Jun 302015
 

Das auf der E3 angekündigte The Division aus dem Hause Ubisoft ist so langsam bereits für die Betaphase. Zunächst jedoch nur auf der Xbox One, nächstes Jahr – genauer gesagt Anfang 2016 – auch für die anderen Plattformen. Anmelden kann man sich hier.

Vorbesteller müssen sich nicht anmelden, sie bekommen einen garantierten Zugang zum Spiel. Für alle anderen erscheint The Division am 08. März für Xbox One, PS4 und dem PC.

Jun 302015
 

Der Entwickler Telltale Games will erste Informationen zum Adventure-Spinoff Minecraft: Story Mode im Rahmen der Minecon 2015 vorstellen. Die findet am 4. und 5. Juli in London statt.

Wer nach der überraschenden Ankündigung des Adventure-Spinoffs Minecraft: Story Mode auf weitere Informationen gehofft hatte, wurde bisher enttäuscht. Doch laut des Entwicklers Telltale Games hat die Wartezeit Anfang Juli 2015 ein Ende.

Denn dem offiziellen Twitter-Account nach möchte man im Rahmen der Minecon 2015 eine »Geschichte erzählen« – ein klarer Hinweis, dass es bald erste Informationen geben wird. Die Fanmesse findet am 4. und 5. Juli 2015 in London statt.

Minecraft: Story Mode entsteht aus einer Kollaboration zwischen Telltale und dem Minecraft-Erfinder Mojang. Über die Story ist noch nichts bekannt, sie soll aber keine »Allerweltsgeschichte erzählen, oder die Welt von Minecraft für Anfänger erklären«. Außerdem soll das Spiel so »minecraftig« wie möglich werden. Ob damit das Sandbox-Gameplay des Originals oder der Artstyle gemeint ist, hat Telltale noch nicht verraten.

Minecraft: Story Mode wird im Jahr 2015 für PC, Xbox One, Xbox 360, PlayStation 4, PlayStation 3 sowie iOS- und Android-Geräten verfügbar sein.

Jun 302015
 

Seit Jahren warten Fans auf einen neuen Teil der Star Wars: Battlefront Reihe. Und unlängst haben sich ihre Träume erfüllt. Der Reboot wird definitiv kommen. Bisher sieht das Material auch wirklich gut aus, es gibt Charakterentwicklung in gewissen Grenzen, ein interessantes Ausrüstungssystem und einen Helden-vs.-Schurken-Modus.

Leider häufen sich auch Meldungen, die den Fans kleine Dämpfer verpassen. Dass es keine Weltraumschlachten geben wird, ist schon lange bekannt – ein großer Minuspunkt für das Flair. Sogar auf dem Star Wars-Facebook-Account hieß es kürzlich „It wouldn’t be Star Wars without epic space battles”. Zwar in einem gänzlich anderen Zusammenhang, aber es zeigt den Stellenwert dieses Aspekts. Singleplayer-Freunde müssen sich außerdem damit abfinden, dass eine Singleplayer-Kampagne nie geplant war und wohl auch nicht im fertigen Spiel sein wird. Darüber hinaus gibt es vorgegebene Pfade für AT-ATs, einen relativ geringen Zerstörungsgrad der Spielwelten, bereits jetzt schon eingeplante mögliche Verschiebungen des Releases und keine einzige Map mit Bezug zum Todesstern. Absoluten Hardcore-Fans wird außerdem sauer aufstoßen, dass eine Closed Alpha nur für Nordamerika verfügbar sein wird.

All diesen Neuigkeiten zum Trotz darf man gespannt sein und sollte das neue Star Wars: Battlefront auf jeden Fall im Auge behalten. Denn abseits dieser kleineren und mittleren Kritikpunkte sieht es vielversprechend aus. Und nicht zuletzt hat das Entwicklerstudio DICE bereits letztes Jahr angekündigt, das beste Star Wars-Spiel aller Zeiten zu kreieren.

Jun 292015
 

 

Jeder kennt sie, jeder hasst sie! Diese Widersacher in Spielen, die einem einfach nicht den Abspann sehen lassen wollen! Stundenlang versucht man eben diese Charaktere zu besiegen und dennoch muss man mehrere Versuche und/oder Tage damit verbringen ihr Verhalten und ihre Taktiken zu studieren um sie zu besiegen. Einfach nur grauenhaft!…Aber dennoch auf eine gewisse Art spaßig, erst recht wenn man es schafft!

Hier in diesem Ranking hab ich meine persönlichen Hass-Endbosse zusammengetragen um über dieses Thema Dampf abzulassen:

 

Nr. 5 Super Smash Bros. Melee – Giga Bowser

Beim zweiten Teil der Smash Bros. Serie gibt es im Adventure-Modus und im Event-Modus den Endgegner Giga Bowser. Der ist nicht nur viel viel größer als der normale Bowser, seine Attacken sind auch einfach stärker als normal. Im Event-Modus kämpfen auch noch Ganondorf und Mewtu mit ihm gegen dich, was einfach nur derbe nervt. Denn die beiden Bots hauen dir alle möglichen Attacken um die Ohren während du versuchst dich auf die Plattform zu retten, weil Giga Bowser dich von dieser weggeschlagen hat. Und wenn du es schaffst endlich wieder auf die Plattform zu kommen bekommst du die nächste Ladung Hiebe von diesem Riesenviech. Definitiv machbar…aber unfair!

