Jun 242014
 

ROAR!!! Willkommen zum Dino-Dienstag.

Worauf steht jeder Junge im Alter von 6 bis immer? Richtig! Waffen, Kämpfen, Roboter, Dinosaurier, Panzer, schnelle Autos und Action, Action, Action. Das sind auch die Zutaten des Multiplayer-Ballerspiels ORION: Dino Horde.
Doch auch wenn die Zutaten gut sind, muss der Kuchen, den man mit ihnen backt, nicht gut schmecken. Genau wie dieses Spiel, das nun wahrlich keine Gaumenfreude ist.

ORION: Dino Horde ist ein Online-First-Person-Shooter, in dem es primär darum geht, mit seinen menschlichen Mitstreitern die eigene Basis vor Angriffswellen zu schützen, bei denen prähistorische Kampfechsen einfallen. Man kann zwischen drei Spielklassen mit besonderen Fähigkeiten wählen, Waffen kaufen, Upgraden, mit Vehiceln herumflitzen und so weiter.
Was nach trashigem Spielspaß klingt enttäuschte eine ganze Gaming-Community, da das Re-Release des Spiels ORION: Dino Beatdown sich teuer zu verkaufen versucht, ohne grobe Fehler des „Vorgängers“ im Gameplay signifikant gelöst zu haben oder schwerwiegende Neuerungen vorzeigen zu können.

Neben grundlegenden Designfehlern, wie fehlender Story und Spieleinweisung, sowie zusammengesuchten Elementen aus Klassikern wie Halo und Borderlands, welche das Spiel wie einen halbherzigen Hybrid guter Spiele scheinen lassen, besitzt das Spiel dutzende Kinderkrankheiten; unter anderem Clippingfehler, eine zweifelhafte AI, unausgereifte Animationen, undundund.


Kugelhagel auf den Kiefer (Bildquelle: Steam Video)

Alle Fehler, ob groß ob klein, wären verzeihbar, wenn es ein Ersttitel wäre oder zumindest in der Betaphase Free-To-Play angeboten worden wäre. Ist es jedoch nicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen,  dass jeder, der für sein Geld etwas gleichwertiges haben will, hier fehl am Platz ist. Wem aber ein paar Groschen weniger auf dem Konto nichts ausmachen und Lust auf Dinoballerei-Basics hat und Fehler im Spiel für Trash verschmerzen kann, könnte sich hier amüsieren.

Schaut auch nächste Woche wieder vorbei, wenn es ein Special über den knuffigsten Dino der Videospielbranche geht. ROAR!!!

// Florian Eisler

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Jun 232014
 

Es ist mal wieder Montag! Aber die gute Nachricht ist, dass heute wieder eine neue App vorgestellt wird, die auf den ersten Blick nicht unbedingt aussieht wie ein Spiel.

Bei Blendoku dreht sich alles um Farben und um das Farbgefühl des Spielers. Es stehen verschieden farbige Quadrate zur Verfügung und Ziel des Spiels ist es, diese so in ein Gitter einzusetzen, dass ein Farbverlauf entsteht. Also wie der Name des Spiels bereits vermuten lässt, ist es eine Mischung aus Sudoku und dem Überblenden von verschiedenen Farben. In dem Gitter ist mindestens ein Farbblock vorgegeben (meistens mehrere) von dem aus man den  Rest der Blöcke zuweist. Das kann einerseits bedeuten, den Verlauf einer Farbe, z.B von dunkelblau zu hellblau, darzustellen, andererseits sind oft auch die wildesten Farbübergänge, z.B. von grün zu pink denkbar. Das Gameplay ist dabei sehr einfach, denn man zieht aus den vorgegebenen Blöcken einfach einen nach unten in das Gitter, oder tauscht die Position von Zweien, indem man sie aufeinander zieht.

Das Spiel enthält mehrere Schwierigkeitsstufen (simple, medium, hard, master), jeweils mit 100-150 Level. Was damit beginnt, fünf Blöcke in einer Reihe anzuordnen, wird schon bald zu einer echten Herausforderung. Bereits ab der Stufe „medium“ versucht der Spieler 30 Farbblöcke in komplizierte Gitter zu ziehen, z.B. Pyramiden, kleine Labyrinthe, Quader oder Zick-Zack Gitter. Jetzt fängt es natürlich erst an, richtig kniffelig zu werden, und wer sich am Anfang noch fragte, was eigentlich schwer an dem Spiel sein soll, ist hier auch schnell mal überfordert. Nicht zu vergessen ist, dass jeder Block eine Spur der Farbe des anliegenden Blockes haben muss…und das in alle vier Richtungen!

