Jan 312014
 

Home

Ein ganz besonderes Indie-Horror-Game erwartet euch mit dem von Benjamin Rivers entwickelten und veröffentlichten Home.

Das pixelige kleine Spielchen ist sehr einfach gestrickt: wir spielen einen Mann, der irgendwo aufwacht und keine Ahnung hat, wo er ist. Wir laufen durch die Gegend herum und versuchen einen Ausweg zu finden, denn der Protagonist möchte einfach nur weg und nach Hause. Dabei geraten wir in fürchterliche Szenarien, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Packt den Spieler die Neugierde und will wissen, was hier passiert ist? Oder doch lieber schnellstmöglich weglaufen? Die Entscheidung liegt bei euch! Denn bei Home entscheidet der Spieler, was er tut. Im Laufe des Spiels finden wir viele Gegenstände, die wir mitnehmen oder liegen lassen können. Je nach Entscheidung verändert sich unvermeidlich de Handlung des Spiels. Sollte man eine Pistole dann noch mitnehmen? Treffen wir erst dann auf Gegner, die wir erschießen müssen oder bietet sie dann nur zusätzliche Sicherheit? Das ist die Frage…

Home_Screenshot

Quelle: giantbomb.com
Ist es tatsächlich der Ausgang? Oder…

Das Besondere an Home sind Grafik und Vertonung: die pixelige Aufmachung ist gewollter Teil des Spiels und schafft eine beeindruckende Atmosphäre. Man erkennt nicht sofort, was welcher Pixel ist, sodass man sich aufmerksam umschauen muss. Man will das aber gar nicht, denn hinter jedem undurchsichtigen Pixel kann eine Waffe, eine Axt oder ähnliches sein, an der auch das ein oder andere Mal ein bisschen Blut kleben kann.

Der Spieler hat dabei nur einen eingeschränkten Sichtbereich. Wir haben nur eine kleine fitzelige Taschenlampe, sodass man noch weniger erahnen kann, auf was man gleich trifft. Und wenn dann plötzlich eine bizarre Leiche vor einem auftaucht, erschreckt man sich doch ganz schnell.

So einfach die Grafik ist, so passt sich auch der Soundtrack des Spiels an: es gibt nämlich kaum welchen. Keine Hintergrundmusik, nur bei Interaktionen mit Gegenständen, Leitern, Türen hört man ein krächzendes Quietschen. Das ist Gänsehautfeeling pur! Wenn man schon wenig sehen kann, will man wenigstens hören – Pustekuchen.

Home bietet euch ein unheimliches Spielgefühl, dass das Adrenalin in euch kochen lässt. Man weiß nie, welche Konsequenzen die Entscheidungen haben, die man trifft. Und eben diese Konsequenzen erschrecken euch aus heiterem Himmel, denn Stille ist euer ständiger Begleiter. Home hat daher einen hohen Wiederspielwert, da man immer andere Entscheidungen treffen und sich dadurch erschrecken kann. Ein Run dauert so um die 30 bis 45 Minuten, doch macht das Spiel sehr süchtig. Unserer Meinung nach also ein aufregendes Spiel für den kleinen Preis.

Home ist für sage und schreibe 2,99€ seit Juni 2012 auf Steam erhältlich – bei gelegentlichen Sales sogar noch günstiger.

Jan 242014
 
Scratches - Director's Cut

Quelle: crossplattformgamers.com

Allein der Titel des heutigen Spiels für den Grusel-Freitag jagt  Schauer über den Rücken: wir präsentieren „Scratches„.

Wir spielen einen Mann namens Michael Arthe, der sich erhofft, als Schriftsteller bald Karriere machen zu können. Er möchte packende Thriller schreiben, benötigt aber noch die passende Inspiration. Was gibt es da besseres, als sich ein uraltes verlassenes Anwesen mitten im tiefen verborgenem Wald zu kaufen, um dort neue Ideen zu finden?

Und hier beginnt das Spiel.

Wir fahren zum Blackwood-Manor, ein betrachtliches Anwesen, das nur sehr schwer zu finden ist. Natürlich reisen wir allein, da andere Personen den Ideenfluss eh nur stoppen würden. Das Haus haben wir von unserem Freund Jerry Carter empfohlen bekommen, der sich bereits um alles für uns gekümmert hat, sodass der Kurztrip dahin  im Licht und im Warmen stattfinden kann. Zumindest sollte sich Jerry darum gekümmert haben. Hoffentlich.

