Klassisch digital kommunizieren…

oNico® - You've got mail

oNico® - You've got mail

… durch E-Mails. Wenn aktuell von digitaler Kommunikation gesprochen wird, wirkt sie fast antik: die E-Mail. Und doch ist sie sozusagen die “Mutter” aller populären digitalen Kommunikationswege. Mehr zu ihrer Geschichte könnt ihr auf Doris Blog lesen. Nichtsdestotrotz gehören E-Mails zu den meisgenutzten Kommunikationsmitteln im world wide web.

Eine Studie, die gemeinsam von WEB.DE, der Convios Consulting GmbH und der Universität Augsburg entwickelt wurde, hat das Kommunikationsverhalten der Internet-Nutzer in Deutschland untersucht. Dabei wurden 1003 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt. Sie ergab, dass die E-Mail das am meisten genutzte Kommunikationsmedium im Internet ist. Praktisch jeder habe eine E-Mail-Adresse, 76 % sogar zwei oder mehr E-Mail-Konten [vgl. 1,2]. Weltweit werden täglich ca. 35 Milliarden E-Mails geschickt, so lauten jedenfalls Schätzungen, die im Internet kursieren. Einige Studien gehen sogar von 171 Milliarden Mails pro Tag aus [vgl. 3].

E-Mails im Universitäts- und Arbeitsleben

Ein großer Teil der Kommunikation an der Universität läuft inzwischen über E-Mails. Nur in seltenen Fällen werden noch Briefe verschickt. Grund dafür ist meistens die Etikette (z.B. da es sich um ein “offizielles” Einladungsschreiben handelt) oder eine benötigte Verifizierung durch eine rechtsgültige Unterschrift. Die Angehörigen der Universität sind sogar häufig dazu “verpflichtet”, ihre E-Mail-Konten mindestens einmal pro Woche zu kontrollieren, doch die meisten tun das bereits freiwillig – und das nicht nur einmal am Tag. “Rund 82 Prozent der Nutzer verbringen wöchentlich mehr als eine Stunde mit ihren Mails, 50 Prozent schauen mehrmals täglich ins Postfach” [vgl. 1].

E-Mails dienen dabei sowohl “geschäftlichen” als auch privaten Zwecken. Auch innerhalb der Arbeitswelt sind E-Mails ein fester Bestandteil der alltäglichen Kommunikation. Sie scheinen in vielen Fällen sogar andere Kommunikationswege wie Telefonate und face-to-face-Kommunikation zu einem gewissen Teil zu ersetzen. Sarah berichtet in ihrem Blog beispielsweise von ihrem Praktikum, in dem sie über 1000 Mails verschickt hat und das nicht selten an Arbeitskollegen.

Auch aus dem Vereinsleben in Ilmenau und insbesondere aus der Erfahrung bezüglich der Organisation einer internationalen Studentenkonferenz heraus kann ich berichten, dass die E-Mail (neben der face-to-face-Kommunikation) das zentrale Kommunikationsmedium ist – und das sowohl in der externen als auch in der internen Kommunikation. Über E-Mail werden Sitzungsprotokolle, Berichte und Anfragen verschickt, auch Meinungen innerhalb des Vereins werden über E-Mails eingeholt. “Schreibs über die Liste”, ist da ein häufig gehörter Satz, denn innerhalb von Vereinen und Gremien bestehen zumeist Mailinglisten, auf die man sich eintragen kann, damit wichtige Informationen entsprechend weitergegeben und ausgetauscht werden können. Ich stehe beispielsweise derzeit auf etwas mehr als 10  Mailinglisten. Extern ist im Rahmen meiner Vereins- und Gremientätigkeit ebenfalls ein Großteil der Kommunikation über E-Mail abgelaufen. So erfolgten beispielsweise die Absprachen mit Referenten der Konferenz i.A. über E-Mail. Ebenso wäre die Kommunikation mit unseren knapp 2000 Bewerbern ohne E-Mail kaum möglich gewesen. Die meisten Anfragen erreichten uns auf diesem Wege und auch ich habe in meiner Zeit als Mitorganisatorin der Studentenkonferenz mehrere tausend Mails verschickt und erhalten, allein mein eigenes Postfach enthält mittlerweile über 5000 Mails, schätze ich.

Nach diesem kleinen Exkurs zur Nutzung von E-Mails nun aber zurück zu den eigentlichen Betrachtungen:  Welche Vor- und Nachteile hat der Kommunikationsweg “E-Mail”? Welche Probleme können dabei auftreten? Dies möchte ich in der folgenden Übersicht kurz darstellen.