Das korrekte Anordnen der Farben ist hierbei nicht nur einem guten Farbverständnis zuzuschreiben, sondern auch teilweise echter Logik, denn man muss nicht nur überlegen, welcher Block zu welchem passt, sondern auch in welcher Ecke man mit einer Farbe beginnen, und wo man mit einer anderen enden möchte. Grund zur Verzweiflung kommt hierbei nicht auf, denn es ist möglich so viele Level zu überspringen, wie man mag und bei mehr als 500 Level hat man mehr als genug Auswahl. Einmal pro Tag kann man sich auch einen Tipp holen, der einem bei einem besonders schwierigen Fall den richtigen Platz eines Farbblockes anzeigt.

Alles in allem ein sehr cooles Spiel für Zwischendurch, das nicht langweilig wird und all das gibt es auch noch kostenlos zum herunterladen.

                                                               

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Jun 232014
 

Laut der Zeitschrift Gamestar steckt der deutsche Entwickler Crytek in schweren finanziellen Schwierigkeiten. Es wurde jetzt bekannt, dass die drohende Pleite diesen April durch Finanzspritzen noch einmal abgewendet werden konnte. Doch der Entwickler, der durch Spiele wie Far Cry, Crysis 1-3 oder Ryse bekannt wurde, scheint noch nicht über dem Berg zu sein. So nutzen kaum Spieleentwickler die von Crytek entwickelte CryEngine und auch das letzte Spiel Ryse, das exklusiv auf XBox One erschien, war kein Kassenschlager. Auch der Einstieg in die Free2Play-Entwicklung sei nicht so erfolgreich gelaufen, wie gedacht. Das Unternehmen, das 1999 in Coburg gegründet wurde, hatte in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum erlebt. Zurzeit arbeiten etwa 800 Mitarbeiter in Studios in Frankfurt, Ungarn, Ukraine, Seol, England und den USA. Crytek hatte in den letzten Jahren viele prominente Entwicklerstudios wie Vigil Games oder Free Radical Design aufgekauft. Viele Mitarbeiter beschweren sich schon über Gehaltszahlungen, die verspätet ausbezahlt werden.

Laut Berichten sollen schon mehrere Interessenten existieren, die bei einem Bankrott IPs von Crytek aufkaufen wollen. Ganz oben steht dabei Wargaming.net aus Weißrusslang (World of Tanks, World of Warplanes). Man kann nur hoffen, dass sich die Probleme vom deutsch-türkischen Entwickler lösen, ansonsten wäre dies ein herber Schlag für die deutsche Spielindustrie. Zur Zeit werkelt Crytek an HUNT: Horrors of the Gilded Age, Homefront: The Revolution und Arena of Fate.

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Jun 222014
 

Nichts. So einfach lässt sich auch eine Frage beantworten. Doch warum stellt sich eine solch seltsame Frage überhaupt? Ganz einfach: Weil es bis vor kurzem noch so aussah, als ob er wirklich ein zweiter Beethoven wäre!

Herr Samuragochi ist ein japanischer Komponist, der vor allem durch die Soundtracks von Resident Evil und Onimusha: Warlords des Publishers Capcom bekannt wurde. Da er stets betonte, dass er mit 35 Jahren taub wurde, wurde er sogar als der Beethoven des digitalen Zeitalters bezeichnet. Bis Anfang diesen Jahres der Schwindel aufflog.

Angefangen hat alles mit einem Interview, das er im Juni 2013 gab. Der Interviewer bemerkte im  Laufe des Gesprächs immer wieder Verhaltensweisen, die – naja, sagen wir mal – eher untypisch für gehörlose Menschen sind. So konnte Samuragochi schon auf Fragen antworten, bevor sein Übersetzer mit der Übersetzung in die Gebärdensprache fertig war. Außerdem stand er auf, um an die Tür zu gehen, als es klingelte. Anschließend wurde auch Kritik laut, dass manche seiner Kompositionen sehr stark an unbekannte  Werke anderer Komponisten erinnerten.

Im Februar 2014 kam dann die Wahrheit ans Licht. Takashi Niigaki – ein Musiker und Lehrer aus Tokio – gab bekannt, dass er über 18 Jahre als Ghostwriter für Samuragochi gearbeitet hat. So war er die eigentliche Person, die die oben genannten Soundtracks für den „tauben“ Komponisten  geschrieben hat. Außerdem behauptete er, er wisse mit Sicherheit, dass Samuragochi ein normales funktionierendes Gehör hat und die Taubheit nur als Publicity-Stunt zur Bekanntheitssteigerung nutzte. Wenige Wochen später bestätigte Samuragochi die Anschuldigungen: Zwar sei er zu einem bestimmten Grad schwerhörig, doch eine vollständige Taubheit besäße er nicht. Auch den Vorwurf des Ghostwritings räumte er ein: ein Großteil seiner Werke stammt nicht aus seiner eigenen Feder.