 

Nr.4  Dante´s Inferno – Luzifer

Ja ihr lest richtig. Der Teufel selbst muss in Dante´s Inferno besiegt werden. Dieser besteht aus zwei verschiedenen Erscheinungsbildern. Das Erste ist eine riesige Teufelsfratze, die sich über euch beugt und euch mit Feuer und Lasern beschießt, während ihr versucht auf seine Stirn zu schießen. Die Zweite springt eben aus dieser Stirn heraus wenn ihr den Kopf der ersten Gestalt gespalten habt. Aus Groß-Luzifer wird Klein-Luzifer. Der ist natürlich viel schneller und bewegt sich auf dem Schlachtfeld anstatt wie eine Statue im Hintergrund herauszuragen. Zusätzlich kann sich der Klein-Luzifer teleportieren, was euch sehr zusetzt, wenn ihr gerade zu einem verheerenden Schlag ausholt und ihr ihn einfach verfehlt. Dazu kommt, dass während des Kampfes gegen Luzifer einfach keine Heilung gewährt wird obwohl der Kampf mindestens 20 min dauern kann. Lediglich während der Gestaltenwandlung vom Teufel bekommt ein wenig Lebenspunkte dazugeschrieben. Lustigerweise kann man Luzifer auch nur töten, wenn man vorher genug Böse Energie gesammelt hat (während man durch die Hölle schreitet kann man sich für den „guten Weg“ entscheiden und Seelen retten oder für den „bösen Weg“ und für ewig Seelen in der Hölle für ihre Taten verbannen). Wenn man also ein guter Mensch war und stets die armen Seelen in den Himmel geschickt hat macht man am Ende des Spiels einfach nicht genug Schaden um den Meister des Bösens zu besiegen…

 

 

Nr.3  Fzero GX – Die „Creator“ (Dein Phantom)

Wer schon einmal in seinem Leben F-Zero GX auf dem Gamecube gezockt hat, weiß genau wie hart ein Rennspiel sein kann. Nicht nur dass man mit einer rasanten Geschwindigkeit von über 1000 km/h durch atemberaubende Spacemaps jagt, nein man muss sich auch noch durch einen knüppelharten Storymodus durchkämpfen. Der Storymodus ist zwar nicht lang (eigentlich nur 9 Kapitel, die sich jeweils nur auf ein Rennen beschränken) aber ist selbst auf normaler Schwierigkeit sowas von dermaßen schwer, dass selbst eingefleischte Zocker ins Schwitzen kommen. Und zu guter Letzt muss man zum Schluss gegen die Schöpfer des Universums fahren, die sich in dem gerade erst gewonnenen Championgürtel verstecken. Während diesem Rennen fährt man auf der härtesten Strecke, die meiner Meinung nach, jemals ein Rennspiel gesehen hat, die sich stark an die Rainbow Road von Mario Kart anlehnt. Logischerweise gibt es während der ganzen Strecke keine Bande und der Phantom-Falcon, den man besiegen muss, hat unerklärlicherweise einen dauerhaften Boost, weshalb er ständig an einen vorbeirast und man gezwungen ist selbst auf das Gaspedal zu drücken. Dabei kann es auch passieren, dass für eine Sekunde einfach die Strecke mit dem Hintergrund verschwimmt, da sie ständig die Farbe wechselt. Einfach nur sauschwer!!!

 

 

Nr.2 Street Fighter IV – Seth

Wer denkt eigentlich nicht an Dr. Manhattan aus „Watchmen“, wenn er Seth sieht? Der Endgegner aus Street Fighter IV besitzt natürlich alle guten Attacken von einfach jedem Kämpfer im Spiel. Deshalb sollte man ihm auch nur im leichten Schwierigkeitsgrad begegnen. Allein wenn man auf „Normal“ stellt ist dieser Endgegner scheinbar unbesiegbar, denn er bombadiert euch mit Combos, die ihr einfach nicht kontern könnt. Das Allerbeste kommt aber noch: Seine Ultimativen Attacken saugen euch in seinen Bauch, wo ein schwarzes Loch wohnt. In diesem schwarzen Loch gefangen bekommt ihr kontinuierlichen Schaden bis ihr aus seinem Bauch gegen den Bildschirm geschossen werdet und sofort stirbt!…

 

