Reflexion: Vorbereitung

Hallo Liebe Leser!

Eine kleine organisatorische Sache vorneweg: Das hier ist meine erste Reflexion auf diesem Blog. Geplant ist es, am Ende jeder Entwicklungsphase eine solche Reflexion durchzuführen und über das Gelernte zu reflektieren. Außerdem soll auch eine inhaltliche Evaluation der Phasen stattfinden. Ob die Evaluation und die Reflexion dann in einem Blogbeitrag oder in zwei getrennten Beiträgen stattfindet, das muss ich erst noch abwägen. Diese Entscheidung mache ich davon abhängig, wie übersichtlich ich die Inhalte in einem Beitrag unterbringen kann.

Beim heutigen Beitrag werde ich mich auf eine Reflexion beschränken, da ich die Lernanwendung selbst betreffend noch nichts Nennenswertes erledigt habe. Ich gehe heute auf die gesamte Vorbereitungsphase ein und werde dafür Beitrag für Beitrag nochmals reflektieren.

Ideenfindung

Dieser Teil der Reflexion bezieht sich auf meinen ersten Blog-Eintrag: Ideen für eine IT-gestützte Lernanwendung.

Die Auswahl einer Idee für eine IT-gestützte Lernanwendung war die erste Aufgabe unseres Seminars. Logischerweise kann man erst dann eine Idee auswählen, wenn man bereits eine Auswahl an Ideen hat, weshalb ich zunächst ein paar Ideen sammeln musste. Dafür gab es verschiedene mögliche Vorgehensweisen. Ich habe mich dafür entschieden, mir Themen herauszusuchen, die mich selbst betreffen. Bei genauerer Betrachtung sind mir dabei auch folgende Vorteile aufgefallen:

  1. Das Brainstorming zu den Themen fiel mir aufgrund des bereits vorhandenen Hintergrundwissens leichter.
  2. Meine Motivation am Projekt dran zu bleiben ist größer, da ich eine „Bindung zum Thema“ habe.
  3. Ich kann die Perspektive des Nutzers der Lernplattform (teilweise) einnehmen, da ich selbst schon in ähnlichen Situationen war.

Wo es Licht gibt, da gibt es auch Schatten. Also habe ich mir angeschaut, ob mit dieser Methode irgendwelche Nachteile verbunden sind. Dabei bin ich auf folgende Problematiken gestoßen:

  1. Über diese Methode sind mir zunächst nur zwei Ideen gekommen. Glücklicherweise war eine davon „die Richtige“. Was wäre aber gewesen, wenn keine der beiden Ideen geeignet gewesen wäre? Hätte ich mit dieser Methode noch genügend alternative Ideen finden können? Ich denke, ein bis zwei Ideen wären noch möglich gewesen. Aber eine Methode, um schnell viele Ideen zu sammeln, ist es definitiv nicht.
  2. Meine Bindung zum Thema kann eventuell auch für eine fehlende Distanz sorgen. Ich könnte dazu neigen, zu oft die Perspektive des Lernenden einzunehmen. Fraglich ist aber, ob der Lernende tatsächlich immer den richtigen Blick dafür hat, was die beste Vorgehensweise beim Lernen ist.

War diese Methode der Ideenfindung geeignet? Gemessen an den Vorteilen und der Tatsache, dass ich letztlich eine gute Idee gefunden habe, bin ich durchaus der Auffassung, dass die Methode geeignet war. Für andere Zwecke oder auch wenn eine größere Menge an Ideen benötigt gewesen wäre, hätte man auf andere Methoden und Kreativitätstechniken zurückgreifen müssen.

Blogeinrichtung

Dieser Teil der Reflexion bezieht sich auf meinen zweiten Blog-Eintrag: Einrichtung des Blogs.

