Jul 262013
 

Zombie friday! Zeit für Teil 2 meines Reviews zu telltales „The Walking Dead: 400 Days“.
Was ich letzten Freitag verzapft habe, könnt ihr hier nachlesen.
Da nur noch die Frauenfraktion am Pinnbrett übrig ist, schnappe ich mir Bonnie und mache fröhlich mit wenig Ahnung und viel Begeisterung weiter.

noch zwei übrig

Bonnie: Tag 236
Im Gegensatz zu allen bisherigen Geschichten fängt Bonnies Part ruhig, fast schon gemütlich an. Sie, eine rothaarige ausgemerkelte junge Frau, steht mit einem, ja, alten Kerl irgendwo im Wald und unterhält sich mit ihm. Na, würdet ihr lieber eine Schlange statt einer Zunge haben oder Hummerscheren anstatt von euren Händen? Bescheuerte Frage? Ja, dachte ich mir auch. Aber das Pärchen ignoriert weiterhin den dichten Regen und turtelt weiter vor sich hin, genau über dieses Thema. Ziemlich dicht stehen die zwei zusammen. Stehen die sich auch beziehungsmäßig so nahe? Für mich sieht das danach aus. Ein Vater-Tochter Verhältnis ist das sicher nicht… Continue reading »

 Posted by at 18:43
Jul 052013
 

Zwei Wochen ist es nun her, dass ich meine wirren Gedanken zu den besonders fesselnden Momenten der ersten „The Walking Dead“-Staffel niedergeschrieben habe. Mehr oder weniger geordnet will ich all den Spielern da draußen meine Empfindungen während den besonders krassen Stellen eines mitreißenden und an sich schon krassen Spiels schildern. Am Besten zu Lesen, wenn selbst gespielt! Denn ich erzähle die Geschichte nicht eins zu eins nach und lasse Dinge weg, die ihr aber möglicherweise für das Verständnis missen würdet wenn ihr das Spiel nicht gespielt habt.

Heute handele ich die erste Staffel zu Ende ab. Denn leider, oder eher zum Glück hat „The Walking Dead“ sehr viele erwähnenswerte Momente, sodass sich die Redaktion für kleine Häppchen entschieden hat. Und Häppchen Zwei kommt jetzt.
Übrigens, da alle drei Highlights trotz Allem Kontext brauchen und meine drei letzten Momenteder ersten Episode Schlag auf Schlag folgen, reiße ich die Story ein wenig auseinander und lass die zeitliche Reihenfolge etwas darunter leiden. Continue reading »

Jun 212013
 

happy family

Gut 4 Jahre ist es nun her, dass der fünfte Teil der Silent Hill-Reihe erschien. Obwohl er die schlechteste Bewertung und überwiegend enttäuschte Reaktionen erhielt, habe ich mir die Zeit genommen, mich noch einmal mit dem Spiel auseinanderzusetzen. Obwohl, oder eher weil ich nicht die Meinung der Internet-Communities und der Fachleute teilen konnte. Nebenbei gehöre ich (womöglich) nicht in die Kern-Zielgruppe (kein männlicher Spielenerd Mitte 30) und zähle das Spiel zu jenen, denen mir viele nette Erinnerungen zu verdanken habe. Daher habe ich das Horror Survival von 2008 von Konami aus meinem Regal geholt und mich noch einmal damit auseinandergesetzt. Continue reading »

 Posted by at 12:41
Jun 152013
 

Erstmal vorab, das hier wird kein Review mit anschließender Bewertung.
Nein, ich sage von Anfang an, dass das Spiel absolut spielenswert ist und es etliche Stellen gibt, die sich dir ins Gehirn bohren, wenn du es zulässt. Und diese speziellen Stellen habe ich aus den 5 Episoden des Spiels herausgefiltert und gemeinsam mit meinem Gedanken, Konflikten und Entscheidungen niedergeschrieben. Mein Artikel ist also definitiv eher für die geeignet, die die spielbare Serie selbst durchlebt und sich davon auch in den Bann haben ziehen lassen wie ich. Viel Spaß!

Die, die jetzt noch mitlesen, wissen von welchem Spiel ich rede. Gemeint ist die im Comic Stil gehaltene Spieladaption aus dem „Walking Dead“ Universum, dass mit einer Comicreihe gestartet hat und seitdem auch im TV-Segment große Erfolge feiert. Seit April 2012 hat Telltale Games ein Spiel, gestaffelt in insgesamt 5 Episoden, auf den Markt gebracht. Ich habe davon jeden einzelnen Teil, der immer wieder ein paar Monate auf sich warten ließ, sehnsüchtig erwartet und wurde kein einziges Mal enttäuscht.

The Walking Dead besticht als spielbare, originell designte Spieleserie. Eine Geschichte, deren Verlauf und Ende der Spieler bestimmen kann. Viele sagen ja, dass die Entscheidungsfreiheit und der Einfluss auf die Entwicklungen nur vorgegaukelt sind und das Spiel letztendlich eh nur macht was es will. Ich sage: okay, mag stimmen. Nachdem ich meine Version von Lees letzten Monaten erlebt hatte, habe ich mich im großen weiten Internet auf die Suche nach allen möglichen Enden der Story gemacht. Und jetzt weiß ich: der Handlungsrahmen bleibt der gleiche.
Trotzdem, nach meiner Recherche und Gesprächen mit Freunden weiß ich nun, wie individuell und detailliert ein Spieler die Geschichte erleben kann und wie durchdrungen und kompliziert die Beweggründe und Überlegungen hinter den im Spiel zu treffenden Entscheidungen sein können. Ja, hier geht es um Tiefgründigkeit beim Zocken!

Ich hoffe, dass der eine oder andere da draußen Gemeinsamkeiten oder noch besser, Unterschiede und Anregungen zu seinen getroffenen Entscheidungen in „The walking Dead“ findet. Übrigens, chronologisch bleiben die Reviews der Logik zuliebe trotzdem. Continue reading »

Zur Werkzeugleiste springen