Dez 302014
 

Jaja, Silvester steht vor der Tür und ein weiteres Jahr voller toller Spiele neigt sich dem Ende. Da schon fast jeder einen Jahresrückblick veranstaltet hat, folgen wir von Vodzup Games natürlich auch den Trend und stellen euch unsere Lieblingsspiele, Enttäuschungen und die Games vor, auf die wir sehnsüchtig Anno 2015 warten. In dem Sinne, viel Spaß beim Lesen und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Roman – The Boss

Highlight 2014:WORLD OF TANKS steht jetzt seit 3 Jahren unangefochten auf Platz 1 meiner Lieblingsgames und das war auch 2014 so. Die Hauptgründe sind für mich der Schwerpunkt auf Taktik anstelle schneller Reaktion, das Free-to-play Konzept und gutes Balancing der Panzer. War Thunder: Ground Forces wurde lange Zeit als der große Konkurrent gehandelt, konnte aber letztlich nicht überzeugen.“

Größte Enttäuschung 2014: „Auch WORLD OF TANKS. Angekündigt wurde für 2014 sehr viel, aber getan hat sich wenig: Einzig der Bollwerk-Modus wurde eingeführt, aber es gab nur wenige überarbeitete HD-Tanks und noch immer keine Havok-Physik. Mit Armored Warfare steht uns jedoch ein World of Tanks-Clon in Haus, weshalb Wargaming dringend einige Innovationen umsetzen sollte, um nicht den Anschluss zu verlieren.“

Vorfreude auf: „Ganz klar THE WITCHER 3: WILD HUNT. Den Vorgänger habe ich bereits sehr gern gespielt und auch das erneute Fehlen jeglicher DRM-Maßnahmen machen The Witcher 3 zum Must-Buy-Titel 2015. Falls aber Mass Effect 4 noch 2015 erscheinen sollte und trotz Verzicht auf Shephard den mittelmäßigen dritten Teil qualitativ hinter sich lässt, dann könnte es noch eng werden für Geralt von Riva.“

 

Florian – Redaktion


 

 

 

 

Highlight 2014: „Ganz klar MITTELERDE: MORDORS SCHATTEN! Zunächst dachte ich nur, es handelt sich um einen billigen Batman- oder Assassins Creed-Klon. Und so ist es irgendwie auch, aber Mittelerde hat mich tatsächlich am Besten unterhalten. Die Synchro geht in Ordnung, das Kampfsystem ist auch OK, aber das Nemesissystem ist das innovativste, was sich seit langem ausgedacht wurde. Zu sehen, wie Orks aufsteigen und zu Kommandaten werden, ist super spannend. Erst Recht, wenn man die Uruks dann noch manipulieren kann ;D! Das Indie-Game TRANSISTOR ist auch so ein kleines Highlight. Geiles Kampfsystem, geiles Design und geile Atmosphäre.
Zurzeit zocke ich noch METAL GEAR SOLID. Über die Perfektion dieses Spiels brauchen wir gar nicht erst reden.“

Größte Enttäuschung 2014: „DESTINY und WATCHDOGS wurden gehypt ohne Ende. Leider war da nicht viel dahinter. Vor allem der „Ingame“-Trailer von Watchdogs war eine ganz schöne miese Aktion. Eine größere Frechheit ist aber tatsächlich ASSASSINS CREED. Ein unfertiges, verbuggtes Spiel zu veröffentlichen ist schon ziemlich asoziel. Außerdem braucht man noch eine App, um Kisten oder spezielle Inhalte freizuspielen. Ubisoft, du gieriger Bastard! FIFA 15 war auch ziemlich scheiße.“

Vorfreude auf: „Snake, SNAKE, SNAAAAAAAAKE!! METAL GEAR SOLID gehört zu der besten Spielreihe überhaupt. Eine hammer Story, eine bombastische Inszenierung, interessante Charaktere und ein geiles Gameplay sind das Markenzeichen von Hideo Kojima und deswegen wird auch MGS 5 genauso überragend wie die Vorgänger.
Angeblich soll nächstes Jahr noch KINGDOM HEARTS 3 rauskommen. Da bin ich auch schon richtig heiß drauf! Aber METAL GEAR FUCKING SOLD 5, ALTER!!!“

 

Johanna – Produktion

 

 

 

 

 

 

Highlight 2014: „THE EVIL WITHIN. Ich habe das Spiel von den frühesten Anfängen an mit verfolgt, habe es zwei Mal auf der Gamescom 2013 und 2014 erlebt, es gereviewt und mich mehrfach damit auseinandergesetzt. Ich mag die Absicht hinter dem Spiel, ich mag die Atmosphäre, ich mag das Design der „Zombies“ und ich mag die Story. Evil Within ist so etwas wie eine Mischung aus Resident Evil und Silent Hill und ich denke, dass obwohl die Versprechungen eines „Back to the Roots“-Horrospiel nicht ganz erfüllt wurden, das Spiel einem eingefleischten Horrorfan echt Spaß machen kann.
Auf Platz 2 kommt dann LEGO: DER HOBBIT. :)“

Größte Enttäuschung 2014: „DESTINY. Ich bin nicht enttäuscht, sondern eher genervt von Destiny. Der Hype ist mir schleierhaft und warum sich Menschen die Playstation 4 extra für dieses Spiel kaufen ebenso. Es macht nichts neu, ist eintönig und ich hatte nach 5 Minuten keine Motivation mehr, weiterzuspielen. Ein Glück war es nicht meins 😀 Was mich ebenfalls eher genervt hat, waren DIE SIMS 4 und FIFA 15.

