Dez 052014
 

Nach einer längeren Pause meldet sich der Horror Friday zurück und hat ein Spiel parat, das vor allem optisch in der Horrorspielewelt noch Seinesgleichen sucht. Warum es sich in Darstellung, Atmosphäre und nicht zuletzt geschichtlichem Hintergrund von anderen Games des Genres deutlich unterscheidet, erfahrt ihr in der heutigen Review zu „Neverending Nightmares“.


Schaut euch einmal diesen Screenshot an. Habt ihr schon einmal ein Horrorspiel in dieser minimalistischer, aber irgendwie doch detailreicher Darstellung gesehen? Wenn überhaupt, dann sehr selten. Was zunächst aber wie ein zum Leben erweckter Haufen an Kinderzeichnungen aussieht, entwickelt sich zu einem kleinen Horrortrip für euch und den armen Pyjama tragenden Kerl im Spiel.
Thomas, der eben genannte arme Kerl, wacht mitten in der Nacht in einer einsamen Villa auf und macht sich auf den Weg, das Haus zu erkunden. Klar, weil das ja die beste Aktivität überhaupt mitten in der Nacht ist!

Bei seinem Mitternachtsspaziergang entdeckt Thomas nach und nach die gruseligen Einzelheiten und letztendlich auch die handfesten Gefahren, die das Haus für ihn bereit hält. Und weil das nicht genug ist, wacht er von Zeit zu Zeit erneut in einer noch fruchteinflösenderen, verrotteten Version des Hauses auf und setzt seine Erkundungen fort. Ein Alptraum, der nicht zu enden scheint. (Applaus für die sinngemäße Nutzung des Spieletitels!) Dabei begegnet er immer wieder einem Mädchen mit langen schwarzen Haaren, das nach jedem Erwecken eine andere Rolle zu spielen scheint. Thomas‘ Psyche scheint einen großen Zusammenbruch erlitten zu haben und versucht nun mit großer Anstrengung, die offensichtlich tramatischen Erlebnisse zu verarbeiten.


Die Details, die „Neverending Nightmares“ so atmosphärisch intensiv machen, sind in allen Größen und Formen anzufinden.
Da  wäre zunächst das Blut, wahlweise an Wänden, Böden, gemischt mit Innereien oder gar an Leichen(haufen) zu finden, das schon von Beginn an Unheil verkündet. Da die restliche Spieleumgebung (bis auf wenige Außnahmen) in einem kahlen Schwarz-Weiß gehalten ist, könnt ihr gar nicht anders, als diese leuchtend roten Flecken intensiv wahrzunehmen. Eine große Blutlache in „The Evil Within“? Meh, schon gesehen, schon durchgeschwommen. Eine Blutpfütze in „Neverending Nightmares“? OH MEIN GOTT.
Neben diesem netten Gore-Effekt kann Thomas durch viele clever platzierten Gegenständen wie Familienporträts, Möbeln, Spielzeug und vor allem sehr gruseligen Puppen mehr über seine Vergangenheit und Familie erfahren.
Aber Blutlachen und Möbel können Thomas nicht körperlich schaden. Die Monster im Spiel hingegen schon.
„Neverending Nightmares“ beinhaltet Kreaturen wie mutierte Monsterbabys und Verrückte mit zugenähten Augen in Zwangsjacken, die überall im Haus umherstreifen. Thomas muss sich entweder mit einer Axt verteidigen oder sich in einem Schrank verstecken. Beide Methoden haben aber keine Erfolgsgarantie. Und wenn Thomas stirbt, wacht er wieder in einem Bett auf. Wo wir wieder bei dem nicht endenen Albtraum wären…


Neben der packenden Story, die dem Spieler sehr gekonnt nur häppchenweise und subtil vermittelt wird, ist die bereits angepriesene Grafik der eigentliche Trumph von „Neverending Nightmares“. Ich kann mich nur wiederholen, aber noch nie habe ich ein Horrospiel in einer ähnlichen Grafik und Aufmachung gespielt. Die Schatten bestehen aus vielen kurzen schwarzen Strichen und dennoch sind sie nicht weniger gruselig als die Dunkelheit in Spielen wie „Resident Evil“. Sie bewegen sich mit dem Licht oder verschlucken Thomas ohne jegliche Vorwarnung, sodass dieser sich erst eine Lichtquelle suchen muss, bevor er den kohlrabenschwarzen Teil des Hauses erkunden kann. Und der Spieler macht sich währenddessen in die Hose.
Oh, und nicht zu vergessen die Musik! Die Musik allein lässt schon Gänsehaut entstehen. So, habe ich nun alle Merkmale des Spiels angepriesen?

