Nov 292013
 

Quelle: doorwaysgame.com

I don’t know what I’m doing in this place.

Is it a dream?

It feels too real for that.

Mit diesen Worten heißt euch Doorways, ein Spiel von Saibot Studios, im ersten Kapitel des Spiels willkommen.

Wir erwachen in einer von Fackeln beleuchteten Höhle, nicht wissend, wer wir sind oder was wir hier an diesem Ort tun. Lichter weisen uns einen Weg, tiefer ins Dunkel, hinab zu einem riesigen Tor. Es trägt eine spezielle, antike Vertiefung in der Mitte mit der man augenscheinlich das Tor öffnen kann.

Sobald wir uns dem Tor nähern, erscheinen geisterhaft links und rechts von der Tür Schriftzeichen auf einer Schrifttafel, die uns offenbar in ein Tutorial weisen.

Wir benötigen verschiedene Dinge, bevor wir durch das Tor gehen können und somit mit der eigentlichen Geschichte beginnen dürfen: Eine Box zum Verwahren von Reliquien, eine Tasche zum Tragen von Items und eine Mappe zum Aufbewahren von Notizen und Dokumenten. Uns erwarten also viele Hinweise, mit denen einige Rätsel gelöst werden müssen.

Wenn man die geforderten Gegenstände hat, darf man das Tor mit einem antiken Relikt, das möglicherweise aus der Maya-Zeit stammt, öffnen und die eigentliche Geschichte beginnt…

Wo sind wir hier nur? Kommen wir hier heraus?

Durch das Tor hinein in die Dunkelheit

Eine etwas übersteuerte Stimme verrät, dass wir einen Mann namens Thomas Foster spielen, einen Ermittler, der vier Psychopathen finden und über sie richten soll. Die Befürchtung, schon bald auf die ersten Gegner zu treffen, steigt.

Wir finden uns zu Beginn der Geschichte in einem düsteren, arg verwinkelten Wald wieder. Vor uns ein Altar, auf dem die ersten Informationen für uns liegen.

Der erste Psychopath ist ein Mann namens Jake Gibbs, der 17 Menschen gekidnappt und verschleppt haben soll. Allerdings konnte ihm nie etwas nachgewiesen werden, wodurch es zu keiner Untersuchung kam. Ob es hier um eine Art Selbstjustiz geht? Vielleicht ist Thomas Foster, sind wir, eine Art Rächer?

Das erste „Opfer“: Jake Gibbs, ein Kidnapper

Nach solch beunruhigenden Nachrichten weigert sich Foster ohne eine Lichtquelle weiterzugehen. Wir müssen also wieder kehrt machen.

Eine Abzweigung früher finden wir nun – rein zufällig, wie passend – eine Fackel, die wir entzünden können.

Schnell zur Ausgangsstelle zurück, betritt Thomas Foster nun die Dunkelheit. Es erscheinen keine Lichter mehr, die den Weg weisen. Der Freundlichkeitsbonus aus dem Tutorial scheint vorbei zu sein. Während der Paukenschlag uns atmosphärisch durch die Ohren dringt und wir uns umsehen, sehen wir, dass wir umgeben sind von abgebrochenen Zweigen, heruntergefallenen Ästen, die uns den Weg versperren, sobald wir abseits der vorgegebenen Pfade laufen. Die Entdecker und Geheimnissucher unter euch werden enttäuscht sein, hier ist nichts zu finden. Wir drehen also um, um dem weiteren Verlauf der Geschichte – unfreiwillig – zu folgen.

Doch dann ist es dunkel. Die Fackel hält scheinbar nicht sehr lange.

Und wir sind auch nicht mehr allein.

Die bedrohliche Dunkelheit in Doorways lässt uns kaum etwas erkennen

Das Spiel besticht durch verwinkelte Gänge und viel Dunkelheit im Bild. Leicht steigt diese zu Kopf und mag den Zartbesaiteten so manch einen Schrecken im Kopf versetzen. Hartgesottene werden jedoch hier weniger befriedigt: Doorways scheint durch seine Grafik und fehlende Abwechslung eher wie eine Art großes Museum, in dem die Lichter ausgegangen sind.

Die Tiefe der Psychopathen, die man jagt, ergreift nicht vollends das Herz des Spielers, sodass Horrorspielfreunde den Feind nicht ernst nehmen. Im Großen und Ganzen jedoch ist Doorways ein Indie-Game, das gut und gerne zwischendurch gespielt werden kann, wenn man sich ein bisschen gruseln möchte – für Alpträume reicht es jedoch nicht.

Doorways besteht aus mehreren Kapiteln: Chapter 1 und 2 wurden bereits veröffentlicht und können auf Steam für 8,99€ seit dem 20. September 2013 erworben werden.