In den Gamingmedien schlug diese Erkenntnis große Wellen. Zwar war Samuragochi nicht nur Komponist für Videospiele (er schrieb zum Beispiel auch eine Symphonie in Gedenken an den Atombombenabwurf in Hiroshima), dennoch war sein Name stark mit Capcom-Spielen in Verbindung gebracht worden. Unglaublich, dass der 50-jährige über einen so langen Zeitraum die Öffentlichkeit hinters Licht führen konnte! Also: Samuragochi hat nichts mit Beethoven zu tun und wird jetzt eher als der Schwindelkomponist in die Geschichte eingehen.

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Jun 212014
 

Eine Sprecherin des Crowdfunding-Unternehmens gab gestern in New York bekannt, dass man nun auch bald in Deutschland auf die Unterstützung der Community bauen kann.

Bisher war es für deutsche Unternehmen relativ schwierig Projekte auf dieser Plattform zu starten, da Kickstarter nur Stellen außerhalb Europas besitzt. Das Prinzip bleibt natürlich das gleiche: Das Unternehmen stellt ein Projekt vor und hofft auf die Spenden der Community. Sollte der Betrag nicht zu Stande kommen, wird das Geld natürlich zurückgezahlt.

Zwar gibt es hierzulande einige Crowdfunding-Firmen, wie Indiegogo, aber diese können mit der Reichweite von Kickstarter nicht mithalten. Hoffen wir mal, dass auch einige deutsche Spieleentwickler diese Chance nutzen.

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Jun 212014
 

Jaja das Geldproblem. Ob bei eigentlich kostenlosen Onlinespielen oder bei gekauften Spielen im Wert von 60€. Es regt mich einfach auf. Ich nehme jetzt Mafia II als Beispiel, ihr könnt gerne auch ein anderes Spiel nehmen. Groß angepriesen als Open-World Game kaufte ich es mir damals NEU für 60 Euro. Die Grafik und die Story gefielen mir super, die Spielwelt ist sensationell gut umgesetzt, aber Moment mal?  Wo ist jetzt eigentlich der Open World Teil?  Also eine Welt gibt es ja, aber in der wird man von Mission zu Mission geschickt und zack ist man am Ende. Nix mit Open World. Und dann ist sie doch da. In den drei erhältlichen Erweiterungspacks, in denen man mit Nebencharakteren oder sogar Leuten, die in der Story nicht einmal vorkamen, andere Missionen absolvieren kann. Jetzt soll ,beziehungsweise muss ich, nochmal 5-10 Euro extra ausgeben, um das zu machen, worauf ich mich gefreut habe? Was für ’ne Frechheit ist das denn eigentlich? Sprich, ich bin bei gut 80€ – so viel bin ich nicht einmal bereit zu zahlen, wenn mein absolutes Lieblingsspiel auf den Markt kommt. Vielleicht in irgendeiner Box mit coolem Zeug, aber nur für das Spiel? Bodenlose Frechheit.
Steigt man dann jedoch auf Browsergames oder andere Spieleapps um, kommt die gleiche Scheiße. Man spielt, in den meisten Fällen baut man sich irgendwas auf, ein Team, ein Dorf oder ’ne Farm. Läuft auch alles super, bis man merkt, man kommt nicht mehr richtig voran. Man wirk ständig besiegt von anderen Spielern. Andere Spieler sind schneller. Was ist die Option? Geld ausgeben. Für Taler, Münzen, Hilfen. Das NERVT! Ich hole mir keine Handyapp um 25 Euro reinzustecken. Mache ich das bei jedem Spiel, kann ich mir bald ein neues Handy holen! Schade, dass man es nicht mehr schafft, gegen die Menschen, die wirklich Unsummen an Geld in solche Spiele investieren, ran zu kommen. Naja, ich spiele mal weiter Mafia II, hat mich ja schließlich genug Geld gekostet, aber ich halte fest: Was gar nicht geht: Wenn Geld zur Pflicht wird!