–SPOILER WARNUNG–
Ein weiterer sehr packender Aspekt von „Neverending Nightmares“ sind die verschiedenen Handlungslinien, die der Spieler nach und nach freischaltet, je nachdem welche Entscheidung oder welchen Weg er an bestimmten Stellen des Spiel wählt.
Ist die myteriöse schwarzhaarige Frau nun Thomas‘ Ehefrau, Schwester, oder gar Tochter? Ist sie tot oder noch am Leben? Ist Thomas verrückt geworden, oder einfach nur vereinsamt? Hat er jemanden umgebracht oder ist er unschuldig? Alle Enden lassen einige Fragen und viel Raum für Spekulationen offen, so dass sich jeder eine für sich plausible Variante der Geschichte zurechtlegen kann.
–SPOILER WARNUND ENDE–


Und warum „Neverending Nightmares“ auch noch über seinen Inhalt hinaus eine Bedeutung hat? Laut Matt Gilgenbach, Designer des Spiels, wurde die Story und die Atmosphäre größtenteils von seinen eigenen Schwierigkeiten mit Depression und Zwangsstörungen inspiriert. Unsere Horror-Redaktion ist sich einig, dass Herr Gilgenbach es mit Bravour geschafft hat, dem Spieler Einblick in die Psyche eines leidenden Menschen zu geben. Einen wirklich gruseligen Einblick. Ihr seht, in „Neverending Nightmares“ steckt viel Herzblut.
Da ist es gar nicht verwunderlich, dass das Spiel mehr als erfolgreich über Crowdfunding finanziert wurde, nachdem Ende letzten Jahres eine Demo des Spiels im Netz veröffentlicht wurde. Selbst sehr bekannte Youtuber zeigten sich seitdem mehr als begeistert.

Das Horrorgame könnt ihr euch unter anderem über Steam und dem Humble Store für rund 15€ kaufen. Gut inverstiertes Geld, sagen wir.

Autor: Johanna R.

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Mai 132014
 

Respawn Entertainment hat das dritte große Update für den Shooter Titanfall veröffentlicht. Unter anderem ist es nun möglich den Custom-Loadouts eigene Namen zu verpassen.  Ab sofort ist das Update für PC und die X-Box One erhältlich.  Spieler der X-Box 360 müssen sich noch gedulden.
Ein weiterer großer Teil des Updates umfasst die Einstellungsmöglichkeiten für den „Private-Match“ Modus – hier können die Titanfallspieler ihre Matches nun ihren eigene Wünschen anpassen. Dies bezieht sich explizit dann auf die Stärke der KI-Gegner, die Einstellungen zur Lebensenergie oder einem Punkt- und Zeitlimit. Des Weiteren wurden diverse Bugfixes durchgeführt.

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Feb 192014
 

So sieht die Benutzeroberfläche des Streams aus.

Ein interessantes soziales Experiment hat TwitchTV gestartet. Hier läuft ein Stream von einer Pokemon Emulation ab, die von den Zuschauern per Chat gesteuert werden kann. Dazu geben die Zuschauer ihre Eingaben in das Chatfenster ein und diese werden dann vom Emulator ausgeführt. Es kann dabei zwischen zwei Modi gewählt werden, Anarchy und Democracy. Bei Anarchy werden die Befehle direkt ausgeführt, bei Democracy in Intervallen abgestimmt und ausgewertet. Das da die meiste Zeit nur unkoordiniertes Herumgetapse bei entsteht, versteht sich von selbst. Dennoch ist es interessant zu sehen, wie weit man dennoch gekommen ist. Beim entstehen dieses Artikels lief das Experiment seit etwa sechs Tagen und man bemühte sich, aus dem Laden in Lavandia herauszukommen. Bleibt abzuwarten, ob eines Tages auch die Pokemon Liga im Kollektiv bezwungen wird.

