Nov 282014
 

 

Die MOBA League of  Legends ist das aktuell meistgespielte Computerspiel des Planeten. Ein Grund des Erfolgs ist unter Anderem auch die permanente Überarbeitung der spielbaren Champions, die ständige Erweiterung des Arsenals an Champions, sowie teils zeitlich verfügbare zusätzliche Spielmodi, von denen es bisher jedoch nur der sogenannte ARAM (All Random All Mid) -Modus in den dauerhaften Live-Betrieb geschafft hat. Die Mitarbeiter des verantwortlich zeichnenden Entwicklerstudios Riot Games sind unablässig damit beschäftigt, das Spiel für die Community interessant zu halten. Eine Frucht dieser Arbeit wurde erst vor kurzem mit „Kalista“ veröffentlich und erfreut sich seitdem schon großer Beliebtheit auf den Schlachtfeldern der „Kluft der Beschwörer“ (5v5-Karte), welche sich brandaktuell auch in ihrer neuen Form, welche jedoch noch Beta-Status hat, zeigt.

 

Doch kaum hat ein neuer Schöpfung der LoL-Macher die Arena betreten, da wird gleich schon die Vorfreude und Neugierde auf den nächsten Neuzugang geschürt. Denn mit „Rek´Sai, der Leerenwühlerin“, steht ein mehr als interessantes Geschöpf bereits in den Startlöchern und wird derzeit ausgiebig auf den PBE (Public Beta Environment) – Servern getestet. Sie wird vorzugsweise im Dschungel anzutreffen sein und von dort aus mit spektakulären Ganks jede Lane unsicher machen. Dabei bedient sich der seit Langem erwartete neue Vertreter der sogenannten Leerenwesen einer maulwurf-ähnlichen Spielweise, indem er, über die ganze Karte verteilt, Tunnel graben und sich aus rießiger Entfernung mit hoher Geschwindigkeit zu deren Eingängen bewegen kann, um die dort kämpfenden Teammitgliedern zu unterstützen.

Zusätzlich zu Rek´Sai befindet sich auch ein neuer Spielmodus, welcher sich „Legend of the Poro King“ (Legende des Poro-Königs) in der Testphase. In diesem Modus, welcher ähnlich angelegt ist, wie der oben erwähnte ARAM, geht es immer noch darum den Nexus des gegnerischen Teams zu zerstören. Gespielt wird (ebenfalls wie in ARAM) auf der Karte „Heulende Schlucht“. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass der Spieler zwei neue, dieser Spielweise exklusiven, Beschwörerzauber erhält, die ihn einerseits einen Poro auf den Gegner werfen lässt, um diesem Lebenspunkte abzuziehen. Andererseits erhält er noch einen sowohl passiv, wie auch aktiv wirkenden Zauber. Hierbei besteht die passive Fähigkeit darin, dass das eigene Team für jeden Treffer mit einem Poro eine Poro-Marke erhält, welche addiert werden und beim Erreichen von 10 Marken für das jeweilige Team den Poro-König beschwören, welcher dann bis zu seinem Tod für sie mitkämpft. Der aktive Teil des Zaubers ermöglicht es dem Spieler sich zur Position des Königs hinzuziehen, um eventuellen Angriffen auszuweichen oder etwa einen selbst zu starten. Da sich die plüschigen Viecher in der Community eh und je großer Beliebtheit erfreuen, ist davon auszugehen, dass auch diese Art und Weise „LoL“ zu spielen wieder gerne und häufig genutzt wird. Leider ist es momentan vorgesehen, dass die „Legende des Poro-Königs“ nur temporär verfügbar sein wird.

 

Nichtsdestotrotz zeigt sich einmal wieder, dass man im Hause Riot für die Zukunft bestens gewappnet ist und die Gamer sich darauf freuen können, was auf sie zukommt.

 

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Nov 272014
 

 

Pünktlich zum Black Friday in Amerika greift Gabe Newell erneut nach euren Brieftaschen. Auf der Software-Plattform Steam läuft seit gestern um 19 Uhr mitteleuropäischer Winterzeit die sogenannte „Steam Entdeckungsaktion“.

Über 5500 Spieletitel sind im Zuge dieser Aktion reduziert. Darunter auch große Namen wie Watchdogs (-50%), Lords of the Fallen (-40%) oder Shinji Mikamis neueste Horror-Adaption The Evil Within (-66%).

Die Tagesangebote werden alle 24 Stunden um 19:00 Uhr gewechselt und der Sale läuft bis zum 2. Dezember. Bei diesem kleinen Bruder der bekannten Summer- und Winter-Sales fehlen allerdings die gewohnten Blitz-Angebote oder dasFeature der Community Abstimmungen.

Wie Ihr den Sale übersteht, ohne die Gefahr beim nächsten Kontoauszug an einem Herzinfarkt zu erliegen, und welche reduzierten Spiele sich wirklich lohnen erfahrt ihr hier oder beim Steam-Kurator eures Vertrauens.

What a glorious time to be a PC-Gamer!

