Mai 262014
 

Dieser Montag startet für euch mal wieder mit einem neuen Handygame und diesmal wird’s bienenstark. Ein Wechselbad der Gefühle ist hier nicht untertrieben, denn von triumphalen Siegesgeschrei bis zur niederschmetternden Verzweiflung habe ich mit „Disco Bees“ wirklich alles erlebt.

Das Spiel ist ein klassischer Vertreter der Matching-Puzzlegames (ähnlich wie Candy Crush), aber langweilig wird es trotzdem nicht. Tauschen kann man zwei benachbarte Bienen indem man sie einfach durch ein Fingerstreichen gegeneinander schiebt. Wie es bei solchen Spielen der Normalfall ist, versucht man drei, oder mehr Bienen der selben Art in horizontale, oder schräge Linien zu bekommen und das natürlich mit nur einer begrenzten Anzahl an Transaktionsversuchen. Insgesamt gibt es neun Level, mit je 12-19 Missionen. Schafft man eine Mission nicht, hat man noch vier Bienenleben um es zu versuchen, danach muss man immer 25 Minuten warten bis man ein Leben dazu bekommt (aber maximal 5). Durch unterschiedliche Komboketten ist es möglich verschieden Ninja-oder Superbienen zu bekommen, die dann z.B. eine ganze Reihe auf einmal eliminieren.

In den verschiedenen Leveln, muss man dem Bienenstock helfen ganz unterschiedliche Aufgaben zu erledigen. Geht es im ersten Level nur darum, so viele Punkte wie möglich zu erreichen, wird es im zweiten Level schon kniffliger, denn hier muss man versuchen die Honigwaben vollständig zu entfernen. Das funktioniert allerdings nur, wenn man ein Match auf den Honigfeldern durchführt. Spannend wurde es allerdings im dritten Level, denn hier haben feindliche „Zombees“ den Stamm infiziert und man kann sie nur retten, wenn man eine Verschiebeaktion so durchführt, dass die Zombies berührt werden. Aber vorsicht, denn diese kleinen Mistviecher sind nicht untätig und infizieren die gesunden Bienen in ihrer Umgebung. Hat man eine Mission geschafft, tanzen die Bienen ihren „Waggle-Dance“ und die Superbienen legen nochmal richtig los und lösen noch ein paar Kettenreaktionen aus, was natürlich super ist, denn so kriegt man noch ein paar Punkte mehr.

Das wirklich frustrierende an diesem Spiel ist aber, dass man sich natürlich freut wenn man jede Mission eines Levels geschafft hat und dann die Enttäuschung: man kommt erst ins nächste Level, wenn man im vorherigen in jeder Mission drei Sterne bekommen hat….in jeder einzelnen Mission!Und so kam es, dass ich seit einer Woche an den letzten drei Missionen von dem Zombie-Level sitze und jedes mal fast ausraste, wenn ich mal wieder knapp an den drei Sternen vorbeigeschrammt bin. Man könnte natürlich auch 72 cent zahlen, oder seine Facebookfreunde bitten einem zu helfen, um das nächste Level auch ohne volle Punktzahl zu entsperren. Voller Stolz darf ich allerdings verkünden, dass ich auch diese Hürde bewältigt habe und jetzt im Space-Level, bin und dort gegen verdrehte Schwerkraft ankämpfe.

Fazit: Das Spiel gibt’s kostenlos für Android und auch im AppStore, ist super für zwischendurch und die bunten Bienen sind sehr liebevoll gestaltet. Das Spiel ist aber nichts für Ungeduldige!

Graue Zombees gegen bunte Bienen

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Mai 262014
 

Take Two hat einen verlängerten Markenschutz für das altbekannte Spiel „Agent“ erwirkt, wie Dokumente des US Patentamtes bestätigten. In diesen wurde bekannt gegeben, das Take Two am 21. Mai eine Erweiterung des Markenschutzes beantragte.

Das Spion-Spiel wurde erstmals im Jahr 2007 für die PlayStation 3 vorgestellt. Seitdem war es eher ruhig um „Agent“, bis jetzt. Solche Verlängerungen sind zwar üblich in der Branche und können auch als Zufall eingestuft werden. Bei einigen könnte es aber auch zu der Hoffnung führen, dass man zur kommenden E3-2014 wieder etwas von „Agent“  hören wird. Zumindest ist klar: Take Two hält an diesem Spiel oder aber an dem Namen fest.