Als nächstes mussten wir einen Blog einrichten, der als E-Portfolio dienen sollte. Zur Erinnerung (was ich im Seminar gelernt habe über den Zweck des E-Portfolios):

  1. Das E-Portfolio dient als Lerntagebuch. Das bedeutet, dass ich dort meinen Lernprozess dokumentieren und reflektieren kann. Dadurch wird das eigene Lernen nachhaltig unterstützt.
  2. Das E-Portfolio dient auch der Präsentation meines Lernprozesses und meiner Ergebnisse. Das heißt, ich kann nicht nur mein eigenes Lernen damit verbessern, sondern ich kann auch anderen (z.B. meinen zukünftigen Arbeitgebern) zeigen, „was ich so drauf habe“, um es mal etwas umgangssprachlicher auszudrücken.

Mit dem Schreiben dieses Blogeintrags verfolge ich also in erster Linie den ersten Zweck.

Aber nun zum eigentlichen Thema: Was habe ich überhaupt gemacht? Ich habe

  • …. den Blog erstellt
  • … an meinem Rechner eine VPN-Verbindung ins Uni-Netz eingerichtet, um auch von daheim aus am Blog arbeiten zu können
  • … ein Impressum erstellt
  • … die Kategorien und ein Menü erstellt

Das Einrichten des Blogs, die Wahl des Designs, etc. gingen schnell von der Hand, da ich schön des Öfteren mit WordPress gearbeitet habe. Auch ein VPN war schnell eingerichtet, da ich auch darin bereits Erfahrung habe. Was mir aber bei genauerer Betrachtung aufgefallen ist: Ich habe mich beim Einrichten des VPNs dafür entschieden, dass alle Verbindungen über das Uni-Netz gehen sollen. Allerdings kann ich bei ausschließlicher Nutzung des VPNs für den Blog keinen wirklichen Vorteil darin sehen. Die Nachteile (langsamere Verbindung übers VPN; daran denken, dass ich alles über das Uni-Netz mache) überwiegen, weshalb ich mich im Nachhinein dann doch für das normale Gruppenprofil vpn-extern entschieden habe. Den Blogeintrag dazu werde ich dann nach dem Veröffentlichen der Reflexion auch gleich aktualisieren.

Beim Impressum habe ich mich an der Lösung einer anderen Studentin orientiert: http://blogs.tu-ilmenau.de/melissam/
Ich habe dabei versucht, ihren Lösungsweg zu verstehen und nachzuvollziehen. Außerdem habe ich ihr Impressum auf gröbere Fehler untersucht und geprüft, an welchen Stellen ich es anpassen müsste, damit es für meinen Zweck einsetzbar ist. Was ich allerdings noch nicht getan habe – aber definitiv noch tun werde – ist es, zu überprüfen, ob diese Form des Impressums noch mit dem aktuellen Recht konform ist oder weiter angepasst werden muss.

Bei den Kategorien für meinen Blog habe ich mich weitestgehend am ROME-Vorgehensmodell (Quelle am Ende der Reflexion) orientiert. Ich habe lediglich noch die Phase „Vorbereitung“ hinzugefügt, in der ich Beiträge wie Ideenfindung und die Einrichtung des Blogs unterbringe. Diese passen inhaltlich noch zu keiner Phase des Vorgehensmodells. Auch wenn die Einrichtung dieser Kategorien in WordPress an sich kein Problem für mich dargestellt hat, kam es dennoch zu einer unschönen Verzögerung bei der Umsetzung. Ich hatte mir im Seminar nicht genügend Notizen gemacht, um das ROME-Vorgehensmodell wiederzufinden. An dieser Stelle habe ich mein Erinnerungsvermögen überschätzt und damit unnötig meinen Fortschritt behindert. Aus diesem Grund werde ich mir in Zukunft mehr Notizen machen.

Letzten Endes ist die Vorbereitungsphase jetzt komplett abgeschlossen. Was den zeitlichen Aspekt betrifft, habe ich in meinen Augen zu lange für diese eigentlich trivialen Aufgaben gebraucht. Nichtsdestotrotz würde ich sagen, dass ich mich noch immer im Zeitrahmen befinde. Meine nächster Schritt wird nun die Analyse sein, die sich unteranderem mit dem Bildungsbedarf und der Zielgruppe beschäftigt.

Also dann, bis zum nächsten Mal!

Hier nochmal die Quelle zum ROME-Vorgehensmodell:


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