Nr.1 Metal Slug 3 – Der Mutter-Alien

Wer noch die alten Automaten mit den legendären Metal-Slug Spielen kennt, weiß wie hart einfach jeder Teil der Reihe war. Dazu muss man sagen, dass man mit 50 cent Einsatz gerade mal 3 Leben bekommen hat und der dritte Teil der Saga glatte 30 min in einem guten Durchlauf braucht. Nicht nur Nazis, die sich einem in den Weg stellen…Nein! In diesem Teil kommen auch noch Aliens dazu! Die haben sich mit den Nazis verbündet bzw. verraten diese am Ende des Spiels und ihr verbündet euch mit den Nazis um zu dem Mutterschiff zu fliegen und dort gegen den Mutter-Alien zu kämpfen. Der ist nicht nur monströs groß, er schießt auch mit Laserkugeln, die einfach genauso groß sind wie sein Kopf selbst. Selbst eingefleischte Profis der Serie können diesen Boss nicht besiegen ohne mindestens 10 Euro in den Automaten nachzuwerfen, da man egal bei welcher Berührung eines Projektils oder Gegners sofort ein Leben verliert. Wenn man aber doch so viel Geld und Zeit investiert und ihn dann schließlich besiegt ist der Kampf immer noch nicht vorbei! Denn man muss aus dem explodierenden Mutterschiff flüchten, sich ein Vehikel schnappen und im freien Fall gegen den Mutter-Alien abermals kämpfen, der neben euch herunterfliegt und einfach nicht aufgeben will bis man ihn endgültig durchlöchert und der Kadaver in den Ozean plumpst. Absolute Nummer 1!

Jun 272015
 

Erinnert ihr euch noch an das erste Spiel, das ihr online gespielt habt? Das erste Mal, dass ihr auf „Multiplayer“ anstatt „Singleplayer“ geklickt habt, ohne auf einer LAN zu sein? Ich schon. Und seitdem war ich Sanktuario, der Welt von Diablo 2, zu Hause. www.inDiablo.de wurde meine Wikipedia und die verfluchten Seelen ein größeres Ärgernis als der ein oder andere Lehrer. Nicht, dass ich Diablo 2 vorher nicht schon gespielt hätte. Aber online gings erst richtig los. Und selbst heute hat dieses Spiel inklusive Erweiterung einen Ehrenplatz auf meiner Festplatte. Nicht nur, weil es spielerisch einfach brillant war sondern auch, weil ich Action-RPGs/Hack’n’Slays geliebt habe. Obwohl ich den Alleinherrscher des Genres damit schon mein Eigen nennen konnte, wollte ich trotzdem über den Tellerrand schauen. Wollte wissen, wen es noch da draußen gibt. Wissen, ob ihm erwähnenswerte Herausforderer den Kampf ansagen. Damit habe ich in den Folgejahren alles ausprobiert, was sich ARPG nannte und über Vogelperspektive verfügte. Oft hieß es dann sogar „Wirklich gutes Spiel“ aber eben auch „Nicht besser als D2“. Dennoch waren auch würdige Vertreter dabei, in die ich zum Teil ebenso viel Zeit investiert habe, wie in den König. Und um die besten fünf soll es hier gehen.

 

PLATZ 5: PATH OF EXILE (2013)
Path of Exile war ein Überraschungs-Geheimtipp des Independet-Studios Grinding Gear Games. Grafik und Stimmung sind düster, spielt man doch einen knapp ein Schiffsunglück überlebenden Gefangenen, der sich jetzt in Wraeclast zurechtfinden muss. Comic-Look und Humor sucht man hier vergebens – es herrscht das Recht des Stärkeren. Genre-üblich wählt man zu Beginn eine von sechs Klassen: Marauder, Witch, Ranger, Duelist, Templar oder Shadow. Eine siebte Klasse, der Scion, wird freigeschaltet, wenn man das Spiel einmal durch hat. Jede Klasse hat sich dabei einem der drei Hauptattribute (Stärke, Geschick, Intelligenz) oder einer Kombination von zweien verschrieben. Der Scion basiert gleichmäßig auf allen Attributen. Hier endet ein Großteil der Gemeinsamkeiten mit anderen ARGPs, denn Path of Exile macht vieles neu. Am eindrucksvollsten ist der rein passive Skilltree. Davon gibt es nämlich nur einen – für alle Klassen. Denn letztendlich kann man jede Klasse spielen wie man möchte. Muskelbepackter Marauder, der mit Frostpfeilen schießt? Kein Problem. Die gewählte Klasse gibt nämlich lediglich an, wo innerhalb des riesigen Skilltrees gestartet wird. Und dann ist erstmal guter Rat teuer. Es kann sich zwar vollkommen frei innerhalb des Plans bewegt werden, aber beim Erreichen des Maximallevels und unter Ausnutzung aller Questboni sind nur 120 Punkte zu verteilen. Der Skilltree besteht demgegenüber aus 1325(!) einzelnen Skills. Die reichen von einfachen „+10 Stärke“ bis hin zu absolut einschneidenden Spielveränderungen wie „Immunität gegen alle Schadensarten außer Chaos, dafür aber nur noch maximal 1 Lebenspunkt“. Aktive Skills erhält man über Fähigkeiten-Edelsteine. Diese werden einfach in die Ausrüstung gesockelt und schon beherrscht man die Fähigkeit. Nützlich sind die immer, denn Fähigkeiten sammeln auch Erfahrungspunkte und werden besser. Insgesamt ist das Sockel- und Crafting-System extrem umfangreich und vielseitig. Das zeigt sich schon darin, dass es als Währung kein Gold, sondern Crafting-Materialien gibt. Der Umfang des gesamten Spiels ist klasse und es sieht super aus. Erhältlich ist es übrigens über Steam – für lau.