Vorfreude auf: „THE BOOK OF UNWRITTEN TALES 2. Schon der erste Teil war extrem originell und witzig und ich habe es in 2 Tagen durchgespielt. So ziemlich alle Elemente der Spielreihe sind von berühmten Spiel- und Filmuniversen abgekupfert und werden dabei sehr humorvoll in eine neue Geschichte zusammengebastelt. Wo sonst treffen Harry Potter, der Herr der Ringe, der Hobbit, Monkey Island, World of Warcraft und weitere unzähligen Universen aufeinander :D?
Aus der Early Access Version habe ich gesehen, dass der zweite Teil mindestens genauso gut wird und ich freue mich sehr auf das Endergebnis (übrigens von einem deutschen Entwicklerstudio!)
Außerdem freue ich mich auf das 3.Teil-DLC für LEGO: DER HOBBIT.“

 

Artur – Produktion

 

 

 

 

 

Highlight 2014: „Es ist ziemlich schwer mich nur auf ein Spiel zu beschränken, deshalb haue ich mal meine Top 4 raus. Die Reihenfolge spielt keine Rolle!
METAL GEAR RISING: Ja, ja, ja es kam schon 2013 raus, bla bla. Für PC wurde es aber erst im Januar 2014 veröffentlicht, also zähle ich es auf. Wenn man es schafft, dass eine der meistgehassten Videospielfiguren auf einmal cooler ist als DMCs Dante, hat man schon irgendwas richtig gemacht.
MARIO KART 8: Ich hätte nicht gedacht dass der Tag kommt, aber diesen Teil finde ich wirklich besser als Mario Kart 64.
HEARTHSTONE: So macht man Free to Play richtig! Schon viel zu oft wollte ich „nur noch eine Runde“ spielen.
SUPER SMASH BROS. für Wii U:Dieses Spiel ist einfach nur wahnsinnig überladen! Die Masse an freischaltbaren Dingen kann einen noch Jahre bei Laune halten.“

Größte Enttäuschung 2014: „Für mich die Entwicklung der Xbox One und der PS4. Schöne Grafik hin oder her, aber es sollte auch interessante Spiele geben. Und wenn der Preis für die schöne Grafik eine langsame Bildwiedergaberate ist, sollte man das auch nicht einfach hinnehmen. 30 Fps sind in einem Spiel heutzutage einfach nicht hinnehmbar und die Begründung, man wolle damit einen „Kino-Look“ erzeugen, ist einfach nur gelogen.
Außerdem negativ aufgefallen ist dieses Jahr die Firmenpolitik von Ubisoft. Sie kommen ihrem Ziel, genauso Geldgierig und Konsumentenunfreundlich zu sein wie EA, immer näher.“

Vorfreude auf:  „THE LEGEND OF ZELDA. Im Moment sieht es so aus als würde es Skyrim im Zelda Universum werden. Der Trailer und die Preview waren schon mal sehr Vielversprechend und Die Erwartungen sind dementsprechend sehr hoch.
STAR FOX: Die angekündigte Steuerung mit dem Gamepad klingt einfach zu gut und da es schon vor dem neuen Zelda erscheinen soll, wird es sicher bald endlich was zu sehen geben.“
Florian – Marketing

 

 

 

 

 

 

Highlight 2014: „MARIO KART 8! Super Soundtrack, perfektionierte Steuerung und eine pure Augenweide. Mit Mario Kart 8 hat Nintendo wieder einmal gezeigt, wie man altbewährte Titel gekonnt und innovativ auf den Stand der Zeit bringt.“

Größte Enttäuschung 2014: „Da ich zeit- sowie technikbedingt selbst nicht zum Anspielen vieler aktueller Titel gekommen war, blieb die große Enttäuschung für mich aus. Es sei denn, ich darf enttäuscht von mir selbst sein, da ich eben jenes nicht geschafft habe. Dafür wird 2015 wieder auf die Pauke gezockt!“

Vorfreude auf:THE LEGEND OF ZELDA! 2015 freue ich mich – ganz genau wie Artur – besonders auf den neuen Teil der Zelda-Reihe. Ich hoffe, das erste Mail eine komplett flüssig verbundene Spielwelt im Zelda-Universum erleben zu dürfen. Dazu muss das schwarze Loch bitterer Enttäuschung aufgefüllt werden, das der Vorgängertitel Skyward Sword bei mir hinterlassen hat.“

 

Florian O.

 

 


 

 Posted by at 18:25
Dez 302014
 

Besitzer eines Smart TV’s können sich freuen, denn bald können sie PS3 Spiele ohne Konsole zocken. Klingt super? Eine Kooperation zwischen Samsung und Sony macht das möglich!

Bereits nächstes Jahr wird der Dienst  in Kanada und USA bereitgestellt. Das Spiel wird auf einem externen Server laufen und dann mit einer App auf dem Smart TV spielbar sein. Funktionieren soll das ganze dadurch, dass PlayStation Now für Samsung Smart TV’s kompatibel gemacht wird. Genauere Details, z.B. wann der Dienst bei uns verfügbar sein soll, sind noch nicht bekannt, allerdings wird die Kooperation auf der CES 2015 vorgestellt. Wir bleiben gespannt!