Nov 272014
 

 

Blaue Sporttaschen, schreiende Männer und am Boden kauernde Zivilisten. Was klingt wie ein außer Kontrolle geratenes Völkerballspiel, ist eigentlich „nur“ das Ende eines Überfalls in Payday 2. Bereits im letzten Jahr für PC, XBOX360 und PS3 erschienen, feilen die Schweden von Overkill Software zusammen mit Starbreeze Studios seitdem an der Koop-Verbrechersimulation und zeigten mit Crimefest-Update im Oktober, dass Payday 2 noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Ein Grund mehr sich das Spiel mal genauer anzusehen.

Gleich vorne weg: Wer sich eine filmreife Story im Stil von „Ocean’s Eleven“ oder „The Italian Job“ erwartet, wird bitter enttäuscht. Auf eine Story verzichtet Payday 2 nämlich komplett; zumindest im Videospiel. Wer mehr erfahren möchte, sei die gleichnamige Web Series empfohlen, für die 505 Games den Regisseur Demian Lichtenstein („3000 Miles to Graceland“) verpflichten konnte. In den sechs Episoden dreht sich alles um die gemeinsamen Raubzüge der Hauptcharaktere Dallas, Hoxton, Chains und Wolf. Besonders tiefsinnig wird die Story aber nie und darf sich mit Recht trashig nennen.

 

Seit November 2014 kann zwischen insgesamt sechs spielbaren Charakteren gewählt werden, allerdings haben diese keine Auswirkungen auf die Fähigkeiten. Dafür sorgt schon das ausgeklügelte Skillsystem, in dessen fünf Klassen (Mastermind, Vollstrecker, Techniker, Geist, Flüchtiger) im Karriereverlauf fleißig Punkte gepumpt werden dürfen. Außerdem fügte das Crimefest-Update ein erweitertes Perk-System hinzu. Je nach gewählten Klasse umgeht man seine Gegner, schaltet Kameraschleifen und schleift bewusstlose Wachen in dunkle Ecken oder mäht einfach alles und jeden um der sich zwischen Spieler und Beute stellt, was gerne mal in ein mittelgroßes Massaker mit hunderten toten Polizisten ausarten kann.

Aber egal auf welchen Weg, die zuschaltbaren KI-Helfer versagen in allen Disziplinen. Weder tragen sie Beutetaschen, noch fesseln Sie Zivilisten, die sonst die Polizei informieren könnten. Payday 2 will eindeutig mit anderen menschlichen Spielern im Online-Koop gespielt werden. Kommt man diesem Wunsch nach und man findet auch noch ein kompetentes Team, mutiert der hakelige First-Person-Shooter zu einem packenden Kriminalabenteuer.

Dann stört es auch nicht mehr sonderlich, dass es Overkill wagt dem Spieler immer wieder die gleichen Level anzudrehen. So wird ein und dieselbe Bank gleich mehrfach ausgeraubt. Einmal um an Bargeld zu kommen, ein anderes Mal für Gold, mal um die Schließfächer zu knacken und sogar einmal um einfach nur den Tresorraum inklusive millionenschweren Inhalt abzufackeln. Unser durch harte, unehrliche Arbeit zusammengerafftes Geld fließt zwischen den Heists in neue Waffen, Aufsätze oder Maskenmodifikationen.

 

 

Und auch bei der Technik schwächelt Payday 2 ein bisschen. Die Texturen sind selbst auf den höchsten Detailstufen oft sehr simpel und erreichen höchstens ein durchschnittliches Shooter-Niveau. Gleiches gilt für die Animationen, die leider nie sonderlich flüssig wirken und manchmal einfach nur unpassend aussehen. Einzig die Rauch- und Funkeneffekte sind richtig gut gelungen und auch der Soundtrack setzt ein kleines Highlight. Im Großen und Ganzen solider Durchschnitt, aber nichts was einem Core-Gamer die Kinnlade runterfallen lassen würde.

 

Payday 2 ist ein perfektes Spiel für alle, die nach einer neuen taktischen Koop-Herausforderung suchen und auch mal ein bisschen Frust bis zum perfekten Run in Kauf nehmen können. Wer allerdings ein neues Grafik-„WOOOAH“-Erlebnis sucht, sollte vielleicht doch lieber zu einem anderen Spiel greifen. Ich persönlich liebe das Spiel einfach, trotz seiner Schwächen. Nie zuvor war Verbrechen so unterhaltsam!

 

Nov 252014
 

From Software kündigte eine Dark Souls II Version für die Xbox One, sowie für die PlayStation 4 an.  Es soll „Dark Souls 2: Scholar of the First Sin“ heißen und am 7. April 2015 erhältlich sein. Neben dem Hauptspiel sind auch die DLC’s aus der „Lost Crown“ Triologie enthalten. Zudem gibt es grafische Verbesserungen und einige neue Inhalte. Dazu zählen z.B. neue NPC’s, zusätzliche Beschreibungen und Ingame Events, die die Story erweitern sollen. Wer Dark Souls II schon auf der PlayStation 3, der Xbox 360 oder dem PC schon besitzt, bekommt diese Features in Form eines kostenlosen Updates. Leider werden die Last Gen Konsolen von den grafischen Verbesserungen nicht profitieren.

Der Preis und weitere Details sind noch nicht bekannt, deshalb bleiben wir gespannt und genießen erst einmal den neuen Gameplay-Trailer:

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