Vorteile und Nachteile

Schnelligkeit, Synchronität

+ positiv

  • Die E-Mail ist i.A. innerhalb von wenigen Sekunden beim Empfänger, auch wenn dieser tausende Kilometer entfernt wohnt.
  • Die asynchrone Kommunikation ermöglicht ein zeitversetztes Reagieren, d.h. man muss auf E-Mails nicht sofort antworten sondern kann z.B. auch noch wichtige Informationen einholen, die zur Beantwortung notwendig sind.
  • Man erhält die E-Mail auch dann, wenn man gerade nicht online ist, man kann also selbst entscheiden, wann man seine Nachrichten lesen möchte.
  • Man kann Entwürfe von Nachrichten speichern und später wieder darauf zugreifen.

- negativ

  • Die Reaktionszeit (die Zeit bis man eine Antwort erhält) kann relativ lang sein. Im Allgemeinen wird erwartet, dass man auf E-Mails innerhalb von 1 bis 3 Tagen reagiert, aber insbesondere bei Personen, die sehr viele Mails erhalten, kann sich die Reaktionszeit wesentlich erhöhen.
  • Da man selbst entscheiden kann, wann man die Mails liest, können die Informationen veraltet sein.
  • Es kann zu “information overflow” kommen, wenn das E-Mail-Postfach für längere Zeit nicht überprüft wurde und sich eine große Zahl an ungelesenen Mails dort angesammelt hat.

Technische Voraussetzungen, Bedienung, Übersicht/ Struktur

+ positiv

  • Man benötigt lediglich einen Computer und einen Internetzugang und muss sich damit ein E-Mail-Konto angelegt haben.
  • E-Mail-Programme sind i.A. sehr intuitiv gestaltet und dadurch relativ einfach bedienbar. Man benötigt Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer und dem www.
  • Das Anlegen eines E-Mail-Kontos ist i.A. sehr leicht.
  • Das Schreiben einer E-Mail ist ebenfalls sehr einfach. Bei vielen E-Mail-Programmen kann man den Text auch entsprechend formatieren und strukturieren.
  • Man kann verschiedene Anhänge an E-Mails anfügen und somit den Inhalt ergänzen.

- negativ

  • Man muss sich i.A. erst ein E-Mail-Konto bei einem Anbieter anlegen. Häufig sind die Seiten von Anbietern mit zusätzlichen Informationen überfrachtet, was es für Unerfahrene schwieriger macht, sich zurecht zu finden.
  • Manche E-Mail-Programme sind sehr unstrukuriert gestaltet, das macht die Bedienung schwieriger.
  • Nachrichten sind teilweise sehr unstrukturiert und unübersichtlich.
  • Die Kapazität für Anhänge (bzw. für die Gesamtgröße der Mail) ist i.A. begrenzt.
  • Es kann zu Datenverlust kommen z.B. durch einen Strom- oder Serverausfall.

Verwaltung, Speicherung, Archivierbarkeit

+ positiv

  • E-Mail-Programme bieten gute Möglichkeiten der Verwaltung und Speicherung von E-Mails. Die Struktur ist meist übersichtlich und i.A. tabellarisch angelegt, sodass man auf einen Blick viele Informationen zur E-Mail erhält (Sendedatum, Empfangsdatum, Sender, Empfänger, Betreff, Größe der Mail etc.).
  • Beispielsweise kann man Ordner anlegen, in die man die E-Mails z.B. je nach Sender oder Thematik verschieben kann.
  • Es gibt unterschiedliche Markierungen für ungelesene, gelesene und beantwortete Mails. So erkennt man sofort den Status der Mail.
  • Man kann Mails auch selbst nach unterschiedlichen Kriterien  markieren und ihren Status entsprechend bearbeiten.
  • Man kann E-Mails nach verschiedenen Kriterien ordnen bzw. sich anzeigen lassen (aktuellste zuerst, älteste zuerst, nach Empfänger geordnet, nach Eingangsdatum/-zeit etc.).
  • Man kann E-Mails für lange Zeit speichern.
  • E-Mail-Programme speichern sowohl empfangene als auch gesendete Mails (muss man z.T. erst einstellen).
  • Man kann E-Mails in unterschiedlichen Bearbeitungsphasen (Entwurf, nach Fertigstellung) speichern.
  • Es gibt häufig eine gut ausgebaute Suchfunktion, bei der man nach verschiedenen Kriterien suchen kann.
  • Automatischen Löschungen und Datenverlust kann man in gewissem Maße vorbeugen, indem man ein Mailprogramm wie z.B. Mozilla Thunderbird oder MS Outlook verwendet, die die Mails runterladen und sie dadurch auch offline verfügbar machen.
  • Man kann Empfänger in einem Adressbuch speichern.

- negativ

  • Die Ordnerstruktur muss durchdacht sein, ansonsten besteht die Gefahr, dass der Überblick verloren geht.
  • Der Speicherplatz ist zumeist begrenzt, d.h. man kann nicht unendlich viele Mails speichern.
  • Teilweise sind Mails sehr groß (meist dann, wenn sie sehr große Anhänge enthalten) und blockieren somit das Postfach, d.h. sie nehmen Speicherplatz weg.
  • Teilweise gibt es automatische Funktionen, wie z.B. die automatische Löschung von Anhängen von Mails, die älter als sechs Monate sind (–> Datenverlust).