 

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Jun 212014
 

Schnelle getunte Karren, schöne Damen und der schwere Gestank nach Benzin und Motoröl: So im Allgemeinen stellt man sich das Erlebnis eines guten Autorennens vor. Das alles in einem Videospiel umzusetzen, ist gar nicht so leicht. Doch Spieleserien wie Need For Speed, Dirt, Grid oder Gran Turismo beweisen, dass es geht… „Wie langweilig!“, denken sich einige von euch womöglich. So auch einige Visionäre, die am Ende des zweiten Jahrtausends gezeigt haben, dass es auch anders geht. Dass man aus einem Rennspiel mehr machen kann, als nur das schnöde im Kreis fahren und darauf hoffen, der Erste zu werden. Dass Frauen in einem Spiel mehr Funktionen haben können, als nur gut auszusehen. Dass kleine Kinder, denen verboten wird, Ballerspiele zu spielen, auch bei Rennspielen ihrem Drang nach Aggressionen nachkommen können. Das alles in nur einem Spiel: Carmageddon.

Aber Stop: Da wir uns hier in der Trash-Sektion befinden, versuchen wir natürlich auch alles so trashig wie möglich zu präsentieren. Der neue Carmageddon-Teil ist leider noch nicht fertig, was unser Glück ist. Denn was gibt es trashigeres als ein halbfertiges Zwischenprodukt? Genau, ein achtelfertiges, dass per Kickstarter finanziert wird und womöglich niemals ganz ausgereift sein wird. Die Early-Access Version von Carmageddon: Reincarnation kann man sich bei Steam bereits holen. In dem Paket enthalten sind eine Umgebung und zwei Strecken. Spielbar ist bisher nur der klassische Carma-Modus. Das heißt, man kann beim Rennen entweder als Erstes acht Mal durch die Zielgerade fahren, alle anderen Autos zerschrotten oder alle Menschen, die sich auf der Strecke befinden, überfahren.

Richtig gelesen: Ihr müsst nicht zwingend allen Autos vornweg fahren. Ihr könnt sie beim Überholvorgang auch gegen eine Wand drängen und zerschrotten, oder ihr lasst sie eine Klippe herunter purzeln. Punkte gibt’s auch fürs Lebenauslöschen, das mit herzerwärmenden Blutspritzern belohnt wird. Wer so dumm ist und bei einem Autorennen auf der Strecke bleibt, der hat auch nichts anderes verdient. Für die Early-Access Version stehen uns dafür sechs verschiedene Transportfahrzeuge zur Verfügung, die man bei relativ harter Rockmusik durch die eisigen Weiten der Testwelt steuern kann. In der fertigen Version sollen es natürlich noch ein paar mehr werden, darunter Monstertrucks mit Bohrern an der Front, Baumaschinen und klassische Rennautos mit Kreissägen auf dem Dach. Da es aber ziemlich langweilig wäre, wenn man gleich am Anfang von anderen Leuten kaputtgefahren wird, kann man die Punkte, die man beim Zivilisten-Pflücken bekommt, fürs sofortige Reparieren des eigenen Gefährts ausgeben. Das Ganze macht es natürlich auch wiederum schwerer, der Konkurrenz das Licht endgültig auszublasen. Doof.

Was noch doof ist, ist die Grafik. Da sind momentan noch Ersatz-Texturen zu sehen. Wichtig für dieses Spiel sind aber vorrangig auch nur die Bluteffekte. Die sind natürlich schon fertig. Etwas unlogisch ist auch die Physik. So erhält das Auto z.B. einzig und allein einen Dachschaden, wenn man von hinten gerammt wird. Wenn man aus gefühlten 10m Höhe herunterfällt, dann sind auf einmal nur die Seitentüren beschädigt. Da geht in der fertigen Version dann sicher noch mehr.

Was man allerdings jetzt schon bekommt – und das ist wohl auch das Wichtige – einen ersten Eindruck, worauf die Entwickler von Stainless Games hinauswollen. Fans der brachialen Serie oder Experimentierfreudige dürfen sich freuen: Es wird ein absurd brutales Rennspiel, das sich selbst nicht sehr ernst nimmt.

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Jun 202014
 

Die Grusel-Trilogie F.E.A.R hat sich unter Kennern längst einen Namen gemacht. Der erste Teil erschien in Deutschland bereits im Jahr 2005. Vier Jahre später folgte F.E.A.R 2: Project Origin und 2011 erschien schließlich der bislang letzte Teil der Serie. Zum Horror-Friday hat Vodzup-Games den Horrorshooter für euch ausgegraben.