Blackwood-Manor

Einladend, oder?
Quelle: deviantart.net by Mefistofele86

 

Natürlich funktioniert nichts. Von der Elektrizität über Wasser bis zur Heizung scheint alles defekt zu sein und wir müssen sehen, wie wir es zum Laufen bekommen. Jerry arbeitet fast den ganzen Tag und kann uns nur sporadisch aushelfen. Also schauen wir uns um und lernen vieles über die ehemalige Familie Blackwood, der einst dieses Anwesen gehörte. Dabei ist stets auf die Uhr zu achten: da wir kein Licht haben können wir nur so lange das Haus untersuchen bis es dunkel wird. Der Druck steigt.

Ständig ist ein markerschütterndes Kratzen im Hintergrund zu hören, das uns wachsam hält. Begleitet werden wir dabei von melancholischer Musik, die das Trauerspiel um die Familie Blackwood untermalt. Der Spieler wird ganz ruhig während des Spielens; man will mehr über das Haus erfahren und kann bald böse Vorahnungen daraus schließen… Doch genau, wenn sich diese für wahr erachten sollten, wird es noch abstruser.

Der Director’s Cut (also die überarbeitete Version) von Scratches wurde von Nucleosys entwickelt und von Meridian4 2006 veröffentlicht – die Grafik entspricht dementsprechend nicht mehr ganz so unserem heutigen Standard. Doch es ist solide gemacht. Vor allem wenn der Spieler einen neuen Raum betritt und eine aufwendige gestaltete Cutscene eingeblendet wird, wie sich die Tür öffnet, bleibt jedes Mal das Herz kurz stehen vor Erwartung, dass da gleich was kommt.

Die Steuerung ist anfangs sehr ungewohnt – zum Glück gibt es den neben dem etwas experimentellen einen normalen Modus, mit dem man sich an dem 360°-Panorama-Blick erfreuen kann. Der Soundtrack ist wie bereits erwähnt sehr gefühlvoll und unterstreicht die Stimmung perfekt. Vielleicht schon zu atmosphärisch, denn schnell vergisst man, dass Scratches ein Horrorspiel ist.

Die Story ist hingegen nicht sonderlich neu – mittelloser Journalist in altem Familienhaus, wo schreckliche Dinge passiert sind – doch ist sie nett aufgesetzt und verspricht definitiv ein überraschendes Ende.

Scratches – Director’s Cut ist regulär für 9,99€ auf Steam erhältlich und erhält zudem noch ein alternatives Ende als auch ein Sequel namens „The Last Visit“. Bei gelegentlichen Sales kommt es für knapp 3€ weg. Allem in allem ein Schnäppchen, mit dem man wunderbar einen gruseligen Freitag gestalten kann!

 

Jan 192014
 

50 Cent und Minecraft: Das scheint nicht so ganz zusammenzupassen.

Wodurch entsteht Komik? Die Grundsituation von allem, was von Menschen als lustig empfunden wird, ist, wenn etwas eigentlich ganz normales und bekanntes plötzlich ins Absurde abrutscht. Nehmen wir zum Beispiel mal unser Hobby. Viele Leute spielen Videogames. An sich nichts Besonderes. Aber nehmen wir jetzt mal so ein knuddeliges und durchaus kreativitätsförderndes Sandboxspiel wie Minecraft und drücken das einem Ghetto-Rapper-Shootout-Promi in die Hand. Curtis Jackson aka 50 Cent zum Beispiel. Der Gute war damit total überfordert und ließ keinen anderen Schluss zu, dass Minecraft wohl noch in einer sehr frühen Alpha-Phase steckt. Nein Fifty, das muss so sein. Jenseits von Bum Bum Bäng können sich auch minimalistische Konzepte durchsetzen. Mehr dazu und das zugehörige Interview findet Ihr auf Kotaku im Link unten.