Reichweite, Kontakt

+ positiv

  • Man kann E-Mails an nahezu beliebig viele Empfänger senden.
  • Man kann E-Mails über blind carbon copy (bcc) an mehrere Empfänger senden, ohne dass diese die Adresse der anderen dadurch erfahren.
  • Man kann Mailinglisten anlegen, um durch die Eingabe einer einzigen Adresse viele verschiedene Empfänger zu errreichen.

- negativ

  • Die Mailserver einiger Länder blockieren Mails, die zu viele Empfänger enthalten, da sie Spam hinter dieser Mail vermuten (z.B. Russland, Ukraine).
  • Mailinglisten müssen verwaltet werden, beispielsweise müssen häufig die Nachrichten von externen Personen an diese Liste freigeschaltet werden.
  • Mailinglisten müssen gepflegt werden, damit der Empfängerkreis nicht Personen enthält, die die Informationen nicht bzw. nicht mehr erhalten sollen.
  • Die Empfänger von Mailinglisten können die Mitgliedschaft aufgrund deren Struktur teilweise nicht selbst beenden.
  • An Mailinglisten können häufig aufgrund der Einstellungen nur Personen schreiben, die selbst Mitglied der Liste sind.

Sicherheit, Datenschutz

+ positiv

  • E-Mails können verschlüsselt werden.
  • E-Mail-Programme haben zumeist einen eingebauten Spamfilter.
  • E-Mail-Konten sind passwortgeschützt.

- negativ

  • Es kann trotz Spamfilter zu Spam-Mails kommen.
  • Passwörter sind häufig sehr unsicher und können leicht genknackt werden.
  • Bei der Versendung von Mails an einen großen Empfängerkreis besteht die Gefahr, dass vergessen wird, diese “ins bcc” zu setzen.
  • Es gibt Programme, die sich in E-Mail-Konten einhacken und von diesen aus Spammails versenden.

Fazit

Mail box

Glen Edelson - Mail box

So, damit erstmal genug der Vor- und Nachteile. Ich habe wahrscheinlich nicht 100%ig alle erfasst, denn irgendetwas vergisst man immer. Ich hoffe, ich konnte dennoch eine gute Übersicht verschaffen. Zur Verwendung von E-Mails zur digitalen Kommunikation ist zu sagen, dass sie sehr gut geeignet sind um kurze bzw. nicht überdurchschnittlich lange Nachrichten an einen unbestimmt großen Kreis an Empfängern zu senden. Sie sind auch sehr gut zu Absprachen geeignet, da man durch die entsprechende Dokumentation (Speicherung) sehr gut nachvollziehen kann, wann wer was gesagt hat. Bei Absprachen innerhalb großer  Gruppen besteht allerdings die Gefahr eines sehr großen E-Mailverkehrs und überfüllter Postfächer.

Quellen

  • [1] http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Social-Networks-legen-deutlich-zu-193772.html
  • [2] http://ks.convios.com/index.php?option=com_content&view=article&id=161&Itemid=127
  • [3] http://karrierebibel.de/ich-maile-also-bin-ich-e-mail-studie-2008/

Bildquellen

  • “You’ve got mail”, Foto von oNico®, Link: http://www.flickr.com/photos/onico/2502673545/
  • “Mail box”, Foto von Glen Edelson, Link: http://www.flickr.com/photos/glenirah/3710254798/

Kein Kommentar »

Zeit fürs erste Fazit…

Wir haben bereits die ersten Schritte zu einer Annäherung an das Thema “digitale Kommunikation” gemacht. Wir haben damit begonnen, in einem Brainstorming mögliche Probleme aufzulisten und haben dabei auf unseren Erfahrungsbereich zurückgegriffen. Danach wurden die gefundenen Probleme in einem von uns entwickelten Modell eingeordnet und somit systematisiert. Diese Systematisierung ist sehr wichtig für das weitere Vorgehen, denn das entwickelte Modell stellt die Grundlage der weiteren Betrachtungen dar. Im Rahmen unserer Gruppenarbeit haben wir uns mit Hilfe von Gogle.docs, E-Mails, Instant Messaging, Skype und persönlichen Treffen organisiert, unser Thema eingegrenzt und einen Zeitplan erstellt.

Soweit, so gut. Allerdings bin ich persönlich an einem zentralen Problem der digitalen Kommunikation hängen geblieben: dem notwendigen Zeitaufwand.  Aufgrund eines Mangels an zeitlichen Kapazitäten konnte ich den Blog in letzter Zeit nicht kontinuierlich führen, d.h. ich habe bisher nicht mit den eingehenderen Betrachtungen der ausgewählten Tools begonnen. Allerdings habe ich die Blogs der anderen Gruppenmitglieder gelesen und ihre Betrachtungen verfolgt. So konnte ich mich auch weiterhin in gemeinsame Diskussionen, die zumeist per Skype geführt wurden, einbringen und aktiv daran teilhaben.