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Mai 252014
 

Es wird Geschichte geschrieben! Das sich noch in der Entwicklung befindende Spiel „Star Citizen“ von dem Spieleentwickler Chris Roberts, v.a. durch die „Wing Commander“ Reihe bekannt, hat mittlerweile ein Budget von 44 Millionen US$ alleine durch Crowdfunding erreicht. Revolutionär daran ist, dass all das ohne einen sonst in der Branche üblichen Publisher entstanden ist.

Dank des fehlenden Publishers ist der Entwickler in der Lage, Belohnungen für die frühe Unterstützung des Projektes an die Spieler herauszugeben. Kunden, die bereits Kapital in das Projekt gesteckt haben, dürfen sich jetzt zusätzlich über einen mit einer Sternenkarte versehenen Raum für ihr Schiff freuen. Die nächste Belohnung gibt es, sobald das Projekt die Marke von 46 Millionen US$ überschritten hat.

Anstatt den sonst üblichen 30.000-50.000 US$ Budget ist „Star Citizen“ damit bereits jetzt schon eines der am stärksten finanziertesten Crowdfunding-Games mit interessanten Features.

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Mai 252014
 

Wer bei der Überschrift an ein Spiel für Kinder gedacht, der irrt sich, denn mit „Epic Inventor“ stellt sich eine weitere Minecraft Alternative auf dem Markt vor.
Der Einstieg ist ganz simpel – ihr erstellt euch und euren kleinen Roboter Freund, der für euch den wichtigsten Bestandteil des Spiels darstellt. Und schon beginnt auch das Spiel und ich, „Vodzup“, und mein Roboter, „Games“, stehen in der Spielewelt.
Ziel in der Welt: Überleben. Jedoch nicht im klassischen Sinne von Horrorspielen und Verfolgungsszenarien. In „Epic Inventor“ ist es an euch,  was ihr macht. Abgesetzt werdet ihr an einem kleinen Haus in einer 2D-Welt. Zu Beginn seid ihr ausgerüstet mit einem Ast, der als Waffe dient und 5 Medizinpacks und beginnt die Suche nach Rohstoffen, aus denen euer Partner euch nützliche Dinge bauen kann, wie beispielsweise Waffen. Diese werdet ihr brauchen, denn in der Welt lassen sich viele verschiedene Monster finden, die nur ganz wild darauf sind euch am durchqueren der Spielewelt zu hindern.
Und was tut am besten dagegen? Man errichtet eine Stadt. Und die sieht nicht einfach nur gut aus, sondern die ist sogar nützlich. So ist es zum Beispiel möglich mit Türmen seine Gebäude zu schützen. Wer sich also beispielsweise ein Sägewerk errichtet um die Holzproduktion voran zu treiben, sollte darauf achten, dass dieses nicht gleich umgehend von den Monstern zerstört wird.

Die Steuerung ist, wie bei einem Point&Klick 2D-Spiel zu erwarten, relativ simpel. Mit einfachen Klicks attackiert ihr Monster, baut Gebäude und sammelt Rohstoffe für weitere Waffen oder Gebäude. Das aktuelle Level wird in XP angezeigt,welche sich durch das Bekämpfen der Monster oder  das erfolgreiche Bauen von Gebäuden und Waffen vermehren lassen. Aber auchdurch  das Verwerten von eventuell überschüssigem Material ist es möglich ein Level aufzusteigen, was dann eine Belohnung – meist in Form eines Gegenstands – nach sich zieht. Mit einfachen Klicks lässt sich auch seinem treuen Weggefährten dem Roboter mitteilen, dass er stehen bleiben soll und schon folgt er einem nicht mehr durch die komplette Welt.
Grafisch gesehen erinnert es, was auch als Minecraft Alternative logisch ist, folgerichtig an eine Mischung aus Minecraft und Terraria, welches ebenfalls ein 2D-Sandbox Spiel ist. Große Wandel in Perspektive und grafisch wertvolle Monster darf hier niemand erwarten. Dies wäre schlicht und ergreifend Fehl am Platz. Besonders lobenswert hingegehen ist das System der verschiedenen Technologienstufen, was durchaus an das bekannte Age of Empires erinnert. Wer sich also auch um die Weiterentwicklung der Gebäudetechnologien kümmern will, kann dies tun und erhält somit Zugriff auf weitere zusätzliche Bauobjekte.
„Epic Inventor“ ist wie es der Titel schon beschreibt ein Spiel des Aufbauens und Entdeckens. Wer großartige Action mit außergewöhnlicher Grafik erwartet, der sollte die Finger davon lassen. Wer jedoch Spaß am Aufbauen seiner eigenen kleinen 2D Welt hat und nicht unbedingt auf den Minecraft-Zug springen will, der wird „Epic-Inventor“ glücklich und zufrieden sein. Denn „Epic-Inventor“ überzeugt auf jeden Fall durch sein vielfältiges Gebäude- und Waffensystem, welches auch das systematische umherstreifen und Suchen nach Rohstoffenin einer, auf den ersten Blick langweiligen 2D-Welt, durchaus interessant machen kann.

