mich an einen Post von C. Spannagel, in dem genau diese Frage thematisiert wurde.

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