PLATZ 4: THE INCREDIBLE ADVENTURES OF VAN HELSING (2013, 2014, 2015)
Auch die inzwischen dreiteilige Van Helsing Reihe stammt von einem Independet-Studio: NeocoreGames. Als Van Helsings Sohn jagt der Spieler allerlei Kreaturen in einem Steampunk-Setting im fiktiven Land Borgovia. Mit dabei ist stets unsere geisterhafte Freundin Katarina; immer mit einem flotten Spruch auf den toten Lippen. Während im ersten Teil ausschließlich Van Helsing selbst gespielt werden kann, aber immerhin mit der Wahl ob Nahkämpfer, Fernkämpfer, Magier oder Hybrid, stehen ab dem zweiten Teil innovative weitere Klassen wie Protector oder Constructor zur Verfügung. Veteranen des ersten Teils können ihre Charaktere sogar in den Zweiten importieren. Der Grafik-Stil ist realistisch-düster, aufgelockert wird das Gameplay aber durch eine Menge humoristische Anspielungen auf allerlei Filme, Spiele und Serien jedweder Art. Das Skillsystem ist auf den ersten Blick altbekannt, mit Punkten für Attribute und den Skilltree. Hier gibt es allerdings passive Verbesserungen für Hauptskills und eine Meisterschaftsanzeige, die mit dem Verteilen der Punkte automatisch steigt und uns insgesamt verbessert. Außerdem gibt es unabhängig davon Perks die verteilt werden können und ebenfalls passive Verbesserungen darstellen, sowie einen Extra-Skilltree unabhängig von unserer Kampfausrichtung. Zusätzlich ist unsere Begleiterin Katarina weitaus vielfältiger als es noch die Söldner in Diablo 2 waren. Sie bekommt beim Levelaufstieg nämlich ebenfalls Attributs- und Skillpunkte für ihre eigenen Skilltrees. Weiterhin kann sie uns mit Waren versorgen und automatisch Gegenstände aufnehmen, deren Zusammenstellung wir bestimmen. Auch der Kampf hat mit einer dritten Ressource neben Leben und Mana eine taktische Neuerung bekommen. Die Reihe hat sicherlich die vielseitigsten Möglichkeiten, das eigene Können zu individualisieren. Insgesamt ein ehr atmosphärisches Spiel mit guten Sprechern und tollen Easter Eggs.


PLATZ 3: DIABLO 3 – REAPER OF SOULS (2012, 2014)
Ja, auch der theoretische Thronfolger steht auf der Liste. Und nicht an erster Stelle. Außerdem ist Diablo 3 auch sehr viel weiter weg vom Vorgänger als man meinen mag. Welt und Story hängen natürlich zusammen, das wars dann aber auch fast schon. Diablo 3 knüpft an die Geschichte des Vorgängers an, die Erweiterung Reaper of Souls führt diese weiter. Natürlich gibt es wieder mehrere spielbare Klassen: Witch Doctor, Barbarian, Wizard, Monk und Demon Hunter. Mit der Erweiterung gab es auch den obligatorischen zusätzlichen Charakter. In diesem Fall den Crusader. Attribute gibt es zwar immer noch, die Erhöhung selbiger erfolgt aber nur noch durch Ausrüstung. Der Skilltree wurde durch ein freischaltbares System von einer Vielzahl Skills ersetzt, die individuell mit Runen in ihrer Natur verändert werden können. Somit ergibt sich eine große Vielfalt an Möglichkeiten, die auch ohne Nachteil neuen Gegnern oder neuer Ausrüstung angepasst werden können. Highlevel Charaktere können zusätzlich Paragonlevel sammeln, wodurch zusätzliche Skillpunkte auf passive Fähigkeiten verteilt werden können. Das System ist auch nötig, denn in Diablo 3 ist nicht mehr der Weg das Ziel. Der Fokus liegt massiv auf Highlevelcontent und das Spiel bietet viele Hilfen, diesen zügig zu erreichen. Dort kommt man dafür in den vollen Genuss des Fähigkeiten- und Grafikfeuerwerks, das Diablo zündet. Das Gameplay ist rasant und dank überaus fairer Möglichkeiten, seine Ausrüstung zu optimieren, können auch Casual Gamer im Gegensatz zum Vorgänger die elitären Ausrüstungsebenen recht gut erklimmen. Dank eines theoretisch unbegrenzt schwerer werdenden Elite-Dungeons im späten Spielverlauf, kann hier nahezu grenzenlos Ausrüstung und persönliches Können ausgeweitet werden. Auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger mit mutigen neuen Ansätzen.