Dez 292014
 

Raubkopierer sind jedem Entwickler ein Dorn im Auge. So hat sich das Entwicklerstudio hinter „The Talos Principle“, das CroTeam, eine Besonderheit für ihr Spiel ausgedacht. An einer bestimmten Stelle im Spiel gelangen Spieler einer illegalen Version in einen Aufzug aus dem es keinen Ausweg mehr gibt. Was viele Spieler zuerst für einen Bug hielten, den sie lauthals in Steam-Foren und sozialen Netzwerken verschrien, entpuppte sich als genialer Schachzug gegen illegale Spielekopien. Denn so brandmarkten sich die betroffenen Spieler gleich selbst.

CroTeam versteckt in seinen Spielen schon seit Serious Sam 3 „Nettigkeiten“ für Raubkopierer. So tauchte dort in der illegalen Version plötzlich ein riesiger unbesiegbarer Skorpion auf, der jedem nicht ganz so ehrlichen Spieler das Leben vermieste. Wir können also gespannt sein, mit welchen humorvollen Tricks demnächst Raubkopierer vom Spiel ausgeschlossen werden!

 Posted by at 20:18
Dez 242014
 

Ho, Ho, Ho, Kinder! Willkommen zum Vodzup-Weihnachtsspecial. Heute befassen wir uns mit Games in denen es, fast wie in Reallife, weihnachtet. Deshalb haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut und sämtliche Games ausgegraben, in denen etwas Weihnachtsstimmung aufkommt. Die folgende Liste wird also eine Menge Schnee, Geschenke und bösartige Schneemonster enthalten!

 

5. Wahrscheinlich alle MMORPGs auf dieser Welt

Der große Vorteil von MMORPGs besteht darin, dass die Entwickler praktisch zu jeder Zeit auf das Spiel Einfluss nehmen können. So kann man natürlich auch zu verschiedenen Festivitäten bestimmte Events freischalten.
Das dürfte wohl auch der Grund sein, warum zur Weihnachtszeit fast alle Chars mit einer Santa-Mütze oder einer Zuckerstange herumlaufen. Somit sollte auch jeder mitkriegen, dass Weihnachten ist. Danke für den Hinweis, liebe Entwickler!

 

4. Botogel

Was zur Hölle? Ein Pokémon?
Ja, in der Tat! Botogel ist praktisch der Weihnachtsmann unter den Taschenmonstern! Es ist zwar unglaublich nutzlos und schwach und kein Trainer auf der Welt hat es in seinem Team, aber die einzige Attacke, die es beherrscht, macht es zum Weihnachtspokémon schlechthin! „Geschenk“ heilt ODER verletzt das gegnerische Pokemon! Wie gesagt, völlig nutzlos.
Dennoch ist das “Liferanten-Pokemon„ super cool, da es einfach mal die Geschenke aus seinem Schwanz holt. Wer weiß, was sich die Entwickler bei dieser Idee gedacht haben bzw. was sie dabei konsumiert haben…denn nicht nur Schnee ist weiß.

 

3. League of Legends – Baron Nashor

Auch bei League of Legends oder wie es auch von der Community genannt wird, „League of Assholes“, gibt es ein paar Weihnachtsspecials. Neben den Weihnachtsskins, die man für seine Lieblingscharaktere kaufen kann, haben sich die Entwickler auch etwas für das stärkste neutrale Monster ausgedacht. „Baron Nashor“ trägt nämlich eine zuckersüße Weihnachtsmütze! Na, wenn das nicht goldig ist. Nichtsdestotrotz zerfickt euch das Vieh innerhalb von Sekunden.

 

2. Diddy Kong Racing – Walrus Cove

Diddy Kong Racing war damals praktisch das Pendant zu Mario Kart 64. Noch bis heute streitet man sich, welches der beiden Funracer das Bessere war. Mario Kart sah zwar besser aus, dafür konnte man bei Diddy Kong Racing zwischen einem Auto, Flugzeug oder Hovercraft auswählen!
Die Strecke Warus Cove ist eine wunderbare Winterlandschaft, die uns über zugefrorenen Seen und durch bezaubernde Berge schickt. Der Soundtrack sorgt dann natürlich noch für das gewisse Weihnachtsflair.

 

1. Banjo Kazooie – Freezeezy Peak

Banjo Kazooie ist definitiv eines der besten Spiele für die N64. Ich hab dieses Spiel als Kind vergöttert und liebe es auch heute noch.  Das ist wohl auch der Grund, warum der Bär und seine vorlaute Vogel-Freundin auf dieser Liste ganz oben stehen.
Freezeezy Peak ist dann auch noch das Weihnachtslevel schlechthin! Im Zentrum der Map steht ein gigantischer Schneemann, auf den man herauf klettern kann. Ein riesiger Tannenbaum mit einem ebenso großen Christstern will von euch durchflogen werden. Die Kinder des Eisbären „Boggy“ warten auf ihre Geschenke und gegen Boggy selbst müsst ihr noch ein Schlittenrennen gewinnen. Hinzu kommen noch miese Monsterschneemänner, die euch die Aufgaben nur noch schwerer machen wollen. Bestes Weihnachtslevel ever!

 

 

Autor: Flo O.

 Posted by at 14:30
Dez 232014
 

Die Rennspiel-Hoffnung 2014 lebt?