Quelle: Kotaku.com

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Jan 192014
 

Metal Gear Rising: Revengeance ist in seiner PC Version bis jetzt nur mit permanenter Internetverbindung spielbar gewesen. Publisher Konami hat sich zu Wort gemeldet und zu verstehen gegeben, dass man „die Frustration der Spieler verstehen könne“. Kurzerhand entschuldigte man sich mit der Tatsache, dass es sich dabei um einen Bug handele und dieser mittlerweile gefixt sei. Nebenbei ließ JP Kellams vom Entwicklerstudio Platinum Games verlauten, dass er „auch immer psychische Störungen und unangenehmen Gefühlsregungen kriegt“, wenn etwas nicht funktioniert. Was zur Hölle?! Wie kann etwas, über dessen Implementierung man sich bereits in der Konzeptionsphase Gedanken macht (oder machen sollte), plötzlich als BUG im Spiel auftauchen, wenn man es doch gar nicht drin haben will? Jedenfalls hat Konami die Kurve immer noch besser gekriegt als Microsoft mit der Xbox One.

Quelle: Gamestar.de

 

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Jan 192014
 


Zum mittlerweile sechsten Mal verleiht die Writer’s Guild of America ihren Award auch an Story/Drehbuchautoren von Videospielen. Das ist an sich eine sehr löbliche Geste, da sie helfen kann, Digitale Spiele als ernstzunehmende Kunstform weiter zu etablieren. Mit Assassin’s Creed 4: Black Flag, The Last of Us, God of War: Ascension, Lost Planet 3 und Batman: Arkham Origins stehen die Nominierten für dieses Jahr fest. „Alles gute Spiele“, könnte man jetzt sagen, ohne zu lügen. Trotzdem verliert der Award direkt an Relevanz, sobald wir einen Blick auf die vergangenen Preisträger werfen: Star Wars: The Force Unleashed, Uncharted 2: Among Thieves, Assassin’s Creed: Brotherhood , Uncharted 3: Drake’s Deception und Assassin’s Creed: Liberation.

Zweimal Assassins Creed, zweimal Uncharted und beide sind dieses Jahr schon wieder nominiert. Das liegt daran, dass nur Autoren Projekte einreichen können, die Mitglied in der Writer’s Guild sind. Und solche sind in der Gamerwelt noch nicht besonders zahlreich vertreten. Somit bleibt die Anzahl eingereichter Spiele äußerst überschaubar und der Preis geht dann eben meist an Ubisoft oder Naughty Dog.

Die Überschrift dieses Artikels hätte also auch „Wie sich Vereinsmitglieder gegenseitig Preise zuschieben“, lauten können.

Da nicht jedes Spiel von einer kinoreifen Story lebt, könnte es also auch noch eine Weile dauern, bis sich genug Spieleautoren als Mitglieder melden, um ein spannendes Konkurrenzfeld zu schaffen.

Quelle: Gamestar.de


 

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Jan 162014
 

Der Nachfolger des beliebten Tower-Defense-Spiels Plants vs. Zombies zeigt sich in neuem, farbenfroherem Gewand. Am bewährten Spielprinzip ändert sich erst mal nichts, jedoch machen verschiedene Neuerungen das Spiel sehr interessant und es wird nicht langweilig, auch wenn man Plants vs. Zombies schon mehr als gut kennt.

Eine Neuerung ist z.B. eine Art Story-Mode. Deppie Dave, der schon aus Plants vs. Zomies bekannt ist, hat ein Problem: Er hat einen wahnsinnig leckeren Taco gegessen und dieses Ereignis möchte er gerne wiederholen.  Daher reist er in der Zeit zurück, um genau diesen leckeren Taco noch einmal genießen zu können, landet er aber leider im alten Ägypten. Dort müssen die Zombies aber genauso wie bisher davon abgehalten werden, die Gehirne zu verputzen.

Im alten Ägypten angekommen wird relativ schnell klar, dass hier einiges geschehen ist: die Zombies sind thematisch angepasst und als Mumien verkleidet. Sie sehen aus wie Pharaonen und tragen gern mal noch ihren Sarkophag als Schutzschild mit sich herum.