PLATZ 2: TORCHLIGHT (2009, 2012)
Torchlight und der Nachfolger Torchlight 2 von Runic Games fühlen sich sofort an wie Diablo 2. Allerdings waren auch zwei Co-Designer von Diablo 2 daran beteiligt. Gute Voraussetzungen. Die Musik ist herrlich und partiell sogar gefühlt identisch. Torchlight bekennt sich klar zum Comic-Look und verfolgt auch beim Gameplay durchaus humoristische Ansätze. Die Story spielt in einem Fantasy-Steampunk-Setting, wirkt aber weniger technisiert als Van Helsing. Alle Fähigkeiten knallen bunt durch die Gegend, verschiedene Charakterklassen mit mehreren Skilltrees sorgen für viel Abwechslung. Darüber hinaus gibt es die separat verbesserbaren Attributwerte. Auch hier ist das Gegenstandssystem intelligent gelöst, da alle Gegenstände ungefähr das Level des Spielers haben, wenn sie gefunden werden. Außerdem gibt es einen tierischen Begleiter, der ähnlich wie in Van Helsing Gegenstände aufnehmen und in die Stadt zum verkaufen bringen kann. Das beschleunigt das Spiel ungemein. Die Begleiter sind eine niedliche Ergänzung und passen perfekt in das Spielflair. Neben Katzen und Hunden gibt es auch exotischere Varianten wie Falken, Frettchen, Hirsche oder Pandas. Auch spielerisch sind die Begleiter sinnvoll, da sie ebenfalls Zaubersprüche nutzen können, und sich mit geangelten Fischen in andere Monster mit neuen Fähigkeiten verwandeln. Insgesamt spielt sich Torchlight sehr schnell und bietet diverse New Game+ Stufen, sodass der Charakter dauerhaft verbessert werden kann. Besondere Gegner der Spielwelt öffnen zudem zufällige Phasenportale, die den Spieler in minispielartige Arenen befördern, in denen jeweils andere Aufgaben erfüllt werden müssen. Die Orientierung an Diablo 2 geht insgesamt so weit, dass Fans von Diablo 1 wahrscheinlich mehr mit Torchlight 1 anfangen können. Gleiches gilt für den zweiten Teil. Für das Diablo-artigste Spielgefühl, sollte es also die Torchlight-Reihe sein.


PLATZ 1: TITAN QUEST – IMMORTAL THRONE (2006, 2007)
Wenngleich alle Plätze hart umkämpft und auch mehrere Spiele dieser Liste Anwärter auf den ersten Platz waren, funktioniert eine Top 5 nur mit einem klaren Ranking. An der Spitze steht damit für mich Titan Quest inklusive der Erweiterung Immortal Throne von Iron Lore Entertainment, die es mittlerweile nicht mehr gibt. Titan Quest war auch das einzige Spiel in meinem Leben, dass ich vorbestellt und am Release-Tag erhalten habe. Und ich habe es nicht bereut. Grund dafür war unter anderem das recht unverbrauchte Setting. Abseits von klassischer Fantasy war maßgeblich die griechische, aber auch ägyptische und chinesische Mythologie der spielerische Rahmen. Aufgeteilt in drei (später dann vier) Akte werden wichtige Stationen aller drei Vorlagen besucht. In Griechenland etwa das Orakel von Delphi und das Labyrinth des Minotaurus, in Ägypten die Pyramiden von Gizeh und im dritten Akt die hängenden Gärten von Babylon und die Chinesische Mauer. Abschließend geht es auf den Olymp um den Titanen Typhon zu vernichten. In der Erweiterung geht es über Rhodos weiter in die Unterwelt, den Hades, um dessen namensgebenden Herrscher in seine Schranken zu verweisen. Neben klassischer Attributsverteilung und Gegenstandssystem, sticht bei Titan Quest vor allem das Skillsystem hervor. Zu Beginn ist jeder Charakter identisch. Mit dem ersten Levelaufstieg kann eine von acht (neun) Meisterschaften gewählt werden. Erhaltene Punkte können dort entweder in eine Attributsleiste oder auf aktive und passive Skills vergeben werden. Soweit, so bekannt. Auf Level Acht hat der Spieler jedoch die Möglichkeit, eine zweite der übrigen sieben (acht) Meisterschaften zu wählen. Dadurch ergeben sich erstaunliche Kombinationsmöglichkeiten, die wohlüberlegt werden sollten, denn die zu verteilenden Punkte sind begrenzt. Mit der Wahl einer einzelnen oder der Kombination von zwei Meisterschaften ergibt sich zudem erst die letztendliche Klassenbezeichnung, was das Skillsystem sehr atmosphärisch macht. So betitelt die alleinige Meisterschaft Kriegsführung den Spieler als Krieger, die Kombination mit Jagd jedoch als Schlächter oder die mit Geist als Zauberbrecher. Dadurch kommt man auf 36 bzw. mit der Erweiterung auf 45 unterschiedliche spielbare Klassen. Die Grafik ist realistisch aber dennoch bunt und effektvoll. Gerade die Außen- und Stadtgebiete laden zum Erkunden ein und mehr als einmal habe ich an einem Fluss oder Abhang angehalten, um die Landschaft zu betrachten. Die Mythologie ist sowohl im Hinblick auf Ereignisse als auch auf Gegnertypen ansprechend umgesetzt und die Dialoge angenehm vertont. Zwar knapp meine Nummer 1, aber verdient.

 

ZUKUNFTSSCHLITZER
Wenngleich in der obigen Auflistung einige ältere Titel dabei waren, heißt das nicht, dass das Genre stagniert. Tatsächlich habe ich momentan zwei äußerst vielversprechende Titel auf dem Radar, die bisher phänomenal klingen.

LOST ARK
Das koreanische Spiel von Smilegate hat letztes Jahr viel Aufruhr auf Grund des unglaublichen Trailers verursacht. Die Ambitionen sind groß, genauso wie der Klassenumfang und die Effekte. Bedenken wurden aber auch laut, weil über Systeme geredet wurde, die absolut nach Pay-to-Win klangen – was zumindest für mich dem automatischen Verschwinden des Titels im Nirwana gleichkommen würde. Übermäßig viele Informationen gibt es noch nicht, der Release wird aber wahrscheinlich 2016 sein. Den besten Eindruck mit allem bisher Bekannten gewinnt man durch den Trailer. Wem der leicht asiatische Grafikstil zusagt, sollte hier aufmerksam bleiben. Eigentlich aber auch alle anderen.