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Mai 252014
 

Resident Evil gilt als die erfolgreichste Survival-Horror Reihe in der Videospielgeschichte. Der Kampf gegen Umbrella ist vielen auch durch die Filme bekannt. Obwohl die Serie in den letzten Ablegern zunehmend actionreich wurde, stand Resident Evil von Capcom früher einmal für den Gruselspaß schlechthin. Eines der beliebtesten Spiele ist Resident Evil 4, in dem man mit Leon S. Kennedy die Tochter des Präsidenten aus einem kleinen spanischen Dorf retten soll. Viele wissen aber nicht, dass Resident Evil 4 einmal ganz anders ausschaute und, dass sogar eine neue Serie für Capcom daraus entstand.

Als 1999 Resident Evil 3 für die Playstation One erschien, erwarteten viele schon freudig auf den nächsten Teil der Reihe. Dazwischen wurde aber erst einmal Resident Evil: Code Veronica, Resident Evil 0 (ein Sequel zur Reihe) und Resident Evil: Gun Survivor angekündigt. Auf eine richtige offizielle Fortsetzung mussten Fans noch etwas warten. Zwar wurde schon 2000 betont, dass ein vierter Teil in Arbeit war, doch erst Ende 2002 gab es ein erstes Video. Drei weitere Jahre später erschien dann endlich das Spiel so wie wir es kennen – zunächst auf GameCube, dann auf Playstation 2. Auf Grund des großen Erfolgs gibt es immer wieder Neuauflagen des Klassikers; auch heute noch: im Februar erschien für PC eine Ultimate HD Edition, die bei 60 FPS in 1080p läuft.

Doch warum dauert die Entwicklung so lange? Capcom wollte mit dem vierten Teil – der übrigens zunächst die Serie beendet sollte –  neue Wege gehen. So wurde das Spiel zunächst als stylisches Actionspiel entwickelt. Protagonist sollte ein Mann namens Tony sein, der durch Experimente unbesiegbar wurde und übermenschliche Kräfte besaß. Außerdem wurde das Kamerasystem der früheren Teile verändert. Als der Resident Evil Entwickler Shinji Mikami den Fortschritt sah, musste er sich eingestehen, dass der Grad an Coolness nicht zu einem Survival-Horror Spiel passte. Aus diesem Grund wurde das Spiel umbenannt und an ein neues Szenario angepasst. 2000 erschien es als der erste Teil der Devil May Cry-Serie.

Resident Evil 4 war also wieder auf 0 zurückgesetzt worden, die Entwicklung startete 2001 aufs Neue. Diese Version wurde als die Nebel-Version von Resident Evil 4 bekannt. Im Spiel sollte Leon S. Kennedy in die Umbrella Zentrale nach Paris, um Sherry Birkin – eine Figur aus Resident Evil 2 – zu befreien. Dabei sollte er sich mit einem neuen Virus – dem Progenitor-Virus – anstecken. Ein Teil des Spieles fand auf einem großen Luftschiff statt. Aber auch diese Version musste gestrichen werden. Witzigerweise wurde  der Progenitor-Virus in der Geschichte des Nachfolgers Resident Evil 5 dann doch verwendet.