Doch besonders sticht der untere Teil des Bildschirms ins Auge: dort gibt es jetzt so genannten Dünger. Diesen kann man während des Spiels aufsammeln  und damit seine Pflanzen düngen. Nach der Düngung wird ein „Spezial Effekt“  der jeweiligen Pflanze ausgelöst. Zum Beispiel geben die Sonnenblumen plötzlich ganz viele Sonnen ab oder der Erbsenwerfer wirft sehr viele Erbsen auf einmal. Der Dünger ist sehr hilfreich, vor allem wenn man gerade ziemlich schlecht da steht, kann damit das Blatt durchaus noch einmal gedreht werden.

Auch neu sind die so genannten Powerups. Diese kann man für Münzen erwerben und dafür in einem begrenzen Zeitfenster Zombies unter Strom setzen und damit verbrennen, sie köpfen oder einfach von der Spielfläche wirbeln.

Während des Spiels lassen sich natürlich auch immer weitere Pflanzen freischalten, welche in das Spiel mit einbezogen werden können.

Nach der Ägypten- Welt ist natürlich noch nicht Schluss. Die Reise geht noch weiter zu den Piraten und schließlich in den Wilden Westen. Es gibt auch dort jeweils thematisch angepasste Zombies und neue Herausforderungen sowie viele hilfreiche neue Pflanzen.

Plants vs. Zombies 2 steigt in den Free2Play-Trend mit ein, daher gibt es das Spiel im Apple App-Store erstmal kostenlos. Manche Pflanzen, welche schon aus Plants vs. Zombies bekannt sind, kann man aber nur käuflich erwerben. So kosten das Zunderholz oder die Hagelzuckererbse je 3,59€, was ich für EINE Pflanze doch schon ganz saftig finde. Alles in allem ist das Spiel aber auch ohne in App-Käufe gut spielbar und macht richtig Spaß!

Jan 102014
 
Plants vs. Zombies

Quelle: fanpop.com

 

Plants Vs. Zobmies ist ein klassisches Tower-Defense-Spiel, in dem man sein Haus vor hungrigen Zombies, die gerne Gehirne verputzen, verteidigen muss. Die Zombies kommen über den Garten, den Hinterhof  oder das Dach und können nur mit Hilfe von Pflanzen aufgehalten werden.  Die Pflanzen werden mit Hilfe von Sonnen gekauft. Diese fliegen entweder von oben in den Bildschirm oder man pflanzt Sonnenblumen, die Sonnen produzieren.

Vorstadt-Lexikon Plants vs. Zombies

Im Vorstadt Lexikon werden die verschiedenen Pflanzen- und Zombiearten erklärt und gezeigt.

Es gibt eine große Auswahl an Pflanzen: von offensiven Pflanzen,  wie der Erbsenkanone, welche die Zombies mit Erbsen beschießt, bis hin zu defensiven Pflanzen, wie der  Wall-Nuss, die sich schützend vor andere Pflanzen platzieren lässt und die Zombies aufhält, da sie erst aufgegessen werden müssen, bevor der Zombie weiterlaufen kann. Natürlich versuchen die Zombies nicht nur bei Tag, sondern auch bei Nacht und nicht nur über den Garten, sondern auch über das Dach an die Gehirne zu kommen, sodass es für jedes Level Pflanzen gibt, welche besonders hilfreich oder nutzlos sind.

Zombie ist natürlich auch nicht gleich Zombie. Es gibt normale Zombies, die weder besonders resistent gegen Angriffe, noch besonders schnell sind. Diese sind meistens relativ leichte Beute und kein großartiges Problem, es gibt aber auch mit Hütchen und Eimern gepanzerte Zombies, denen man erst einmal ihre Verteidigung abnehmen muss oder Zombies, die ziemlich sauer werden, wenn man ihnen die Zeitung abnimmt und daraufhin mit rasender Geschwindigkeit auf das Haus zu rennen. Jeder Zombie hat eigene Schwachstellen, die erkannt werden müssen und durch geschickte Auswahl und Platzierung von Pflanzen zur ausgenutzt werden können.

Plants vs. Zombies Gameplay

Es werden immer mehr!

Außerdem gibt es bei Plants vs. Zombies noch witzige Minispiele, Kurzspiele und Rätsel. Man kann z.B. beim Nuss-Bowling mit den Wall-Nüssen Zombiehorden wegbowlen.