Anhänger des Bleifußordens bekommen seit geraumer Zeit nur noch ein sehr mageres Gemisch an Renntiteln auf dem Spielemarkt geboten. Immer mehr Releases sowohl von großen wie auch kleinen Studios versagen schon auf den ersten Metern und werden ihrem Anspruch nicht gerecht. Da mit Project Cars nun auch noch der größte Hoffnungsträger im Genre auf das nächste Jahr verschoben wurde, leiden Rennspielfans fast schon an Mangelernährung. Logischerweise fieberten viele dem zweiten Tag im Dezember entgegen um sich dann endlich wieder hinter das virtuelle Lenkrad klemmen und „Vollstoff“ geben zu können. Dabei versprach Ubisoft im Vorfeld eine riesige, frei erkundbare Welt in Verbindung mit einem tollen Onlineerlebnis und natürlich fantastischer Grafik. Heute wird The Crew mal sinnbildlich auf die Hebebühne gefahren und dem Titel unter die Haube geschaut.

Alex Taylor, der Hauptcharakter

 

Ein Hipster-Knasti als Hauptcharakter? 

Name: Alex Taylor. Markante Merkmale: Vollbart. Brillenträger. Der Protagonist mutet ein wenig wie einer dieser mittlerweile allgegenwärtigen Hipster-Typen an, die mancher vielleicht in der Realität wie auch im Spiel eher meidet als sie spielen zu wollen. Noch mehr irritiert der Look, sobald man erfährt, dass Alex ein Knastfreigänger mit einer heiklen Aufgabe ist. Denn Alex´ Inhaftierung kommt irrtümlicherweise zustande, als sein Bruder Dayton , der Anführer einer berüchtigten Autogang, den 5-10´s, ist, von einem Mitglied dieser erschossen wird und er (Alex) dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Als das FBI fünf Jahre späterden mutmaßlich korrupten Officer Coburn überführen will, bietet es in Person der Agentin Zoe Alex einen Deal an. Er soll die 5-10´s infiltrieren und Coburn an ausliefern. Im Gegenzug wird ihm durch den Auftrag die Möglichkeit geboten Rache an Shiv, dem Mörder seines Bruder und aktuellen Oberhaupt der illegalen Raser, zu nehmen. Zoe unterstützt ihn dabei mit Informationen über die handelden Personen, was nach und nach eine für ein Rennspiel überraschend dicht gestrickte Handlung aufbaut. Erzählt wird abwechselnd durch kleine Zwischensequenzen und Dialoge während der Fahrt, wobei ich hier die englische Originalsprachausgabe mit deutschen Untertiteln bevorzugt habe und daher zur deutschen Umsetzung wenig sagen kann.

 

Rennvielfalt mit „Kaugummi-Gegnern“

Um loslegen zu können bekommt man anfangs ein festes Budget und die Auswahl zwischen mehreren bereits ordentlich motorisierten Wagen, wie etwa einem Dodge Charger, einem Ford Mustang oder einem Nissan 370Z. Die unterschiedlichen Wagen besitzen dabei auch ihre typischen, eigenen Stärken. So ist der 370Z ein spaßig zu fahrendes Driftinstrument, während die amerikanischen Fabrikate auf der Geraden brachial nach vorne gehen, aber vor der Kurve rechtzeitig eingefangen werden wollen. Dabei möchte The Crew aber zu keiner Zeit den Anspruch auf ein Fahrverhalten auf Simulationsniveau erheben. Das wäre auch schlichtweg vermessen, denn die Wagen könnten sich arcadiger nicht steuern lassen. Trotzdem sind Unterschiede zwischen den Modellen deutlich auszumachen. Dieser verdeutlicht sich noch einmal, wenn es ins Gelände geht. Ja, hier wird auch abseits des Straßennetzes aufs Pedal gestiegen, was die Vielfalt und den Umfang noch einmal erhöht. Allgemein gibt es in The Crew viel zu erleben und zu machen. Man kann einfach die Storymissionen verfolgen, welche sich wie ein roter Faden durch die einzelnen Städte ziehen oder sich ein paar, der auf den Pisten verteilten, Herausforderungen, wie etwa Sprint- oder Sprungevents oder auch Verfolgungsrennen mit der Polizei, widmen.

Man würde des Rasens über asphaltiertes Terrain, wie auch über Stock und Stein, nicht müde, wäre da nicht die teils zu deutlich hervortretende Gummiband-KI, mit denen schon so viele Racer zu kämpfen hatten. Denn fährt man wie an der Schnur gezogen oder eher wie ein geistesgestörter Amokfahrer macht keinen zu großen Unterschied. Das Fahrerfeld bleibt irgendwie immer zusammen, egal ob man zwischendurch dem Rennfahrer in sich freien Lauf lässt oder eine Kuhweide ihres Zaunes beraubt. Irgendwann muss das doch mal besser werden…

Zumal man doch sehr gerne durch die wunderschön abwechslungsreichen Landschaftsabschnitte der USA brettert und dabei immer wieder was Neues entdeckt. Gelegentlich auch Radarstationen, die einem den Überblick auf der monströsen Karte erleichtern, oder Autoteile, welche zu Geheimen Wagen zusammengebaut werden.