UMBRA
Das lediglich drei Mann starke Team hinter SolarFall Games arbeitet derzeit an Umbra, was vor zwei Wochen erfolgreich über Kickstarter finanziert wurde. Orientiert haben sich die Entwickler wohl zum Teil an Diablo 2, zumindest lassen sich einige Parallelen erkennen. Das bisherige Material sieht eindrucksvoll aus, dient als Grundgerüst doch die CryEngine. SolarFall Games locken mit einem klassischen mittelalterlich-fantasy-artigem Setting, Open World Umgebung und vor allem extremer Charakter-Individualisierung. Release ist momentan für Ende 2016 geplant. Man darf gespannt sein, was die Spielergemeinschaft hier erwartet. Der Trailer macht jedenfalls Lust auf mehr.

Jun 262015
 

Der Steam Summer Sale ist seit mehreren Tagen schon vorbei, doch jetzt kamen ein paar interessante Statistiken ans Licht:
241 Millionen US-Dollar wurden eingenommen, 38,4 Millionen Spiele wurden verkauft – das macht ungefähr einen Preis von 5,69$ pro Spiel. Dabei wurde ein Rabatt in Höhe von knapp 67 Prozent erzielt.
Auch einzelne Spiele haben Vorteile aus der Verkaufaktionen herausschlagen können: Das Survival-Spiel „ARK: Survival Evolved“ hat sich von knapp 370.000 auf 802.000 Spieler gesichert, „Total War: Attila“ konnte sich von 310.636 auf fast 800.000 Spielern steigern.
Die meisten Kopien gingen allerdings bei dem Spiel „Counter-Strike: Global Offensive“ über die virtuelle Ladentheke: Fast 900.000 Exemplare wurden verkauft und somit hat CS:GO nun mehr als 14,3 Millionen Spieler.

Jun 252015
 

Ein neuer Patch auf dem Live Server und auch gleich ein neuer Patch auf dem PBE.
Und das ist worauf ihr euch eventuell im Patch 5.13 freuen könnt:

  • Neuer Champion: Tham Kench
  • Neuer Skin: Gentleman Gnar
  • Bye Bye Heulende Schlucht, hallo Sclachterbrücke
  • VFX Updates
    -Nunu
    -Rumble
    -Shyvana
  • Hud Update immer noch in Arbeit
  • Buffs & Nerfs

Neuer Champion: Tham Kench, der König des Flusses

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Jun 252015
 

Rollenspiele begeistern PC Spieler schon mehrere Jahrzehnte. Es ist ein besonderes Erlebnis, in die digitale Rolle eines Helden zu schlüpfen und in einer virtuellen Welt Abenteuer zu erleben. In folgendem Artikel möchte ich meine persönliche Top 5 der besten Rollenspiele vorstellen.

 

 

Platz 5: The Elder Scrolls 4: Oblivion

Um gleich den Hass vorweg zu nehmen: Ja, Skyrim ist auch ein gutes Spiel, technisch und spielerisch besser als Oblivion. Warum ich jedoch den vierten Teil der Elder Scrolls Serie trotzdem besser finde, erfahrt ihr hier.

Das Spiel wurde von Bethesda 2006 veröffentlicht und schlug ein wie eine Bombe – und das nicht nur wegen der Grafik. TES 4 spielt in der Fantasywelt Cyrodiil und man beginnt – wie schon im Vorgänger – als Gefangener und darf sich seinen Charakter zusammenstellen. Durch einen Zufall begegnet man den Kaiser und kommt nach einem spielerischen Tutorial in die Freiheit und darf den Thronerben finden. Und dann geht es auch schon los. Eine große mittelalterliche Welt mit vielen Städten, einzigartigen Charakteren und fiesen Gegnern wartet nur darauf erkundet zu werden. Dabei ist die Hauptquest sogar der schwächste Part des Spiels. Man braucht Geld? Kein Problem, die Magier-, Diebes- oder Kriegergilde nimmt euch herzlich auf. Mal muss man einfach nur den Keller vor Ungeziefer säubern, mal muss man die Befehle eines wahnsinnigen Königs befolgen. Für Abwechslung und Wendungen ist gesorgt.

Was macht TES4: Oblivion so besonders? Diese Welt, diese Atmosphäre oder einfach nur das spaßige Gameplay lädt dazu ein, alle Quests liegen zu lassen und in den nächsten Fluss zu springen, oder in den Wald zu rennen und zu sehen was als nächstes passiert. Am fesselsten war der Quest der Dunklen Bruderschaft.  Wer ihn gespielt hat, wurde wahrscheinlich von der Dunklen Bruderschaft aus Skyrim enttäuscht. Diesen Tiefgang hat nur Oblivion geschafft und deswegen gehört es zu meinen besten fünf Spielen.