Allerdings hat dieses Problem natürlich Auswirkungen auf meine weitere Arbeit. Während der Großteil meiner Teammitglieder im Abschluss seiner Betrachtungen begriffen ist, werde ich damit erst beginnen. Das hat zur Folge, dass in ihren Portfolios kaum auf meine Betrachtungen verwiesen bzw. eingegangen werden kann bzw. wird. Umgekehrt kann ich ihre Posts zwar kommentieren, werde darauf aber wahrscheinlich kaum Reaktionen erhalten, d.h. meine Arbeit wird alles in allem weniger kollaborativ sein, als die der anderen Gruppenmitglieder. Dennoch möchte ich sie fortsetzen, denn ich denke, ich kann ihren Erkenntnissen weitere hinzufügen und außerdem war ich an der Ausarbeitung unseres gemeinsamen Endergebnis auch weiterhin durch die bereits erwähnten Skype-Sitzungen und unsere Arbeit in Google.docs beteiligt.

Kein Kommentar »

Die Wissens- und Informationsgesellschaft, eine Illusion?

“Wir haben die Illusion, dass wir in einer Informationsgesellschaft leben. Wir haben das Internet, wir haben die Suchmaschine Google, wir haben die Illusion, uns stehe das gesamte Wissen der Menschheit zur Verfügung.”[1]

Joseph Weizenbaum

Joseph Weizenbaum

Mit diesen Worten kritisierte Joseph Weizenbaum* die viel zitierte Informations- und Wissensgesellschaft. Das Internet bezeichnet er als riesigen Misthaufen, der Perlen enthält. Um die Perlen zu finden, müsse man die richtigen Fragen stellen. Gerade das jedoch könnten die meisten Menschen seiner Erfahrung nach nicht.  Er merkt an, dass kein Computer einem Menschen tatsächlich Informationen liefern könne. “Es ist die Arbeit der Interpretation im Kopf, die aus den Zeichen, die Computer anzeigen, eine Information macht. Wir kriegen auch meistens nicht die Zeichen, die wichtig sind für eine Entscheidung.” [2]

Und tatsächlich ist es für uns heutzutage ein Problem, das Wissen, das wir über viele Monate, Jahre und Jahrzehnte gewonnen haben, zu speichern, zu vermitteln und in angemessener Form zur Verfügung zu stellen. Gerade in Bezug auf das Web 2.0 und sogenannte social software (social networks, instant messenger, Fotoplattformen, weblogs, wikis etc.) gewinnt diese Frage an Aktualität. Über diese Medien kommunizieren unterschiedlichste Menschen miteinander, produzieren und publizieren selbst Inhalte und stellen sie anderen zur Verfügung. Doch welches Medium ist für welche Kommunikation geeignet? Welche Medien eignen sich inwiefern zur Wissensübermittelung bzw. -speicherung? Welche Probleme entstehen bei der Nutzung dieser Medien? Eine Beantwortung dieser Fragen und die Systematisierung der Ergebnisse ist das Ziel der folgenden Betrachtungen. Anhand ausgewählter digitaler Tools wollen wir eine entsprechende Betrachtung vornehmen und versuchen, die Ergebnisse anschließend zu systematisieren.

Probleme der digitalen Kommunikation

Bevor wir allerdings in die eigentliche Gruppenarbeit übergegangen sind, fand eine Präsensveranstaltung statt, bei der ein gemeinschaftliches Brainstorming zum Thema “digitale Kommunikation und mögliche Probleme” durchgeführt wurde. Dabei sollten wir auf unseren Erfahrungsbereich zurückgreifen und Hindernisse und Probleme der digitalen Kommunikation in Zusammenhang mit Wissen und Wissensvermittlung eingehen. Dabei haben wir die folgenden Probleme bzw. Problemzonen eruiert:

  • Terminabsprachen
  • Informations”löcher”
  • fehlende Dokumentation
  • Relevanz (Welche Infos für wen?)
  • Erlangen von Handlungswissen/Heuristiken/gefällten Entscheidungen
  • Leseberechtigung/Dokumentenmanagement
  • Aktualität von Informationen
  • Ausscheiden von Mitarbeitern –> Wissensverlust
  • Auswahl des Kommunikationskanals (angepasst an die Zielgruppe)
  • Ordnung/Struktur
  • unklare Kommunikation/Fachbegriffe/Abkürzungen