Quelle: Twitchtv

 Posted by at 20:36
Feb 192014
 

Nach FFVII ist nun auch Teil 8 der Serie in einer HD-Version für PC erschienen. Da darf gern noch mehr kommen.

Seit Dezember letzten Jahres ist der RPG Klassiker Final Fantasy 8, wie zuvor Teil 7, in einer HD Version auch für den PC als Download erhältlich. Die Website Eurogamer beruft sich auf ein Interview mit  Final Fantasy Produzent Yoshinori Kitase, der verlauten lässt, dass man durchaus Interesse daran habe,  noch mehr Final Fantasy Titel auf den PC zu bringen. Zu Zeiten der Final Fantasy 13 Veröffentlichungen sei man noch von der Marktsituation und den Sicherheitsbedingungen abgeschreckt gewesen. Mittlerweile sei man sich aber im Klaren, dass der PC in vielen Ländern noch eine sehr starke Plattform ist. Der neueste Teil Final Fantasy 15 ist aber nach wie vor exklusiv für die PS4 und die Xbox One angekündigt.

Quelle: Eurogamer

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Feb 192014
 

Das Strider.Reboot steht vor allem für Tempo. Allzu viel Anspruch sollte man nicht erwarten.

Seit heute Nachmittag (19.02.) ist auf Steam das Aktion Jump `n Run „Strider“ erhältlich. Und das beweist eines ganz deutlich: Ninjas schleichen schon seit den 2000ern nicht mehr. Metal Gear Solid Rising Cyborg Raiden hat’s vorgemacht und Strider macht‘s genauso, nur aus der Seitenperspektive. Anhalten ist ein Fremdwort und Gegner werden Quasi im Vorbeigehen weggeschnippelt wie Zwiebeln im  fünf Sterne Restaurant. Das sorgt für nicht allzu Anspruchsvolle aber sehr kurzweilige Unterhaltung. Die Grafik ist hübsch anzusehen und gleicht mit schön animierten Hintergründen das triste Leveldesign aus. Und nicht zuletzt ist „Strider“ ein Reboot des gleichnamigen Originals von 1989 und versucht das auch gar nicht zu verstecken. So ist die Story wunderbar trashig bis belanglos und orientiert sich in ihrer Präsentation wunderbar an (Cartoon)Serien der frühen 90’er wie z.B. Power Rangers: Es geht eigentlich nur ums Verkloppen von Feinden, aber ab und zu ein One-Liner und der hoffnungslose Versuch, den Antagonisten als Bedrohung darzustellen, müssen da einfach mit rein. Wem das gefällt, der darf „Strider“ für 14€ wohl durchaus im Auge behalten.

Quelle: Steam

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Feb 192014
 

Nach dem letzten DLC wird Irrational Games nichts mehr für Bioshock Infinite veröffentlichen.

Wie Irrational Games-Gründer und Schöpfer der Bioshock-Serie, Kevin Levine in einer offiziellen Meldung auf der Homepage des Entwicklers mitgeteilt hat, wird er sein  Studio schließen. Die 17 Jahre mit Irrational Games seien die besten seines Lebens gewesen, aber es sei auch eine lange Zeit gewesen und seine Leidenschaft habe sich auf eine andere Art von Spiel verlagert. Mit 15 Entwicklern aus Irrational Games wolle er nun ein neues kleines Team gründen und spaßige Spiele für Core Gamer machen (wobei Bioshock nun ja jetzt trotz des Erfolges durch seine Polarisierung in Handlung und Gameplay nicht unbedingt als Mainstream abgetan werden kann).   Die Verantwortung für die Bioshock Serie liegt ab jetzt bei  2K Games.  Während ein Nachfolger bei der Popularität der Serie eigentlich nur eine Frage der Zeit sein dürfte, stellt sich unter Fans die berechtigte Frage, ob dieser auch den Stil und die Qualität der bisherigen Werke Levines halten kann. So bereits geschehen bei Batman: Arkham Origins, das bei weitem kein schlechtes Spiel ist, aber eben auch dank mangelnder Impulse nach dem Wechsel von Rocksteady den Wow-Effekt von Arkham City vermissen ließ.  Alle Entwickler, die Irrational Games verlassen müssen, will Kevin Levine aber während der Übergangsphase bestens betreut wissen. Für die Betroffenen und die Fans von Bioshock sicherlich ein geringer Trost.