Ingame-Grafik und kein gerendertes Wallpaper

 

Oh, was für ein Anblick! (mit Schönheitsfehlern)

Während man dann so den Blick in die Landschaft schweifen lässt, kann es dabei auch schon mal vorkommen, dass man ein Hindernis übersieht und das Schmuckstück auf vier Rädern dabei Blessuren davonträgt. Das Schadensmodell, das zwar ganz hübsch bzw. eben hässlich aussieht und auch teils mit abfallenden Teilen aufwartet, ist aber mehr Schein als Sein. Denn auch wenn man mit vollem Karacho gegen eine Mauer oder eine Betonabgrenzung donnert, so wird der fahrbare Untersatz zwar optisch schwer in Mitleidenschaft gezogen – spürbare Veränderungen auf das Handling oder die Leistung habe ich jedoch nicht bemerken können. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass beide Scheinwerfer ausfallen, aber vor dem Auto trotzdem wie von Geisterhand noch Licht ist. Ein bisschen mehr Realismus hätte man sich hier wünschen können. Eine Entschädigung dafür sind aber die herrlich umgesetzten digitalen Klone der Männerträume aus Blech und Stahl. Jedes Detail ist an den Karossen ist einwandfrei modelliert und selbst die Tuning-Anbauteile sehen einwandfrei aus. Auch wenn die Auswahl an Modellen weit entfernt vom Umfang eines Gran Turismo ist, so braucht man doch viel Zeit um alle vierrädrigen Untersätze, samt ihrer Tuningstufen, gesehen und gefahren zu haben. Vor allem auch durch die unterschiedlichen Modifikationen der Boliden, etwa zu Rallyemonstern, Performancegiganten oder dem alltbekannten Straßenrenner fühlt man sich ein wenig an die liebgewonnenen „Underground“-Titel der ehemals erfolgreichen „Need For Speed“-Reihe erinnert, deren Glanz leider heute verblasst ist.

 

Aber es geht ja nicht nur ums Äußere sondern noch mehr um die inneren Werte. Und um diese zu verbessern braucht man Teile welche man sich durch Rennveranstaltungen aller Art freischaltet um gleich damit die eigenen Karre ein wenig schneller zu machen. Durch das Tuning wird das teils etwas schwammige Fahrgefühl der Basisausführungen deutlich verbessert. Damit werden auch die klobigen Pickups zu annehmbaren Kurvenfressern.

Vollständige Karte von The Crew

 

Ordentliche Techik, aber online um jeden Preis – WARUM?

Das schönste Detail an der ganzen Sache ist, dass die hier gespielte PC-Version die schöne grafische Ausführung jederzeit flüssig auf einem Mittelklasserechner lief. Mit einer hohen Detailstufe und der exklusiv für PC-Spieler eingebauten Möglichkeit zur Erhöhung des FPS-Limits von 30 auf 60 Frames sah das Spiel durchweg fantastisch aus und musste trotz kurzer Ladezeiten für Rennen und Zwischensequenzen nie merklich Texturen nachladen oder hatte mit Bildproblemen zu kämpfen. So macht Rennen fahren richtig Spaß…

Solange man eine Internetverbindung hat. Denn auch in The Crew kommt der leidliche AlwaysOn-Zwang zu tragen. Zieht man nämlich während der Session einfach den LAN-Stecker bricht das Spiel nach kurzer Zeit ab und geht zurück ins Hauptmenü, von dem aus man offline nicht wieder zurück kommt. Warum muss so etwas sein, Ubisoft? Das frage ich mich vor Allem aufgrund der Tatsache, dass die Story auch offline rießigen Spaß machen würde.

 

Noch ein kurzer Blick auf die „möglichen“ Online-Features

Denn auch wenn man online ist, so ist es schwierig bis unmöglich in kurzer Zeit einen Crew-Partner für Schnell-Koop-Missionen zu finden, da die Anfragen meistens abgelehnt werden. Die PvP-Lobbys funktionieren ordentlich und die Rennen gegen menschliche Gegner gehen stabil von statten. Doch fehlt hier beispielsweise noch eine Bestrafung für notorische Rempler, wie auch ein Filtersystem für die Auto- und Fahrerstufe. Dann würde The Crew seinem MMO-Anspruch auch endlich gerecht werden.

 

Fazit: Viele gute Ansätze und ein guter Racer, dem es aber teils an Feinschliff mangelt

So lange warte ich nun schon auf ein (mich) ansprechendes Rennspiel, wobei ich früher NFS oder heute Gran Turismo bzw. Forza einem Titel wie F1 2014 vorziehe. Das ist in keiner Weise der Qualität von F1 geschuldet, sondern eher der Tatsache, dass ich lieber Serienautos aufmotze, als an einem fertigen Rennwagen herum zu tüfteln, um dann in einem Feld voller gleich aussehender Boliden zu starten. Daher war The Crew für mich ein Must-Have. Und ich muss sagen, ich wurde grundsätzlich positiv überrascht und war erfreut, vor allem über die schöne Aufmachung von Wagen und Szenerie. Auch die Online-Idee gefällt wir, wenn sie denn mal richtig umgesetzt wird, was ich noch hoffe.

Ich kann jedem Rennspielfan, der nicht mehr bis nächstes Jahr auf Project Cars warten und noch in den Weihnachtsferien irgendwie das Benzin in seinem Blut spüren möchte, The Crew nur wärmstens empfehlen. Auch Fans der NFS-Serie oder Ähnlichem werden denke ich ihren Spaß mit diesem Game haben. Auch wenn es ein paar Schönheitsfehler besitzt.