 

Nov 222013
 

Bevor ich mein erstes Wort über das gruseligste Gruselspiel zum Grusel-Freitag verliere eine kleine Klarstellung: Ich HASSE Horrorspiele. Ich pinkel mir in die Hose bei düsteren Atmosphären und erleide regelmäßig Herzinfarkte bei Jumpscares.

Die Lösung: Ich spiele nur die ausgewählten Horrospiele, die mein armes Herz verkraftet. Nun geht es aber um Outlast, wie mache ich das am besten? Genau: Ich sehe mir Walkthroughs bei Youtube an. Das ist nicht nur ein wenig harmloser, da ich nicht am Pad sitze, sondern entlastet auch meinen winzigen Studentengeldbeutel.

Outlast ist eins dieser Spiele. Ich könnte es NIEMALS selber spielen und ich kann mir nicht vorstellen, wie Menschen, die dieses Spiel gespielt haben, das ganze überlebten.

Es ist einfach bei weitem das gruseligste, schrecklichste und packendste Horrorspiel das ich je gesehen hab. Man spielt einen ahnungslosen Journalisten, der durch einen anonymen Tipp auf merkwürdige Geschehnisse in einer Irrenanstalt aufmerksam gemacht wird. Natürlich begebt ihr euch mitten in der Nacht dorthin und brecht ein… (Warum auch nicht)

Eure einzige Waffe: eine Kamera mit Nachtsichtfunktion. Schon in den ersten Minuten stolpert ihr über Leichen, abgetrennte Köpfe und irre Insassen, ja fast Kreaturen, die euch an den Kragen wollen. Um zu überleben gibt es nur eins zu tun: rennen und verstecken. Das beste Feature in diesem Spiel, meiner Meinung nach: Die Funktion beim Rennen mit einem Knopfdruck nach hinten sehen zu können. GENIUS!

Die Insassen: entweder sie ignorieren euch, oder sie wollen euch fressen.

 

Das ganze ist in eine so unheimliche Atmosphäre verpackt, mit merkwürdigen Geräuschen, wunderbar gruseligen und abwechslungsreichen Umgebungen und komischen, abgedrehten Monologen der Insassen, das mir schon beim darüber schreiben die Haare zu Berge stehen.

Ein wunderbares Spiel, unmöglich die Vorstellung, dass jemand dieses Spiel wirklich mit Oculus Rift spielen könnte. Wer selbst, wie ich, zu sehr Angsthase ist um es selbst zu spielen: Hier ein wunderbares Walkthrough von Pewdiepie.

Oder, wenn ihr wirklich denkt, euer Herz macht diesen Horrortrip mit: Outlast gibt es für 18,99€ bei Steam

Nov 202013
 

Jawohl, es ist wieder an der Zeit! Ein weiteres Mal hat sich ein tapferes Wissenschaftlerteam angeschickt, die unergründlichen Weiten des Gamings nach irgendwelchen Hinweisen auf Gewalt zu durchforsten. Schließlich ist es in letzter Zeit doch recht ruhig geworden und aufgrund fehlender Amokläufe und sonstiger gesellschaftlicher Katastrophen, die man menschlichem Wahn zuordnen könnte, hatte man schon lange keinen Anlass mehr, mit dem dicken Zeigefinger auf die Videospiele zu zielen. Die neue Erkenntnis: Spiele mit Avatar sorgen für eine geringere Empfindlichkeit für Schmerz! Bei uns und anderen gegenüber! Das muss man nun erst einmal sacken lassen oder? Und wie kommen die Forscher der Universitäten aus dem deutschen Witten und dem australischen Melbourne nun darauf? Durch die einzig logische Methode! Zwei Versuchsgruppen mussten aus eiskaltem Wasser möglichst viele Büroklammern fischen. Die Gamer hatten mehr. Und verlieren nach dem Veranstalter der Studie Dr. Ulrich Weger deshalb den Realitätsbezug. Sicher. Das Gamer es vielleicht einfach gewohnt sind, auf Sieg zu spielen und deshalb auch eine gewisse Frust-und Leidensbereitschaft mitbringen zu können, wäre natürlich vieeeel zu weit hergeholt….

Quelle: Gamestar.de

 Posted by at 21:35
Nov 152013
 

 

Ein genialer Titel für einen Horror-Freitag ist definitiv Amnesia – A Machine for Pigs, der zweite Teil der Amnesia-Reihe von Frictional Games, dieses Mal unter Mitarbeit von The Chinese Room.

