Aug 232013
 

Die Gamescom in Köln alias das Mekka aller Spielefans und Ort der Reizüberflutung. Whoaaah!

Do legst di nieda: Anzocken der etwas anderen Art bei Castlevania 2

Die Verheißung ist natürlich grandios: Schon vor allen anderen die neusten Spiele anzocken, die frischen Konsolen angaffen und das ganze Zeugs hautnah präsentiert zu bekommen. Also hin da! Wie es sich für den Gamescom-Neuling dann heraus stellt, ist Geduld die wichtigste aller Tugenden. Und irgendwie ist mir diese Tugend nicht gerade in die Wiege gelegt. Willst du spielen, musst du warten. Sehr lange. Man munkelt, dass man für Sonys neustes Kind, die PS4 so locker 2-3 Stunden anstehen musste, um auch nur einen Blick zu erhaschen. So viel Stehvermögen bringe ich nicht mit und gucke neidisch auf die Jungs, die sich in weiser Voraussicht Campingstühle und Knabberzeugs eingepackt haben. Noch viel neidischer gucke ich auf die Leute, die einen Fast-Pass ergattert haben.

Den allermeisten der kunterbunt gemischten Besuchern scheint die Warterei allerdings nicht viel aus zu machen. Kein Dränglen, kein Fluchen. Meditative Kräfte? Power-Ups? Einen Zeitbeschleuniger? Ich weiß es nicht, würde mir aber zu gern eine Scheibe davon abschneiden. Bildlich gesprochen versteht sich. Und so bleibt das blaue PS4-Schlüsselband, welches ich ergattern konnte, der wohl engste Kontakt, den ich zur Playstation vorerst haben werde.

Was natürlich nicht heißen soll, dass ich mich nicht irgendwo angestellt hätte! Allein aus Prinzip. Allerdings mit einer vergleichbaren Wartezeit von 40 min für „Killer Instinct“ für die Xbox One. In diesem Tekken-Klon gibt’s ordentlich einen auf die Nüsse. Das Spiel soll als Free-to-Play erscheinen, einen Trailer gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=hwN4h2WaLHY

Warten, stehen, Zeit vertreiben: Wie viel Geduld und Ruhe bringt ihr mit? Was war eure längste Wartezeit und wofür? Hat es sich gelohnt?

Spread the world!
    Zur Werkzeugleiste springen