2003 wurde die Sache noch komplizierter: Hier zeigte man eine Demo, in der sich Leon in einer alten Burg befand und von Halluzinationen gequält wurde. Aus diesem Grund musste man vor gruseligen Killerpuppen und Geistern fliehen. Hauptbestandteil war ein Geist mit einem großen Haken als Waffe, weshalb diese Version als Haken- oder Hallizunations-Version bekannt wurde. Auch dieses Spiel wurde gestrichen. Für ein paar Monate arbeitete man noch ein einem Spiel mit „normalen“, langsamen Zombies, bevor man letztendlich mit der Arbeit an dem Spiel begann, das man heute als Resident Evil 4 kennt.

Bei den ganzen Änderungen ist es kaum verwunderlich, dass man so viel Zeit in der Entwicklung brauchte. Oftmals werden Spiele im Entwicklungsprozess verändert und so manche bereits gezeigte Ideen tauchen nicht mehr im veröffentlichten Spiel auf. Da bei Resident Evil 4 aber komplett andere Spiele entwickelt wurden, bezeichnet man die „inoffiziellen“ Versionen als Resident Evil 3.5. Bei all dem Aufwand wurde Resident Evil 4 zum Glück noch ein voller Erfolg. Die Serie gilt heute als eine der erfolgreichsten von Capcom.

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Mai 242014
 

Okay,  bevor jetzt der Shitstorm der GTA-Fans beginnt möchte ich eins klar stellen: Es geht hier nicht um das Cheaten á la GTA. Ich gehe davon aus, dass vermutlich jeder Spieler mal mit einem Jetpack und fliegenden Autos durch die offene Welt von GTA geflogen ist. Außerdem ist es auch mega cool, wenn das Auto auf einmal übers Wasser fahren kann. ABER das ist cheaten für sich alleine – man vertreibt Langeweile.
Das Schlimme ist das wahre Cheaten. Man kann es auch schlicht und ergreifend Schummeln nennen und ich muss euch ganz ehrlich sagen – das ist erbärmlich. Gerade beim Zocken handelt es sich oftmals um einen sportlichen Wettbewerb. Cheater, Schummler sind in diesem Fall einfach unfaire Spieler, die KEIN und ich betone KEIN Mensch Online braucht. Was bringt es mir, wenn ich versuche mit ehrlichen Mitteln mich gegen meine Gegner durch zu setzen und ein armer Hans-Wurst findet es total super, sich mit irgendwelchen Cheats, einen so großen Vorteil zu verschaffen und keinem Mitspieler eine faire Chance zu lassen? Nichts.  Wie viel Spaß macht das Zocken, wenn man keine Chance hat irgendetwas zu gewinnen? Überhaupt keinen. Deshalb ist mein großer Wunsch: Bitte liebe Cheater, lasst mich doch einfach in Ruhe. Trefft euch in Foren und macht Treffpunkte in Online-Spielen aus, bei denen ihr dann in großen Gruppen gegeneinander spielt. Quasi nach dem Motto: Wer kennt die besseren Cheats?  Dann habt ihr Spaß und alle anderen Spieler, die ganz normal und FAIR spielen wollen auch, denn mit dieser Schummel-Scheiße, geht ihr mir gehörig auf den Sack. Und nicht nur mir. Ich denke, dass es fast allen Zockern schon einmal so gegangen ist. Schade, dass man diesen Cheatern nicht einfach virtuell an die Gurgel gehen kann, das hätten sie nämlich durchaus verdient. Auf erboste Nachrichten, die ich dann oftmals versende, erhält man dann Antworten wie „Nur kein Neid.“. Das ich nicht lache… Neid?! Das Profilieren von Erfolg, der durch unfaire Mittel zustande gekommen ist, ist wohl noch lächerlicher als die ganze Cheaterei selbst.
Also von mir aus nutzt Cheats, wenn ihr alleine spielt aber verdammt nochmal nicht Online um anderen überhaupt keine Chance zu lassen!
So, ich muss jetzt weiter zocken, in der Hoffnung auf nicht noch so einen dieser Gaukler zu treffen und halte fest: Dinge, die gar nicht gehen: Cheaten.