Dieser Teil der Reihe spielt am 31. Dezember 1899 in England– also die letzte Nacht des 19. Jahrhunderts. In typischer Amnesia-Manier spielt man Oliver Mandus; einen Mann, der in seinem Anwesen aufwacht und sich an kaum etwas erinnern kann.

Man weiß nur, dass er der Vater von zwei Söhnen ist. Auf der Suche nach ihnen fängt er langsam an, sich wieder zu erinnern, und deckt dabei so einige Geheimnisse auf, die der gute Mandus wohl vergessen wollte oder sogar sollte. Eine riesige Maschine befindet sich unterhalb seines Anwesens, in der irgendwo seine Kinder herumtollen. Dabei wird man von vielen Hinweisen, Notizen und einer mysteriösen Stimme geleitet, von der man noch nicht weiß, ob sie zu einem Freund oder einem Feind gehört. Es erwartet euch eine spannende und packende Story, die euch schnell in den Bann zieht und nicht mehr so einfach loslässt.

Grafisch ist das Spiel recht gut gemacht, wenn auch nichts Besonderes, doch braucht man das auch gar nicht. Das Wichtigste sind die Schatten, die clever eingesetzt worden sind, um dem Spieler auch bloß nicht zu viel Sicht zu gönnen.  Über die Monster lässt sich hingegen streiten: sie sind auf ihre Weise bizarr, eine grafische Wucht jedoch nicht. Die Animationen wirken steif und teilweise sogar etwas buggy.

Was jedoch hervorsticht ist der grandiose Soundtrack. Jessica Curry, die bereits Dear Esther mit Soundtrack versorgt hat, hat eine überragende Leistung hingelegt. Die Songs und Geräusche sind der Hammer, die Synchronisation der Figuren atemberaubend. Dadurch wird das Spiel unheimlich authentisch. Für ein Indie-Game eine durchaus unerwartete  gute Vertonung, die die Atmosphäre erst so richtig aufbaut und dem Spieler viele Gänsehaut-Momente schenkt.

A Machine for Pigs ist ein eigenständiges Spiel und keine Weiterführung von The Dark Descent – einem der Horror-Klassiker schlechthin der letzten Jahre, doch kommt man nicht drum herum, es mit dem ersten zu vergleichen. Vor allem bei der Steuerung hat es einige Abstriche machen müssen: Es gibt kein Inventar mehr, wodurch nichts kombiniert werden kann, sodass Rätsel schnell plump und kreativlos wirken. Mehr als Gegenstände von einem Ort zum nächsten zu tragen, macht man nicht, um ein Rätsel zu knacken. Genauso können kaum andere Gegenstände, die nicht essentiell für das Weiterkommen sind, aufgehoben und untersucht werden. Und wer auf Jumpscares und Wettrennen mit Monstern steht, wird hier wohl nicht zufrieden gestellt werden, da die einzelnen Schreckmomente rar gesät worden sind.

Doch bietet A Machine for Pigs von der Spielstimmung etwas anderes, sofern man sich darauf einlässt. Der Schwerpunkt liegt auf den Geschehnissen, die Mandus und seinen Kindern wiederfahren sind statt auf dem Adrenalin, das hoch kommt, wenn man schnellstmöglich vor Monstern weglaufen muss.

Und genau deshalb hat A Machine for Pigs einen hohen Wiederspielwert: die komplette Geschichte wird nicht verraten, sondern man macht sich selbst Gedanken über das Ende und wie dieses zustande gekommen ist. Beim zweiten Mal kann man sich eine neue Theorie bilden, kann man spüren, wie sich die Knoten im Hinterkopf langsam lösen. Einig kann man sich nur über den Wow-Effekt sein, der einen überkommt, sobald die Credits anfangen zu laufen.

A Machine for Pigs ist also ein Spiel, was zum Nachdenken anregt, und somit nichts für Splatter-Freunde, da von Monstern kaum etwas zu sehen ist. Wer jedoch auf eine tiefgründige Story und viel Gänsehaut steht, wird hier fündig. Der ca. 8-10 stündige Spielspaß kostet gerade mal 16€ bei Steam und bietet dafür ein Horrorerlebnis der Extraklasse für den Grusel-Freitag 😉

Nov 042013
 

In der Offline Variante dürfen die Speedrunners sich in gewisser Weise auch den Titel „Freerunner“ geben.

Im Gegensatz zu vielen Großen Publishern, erkennen Indie –Entwickler, dass Raubkopierer keine schwarz-weiß Denker sind. Es soll sogar Raubkopierer geben, die sich ein bereits gezogenes Spiel danach noch für den Vollpreis kaufen. Dieses Clientel wollen zum Beispiel die Entwickler von SpeedRunners ansprechen, indem das Spiel in der Basisversion kostenlos angeboten wird. Online Multiplayer muss dann bezahl werden, doch sämtliche offline Features, darunter auch der offline Multiplayer, werden kostenlos verfügbar sein. Ein Geschäftsmodell, das sich neben Retail und klassischem Free-to-play etablieren könnte. Die Spielerschaft dürfte es freuen.