Das Modell

Im Anschluss daran sollten wir die gefundenen Probleme mit Hilfe eines Modells systematisieren. Wir haben uns dabei für das klassische Sender-Empfänger-Modell von Shannon und Weaver entschieden, da seine Annahmen auch für die digitale Kommunikation gelten. (Mehr dazu gibts auf Chrissis Blog.) Um die Probleme einzuordnen nahmen wir das CTO-Modell von Klimsa zur Hilfe. CTO steht für Content-Technik-Organisation und beschreibt den Medienproduktionsprozess. Wir haben es an dieser Stelle abgewandelt und auf unsere Problematik angewandt. Im Rahmen der Lehrveranstaltung haben wir die folgende Skizze erstellt:

Sender-Empfänger-CTO-Modell (eigene Darstellung)

Sender-Empfänger-CTO-Modell handschriftlich

Und hier nochmal in überarbeiteter Darstellung:

Sender-Empfänger-CTO-Modell

Sender-Empfänger-CTO-Modell

Die Probleme, die innerhalb von digitaler Kommunikation auftreten werden in diesem Modell der Störquelle zugeordnet, d.h. sie stören eine erfolgreiche Kommunikation. Die Probleme lassen sich sehr gut in die drei Bereiche Content (inhaltliche Probleme), Technik (technische Probleme) und Organisation (organisatorische/strukturelle) Probleme einordnen.

Zu den inhaltlichen Problemen zählen u.a. Informationslücken, d.h. es fehlen wichtige Informationen um den Inhalt zu verstehen. Dies kann durch den unterschiedlichen Wissensstand von Sender und Empfänger (bzw. Kommunikator und Rezipient) bedingt sein. Andere inhaltliche Probleme sind die Verwendung von Abkürzungen oder Fachbegriffen, sodass es zu Verständnisschwierigkeiten kommt. Ebenfalls ein inhaltliches Problem ist die oft nicht vorhandene Überprüfbarkeit von Informationen.

Technische Probleme sind vor allem die unterschiedlichen technischen Voraussetzungen von Sender und Empfänger (fehlender Zugang zu Informationen, fehlendes technisches Equipment, fehlendes Wissen, Ausfälle der Technik, Datenverlust etc.) aber auch ungeeignete Medien zum Wissenstransfer.

Organisatorische Probleme beziehen sich auf die Wissensorganisation. Es könnten besispielsweise folgende Fragestellungen in diesem Bereich auftreten: Wie ordne und strukturiere ich das Wissen sodass es transparent für den Empfänger ist? Welche Informationen sind für wen bestimmt und wie passe ich die Darstellung an die Zielgruppe an? Wie dokumentiere ich Wissen und wie verhindere ich, dass Wissen verloren geht, wenn z.B. Mitarbeiter eine Firma verlassen?

Zwischen den einzelnen “Problemkategorien” bestehen Überschneidungen. In diesen Überschneidungen befinden sich die drei Probleme Aktualität, unübersichtliche Struktur und fehlende Systematik. Wie Sarah in ihrem Blog beschreibt, nehmen diese drei Punkte eine Sonderstellung ein. Sie lassen sich nicht eindeutig einer der drei Kategorien zuordnen, sondern bilden eine Schnittmenge.

Nachdem wir die Probleme nun mit Hilfe unseres entwickelten Modells eingeordnet hatten, haben wir unsere weitere Vorgehensweise abgestimmt. Dazu haben wir auf Google ein Dokument (Google Doc) erstellt, indem wir unsere Ideen gesammelt haben. Wir haben verschiedene digitale Tools aufgezählt und uns gemeinsam für die entschieden, mit denen wir uns näher beschäftigen wollten. Bei der Auswahl war für uns die persönliche Erfahrung mit dem Medium sehr wichtig, denn unser Wissen über diese Tools sollte nicht nur Fachbüchern entstammen sondern auch in der realen Erlebniswelt überprüft und gesammelt worden sein. Außerdem war uns wichtig, dass diese Tools eine große Verbreitung besitzen und stark genutzt werden. Nach einer Diskussion über die Vorschläge im Google Doc haben wir uns für die folgenden Tools entschieden:

  • E-Mail
  • Instant Messenger
  • Skype
  • Google Groups/Google Docs
  • Wikis

Dazu kam ein weiteres Tool, das jeder aus drei Vorschlägen auswählen konnte: Twitter, Social Networks oder Intranet. Die Wahl des sechsten Tools war deshalb freigestellt, da jeder von uns unterschiedlich Erfahrungen im Rahmen seines Studiums, Praktikums oder auch innerhalb des Vereinslebens an der TU Ilmenau gemacht hat und wir diesen Erfahrungen einen Raum geben wollten. Im Google Doc haben wir weiterhin einen Zeitplan festgelegt, der grob vorgeben sollte, wann die einzelnen Artikel fertiggestellt sein sollten, um eine kontinuierliche Arbeit zu gewährleisten.

