Reflexion: Gesamtkonzept

Guten Mittag liebe Leser!

Dieses Mal möchte ich meine Fortschritte zum Thema Gesamtkonzept reflektieren. Aber warte kurz – Schon wieder ein Beitrag? Ja, ja, man merkt, dass ich heute sehr fleißig bin. Schon mein vierter Beitrag heute! Nein, das stimmt natürlich nicht. Ich habe heute zwar tatsächlich so viele Beiträge hochgeladen, verfasst habe ich sie aber schon früher. Ich hatte zu Beginn leider nur nicht den Rechner mit VPN-Verbindung zur Hand. Als ich dann endlich an besagtem Rechner saß, konnte ich dennoch nicht die Beiträge hochladen. Aus irgendeinem Grund war am Wochenende die blogs.tu-ilmenau.de-Seite von keinem meiner Rechner aus verfügbar. Heute hat wieder alles geklappt und deshalb habe ich das hochladen nachgeholt.

Aber lange Rede, kurzer Sinn: Hier ist mein vierter Beitrag heute, viel Spaß beim Lesen!

Die heutige Reflexion/Evaluation bezieht sich auf den folgenden Beitrag: Gesamtkonzept

Lernziele

Der erste Part des Gesamtkonzept war es, die Lernziele zu definieren. Dazu habe ich zunächst ein „Richtziel“ definiert, das heißt kurz und kompakt in einem Satz die Lernziele für die Lernanwendung zusammengefasst. Dafür habe ich mit „angehende Spieleautoren“ meine Zielgruppe zusammengefasst und beschrieben, was die Lernanwendung diesen Spieleautoren beibringen soll: Nämlich den Entwicklungsprozess eines Spiels von der Ideenfindung bis hin zur Veröffentlichung.

Anschließend habe ich den Entwicklungsprozess etwas genauer beschrieben anhand des Medienproduktionsprozesses nach Klimsa und Vogt (2007). Ich habe zum besseren Verständnis für den Leser Beispiele für jede Phase (Preproduktion, Produktion, Postproduktion, Distribution) genannt.

Im nächsten Schritt (der Detailkonzeption) werde ich die Phasen genauer definieren müssen und nicht nur Beispiele für Lerninhalte nennen, sondern eine vollständige Auflistung der Lerninhalte pro Phase liefern müssen.

Quelle:

  • Klimsa, P.; Vogt, S. (2007): Technik, Organisation, Content – Elemente der Medienproduktion. In: Europäische Tagung zur Medienproduktion. Ilmenau: Universitätsverlag Ilmenau.

Didaktischer Ansatz

Bezüglich des didaktischen Ansatz habe ich mir zunächst Gedanken gemacht, welches Prinzip ich verfolgen will. Da der Lernende am Ende der Lernanwendung ein spielbares Spiel in den Händen halten soll, fiel der Entschluss recht schnell auf: Learning by doing. Als nächstes galt es, die Komponenten zu bestimmen, aus denen die Lernanwendung bestehen soll. Offensichtlich war dabei, das es eine Tutorial-Reihe geben muss, anhand der der Lernende das Spiel entwickeln kann (denn das war ja die urprüngliche Idee). Ich hielt es für sinnvoll – gemäß dem learning by doing-Ansatz – dem Lernenden nicht eine einfach nachzubastelnde Aufgabe mit Lösung vorzusetzen („Hello World“), sondern stattdessen im Rahmen des Tutorials Aufgaben zu stellen und dazu Nachschlagemöglichkeiten zu benötigten Informationen anzubieten. Der Lernende soll dann selbst entscheiden und nachschlagen, welche Informationen für ihn wichtig sind. Er kann selbst die Tiefe des Stoffs bestimmen. In gewissermaßen ähnelt die Struktur der Wissensbeiträge (die auch untereinander auf sich gegenseitig verweisen sollen) einer Wiki. Man könnte es also als Wissensdatenbank beschreiben. Ich bin dann zu dem Schluss gekommen, dass folgende Komponenten-Zusammenstellung Sinn ergibt:

  • Tutorial-Reihe mit Aufgaben
  • Wissensdatenbank mit Beiträgen, die untereinander vernetzt sind

Dabei werden beide Komponenten dadurch verknüpft, dass die Tutorial-Aufgaben auch Verlinkungen zu hilfreichen Beiträgen (in der Wissensdatenbank) beinhalten.

Die technische Umsetzungsmöglichkeit dazu lag dann relativ klar auf der Hand: Umsetzung mit einer Webseite, Verlinkungen über Hyperlinks.

Wie geht es weiter?

Dieses Kapitel habe ich als eine Art „To-Do-Liste“ zum Beitrag hinzugefügt. Ich habe kurz reflektiert, was ich bereits erledigt habe und was ich in Vorbereitung auf die nächste Phase noch zu tun habe. Da es nun mit der Detailkonzeption „ans Eingemachte“ geht, steht auf jeden Fall die notwendige Literatur zur Spieleentwicklung und zu Lern- und Lehrformen auf der Liste. Bis Donnerstag dieser Woche muss ich die Detailkonzeption fertiggestellt haben. Ich vermute, dass ich an dieser Stelle das selbe Problem habe, das ich schon bei der letzten Reflexion bemerkt habe: Ich bin etwas zu spät dran mit dem Besorgen von Literatur. Aber ich schaue mal, was ich noch so an guter Literatur ergattern kann. Niemals den Optimismus verlieren!

Was habe ich gelernt?

Puh. Das ist schwer. Im Grunde habe ich heute all die Ideen zusammengeschrieben, die ich schon seit Anfang des Projektes habe. Ich habe also alle wirren Gedanken zusammengefasst und so nochmal einen klaren Überblick bekommen, über das was ich eigentlich machen will. Ich denke, dass genau das auch das wichtigste war, was ich heute gelernt habe. Manchmal macht es einfach Sinn kurz inne zu halten, seine Gedanken und Ideen zu sammeln und diese dann geordnet zusammenfassen. Dies erleichtert den Schritt in die Detailkonzeption ungemein, denn es bietet mir nun eine Art Leitfaden, durch den ich mich dann häppchenweise durcharbeiten kann.

Das war’s dann heute auch von mir (einen fünften Beitrag gibt es heute nicht). Ich bedanke mich für’s Lesen und weise wie immer darauf hin, dass ich mich über Anregungen und Fragen in den Kommentaren freue!

Bis bald!

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