 

 

Platz 4: Fallout: New Vegas

Waas? Schonwieder ein Spiel aus dem Hause Bethesda? Richtig. Dieses Mal ist es der große Bruder von Fallout 3 und erschien 2010. Es ist im Grunde wie Fallout 3, nur besser. Die Quests sind kreativer gestaltet, die Begleiter wachsen einen endlich ans Herz und die Welt, die Mojave Wüste, fühlt sich für mich besser an als das zerstörte Washington aus Teil 3.

Das Spiel fängt an, indem der Protagonist, völlig aus dem Zusammenhang gerissen, einen Kopfschuss kriegt. Jedoch wird man von einem Arzt rekonstruiert und darf, nach einer kurzen Einführung, als Dank erstmal das Dorf retten. Anschließend hat man eine offene Welt vor sich, wie Oblivion, jedoch in der postapokalyptischen Zukunft. Die Menschen haben sich aus den Ruinen ein neues Zuhause geschaffen und haben seit dem Krieg nichts gelernt. Konflikte werden immer noch mit Gewalt ausgetragen – nur die Waffen sind primitiver geworden.

Was mich an New Vegas fasziniert ist – wie der Name schon verrät – der Strip, der Hauptstadt der Wüste. Gestaltet wie ein verwüstetes Las Vegas gibt es dort Kasinos und Familien, bei denen man sich hocharbeiten muss und jeder ein dunkles Geheimnis verbirgt. Dieses Spiel hat mich stundenlang unterhalten, in den Bann gezogen und motiviert – deswegen gehört es auf Platz 4.

 

 

Platz 3: Dragon Age: Origins

Bioware hat dieses Spiel 2009 auf den Markt gebracht, sechs Jahre später kam ich dann dazu, dieses Meisterwerk zu spielen. In Ferelden, einem Königreich der fiktiven Welt Thedas, sind die Orks…ich meine die dunkle Brut auf dem Vormarsch und nur ein Mensch/Zwerg/Elf kann sie stoppen. Klingt jetzt anfangs langweilig – fand ich auch. Doch warum ist es dann bei mir auf Platz 3?

Das Spiel habe ich anfangs kurz angespielt und dann wieder weggelegt. Ich fand es von der Story her nicht ansprechend, die Dialoge langweilig und das Gameplay sehr träge. Später habe ich es noch einmal probiert und meine Bedenken wurden weggefegt. In diesem Rollenspiel hat man Platz für drei Begleiter, die einem durch die Welt begleiten. Nach den kurzen Startschwierigkeiten wurde mir schnell klar, dass jeder dieser Figuren einen eigenen Charakter hat und sehr auf die Entscheidungen, die man während den Quests treffen muss, reagiert. Die Quests haben es auch sehr in sich – der Hauptquest hat viele Wendungen parat. Die Aufgabe lautet, als Grauer Wächter eine Armee zusammen zu stellen. Auf dem Weg durch die Zwergenstadt Orzammar oder dem Wald der Daelish Elfen freundet man sich immer mehr mit seinen Begleitern an, man kann sogar Beziehungen mit ihnen anfangen – oder sich mit ihnen anfeinden. Das Kampfsystem ist sehr taktisch ausgelegt – blind in die Schlacht ziehen wird sofort mit dem Tod bestraft. Man darf das Spiel aber anhalten und durchatmen, wenn das Getümmel zu groß wird.

Drei Gründe warum Origins auf Platz 3 ist: Story, Kampfsystem und Charaktere. Die Quests sind gut durchdacht, es gibt viele weitreichende Entscheidungen, die man treffen muss und die Umwelt verändern. Mal muss man sich entscheiden, welchem Thronanwärter auf dem Thron hilft, oder in einem Dorf herausfinden, warum sich alle so seltsam benehmen. Dragon Age wird immer einen Platz in meinem Rollenspielherz haben.

 

 

Platz 2: The Witcher 2: Assassins of Kings

Platz 2 belegt der Hexer Geralt, geschaffen vom polnischen Schriftsteller Adrzej Sapkowski und geschmiedet von CD Project RED. Erstmals erschien The Witcher 2007 und hat einen schlechten Start hingelegt. Nachdem mit der Enhanced Edition doch noch ein gutes bis sehr gutes Spiel entstand, haben sich die Entwickler 2011, mit einem größeren Budget, dem zweiten Teil gewidmet. Mittlerweile gibt es sogar einen dritten Teil, den bis jetzt erfolgreichsten Titel.

Die Story von The Witcher 2 schließt direkt an den ersten Teil an. Man wird Zeuge eines Mordes an dem König und anschließend direkt dafür beschuldigt. Nach einigen erfolglosen Rechtfertigungen entkommt man aus dem Gefängnis und ist nun dabei, als gesuchter Verbrecher, den wahren Mörder zu finden. Die Besonderheiten des Hexers: er ist eigentlich ein Ungeheuerjäger, der für den richtigen Sold, Bestien aller Art aus der Welt schafft. Dabei helfen ihm nicht nur seine zwei Schwerter, sondern auch seine Freunde, unter anderem viele Bekannte aus dem ersten Teil. Entscheidungen trifft man natürlich auch. Die erwachsene Story lassen den Spieler moralische Grauzonen entdecken, Analogien zu realen, aktuellen Problemen vermuten und weitreichende Entscheidungen treffen. Die Story wird in abgeschnittenen, aber frei begehbaren Gebieten erzählt und wirkt durch die verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten keinesfalls linear.

