Archive for the “Elektronische Dokumente” Category

… sollten die Studierenden im X3D-Praktikum ein Phantasie-Fortbewegungsmittel konstruieren. Ein Team überlegte sich den Sphere Glider, eine Art Kugel, in deren Innern sich eine Plattform bewegt. Diese Plattform haben die Studis mit einem Wok verglichen. Aber wie baut man einen Wok in X3D? Mit den typischen Primitiven geht das eher nicht. Also muss ein Mesh her, z.B. mit dem IndexedFaceSet-Element. Nur wie bekommt man die Koordinaten der Gitterpunkte, ohne sich einen Knoten in die Hirnwindungen zu denken? Meine – zugegebenermaßen leichtfertige – Antwort war: „Natürlich mit Tabellenkalkulation a la Excel.“ (mehr …)

Comments No Comments »

Bei der Beurteilung studentischer E-Portfolioblogs ist mir eine kleinere typografische Spielerei aufgefallen: Dort meint jemand „Ideenwerkstatt„, schreibt aber „!deenwerkstatt“ und kommuniziert mit dem Ausrufezeichen auch eine gewisse Bedeutsamkeit des Beitrags. An anderer Stelle predige ich aber immer wieder die Trennung von Inhalt („Ideenwerkstatt“) und Darstellung („!deenwerkstatt“). Da liegt es natürlich nahe, dass der genannte Fall einem sofort aufstößt. Bleibt die Frage, wie man eine solche typografische Spielerei konsequent mit den Mitteln von HTML und CSS umsetzen kann? (mehr …)

Comments No Comments »

In dem Beitrag „“ habe ich darauf hingewiesen, dass die Studierenden seitens der Universität keine finanzielle und nur wenig ideelle Unterstützung bei der Bewältigung ihres bestenfalls leichtsinnig begangenen Rechtsverstoßes erfahren haben. auf dem Educamp 2009 # 3 habe ich nun gelernt, dass man manche Dinge einfach tun soll, ohne sich immer von den vielen „Abers“ einsperren zu lassen. Also greife ich die Anregung einer in den ganzen Vorfall involvierten Person auf und bitte darum, einen Hut mit „Almosen“ für die betroffenen Studenten zu füllen. Angesprochen sind alle Dozenten, die mit ihrer ebenfalls einzugestehenden Unkenntnis den betroffenen Studis die Zahlung erst eingebrockt haben, und alle Studenten, die vielleicht einfach nur Glück hatten, weil sie vom Unglück des einen Teams profitierend, die Spuren ihres eigenen „Rechtsverstoßes“ noch rechtzeitig verwischen konnten. Hätte es nicht uns allen passieren können? Haben wir nicht einfach nur Glück gehabt? Sollten wir nicht gerade deshalb mit den Betroffenen das leid ein klein wenig teilen?

Comments No Comments »

Anfang des Jahres machte der Beitrag „Achten Sie auf Urheberrechte!“ auf ein Problem aufmerksam, dass dem E-Portfolio-Einsatz im Rahmen der Hochschullehre leicht das Genick brechen könnte, zumindest aber einen gehörigen Stolperstein darstellt: die Einhaltung von Verwertungsrechten bei der Einbindung externer Inhalte. Es hat den Anschein, als würde dieses Thema immer noch zu wenig Beachtung finden. Manche meinen, die Rechtslage sei hier nicht eindeutig oder zumindest nicht klar genug dokumentiert. Dem ist nicht so. Allerdings fehlen auch konkrete Vorstellungen, wie mit dieser Thematik umgegangen werden kann, so dass sie nicht zum Problem wird. Dieser Beitrag zeigt, wie es mit dem E-Portfolio-Einsatz im Fach „Elektronische Dokumente“ weitergegangen ist.