Im Zengarten, einem der wenigen Orte, an denen man keinen Zombieangriff fürchten muss, kann man Pflanzen züchten, die einem zum Dank mit Münzen überschütten. Mit den gewonnenen oder „gezüchteten“ Münzen kann man im Laden besondere Hilfsmittel, spezielle Pflanzen oder weitere Minispiele kaufen.

Besonders der comicähnliche Stil überzeugt bei Plants vs. Zombies und macht das Gameplay zu einem witzigen Erlebnis. Die Pflanzen, sowie die Zombies  sehen sehr lustig aus und somit muss man sich trotz der Zombies  kein bisschen fürchten.

Das Spiel gibt es momentan im Apple App-Store und im Google-Play Store für 0,89€. Es ist auch bei Steam oder Origin als Game of the Year Edition für 9,99€ erhältlich.

 

Jan 032014
 

Ich erwache an einem Strand. Vollkommen allein. Ausgerüstet mit einer Taschenlampe und einer Batterie. Mein Blick ist auf das ruhige Meer gerichtet…

Öhm ja. Und jetzt?  Die große Freiheit ist wohl das, was viele Spieler an DayZ fasziniert.

Ursprünglich eine Mod für Arma III ist nun die Alpha-/ Early-Access-/ Standalone-Version von DayZ bei Steam erschienen. Bereits am ersten Tag verkaufte diese sich über 172.500 Mal! Der Hype ist da, aber hält das Spiel was es verspricht?

Da warten sie schon auf unvorsichtige Passanten….

Die ersten Schritte sind noch relativ einfach, in einem kleinem Dorf an den Zombies vorbeischleichen, und Essen und Trinken suchen. Dies wird begleitet von sich ständig wiederholenden „I am feeling thirsty“ und „My stomach grumbles“ Nachrichten in der unteren linken Ecke des Bildschirms. Mit etwas Glück findet man Sardinen in der Dose, und eine Wasserflasche, die man am Brunnen auffüllen kann oder man fällt einfach vor Durst in Ohnmacht und stirbt.

DayZ ist so unverzeihlich wie in Arma III Zeiten, ein kleiner Sprinter in die falsche Stadt und 300 Zombies verfolgen dich. Waffen sind rar gesät, lediglich Schaufeln oder Äxte findet man doch häufiger. Wenn man Pech hat war vor einem schon ein Spieler im Dorf deiner Wahl und nichts ist zu finden.

Die Fashion-Polizei wurde zum Glück schon gefressen. Grüner Motorradhelm und lilane Tasche? Ich bitte dich!

Dass wir uns nicht missverstehen, die Zombies sind kaum gruselig. Sie sind zwar ziemlich schnell und können guten Schaden anrichten, sind aber auch mit einem Axthieb tot.

Die wahre Gefahr sind andere Spieler. Selbst bei einem Spiel kommt das unendliche Arschlochtum ALLER Menschen zum Vorschein. Zur Veranschaulichung: ich bin in DayZ ca. 10 Mal gestorben. Einmal davon durch Zombies.

Dafür muss man noch nicht einmal krasse Ausrüstung haben. Laufe dem falschen über den Weg und du wirst gnadenlos abgeballert (oder gezwungen verdorbene Früchte zu essen, aber das ist ja schon wieder witzig). So kann man DayZ auch als spannende soziale Simulation sehen, die einem (meiner Meinung nach) mit 99,99%iger Genauigkeit veranschaulicht, was bei einer Zombie-Apokalypse geschehen wird: die überlebenden schlachten sich gegenseitig ab.

Nichtsdestotrotz, DayZ ist und bleibt ein geniales Spiel. Die Anspannung, wenn man eine Stadt betritt und an den Zombies vorbeizuschleichen versucht, die Gänsehaut, wenn man dabei ist herauszufinden, ob der andere menschliche Spieler nun freundlich ist oder nicht und man panisch in sein Mikrofon „FRIENDLY!“ schreit, das ist DayZ bereits jetzt. Lediglich Kleinigkeiten stören noch. Ich freue mich schon jetzt auf einzelne Patches, die das Spielvergnügen sicherlich wachsen lassen werden und natürlich den offiziellen Release.

 Posted by at 15:08
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