Quelle: Irrational Games Homepage

 Posted by at 20:17
Feb 142014
 

Quelle game-demos-games.blogspot.com

 

Atemberaubende Kulissen in gruseliger Atmosphäre – so kann man Grimind, von Paweł Mogiła entwickelt und gestern erst auf Steam von KISS Itd veröffentlicht, beschreiben.

Bei Grimind handelt es sich um eine 2D-Welt, in der man selbst ein kleines Kerlchen spielt, das keine Erinnerungen mehr daran hat, wie es an diesen Ort gekommen ist.  Ziel ist es also, aus den Höhlen und tiefen Gängen zu entkommen und dabei herauszufinden, wieso die Figur alleine dort unten ist. Wenn sie es denn ist…

Grimind sticht besonders durch seine Grafiken und Hintergründe heraus. Die sehr kontrastreichen Screens sind einerseits unheimlich schön, andererseits auch gruselig. Währenddessen bekommt der Spieler mit, wie dem Tierchen selbst langsam Angst und Bange wird, da es auch mit dem Spieler spricht. Unter diesen Bedingungen löst der Spieler viele knifflige Rätsel, die nichts damit zu tun haben, nur eine einzige Taste zu drücken und durch die einzelnen Rätsel durchzulaufen. Hier ist Köpfchen gefragt.

Grimind wurde erstmals über Green Light veröffentlicht, das Entwickler-Community-System von Steam, bei dem Spieler die eingereichten Spiele bewerten und somit bei der Veröffentlichung helfen können. Das Spiel kam so gut an, dass es nun rund 2 Jahre später auf den Markt geschafft hat.

Wer eine Mischung aus Rätsel, Grusel und eindrucksvollem Design sucht, der wird hier fündig. Über den weiteren Verlauf können wir bis hier hin noch nichts sagen, da wir selbst es noch nicht zu Ende gespielt haben – aber wir sind eifrig dabei! 😉

Grimind ist für regulär 8,99€ auf Steam erhältlich, in der Startphase sogar für 15% günstiger.

 

Feb 072014
 

 

Vampire. Ja, Vampire. Natürlich richtige Vampire, nicht diese weichgespülten, lieben, glitzernden Dinger aus diesen Romanen und Filmen – die natürlich nie jemand lesen oder ansehen würde – Oder doch?

Vampire The Masquerade – Bloodlines ist ein Rollenspiel. Dabei schlüpft man in die Haut eines frisch „geborenen“ Vampirs, den man sich selbst erstellen kann. Dabei kann man von verschiedenen Vampirarten, also den „Bloodlines“ wählen, die alle andere Vor- und Nachteile haben. Die Einen sind gut im Nahkampf, sehen dafür aber scheußlich aus und sind unter Vampiren nicht sehr beliebt, die Anderen sind stark in den Künsten der „Blutmagie“ und hochangesehen unter anderen Vampiren, sind dafür aber schlecht im Nahkampf.

Neu in diese komplizierte Welt voller Regeln und Chaos geworfen, habt ihr die typischen Quests zu erledigen: Verhaue diesen, rette denjenigen, hole dies. Wenn man nicht wüsste, dass man ein Vampir ist und zwischendurch mal Menschen anknabbert, könnte man auch denken, dass es sich hier um die stinknormale Mafia handelt.

 

#JustVampireThings

 

Dabei kann dieses Spiel eindeutig mit Genrevertretern wie „Star Wars – Knights Of The Old Republic“ mithalten, die Welt ist überzeugend, wenn auch nicht ganz so groß und episch. Das macht das Spiel allerdings mit Sex, Drugs und dichter Atmosphäre wieder wett.

In diesem Spiel handelt es sich um die geilen Vampire, die aus den 90ern, zur Zeit von „Buffy – The Vampire Slayer“ (meine Lieblingsserie). Auch wenn ihr bestimmte Regeln beachten müsst, wie: „Lass die Menschen nicht wissen, dass du ein Vampir bist“ und: „Töte die Opfer die du aussaugst nicht“, so kann man doch das Vampirdasein genießen und sich in dieser Welt verlieren.

Ja, es gibt unzählige Bugs und ja, die Grafik ist veraltet, aber trotzdem ist dieses Spiel eines nostalgischen Besuchs würdig. Die Dialoge sind gut vertont, das Kampfsystem okay und die Handlung anders, als in wischiwaschi-Rollenspielen.