(mehr …)

Comments 5 Comments »

Gestern wurde ich im Blog eines Studenten auf das Konzept der „zoomable presentations“ aufmerksam gemacht. Er hatte auf das Projekt prezi.com aufmerksam gemacht. Gerade habe ich dann mal nachgeschaut, was es sonst noch so zu diesem Thema gibt. Gefunden habe ich pptPlex, eine Prototyp-Studie der MicrosoftLabs. Wirklich cooles Plug-In für MS Powerpoint. Man kann es sogar mit der Wiimote bedienen.

Der generellere Begriff für diese Art von Präsentationen ist „zoomable user interface“ und natürlich weiss Wikipedia etwas dazu: ZUI auf Wikipedia.

Mehr Informationen:

pptPlex HowTo

pptPlex und Wiimote

Comments No Comments »

Hallo,

gerade kam folgender Link hereingeschneit:

TechRepublic: 60 indispensable Microsoft Word tips

Aus meiner Sicht erleichtern diese Tipps vor allem „Power-Usern“ das Leben, da sie hauptsächlich die Navigation im Dokument sowie Selektionsmechanismen fokussieren.

Comments 1 Comment »

Lange habe ich mich gefragt, wie es am besten klappen kann, mit dem Bloggen. Es soll ja auch ein ansehnliches E-Portfolio daraus entstehen. Das wirft zunächst aber eine Reihe von Fragen, die einen u.U. auch am Sinn der ganzen Unternehmung zweifeln lassen. (mehr …)

Comments 5 Comments »

Hallo,

neulich habe ich mal wieder in der „Zeit“ gelesen und etwas ganz erbauliches gefunden. Es hilft vielleicht nicht direkt bei der Vorbereitung auf die Mathematik-Prüfung, aber lässt einen auf unterhaltsame Art und Weise die Angst vor langen Formeln vergessen:

Der Mathematik-Skulpturenwettbewerb

Also, falls einem der Kopf raucht vom vielen Gelerne, schnell eine Pause gemacht und eine nette kleine Skulptur gebaut!

Comments No Comments »

Es ist mal wieder spät geworden: Vorhin ist nun schon gestern. Jedenfalls hatte ich vorhin ein interessantes Gespräch über Edu-Bloggen, also Bloggen im hochschulischen Kontext.

Eigentlich ging es um das Thema Datenschutz und die Frage, wie man die Studierenden am besten dafür sensibilisiert. Es war sehr gut, sich besonders mit Personen darüber auszutauschen, die dazu eine sehr kritische Haltung haben. Wie gehofft war das Gespräch sehr konstruktiv und wir sind überein gekommen, gemeinsam an der Problematik weiterzuarbeiten und Lösungsvorschläge zu entwickeln, die anderen Dozenten schon während der Planung eines Web 2.0-unterstützten Lernszenarios die Chance geben, gewisse Fallstricke zu umgehen bzw. nutzbringend einzusetzen.Im Verlauf des Gesprächs sind wir dann sehr schnell zu dem Punkt gelangt, dass neben der informationellen Selbstbestimmung auch zahlreiche Fragestellungen mit eher ethisch-moralischer Ausrichtung einer intensiven Diskussion bedürfen. In Zeiten, die es technisch ermöglichen, sich vor der ganzen Welt zu entblößen, müssen die Grundwerte der menschlichen Gemeinschaft völlig neu verhandelt werden. Was darf ich noch sagen in einer Welt, in der jeder „Baustein“ hört und sieht – und nie vergisst, was ich so von mir gebe? Darf auf der anderen Seite alles, was über einen im Web zu finden ist, im Zweifelsfall gegen ihn verwendet werden? Muss ich meine Freunde tatsächlich mit einer Welle von Abmahnungen überrollen, nur weil sie kompromittierende Bilder der letzten gemeinsamen Party ins Netz geladen haben? Ist es nicht legitim, dann zum künftigen Chef zu sagen: „Solange nicht die Qualität meiner Arbeit darunter leidet, geht Sie es gar nichts an, was ich in meiner Freizeit tue!“