* Joseph Weizenbaum (1923 – 2008), deutsch- US- Informatiker sowie Wissenschafts- und Gesellschaftskritiker, Softwarepionier

Quellen

  • [1,2] Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Weizenbaum-Die-Informationsgesellschaft-ist-eine-Illusion-158692.html

Bildquellen

  • Joseph Weizenbaum – ISWI e.V., mit freundlicher Genehmigung
  • Sender-Empfänger-CTO-Modell handschriftlich – eigene Darstellung, Foto: Susanne Pusch
  • Sender-Empfänger-CTO-Modell – eigene Darstellung


Kein Kommentar »

In höheren Blogosphären…

Nachdem ich seit längerem nichts mehr veröffentlicht habe, ist heute der Zeitpunkt, zu erklären, warum dieser Blog existiert. Er ist das Ergebnis  des  Seminars  “Digitale Kommunikation”, die im Wintersemester 2009/2010 an der TU Ilmenau stattfindet. Wir, Studierende der Angewandten Medienwissenschaft im 7. Semester,  sind von unseren Dozenten dazu aufgefordert worden, uns mit digitaler Kommunikation zu beschäftigen – und das nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch.

Natürlich ist das nicht das erste Mal, dass wir in unserem Studium von digitaler Kommunikation hören. Im Gegenteil, sie zieht sich durch das gesamte Studium, ob in Lehrveranstaltungen oder auch privat. (Fast) nichts läuft heute mehr ohne digitale Kommunikation und das berühmte Web 2.0. Vor wenigen Jahren war das noch anders. In meiner Schulzeit war es nicht üblich, dass jeder Schüler zu Hause einen Computer hat, geschweige denn einen eigenen; Schulfächer, wie “Informationstechnische Grundbildung” kamen erst relativ spät auf den Lehrplan. Inzwischen lernen Kindergartenkinder, wie man mit einem Computer umgeht und Grundschüler bekommen “Internet-Führerscheine”. Als ich an die Universität kam, hatte ich meine eigene E-Mail-Adresse und ich kannte bereits Wikipedia, aber von ICQ,  Skype und Social Networks hatte ich (ich weiß, das ist schwer vorstellbar) tatsächlich noch nichts gehört.  Das hat sich inzwischen stark geändert, all diese Tools gehören mittlerweile fest zu meinem täglichen Leben – Grund genug sich auch wissenschaftlich mit ihnen zu beschäftigen.

Wir bekamen das Oberthema “Wissen” und die Aufgabe, ein E-Portfolio unserer Beschäftigung mit digitaler Kommunikation unter diesem Oberthema zu erstellen. In kleinen Lerngruppen (learning communitiy) haben wir uns zusammengetan und uns ein Thema gesucht, mit dem wir uns in der Gruppe näher beschäftigen wollten.  Gemeinsam mit Christina Lajter, Dorina Ziefle, Sarah Feser-Steiner und Susanne Pusch werde ich mich mit verschiedenen digitalen Tools auseinandersetzen und wir werden gemeinsam versuchen, ihre Vor- und Nachteile innerhalb der digitalen Kommunikation herauszuarbeiten und dabei auftretende Probleme zu eruieren.  Anschließend sollen die Ergebnisse systematisiert werden. Als Grundlage dafür dient uns das Sender-Empfänger-Modell von Shannon und Weaver, das wir um das von Klimsa entwickelte CTO-Modell erweitert haben, doch dazu später mehr.

Für die Erstellung des E-Portfolios war es uns freigestellt, zu entscheiden, welches Tool wir nutzen wollten. Wir hätten uns für ein Wiki, Mahara (ein Tool zur Erstellung von E-Portfolios), eine Lernplattform u.v.a.m. entscheiden können. Nach unserem ersten Treffen haben wir uns jedoch unabhängig voneinander alle für das Führen eines Blogs entschieden. Meine Gründe für diese Entscheidung möchte ich im Folgenden darlegen.

Bisher habe ich noch nie einen eigenen Blog geführt, allerdings habe ich mit WordPress schon ein wenig Erfahrung und darum erschien es mir relativ einfach, mich weiter darin einzuarbeiten. Blogs sind einfache Content-Management-Systeme und von ihrer Idee dazu angelegt, dass jeder sie relativ einfach bedienen und selbst Autor sein kann. Das ist schließlich der zentrale Gedanke des “Mitmach-Netzes” Web 2.0. Allerdings habe ich beim ersten Schreiben festgestellt, dass auch das Führen eines Weblogs nicht so einfach ist. Es gibt viele neue, unbekannte Funktionen, die es auszuprobieren gilt. Allerdings gibt es auch viele Hilfsmöglichkeiten, wie erklärende Kommentare, hilfreiche Voreinstellungen und Tutorials. Insbesondere die grafische Benutzeroberfläche ist sehr intuitiv gestaltet und erinnert in ihrer Darstellung von Symbolen an MS Word, mit dem die meisten Computernutzer vermutlich schon einmal gearbeitet haben . Mit ein wenig “Freude am Ausprobieren”  findet man sich somit schnell zurecht.