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Mai 242014
 

Ubisoft hat die Katze aus dem Sack gelassen und bekannt gegeben, dass es mit 5 Spielen auf der E3 2014 vertreten sein wird. Auf der Videospielmesse in Los Angeles werden neben „The Crew“, „Valian Hearts: The Great War“, „Tom Clancys The Division“ auch die mit großer Vorfreude erwarteten Fortsetzungen von Assasins Creed „Assasins Creed Unitiy“ und der vierte Teil der Far Cry Reihe („Far Cry 4“) vorgestellt.
Keines dieser Spiele erscheint jedoch für die Wii-U, was durchaus überraschend ist da der französische Publisher und Spieleentwickler oft als großer Unterstützer der Wii-U galt. Das wohl vorerst letzte Spiel, nachdem unter anderem auch „Rayman Legends“ oder „Splinter Cell: Blacklist“ für die Wii-U rausgegeben wurden, wird wohl „Watch Dogs“ sein.

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Mai 232014
 

Left4Dead 2 ist der Nachfolger des äußerst erfolgreichen Koop-Multiplayers von Valve. Inzwischen nicht mehr ganz taufrisch, wurden bis 2012 jedoch mehr als 12 Millionen Exemplare verkauft. Ein Grund mehr sich den Zombie-Schocker auch im Jahre 2014 einmal genauer anzuschauen.

Story, wo bist du?

Left4Dead 2 besticht weniger durch seine ausgefeilte Story. Eigentlich gibt es diese nicht wirklich. Der Spieler erfährt lediglich, dass es in Amerika einen Virus gibt, der aus den Infizierten stinkende, faulende und aggressive Zombies macht. Neben ein paar Militärangehörigen gehören die vier Südstaatler Coach, Nick, Ellis und Rochelle zu den Überlebenden, in dessen Rolle der Spieler schließlich schlüpft.

Wozu Story, wenn es doch eine Zombiejagd gibt?

Genau wie beim Vorgänger konzentriert man sich auch bei Left4Dead 2 auf so ziemlich alles außer die Story. Die muntere Zombiejagd legt den Fokus vielmehr aufs Schießen, Sprengen, Anzünden und Vermöbeln. Schlüpft der Spieler in die Rolle einer der vier Protagonisten, so hat er drei weitere Unterstützer an seiner Seite. Diese werden wahlweise von der KI oder menschlichen Spielern gesteuert.

Kooperativer Spielmodus

Left4Dead 2 macht erst so richtig Spaß, wenn man sich mit Freunden Seite an Seite durch die Zombiehorden kämpft. Dazu ist auch der integrierte Voice-Chat hilfreich. Die KI hingegen besticht leider oft mit weniger intelligenten Aktionen und liegt meist als erstes schreiend am Boden.

Spielspaß garantiert

Auch wenn Left4Dead 2 mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen ist, macht das Spiel immer noch eine Menge Spaß. Man merkt beim Gameplay schnell, dass das Spiel auf der Half Life 2 Engine basiert, die auch heute noch ihre Fans hat. Neben den herkömmlichen Zombies gibt es auch eine Reihe weiterer stärkerer Kreaturen, für deren Bezwingung ein gutes Team hilfreich ist.

Fazit

Left4Dead 2 besticht mit spannenden Kampagnen und setzt auf Atmosphäre. Natürlich ist die Grafik in die Jahre gekommen, aber der Spielspaß steht hier im Vordergrund. Trotzdem fehlt leider eine packende Story und so können die Missionen schnell monoton werden. Erst im Multiplayer mit Freunden macht das Spiel so richtig Spaß. In Deutschland ist (mal wieder!) nur die geschnittene Version erhältlich: Schade!

Galerie

Justus Wyremba

Mai 232014
 

Nur noch vier Mal schlafen dann ist es soweit: das langersehnte Watchdogs erscheint für PS3, PS4, Xbox360 und Xbox One. Ursprünglich als Release-Titel der beiden neuen Konsolen erdacht, wurde Watchdogs für den letzten Feinschliff bis jetzt verschoben. Schon bald können wir uns davon überzeugen, ob Ubisoft mit seinem neuen Open-World-Titel seine Versprechen einhalten kann.