 

Und vielleicht liegt das Spiel bei einem von Euch unterm Weihnachtsbaum oder hat es durch den Steam Winter Sale oder eine andere Rabattaktion in eure Sammlung geschafft.

 

Ich wünsche allen Vodzup-Gamern ein frohes Fest und ein gesundes, neues Jahr 2015!

 Posted by at 18:32
Dez 232014
 

Eine Pressemitteilung, welche kurz vor Weihnachten veröffentlicht wurde, bestätigt Fans der ältesten, deutschen „Gaming-Sendung“ das Ende letzterer. MTV möchte künftig an diesem Ende sparen und nimmt die Sendung ab dem neuen Jahr aus dem Programm. Die vorerst letzte Episode wird ausgerechnet am Heiligabend über die Schirme flimmern und das Format danach vorerst in der Versenkung verschwinden. „Vorerst“, weil man sich bei MTV alle Möglichkeiten für eine Wiederaufnahme eines der erfolgreichsten, eigenproduzierten Formate offenhalten möchte.

Wer jetzt jedoch denkt, künftig auf Daniel Budiman, Simon Krätschmer und Co. verzichten zu müssen, der dürfte über die folgenden Zeilen Freudensprünge machen: Denn mit ihrem Abschied aus dem konventionellen Fernsehen wagt das Team von Rocket Beans Entertainment, dem produzierenden Unternehmen der Show, den Sprung ins World Wide Web und wechselt ab dem 15. Januar 2015 auf die Plattform twitch.tv . Dort soll es dann mit „Rocket Beans TV“ und den altbekannten Gesichtern weitergehen. Und das mit noch mehr Möglichkeiten und einem zum riesigen TV-Studio umgebauten Redaktionshaus mit Kameras in mehreren Räumen. Man darf also gespannt sein, was uns in dieser Hinsicht 2015 erwarten wird.

 

Quelle: http://www.dwdl.de/nachrichten/49053/schoene_bescherung_mtv_beendet_game_one/

 Posted by at 15:58
Dez 232014
 

Die Entwickler des sehnsüchtig erwartenden dritten Teil des Hexers gaben nun bekannt, dass The Witcher 3: Wild Hunt inhaltlich fertiggestellt wurde. Dies geht aus einem aktuellen Interview von CD Project RED und des Magazins Nerdacy hervor. Das Spiel soll am 19. Mai 2015 erscheinen. Laut des Geschäftsführers von CD Project RED soll die restliche Zeit zum Bugfixen genutzt werden. Das heißt unter anderem, dass sich an den Inhalten nichts mehr ändern wird. Wir bleiben gespannt und hoffen nicht nur auf ein gutes, sondern auch ein fertiges Spiel.

Dez 192014
 

Über ein Jahr ist es nun her, dass „The Evil Within“ das erste Mal unter den Radar unserer Horror Redaktion geraten ist. Obwohl objektiv gesehen schon damals zu erkennen war, dass der Survival Horror entgegen der Erwartungen und Ankündigungen keine wundersame Neuheit wird, konnte er bei vielen Genrefans punkten. Welche Versprechungen erfüllt werden konnten und warum Bethesdas Höllenbaby auch Vieles gut gemacht hat, lest ihr in der heutigen Review.

Zunächst eine kurze Auffrischung der Story.
Der Polizist Sebastian Castellanos wird zu einem Einsatz in einer Nervenheilanstalt gerufen, in der sich ein grausamer Massenmord ereignet hat. Während er und seine Kollegen den Tatort untersuchen, wird Sebastian von einem entstellten, verbrannten Mann mit übernatürlichen Kräften konfrontiert und außer Gefecht gesetzt. Als er wieder zu sich kommt, muss er sich erst einmal aus einem Kannibalischen Schlachthaus befreien und einem Jason-Verschnitt mit Kettensäge entkommen.
Als er endlich wieder ans Tageslicht gelangt, muss Sebastian feststellen, dass wohl die Apokalypse in Krimson City eingekehrt ist. Ganz in „2012“-Manier entkommen Sebastian und ein paar wichtige Nebencharakter die Stadt, bevor sie durch ein Erdbeben verwüstet wird.
Was danach folgt, ist nur noch schwer zu ergreifen.

Sebastian findet sich in regelmäßigen Abständen an völlig neuen Orten wieder, die von Zombies „Ruhelosen“ heimgesucht werden und auch sonst nicht mehr dem gewohnten Zustand entsprechen. Selbst die noch Lebenden, denen Sebastian begegnet, verhalten sich merkwürdig und verfallen teilweise einer seltsamen Krankheit, die sie zu Zombies Ruhelosen werden lässt.
Sebastian bleibt jedoch die Ruhe selbst und bahnt sich mit seinen Kollegen Josef und Julie ein Weg durch den Alptraum und am besten direkt aus ihm hinaus.