Gelungene Fortsetzung der Story

Der Elite-Soldat Point Man führt –wie schon in den ersten Teilen- die F.E.A.R.-Spezialeinheit an, die paranormalen Phänomene bekämpft. Dass diese auch benötigt wird, zeigt sich anhand seines Bruders, der der Geist eines psychopathischen Mörders ist, und seine Mutter, die Opfer grausamer militärischer Experimente wurde. Nun ist sie im Begriff, die gesamte Welt zu zerstören. Point Man muss seine Mutter Alma Wade erreichen, die kurz vor der Geburt ihres dritten Kindes steht. Ihre Wehen sind Vorboten des Unheils, sorgen für eine rötliche Färbung des Himmels und radieren ganze Landstriche aus. Hin und wieder tritt sie im Spiel in Form eines kleinen Mädchens an unerwarteten Stellen auf und sorgt für Gänsehaut. So schnell wie sie auftaucht, verschwindet sie dann wieder spurlos.

Unangenehme Gegner

Im Spiel darf sich Point Man mit schwer bewaffneten Armacham-Soldaten sowie aggressiven Zombie-Bewohnern und Höllenhunden auseinandersetzten. Dies erfolgt aus der gewohnten Egoperspektive. Vor allem die hartnäckigen mutierten Hunde locken einen schnell aus der Reserve. Sie treten stets im Rudel auf. Hat man sie einmal besiegt, rennt einen hinter der nächsten Ecke schon eine weitere Horde der unangenehmen Vierbeiner über den Haufen. Aber auch andere KI-Gegner sind nicht zu unterschätzen: Sie schleichen sich von hinten an, werfen Granaten und verstecken sich hinter allem, was die virtuelle Welt zu bieten hat. Gut, dass Point Man über besondere Kräfte und blitzschnelle Reflexe verfügt. Außerdem steht ihm eine große Waffenauswahl zur Verfügung, mit deren Hilfe sich auch die gemeinsten Gegner in Schach halten lassen.

Nichts geht über Atmosphäre

Blutspuren verschmieren den Boden. Unangenehme Geräusche vernebeln die Sinne, und vor den Augen von Point Man verschwimmen die Bilder. Das unheimliche Treiben in F.E.A.R 3 lässt den Spieler das Fürchten lehren. Den eigenen Sinnen ist im Spiel nicht immer zu trauen und doch sollte man beim nächsten Feuergefecht bei klarem Verstand sein. Zum Glück steht einem der Geist des verstorbenen Bruders stets zur Seite und sorgt mit seinen übernatürlichen Kräften für Unterstützung.

Mit neuem Koop-Modus zu zweit durch die Hölle

Erstmalig in der F.E.A.R – Reihe steht dem Spieler nun auch ein Koop-Modus zur Verfügung. Hat man eine Szene alleine bewältigt, kann man diese auch mit einem Freund durchspielen. Ein Spieler taucht in die Rolle des Point Man ein, während sich der andere als Geist des verstorbenen Bruders wiederfindet und mit dessen telekinetischen Fähigkeiten die Gegner aufmischt. Hier ist Spaß zu zweit garantiert.

Fazit

Sicherlich ist F.E.A.R 3 nicht mehr auf dem neusten technischen Stand. Wer jedoch auf das Horror-Genre steht, den führt kein Weg an F.E.A.R 3 vorbei. Direkt in den dritten Teil einzusteigen macht aber aus Sicht der Story wenig Sinn. Zu viele Szenen setzen das Vorwissen aus den anderen beiden Teilen voraus. Darüber hinaus ist F.E.A.R 3 definitiv nichts für zartbesaitete Spieler. Es fließt Blut und so manche Szene lässt einem die Haare zu Berge stehen. Leider ist die deutsche Version mal wieder entschärft und so lösen sich z.B. besiegte Gegner in Rauch auf. Dennoch sorgte F.E.A.R 3 für eine spannende Unterhaltung.

Galerie

Justus Wyremba

Jun 202014
 

Nachdem sich die Nachrichten zu GTA 5 in den letzten Tagen überschlugen, macht Rocktstar Games nun mit einer weiteren Neuigkeit auf sich aufmerksam, die die Fans jedoch enttäuschen dürfte. Wie Rockstar Games auf ihrer Webseite ankündigte, werden sich die kooperativen Raubzüge für GTA 5 verzögern. Ursprünglich war diese Veröffentlichung bereits für das Frühjahr geplant. Ein neues Release-Datum gab Rockstar Games nicht bekannt.

Auf der Webseite entschuldigte sich das Team für die Verzögerung. „Wir möchten euch die bestmöglichen Inhalte zur Verfügung stellen und sind dankbar für eure Geduld, Verständnis und Unterstützung“, so die Entwickler. Damit müssen die Fans wohl zuerst mit der kürzlich veröffentlichten Erweiterung „I’m not a hipster“ vorlieb nehmen.

 Posted by at 08:39
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