Ich finde es gut, dass diese Diskussion jetzt stattfindet, auch wenn es etwas überraschend dazu gekommen ist. Das reale Leben passiert direkt in der Veranstaltung und man selbst ist mittendrin – es gibt keine Person und kein Lehrbuch, auf das man sich stützen kann; statt dessen ist man gezwungen, die Zukunft quasi selbst zu erfinden. Ich wüsste nicht, was mehr „ambitious“ sein könnte. Natürlich muss man sich darauf einlassen, muss ein Stück weit seine eigene Meinung entwickeln und diese auch im (konstruktiven) Streitgespräch verteidigen. Die passive Beobachterrolle wird da letztlich nicht ausreichen. Insofern wünsche ich mir mehr Studierende, die die Vorgaben der Dozenten durchaus kritisch hinterfragen, aber nicht um die Veranstaltung zu zerstören, sondern um die Fallstricke aufzuzeigen. Hierbei sind wir in dem Gespräch vorhin ein riesiges Stück weitergekommen.

Übrigens, die Welt „weiß“ von mir, dass ich offenbar keine Statistik-Vorlesungen halten kann. Zumindest wird das auf MeinProf.DE behauptet. Abmahnungen werde ich deshalb wohl nicht schreiben: wer das Datenmaterial richtig zu deuten weiß, wird schnell auf den Dreh kommen, dass es eigentlich ganz gut ist, wenn sich höchstens vier von etwa 120 Studis schlecht über den Dozenten äußern. Fall Sie wissen wollen, was das Netz über Sie „weiß“, fragen Sie es doch einfach: Yasni.DE weiß es bestimmt.

Lassen Sie sich überraschen!

[Update vom 25.01.2008]: Weitere Personensuchmaschinen sind:

Wie wichtig es ist, sich mit diesen Optionen des Web 2.0 auseinanderzusetzen, zeigt auch folgende Meldung auf HEISE.DE:

Datenschützer: Personen-Suchmaschinen mit deutschem Recht unvereinbar

[Update 25.01.2008] Eben kam eine Mail von einer Kollegin herein, die sich im Rahmen ihrer Promotion mit Fragen der Sicherheit in der Netzwelt beschäftigt. Sie weist auf den Lagebericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hin. Dort ist zu lesen:

„Web 2.0 – Steigende Ansprüche an Interaktivität und Mobilität
Als Web 2.0 wird der – in diesem Bericht bereits an unterschiedlichen Stellen angesprochene – massive Anstieg der Interaktivität in der virtuellen Welt be zeichnet. Das Internet bietet immer neue Techniken und Dienste, die den direkten Austausch von Informationen ermöglichen. Die Nutzer werden dadurch zu einem immer freizügigeren Umgang mit persönlichen Daten angeregt, etwa in Blogs, auf offenen Webseiten oder in Diskussionsforen. Die Kommunikation
richtet sich dabei in der Regel nicht an klar definierte Zielpersonen, die darin enthaltenen Informationen können daher auch von böswilligen Dritten missbraucht werden. Kriminelle, wie etwa Datenfischer, haben sich auf diese Entwicklung bereits eingestellt: Sie gehen verstärkt individualisiert, mit persönlicher
Anmutung auf ihre Opfer zu und bauen so ein Vertrauensverhältnis auf (Social Engineering), das sie dann zum Ausspionieren privater Daten, etwa Zugangskennwörter für das Online-Banking, missbrauchen. Ein weiterer sicherheitsrelevanter Aspekt der Interaktivität: In Blogs oder Foren ist kaum mehr erkennbar, ob Inhalte nur private Meinungen widerspiegeln oder werbliche
Zwecke verfolgen – auch in Sicherheitsfragen wird dadurch eine seriöse Meinungsbildung zunehmend erschwert.“

„Bildungsmaßnahmen im Bereich der IT-Sicherheit gewinnen jedoch nicht nur im Hinblick auf ältere Bürger an Bedeutung.“

Quelle:
[BSI Lagebericht zur IT Sicherheit, http://www.bsi.bund.de/literat/lagebericht/lagebericht2007.pdf, Seite 47f, Abruf am 24.01.08]

Ich denke, dass wir im Fach „Elektronische Dokumente“ auf dem richtigen Weg sind. Es ist zwar etwas unkonventionell, aber eben angewandt und praktisch – und deshalb past es auch in die AMW.