Der zuvor genannte verbrannte Typ namens Ruvik nimmt dabei die Rolle des aktiven Antagonisten ein und pfuscht hin und wieder ordentlich herum. Er trennt Sebastian von seinen Begleitern und hetzt ihm überdimensionale Monster auf den Hals. Da wäre zum Beispiel ein übergewichtiger unsterblicher Riese mit einem Tresor statt einem Kopf, oder der vierarmigen Laura, die sich über Blutlachen teleportieren kann und das große Verlangen verspürt, Sebastian den Kopf einzustampfen.
Neben der Existenz von Untoten und Monstern (als ob das nicht reichen würde) weist noch eine Vielzahl weiterer Aspekte darauf hin, dass sich Sebastian nicht mehr in der normalen Welt befindet, sondern in einer bizarren Mischung aus vielen verschiedenen Erinnerungen vieler verschiedener Personen. Und ohne das Ende vorwegzunehmen: die Auflösung der Geschichte hat mit einer Matrix-ähnlichen Apparatur zu tun.

Hört sich alles bis auf den Aspekt der surrealen Traumwelt sehr nach einem Resident Evil-Ableger an, oder?
Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass Shinji Mikami der Enwickler des Projekts ist. Das ist die Person, der wir auch Resident Evil zu verdanken haben.
Es gibt also ein paar Parallelen, die dem einen oder anderen Fan ins Augen stechen werden. Das berühmte Herrenhaus wurde zum Beispiel sehr gekonnt zu Ruviks Elternhaus umdisponiert. Die Schulterkamera und das Zielsystem könnte das aus Resident Evil 4 sein. Genauso wie die Munitionsknappheit, die durch die Beständigkeit der Gegner entsteht.
Aber auch Spiele wie Silent Hill und Alone in the Dark scheinen „The Evil Within“ inspiriert zu haben.
Der Tresorkopf erinnert an Pyramid Head. Laura erinnert an Scarlett aus Silent Hill 5.
Trotzdem wirkt weder die Geschichte noch die Umgebung geklaut, sondern gekonnt aus bereits existierenden Elementen neu fusioniert.

Und auch sonst hat „The Evil Within“ in unseren Augen sehr Vieles richtig gemacht.
Es hat größtenteils erfolgreich einen ausgestorbenen Aspekt wieder zum Leben erweckt: die Verwundbarkeit und Hilflosigkeit der Hauptfigur. Früher haben wir uns mit Jill Valentine und ihrer grausamen Steuerung in die Hose gemacht und mit Harry Mason in Silent Hill um die Wette gezittert. Danach kamen Leo S. Kennedy und Chris Redfield und wir begannen bei dieser geballten Testosteronkraft schon an, Mitleid mit den Zombies zu haben.
Aber nun hat Sebastian unser vollstes Mitgefühl. Der Arme hat die Ausdauer eines übergewichtigen Asthmatikers und ist nach wenigen Sekunden bereits erschöpft, seine Nahkampftechnik ist langsam und ungenau und die Zombies Ruhelosen sind oft schnell und geschickt im Ausweichen. Was den Spieler frustet, lässt ihn aber auch Angst vor Sebastians gefährlicher Umwelt haben.

Die verschiedenen Orte des Spiels zählen ebenfalls zu dem Gelungenen.
Jeder Abschnitt von Sebastians Reise zeigt sehr gekonnt eine Mischung aus einer objektiven Erinnerung an Geschehnisse und subjektiven emotionalen Einflüssen von verschiedenen Personen. Sebastians „sicherer Ort“ zum Beispiel ist ein Krankenhaus, zu dem er immer wieder zum Speichern zurückkehrt und durch dessen sich ändernden Elemente er immer mehr von seiner eigenen Vergangenheit erfährt. Durch Tagebucheinträge und Zeitungsartikel wird erzählt, dass seine Tochter tot, seine Frau verschwunden ist und er seitdem nur noch eine Beziehung mit dem Alkohol führt.
Begleitet wird er in dem Krankenhaus von einer Krankenschwester, die durch ihre ruhige, freundliche Art zu ihrem „Patienten“ tatsächlich ein wenig Sicherheit vermittelt.
Im krassen Kontrast dazu stehen alle weiteren Abschnitte des Spiels, die entweder dank viele Gegner viel Action erzeugen oder durch Schleichpassagen wiederum viel Spannung. Erst muss Sebastian sich einfach nur den Weg freischießen und schon kurz danach darf er dank eines hochexplosiven austretenden Gases nicht eine Kugel abfeuern, was durch ein gelungenes Schleichsystem gelöst wird.

„The Evil Within“ sollte laut seinen Entwicklern zu den Wurzeln des Horror Genre zurückkehren. Viele dieser Rückwärtsbewegungen sind erkennbar, jedoch ist das Endergebnis viel Gore- und Gewaltlastiger, als es ein wirklich ursprüngliches Spiel hätte sein müssen.
Jedoch hat man nicht halb so viel Spaß, wenn man sich auf Versprechungen festsetzt und dabei vergisst, das Spielerlebnis zu genießen.
Die Atmosphäre ist trotz aller Makel überwältigend und „The Evil Within“ schafft es, den Spieler in seinen Bann zu ziehen.
In unseren Augen einer der besten großen Titel des Jahres.
„The Evil Within“ gibt es seit Oktober für alle Konsolen und auf Steam.

Autor: Johanna R.

 Posted by at 15:50
Dez 182014
 

Destructive Creations Amoklauf-Shooter „Hatred“ darf doch auf Steam Greenlight bleiben. Diese Entscheidung kommt überraschend, da Valve das Game erst vergangenen Montag von Greenlight entfernt hatte. Nur wenige Stunden nach dessen ursprünglichen Erscheinen auf dem Crowd-Sourcing-Portal. Begründet wurde der Schritt von Valve kaum. Es hieß lediglich, dass Hatred nicht auf Steam erscheinen würde.  Das Spiel war nach der Veröffentlichung seines Trailers in starke Kritik geraten, da die Aufgabe des Spieler lediglich darin besteht, so viele Unschuldige wie möglich zu töten.