Weiterhin erschien mir der Blog als geeignete Form, meinen Lernfortschritt bzw. Wissenszuwachs darzustellen, da ein Blog umgekehrt chronologisch verläuft und diesen Fortschritt somit gut sichtbar macht, sofern der Blog kontinuierlich geführt wird. Ein Wiki wäre an dieser Stelle sicher auch übersichtlich gewesen, allerdings habe ich mit dem Aufsetzen eines eigenen Wikis noch keine Erfahrung und ein bestehendes Wiki zu nutzen hätte mich an eine vorbestimmte Struktur gebunden, die es schwieriger gemacht hätte, eigene Strukturierungen vorzunehmen. Dagegen bietet der Blog gute Möglichkeiten, die Darstellungen zu strukturieren. Man kann beispielsweise  verschiedene Kategorien und Seiten anlegen. Ein weiterer Vorteil von Blogs ist die einfache Integration von Medien, wie Bilder, Videos und Audiodateien, was ermöglicht, Ergebnisse multimedial aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen. Was ich persönlich an Blogs sehr sympathisch finde, ist ihre persönliche Note. Damit meine ich weniger die Möglichkeiten der Personalisierung des Designs oder der Struktur, als den persönlichen Schreibstil, der innerhalb von Weblogs sehr verbreitet ist. Natürlich besteht dadurch auch das Risiko, zu informell zu schreiben. Allerdings denke ich, dass dieser Schreibstil für die gestellte Aufgabe durchaus vorteilhaft ist, denn laut der Aufgabenstellung soll die Reflexion innerhalb des E-Portfolios eine zentrale Stellung einnehmen. Ein weiterer Grund für die Wahl eines Blogs war die gute Vernetzungs- und Kommentarmöglichkeit, die für ein Projekt wie dieses – mit einer aus mehreren Personen bestehenden Forschungsgruppe – sehr gute Voraussetzungen bietet, aufeinander einzugehen und sich aufeinander zu beziehen sowie weitere Interessierte in die “learning community” einzubinden und an Ergebnissen teilhaben zu lassen. Ein Weblog stellte somit eine gute Möglichkeit für mich dar, unsere Ergebnisse zweckmäßig zu präsentieren.

Nach den persönlichen Gedanken sollen hier noch einige wissenschaftliche Betrachtungen zu Weblogs folgen.

Am Beginn einer wissenschaftlichen Betrachtung stehen immer Definitionen, um sich darüber klar zu werden, was genau betrachtet werden soll. Der Begriff “Weblog” (kurz: Blog) setzt sich aus “Web” und “Log” zusammen und deutet somit auf die ursprüngliche Beschaffenheit von Weblogs hin. Zu Beginn waren Weblogs “nichts anderes als häufig aktualisierte, chronologische Publikationen von persönlichen Gedanken und Webadressen im Internet” (Picot, Fischer 2006, S. 14). Meist wurde der Link zu einer Seite nur um einen persönlichen Kommentar ergänzt.  Mit der Zeit jedoch hat sich ein breites Spektrum an inhaltlich viel breiter angelegten Blogs entwickelt. “Diese[s] reicht von einfachen Linksammlungen über fachspezifische Beiträge bis hin zu sehr persönlichen Tagebüchern. (ebd.)” Auch Unternehmen setzen immer häufiger Blogs im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit ein.

Picot und Fischer geben einige zentrale Merkmale für Weblogs an:

  • häufige Aktualisierung der Inhalte
  • Anzeige von Inhalten in chronologisch absteigender Reihenfolge
  • Autor ist eine einzelne Person oder eine Gruppe
  • Inhalte sind i.d.R. durch Links mit anderen Webseiten verbunden
  • Kommentarfunktion für Inhalte

Katzenbach (2008) ergänzt diese Merkmale um die technische Komponente:

  • Weblogs sind einfache Content-Management-Systeme (CMS)
  • Weblogs ermöglichen das Publizieren und Strukturieren von Inhalten ohne HTML-Kenntnisse
  • Weblogs verwenden Trackbacks und Pings sowie RSS-Feeds

Andere Autoren charakterisieren Weblogs als “Online-Journale” und stellen sie in eine Reihe mit Online-Tagebüchern. Sie heben den oft relativ persönlichen und informellen Stil von Weblogs hervor.  Weitere Betrachtungen rücken die Verlinkung  oder auch die sozialen Aspekte des Bloggens (Diskussion, Meinungsaustausch, Zusammenfinden in Interessensgemeinschaften) in den Mittelpunkt (vgl. Katzenbach, 2008, S. 29).