Comments 5 Comments »

Ist es legitim, in einer Lehrveranstaltung von den Studierenden zu verlangen, dass sie einen Blog führen und sich in sozialen Netzwerken anmelden? Zwingt man die Leute damit nicht gegen ihren Willen Informationen von sich preiszugeben?

Diese Frage wird derzeit heiß diskutiert in den neu angelegten Blogs der Teilnehmer am Kurs „Elektronische Dokmente“. Dabei reicht die Spannweite von sehr großer Zustimmung (Link zum Beitrag „Warum ein E-Portfolio?“) bishin zu weitgehender Ablehnung (Kommentare zum Beitrag Informationen und Aufgabenstellung zum Thema E-Portfolios).

 

Aus meiner Sicht als Dozent erfüllt das gegenwärtige „Setting“ das Gebot der informationellen Selbstbestimmung. Wir haben im Vorfeld der Veranstaltung sorgfältig die Chancen und Risiken abgewogen.

Ja, es gibt außer XING noch andere soziale Netzwerke, z.B. LinkedIn, Orkut oder eben Facebook. Es steht allen offen, zusätzlich oder anstelle von XING ein Profil in einem anderen sozialen Netzwerk anzulegen. Zu bedenken ist jedoch, dass Netzwerke wie Orkut oder Facebook eher auf Privatkontakte abzielen. Dementsprechend kann man sich in diesen Netzwerken mit seinem Spitznamen bewegen. Gleichzeitig werden dort aber auch zum Teil sehr persönliche Angaben abgefragt. Netzwerke wie XING und LinkedIn haben sich auf Businesskontakte spezialisiert. Die betreffenden Angaben zur Person beziehen sich deshalb eher auf die eigene Bildung, die bisherige Karriere und das geschäftliche Interesse an Kontakten. Bei diesen sozialen Netzwerken ist es allgemein üblich, sich mit seinem tatsächlichen Namen im Netzwerk zu bewegen – man will ja als reale Person gefunden werden.

Glücklicherweise sind die in den verschiedenen Netzen abgefragten Daten häufig optional. Es ist aber auch klar, dass eine Kontaktsuche gezielter erfolgen kann, wenn spezifischere Daten zur eigenen Person angegeben werden. Wer ein soziales Netzwerk benutzen will, sollte sich deshalb (vorher) genau klar machen, welche Ziele er damit erreichen möchte. Dann fällt es leicht zu entscheiden, welche Daten man preisgibt und welche besser nicht – Selbstbestimmung wird also eigentlich groß geschrieben.

 

Bleibt zu fragen, ob es legitim sei, dass die Anbieter solcher Netzwerke personenbezogene Werbung schalten lassen. Hier bitte ich den Leser/die Leserin, diese Frage für sich selbst zunächst selbst zu entscheiden.

 

Im Zusammenhang mit der Diskussion über die Beteiligung an sozialen Netzwerken waren für mich übrigens zwei Artikel in der ZEIT sehr hilfreich: „Datenklau: ein Deal?“ (im Zeit-Weisslog) und „Das alternative Massenmedium“ (Die ZEIT, Nr. 3/2008). Interessant sind übrigens auch folgende Artikel aus der ZEIT:

Abschließend möchte ich alle ermuntern, sich im konstruktiven Sinne kritisch mit den eingesetzten Social-Software-Diensten auseinanderzusetzen. Kommunizieren Sie Ihre Meinungen! Diskutieren sie mit anderen! Dann leisten Sie einen interessanten und wichtigen Beitrag für die ganze Lehrveranstaltung.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen viel Erfolg.

Comments 8 Comments »

Zur Werkzeugleiste springen