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Mai 222014
 
Seit 1981 im Einsatz: William J. Blazkowicz

Seit 1981 im Einsatz: William J. Blazkowicz

Shooter-Freunde aufgepasst: Blazkowicz, Protagonist der Wolfenstein-Reihe, ist zurück. Der einst aus ein paar Pixeln bestehende U.S. Ranger ist nun in voller Polygon-Pracht erneut gegen die bösen Nazis unterwegs. 

Wie erwartet befindet sich unser Spieleheld zu Beginn mitten im zweiten Weltkrieg. Doch nach der Einstiegsmission wird schnell klar, dass unser altbekannter Patriot William J. Blazkowicz einen für ihn untypischen Zeitsprung durchlebt… oder eher durchschläft.
14 Jahre später, im virtuellen Berlin des Jahres 1960, geht es weiter. Allerdings müssen wir etwas unerfreuliches feststellen: das faschistische Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg gewonnen. Na prima.
Von nun an gilt es praktisch im Alleingang die Welt vor Bösewichten wie General Totenkopf und Oberstleutnant Engel zu retten, um somit das Regime zu stürzen.

 

Ab dem ersten Schuss fühlt sich Wolfenstein – The New Order einfach positiv anders an. Ist man von aktuell erfolgreichen Ego-Shooter wie Call of Duty oder Battlefield gelangweilt, bekommt man mit Wolfenstein die perfekte Alternative geliefert. Das im Genre aktuell vertretene „Deckung, Schießen, Deckung, Schießen,…“ wird hier gekonnt über Bord geworfen. Hier ist Bewegung und schneller Stellungswechsel die hilfreichste Methode um am Leben zu bleiben. Die Gegner versuchen den Spieler zu flankieren, anstatt ihm einfach eine Granate direkt zwischen die Füße zu werfen, sobald man mal etwas länger in Deckung bleibt.

Neben all dem Schusswechsel gilt es in Wolfenstein hin und wieder ein paar Gegner zu umgehen und umherzuschleichen. Diese an sich abwechslungsreichen Abschnitte werden allerdings zum Beispiel durch Wachen getrübt, die ungerührt an getöteten Kameraden vorbeilaufen. Bei Sichtkontakt wird man von den futuristischen Soldaten mit einem „Was zum Teufel…“ bemerkt… im nächsten Moment scheint unsere Anwesenheit jedoch wieder in Vergessenheit zu geraten.

Dann lieber gleich zur Waffe greifen, denn das macht nicht nur mehr Spaß, sondern beschert uns auch hilfreiche Fähigkeiten. Erledigt man drei Gegner während man rutscht, erhöht das Spiel eure Laufgeschwindigkeit, wenn ihr mit zwei Waffen gleichzeitig rennt. Je länger ihr spielt, desto mehr Munition könnt ihr tragen und desto zäher wird Blazkowicz.

Ein für 1960 ziemlich futuristisch aussehender Nazi-Soldat

Ein für 1960 ziemlich futuristisch aussehender Nazi-Soldat

Optisch setzt The New Order keinen Meilenstein. Die verwendete Engine id Tech 5 erinnert sehr stark an die viel verwendete Unreal-Engine. Allerdings haben wir in Spielen mit der Unreal-Engine keine Leichen, die selbst bei erneutem Beschuss wie Betonblöcke in der Gegend herumliegen, was in Wolfenstein leider der Fall ist. Während des Tests kam es an manchen Stellen zu starken Performance-Problemen: schon im Tutorial waren trotz potenter Hardware diverse FPS-Einbrüche bemerkbar.

 

Ist man momentan auf der Suche nach einem etwas anderem Shooter, so ist man mit Wolfenstein – The New Order gut bedient. Das Gameplay sowie die Inszenierung der Geschehnisse sind humorvoll und abwechslungsreich umgesetzt.  Allerdings gibt es auch bei diesem Wolfenstein in der deutschen Version keine Nazis. Es existieren zwar Nazi-Gestalten, welche in der deutschen Fassung jedoch für „das Regime“ arbeiten. Auch wehende Hakenkreuz-Flaggen werden durch fiktive Wolfenstein-Logo-Flaggen ersetzt.

 Posted by at 21:24
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