Dieser Schritt löste unter einigen Kritikern eine hitzige Diskussion um künstlerische Freiheiten und Valves Monopolstellung auf dem PC-Gaming Markt aus. Eine Kontroverse, die man auf Steam scheinbar nicht sehen möchte. So schritt Gabe Newell scheinbar persönlich ein, wie ein Bild von Destructive Creations Facebookseite belegen soll. Hatreds weitere Entwicklung dürfte von der PC-Gaming-Community in jedem Fall mit größtem Interesse weiter verfolgt werden.

 

 Posted by at 18:10
Dez 172014
 

EA bringt ja bekanntlich jedes Jahr im September das teuerste DLC der Gaming-Branche auf dem Markt. Da wir bei Vodzup Games eine fleißige, größtenteils ungekaufte Redaktion sind, haben wir uns der Aufgabe gestellt den Fussballsimulator auf Herz und Nieren zu testen. Ob es sich also nur um eine Erweiterung handelt oder ob tatsächlich mehr hinter FIFA steckt, werdet ihr nun hier erfahren.

 

Bevor wir zum eigentlichen Spiel kommen, schauen wir uns doch erst mal die verschiedenen Modi an. Für Singleplayer ist natürlich der Karrieremodus interessant. Wie der Name schon sagt, könnt ihr hier zwischen einer Mannschaft oder einem einzelnen Spieler auswählen, um sich anschließend durch die Ligen der Welt zu kicken. Natürlich gibt es noch eine Art Übungsmodus, in dem man Freistöße oder Eckbälle trainieren kann, was aber nicht wirklich nötig ist. Der Fokus von FIFA liegt natürlich auf dem Multiplayer-Modus. Entweder ihr legt euch online mit realen Gegnern an und steigt somit in einer Online-Liga auf oder ihr liefert euch lokale Matches mit einem Kumpel.

Jeder Fifaspieler, weiß, dass der Fussballsimulator Emotionen hervorrufen kann, von denen ihr nicht einmal wusstet, dass ihr diese besitzt. Die Range reicht hierbei von totaler Freude bis zur Verzweiflung, die sich zu einem totalen Ausraster entwickeln kann. Das könnte auch ein wenig am Gameplay liegen.

Aber fangen wir erst einmal mit dem Lob an. FIFA 15 sieht wirklich schön aus. Die Spieler und Schiedsrichter sind einfach nur schick animiert. EA hat es auch tatsächlich nach 10 Jahren hinbekommen, dass man sich auch das Publikum anschauen kann, ohne Augenkrebs zu bekommen. Auch Soundtechnisch geben die Fans alles! Dies sorgt dementsprechend für eine hervorragende Atmosphäre.  Das größte Highlight sind aber die Bewegungsanimationen von Ronaldo, Reus und co..  Diese sehen einfach nur Bombe aus. Besonders interessant wird es, wenn die Spieler über ihre eigenen Beine stolpern oder sich gegenseitig über den Haufen rennen. Das ist natürlich relativ ungünstig, wenn dies im eigenen Strafraum passiert. Apropos Strafraum, die Torhüter sind richtige Tiere. Was die Kollegen teilweise für Bälle halten, ist schon fast unnormal. Dummerweise prallt dann fast jede zweite Kugel ab. Abstaubertore garantiert!

Ronaldo vs. Matic!

Ronaldo vs. Matic!

Ein weiteres Manko sind auch die Freistöße. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich mein erstes FIFA-Freistoßtor geschossen habe. Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig und das war der schönste Tag in meinem Leben. EA hat solche Momente mit FIFA 15 nun komplett zerstört. Soll heißen: Freistöße sind nun ein absoluter Witz geworden. Selbst absolute Laien bekommen es hin durch solch eine Standardsituation, die Kugel locker in den Kasten zu klatschen. Schade.
Eine weitere Neuerung ist auch das Verhalten des Rasens. Dieser leidet nämlich ganz schön unter dem Getrampel und Gegrätsche der Fussballprofis. Dies macht sich dann mit unschönen „Strichen“ auf dem Bolzplatz bemerkbar. Man munkelt ja auch, dass diese Idee von ProEvo geklaut wurde. Leider ist diese Umsetzung nicht so schön gelungen, aber wie wir EA kennen, wird das in frühestens 5 Jahren richtig schick aussehen.

Ja, was soll man sagen? FIFA 15 ist genau das geworden, was wir alle erwartet haben: Eine Aktualisierung der Teams mit einfachen Neuerungen. Das Gameplay, insbesondere das Torwartverhalten, hat sich hingegen extrem verändert. Somit schafft es EA, dass man wieder relativ ungewohnt vor dem Fernseher hockt und sich erst wieder einspielen muss. Nichtsdestotrotz sieht FIFA 15 auf den Next-Gen-Konsolen einfach nur hervorragend aus.
Überlegt euch also, ob ihr noch die 50€ ausgeben wollt oder ihr lieber ein paar Monate wartet. Mir hat FIFA 14 persönlich viel besser gefallen. Aber was erzähl ich da. Jeder Fußballfan hat sich FIFA 15 wahrscheinlich eh schon gekauft.

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