Picot und Fischer setzen ihre Betrachtungen mit der Auflistung von Vor- und Nachteilen von Weblogs fort. Diese beziehen sich jedoch vor allem auf Weblogs, die zur Unternehmenskommunikation genutzt werden. Dennoch sind sie auch für eine globalere Betrachtung von Weblogs geeignet und sollendarum im Folgenden aufgeführt werden.

Vorteile

  • schnelle Information
  • einfache Bedienung
  • keine/geringe Anschaffungskosten
  • Ortsunabhängigkeit

Nachteile

  • kein Datenschutz (gläserne Visitenkarte)
  • wenig eigene Inhalte –> evtl. erschwerter Zugang zu benötigter Information (über Links)
  • Gefahr der Urheberrechtsverletzung (durch Verlinkung und Zitieren)
  • Gefahr des Kontrollverlusts (über die eigenen Inhalte)

Mit dieser kleinen Auflistung möchte ich die Reflexion über Blogs vorerst beenden. Der nächste Beitrag wird sich mit Wissen im Allgemeinen beschäftigen und unsere Vorgehensweise innerhalb der Forschungsgruppe sowie unser grundlegendes Modell näher beschreiben.

Quellen

  • Picot, Arnold/Fischer, Tim (Hrsg.) (2006). Weblogs professionell. Grundlagen, Konzepte und Praxis im unternehmerischen Umfeld. Heidelberg: dpunkt.verlag GmbH.
  • Katzenbach, Christian (2008). Weblogs und ihre Öffentlichkeiten. Motive und Strukturen der Kommunikation im Web 2.0. München: Verlag Reinhard Fischer.

Kein Kommentar »

Hallo Welt!

Das ist wohl ein relativ häufig genutzter erster Eintrag auf Webseiten oder in Blogs. Er sagt ganz einfach: “Hier bin ich und ich möchte der Welt etwas erzählen.” Warum auch nicht? Theoretisch ist es möglich, durch einen Blog oder auch eine Webseite einen großen Teil der Welt zu erreichen. Pinzipiell könnte jeder Mensch, der einen Zugang zum world wide web hat, mehr oder weniger zufällig auf diesen Blog/die Webseite gelangen und seinen/ihren Inhalt lesen.

Doch in der Praxis bestehen einige Hürden. Wie viele Menschen auf der Welt besitzen denn überhaupt einen Zugang zum world wide web? Wie viele nutzen diesen? Auf den Seiten der CIA findet man eine Auflistung der Staaten der Welt und ihrer Internetnutzer . Wenn man die dort angegebenen Zahlen mit den Zahlen der Gesamtbevölkerung dieser Staaten vergleicht, erkennt man, dass in keinem der Länder alle Menschen das www nutzen. Auch in Deutschland nutzen nur knapp 62 von 82 Millionen Einwohnern das www. Hinzu kommt, dass aus der Übersicht nicht deutlich wird, wie diese Zahlen erfasst wurden. Vielleicht liegt die tatsächliche Nutzerzahl sogar unter den angegebenen 61,973,000. Vielleicht ist sie aber inzwischen auch gestiegen, da die Zahl noch von 2008 stammt. Was in jedem Falle jedoch deutlich wird, ist, dass man längst nicht alle Menschen durch das www erreicht und im Moment natürlich vor allem Bewohner von Industrie- und Schwellenländern.

Eine weitere Hürde ist die Zensur von Inhalten, die auch im www möglich ist. Natürlich ist es einfacher, diese zu umgehen, als vielleicht bei Printmedien, wie Zeitschrift oder Zeitung, aber dennoch benötigt man dazu entsprechende Kenntnisse, die in der breiten Bevölkerung meist nicht vorhanden sind. Außerdem ist ein Umgehen der Zensur nicht ungefährlich. Es gibt verschiedene Staaten, in denen der Zugriff auf bestimmte Inhalte des www zensiert ist und die unliebsame Internetnutzer systematisch verfolgen. (Mehr zum Thema Internetzensur kann man auf den Seiten des CCC und von Reporter ohne Grenzen finden.)

Eine andere Hürde ist sicher auch die Vielfalt des www.  Der Autor hinter einem Blog hofft meistens darauf, dass er nicht nur für sich selbst schreibt, sondern dass andere Menschen seinen Blog entdecken und ihn lesen. Dieses “Entdecken” ist aber gerade das schwierige. Je nachdem wie man schreibt und über welches Thema, wird man von Suchmaschinen gelistet und davon hängt es häufig ab, ob man von anderen Internetnutzern entdeckt wird oder nicht. Ein weiterer Faktor ist dabei sicher auch die Vernetzung des Autors mit anderen Internetnutzern. Ist man bereits fest in Social Networks verankert, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Blog/die Internetseite von anderen Nutzern innerhalb dieser Social Networks gelesen wird.

Man könnte sicher noch viel zu diesem Thema schreiben, für die ersten Gedanken soll es das allerdings gewesen sein.

Kommentare (1) »