Entscheidet also selbst, ob euer Vampir ein arroganter, aalglatter, geliebter oder ein hässlicher, unbeliebter, superstarker Megavampir wird.

Das Spiel gibt es für 20€ bei Steam.

#YOLO

 Posted by at 13:32
Feb 062014
 

Zugegebenermaßen hat es ein wenig gedauert auch für diese Staffel Vodzup ein Teamfoto zu schießen, aber wir finden, es hat sich gelohnt! Wiedereinmal sorgten die Jungs von Neochrome.org dafür, dass wir ins rechte Licht gerückt wurden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
Nicht auf dem Bild zu sehen sind Robert und Andre, die andern Nasen hier einmal von links nach rechts: Niclas, Tom, Madeleine, Anja, Kat, Richard und Roman.

Die obligatorische Einzelvorstellung wird noch folgen!

Jan 312014
 

Home

Ein ganz besonderes Indie-Horror-Game erwartet euch mit dem von Benjamin Rivers entwickelten und veröffentlichten Home.

Das pixelige kleine Spielchen ist sehr einfach gestrickt: wir spielen einen Mann, der irgendwo aufwacht und keine Ahnung hat, wo er ist. Wir laufen durch die Gegend herum und versuchen einen Ausweg zu finden, denn der Protagonist möchte einfach nur weg und nach Hause. Dabei geraten wir in fürchterliche Szenarien, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Packt den Spieler die Neugierde und will wissen, was hier passiert ist? Oder doch lieber schnellstmöglich weglaufen? Die Entscheidung liegt bei euch! Denn bei Home entscheidet der Spieler, was er tut. Im Laufe des Spiels finden wir viele Gegenstände, die wir mitnehmen oder liegen lassen können. Je nach Entscheidung verändert sich unvermeidlich de Handlung des Spiels. Sollte man eine Pistole dann noch mitnehmen? Treffen wir erst dann auf Gegner, die wir erschießen müssen oder bietet sie dann nur zusätzliche Sicherheit? Das ist die Frage…

Home_Screenshot

Quelle: giantbomb.com
Ist es tatsächlich der Ausgang? Oder…

Das Besondere an Home sind Grafik und Vertonung: die pixelige Aufmachung ist gewollter Teil des Spiels und schafft eine beeindruckende Atmosphäre. Man erkennt nicht sofort, was welcher Pixel ist, sodass man sich aufmerksam umschauen muss. Man will das aber gar nicht, denn hinter jedem undurchsichtigen Pixel kann eine Waffe, eine Axt oder ähnliches sein, an der auch das ein oder andere Mal ein bisschen Blut kleben kann.

Der Spieler hat dabei nur einen eingeschränkten Sichtbereich. Wir haben nur eine kleine fitzelige Taschenlampe, sodass man noch weniger erahnen kann, auf was man gleich trifft. Und wenn dann plötzlich eine bizarre Leiche vor einem auftaucht, erschreckt man sich doch ganz schnell.

So einfach die Grafik ist, so passt sich auch der Soundtrack des Spiels an: es gibt nämlich kaum welchen. Keine Hintergrundmusik, nur bei Interaktionen mit Gegenständen, Leitern, Türen hört man ein krächzendes Quietschen. Das ist Gänsehautfeeling pur! Wenn man schon wenig sehen kann, will man wenigstens hören – Pustekuchen.

Home bietet euch ein unheimliches Spielgefühl, dass das Adrenalin in euch kochen lässt. Man weiß nie, welche Konsequenzen die Entscheidungen haben, die man trifft. Und eben diese Konsequenzen erschrecken euch aus heiterem Himmel, denn Stille ist euer ständiger Begleiter. Home hat daher einen hohen Wiederspielwert, da man immer andere Entscheidungen treffen und sich dadurch erschrecken kann. Ein Run dauert so um die 30 bis 45 Minuten, doch macht das Spiel sehr süchtig. Unserer Meinung nach also ein aufregendes Spiel für den kleinen Preis.

Home ist für sage und schreibe 2,99€ seit Juni 2012 auf Steam erhältlich – bei gelegentlichen Sales sogar noch günstiger.

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