Der absolute Knackpunkt und der Grund, warum ich The Witcher 2: Assassins of Kings so großartig finde, sind die Quests. Denn diese sind nicht nur unkonventionell, sondern verbergen mehr, als sie auf dem ersten Blick preisgeben. Beispielsweise soll man einer Frau helfen, die beschuldigt wurde Soldaten umzubringen. Dem geht der Hexer nach, findet heraus, dass sie Anschuldigungen wahr sind und muss nun die Entscheidung treffen: Verrät man sie an die Wache, oder deckt man sie mit einer Lüge. Wählt man Letzteres, so will sie euch an einem verlassenen Ort antreffen. Ist man dort angekommen, verrät sie euch an die Rebellen und man wird angegriffen. Das ist genau das, was die Spiele aus dem Witcher Universum ausmacht und deswegen hat dieses Spiel für mich den zweiten Platz verdient.

 

 

Platz 1: Dark Souls – Prepare to die

Sterben, Sterben und nochmals Sterben – das ist der Alltag im Königreich Lordran. Dark Souls ist ein Fantasy-Videospiel aus dem Hause From Software und meiner Meinung nach das beste Rollenspiel aller Zeiten.

Nach einem spektakulären Intro geht es auch schon los. Lordran ist vom Fluch der Untoten heimgesucht und man erwacht selbst als Untoter in einer Zelle. Wir würden hier verrotten, würde nicht ein mysteriöser Unbekannter ihm den Schlüssel in die Zelle werfen. Wir fliehen und machen uns nun auf den Weg um…ja um was denn? Das wissen wir nicht. Beziehungsweise wir würden es wissen, wenn wir uns aufmerksam durch die Welt bewegen würden. Denn anders als in den bisherigen Rollenspielen wird die Story in Dark Souls nicht vorgekaut. Es gibt keine Cutscenes, die die Geschichte näher bringen und keinen Erzähler, der den Weg weist. Lediglich Gegenstandsbeschreibungen, Dialoge mit den spärlich verteilten NPC’s  und eine Menge Kombinationsvermögen lässt auf die Vorgänge schließen. Wem das zu anstrengend ist, findet jedoch im Internet genügend Informationen zur Story – und die ist gewaltig, besonders in Dark Souls 2.

Story beiseite, das Hauptelement des Spiels ist der Kampf, wobei man nicht auf eine Kampfweise festgelegt ist. Das Levelsystem ermöglicht eine freie Entwicklung des Charakters. So kann man mit leichter Rüstung und einem riesigen Schwert durch die Gegend rennen, oder mit einem dicken Drachenpanzer Seelenpfeile verschießen. Man steigt ein Level nur durch Verwendung von Seelen auf – die universelle Währung des Spiels. Man bekommt sie, indem man Gegner tötet. Stirbt man selbst, verliert man sie, die Seelen allerdings bleiben am Ort des Todes zurück. Kann man sie nicht wieder einsammeln, sind sie komplett verloren. Das klingt hart? Ist es auch, denn die Gegner sind kein Zuckerschlecken. Passt man nicht auf und lässt die Deckung fallen, stirbt man. Läuft man blind in einen Hinterhalt, stirbt man. Ist man unkonzentriert in einem Kampf, stirbt man. Wer Erfolg haben will, muss den Gegner studieren, die Movesets einprägen, um dann zu wissen wann man angreifen kann. Doch was Dark Souls besonders hervorstechen lässt, sind die markanten und fordernden Bosskämpfe. Zum Glück muss man sie nicht alleine, sondern kann auch seine Freunde oder NPC’s zum Kampf einladen.

Es ist knackig, schwer, aber motiviert. Dark Souls macht unglaublich viel Spass und bietet stundenlange Unterhaltung. Die nicht wirklich erzählte Story regt an die Welt zu entdecken und nicht selten hatte ich einen „aaaaah“ Effekt, gefolgt von einem „Was zum…?“
Ich lege Dark Souls jedem ans Herz, der weg von den gewöhnlichen RPG’s möchte und ein forderndes Abenteuer erleben will.

 

Hab ich etwas vergessen? Was ist eure persönliche Top 5? Schreibt’s in die Kommentare!

Jun 252015
 

Kaum ist das lang ersehnte Batman-Spiel veröffentlicht worden, nimmt der Publisher Warner Bros. es auch schon wieder vom Markt. Die PC-Version wird nicht mehr verkauft, da zahlreiche Fehler bei den Spielern aufgetreten sind. Das Unternehmen entschuldigt sich in offiziellen Foren und verspricht die Fehler schnellstmöglich zu beheben. Warner Bros. empfiehlt  den Käufern zudem ihre Versionen umzutauschen. Bei Steam gibt es das Spiel nun auch nicht mehr zu kaufen bis die Qualitätsstandards wieder erfüllt werden. Das Hauptproblem der PC-Version sind übrigens Einbrüche der Bildwiederholrate. Selbst auf leistungsstarken Rechnern läuft das Spiel mit bloß 5 Frames per Second. Wann das Spiel wieder offiziell verkauft wird steht noch nicht fest…

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