Quelle: Rock.Paper.Shotgun

 Posted by at 19:31
Nov 042013
 

Ungewöhnliche Ideen und Spielkonzepte bringen die großen Publisher ja mittlerweile schon unter Garantie ins Schwitzen. Wie gut, dass es Kickstarter gibt. Die High Iron Studios haben somit die Chance uns ihr Projekt „Shaman- Shadow oft he Last Immortal“ vorzustellen und bei einem Ziel von gerade mal 27.000 Dollar(!) sollte man doch hellhörig werden.  Grafisch lehnt sich das Spiel ein wenig an Capcoms gefeiertes Okami an und leiht sich links mal ein bisschen von Don’t Starve und rechts von ICO aus. Passt aber wunderbar, ist das Setting doch im mittelalterlichen Asien angelegt. So übernehmt ihr die Kontrolle über eine junge Schamanin, die auszieht, das Böse zu besiegen… Klingt nicht sehr innovativ, aber das Spielkonzept macht dafür umso neugieriger. Ich müsst Ressourcen sammeln, um diese dann zu Zaubern und Hilfsmitteln zu verarbeiten und in Echtzeitduellen gegen eure Feinde einsetzen. Einen genaueren Überblick über das durchaus komplexe System könnt ihr euch bei den Kollegen von Rock, Paper, Shotgun verschaffen.

Quelle: Rock.Paper.Shotgun

 

 Posted by at 19:26
Nov 042013
 

Auch wenn Halloween schon ein paar Tage hinter sich hat (ach was, nach Halloween ist vor Halloween!), wollen wir euch doch ein paar lustige Bilder nicht vorenthalten. Wenn irgendwo NASA draufsteht, können da ja eigentlich nur abgefahrene Technikspielereien drinstecken. Was beim NASA Pumpkin Contest so herauskommt, versetzt teilweise trotzdem in Erstaunen.

Quelle: Kotaku.com

 

 Posted by at 19:23
Nov 042013
 

Die wahren Helden sind ja oft die, von denen man in der Öffentlichkeit gar nichts mitbekommt. Schaut man sich in diversen Wikipedia Artikeln um, oder Magazinen oder gar im Fernsehen, so springen einen Tausend Bilder an. Ohne diese wäre Berichterstattung nicht halb so lebendig oder gar nicht möglich. Hat danach auch nur im Geringsten jemand eine Ahnung davon, wer die Bilder gemacht hat? In 90% heißt die Antwort: Nö! Doch wahre Helden tun ihr Werk ja bekanntlich auch aus Überzeugung und nicht für die Publicity. Einer der meistbekanntesten und doch unbekannten Fotografen der Gamingbranche meldet sich hier zu Wort und erzählt von seiner Arbeit. Natürlich anonym!

Quelle: Gizmodo.com

 Posted by at 19:19
Nov 042013
 

Auch dem bösem Alien läuft der Angstschweiß….

 Fast immer sind sie die bösen. Wann immer in Science-Fiction Szenarios, sei es Film, Roman, Comic oder Spiel Menschen panisch durch die Gegend rennen oder sich durch dunkle Korridore zittern, sind eklige Aliens die Ursache. Klar, die sind hässlich und aggressiv, weitere Eigenschaften braucht es für einen Antagonisten oft nicht um Unterhaltung hervorzurufen. Aber seien wir mal ehrlich: In fast allen Fällen werden die Außerirdischen Lebensformen vorher von geiernden Wissenschaftlern eingefangen und nervigen bis quälenden Experimenten unterzogen. Da würde Unsereiner doch auch ein wenig pissed reagieren oder nicht? Und genau deshalb lässt uns Paradise Lost: First Contact das typische Geschehen mal aus der Sicht eben jener Kreatur erleben, die der Gefangenschaft entkommt und es seinen Peinigern mal ordentlich heimzahlt. Das ganze wird verpackt in einem 2D-Schleicher, der aber durchaus Atmosphäre zu erzeugen vermag, trotz schlichter Grafik. Diverse Tarnfähigkeiten, Kontrolle über Feinde und Schlafangriffe inklusive, die ihr RPG ähnlich nach und nach erwerben könnt. Paradise Lost steckt derzeit in der Kickstarter Finanzierung und hat ein Ziel von lediglich 70.000$ angepeilt. Trailer und Screenshots gibt es hier.

Quelle: Kotaku .com

 Posted by at 19:18
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