Mai 292014
 

Was liegt 14 Tage vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien näher als das dazugehörige Spiel anzuzocken. Wie bei jedem großen Turnier bringt EA auch diesmal eine Fußballsimulation an den Start. Mit FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014 zaubern die Entwickler einen der farbenfrohsten und vielfältigsten Teile der Reihe auf eure Bildschirme.

Beim Start des Spiels wird netterweise zunächst nach unserem Fähigkeiten-Level gefragt. Wir haben die Auswahl zwischen – ANFÄNGER (Ich habe noch nie ein Fußballspiel gespielt), MITTELSCHWER (Ich spiele gelegentlich Fußballspiele) und EXPERTE (Fußballspiele sind meine Leidenschaft)… Auch wenn ich nach letzterer Definition als Experte gelte, belasse ich es erst einmal bei Mittelschwer.

Nun zum Spielmenü, das baugleich mit dem von FIFA 14 ist. Logischerweise sind nur begrenzt viele Spielmodi für uns Demonutzer freigeschaltet. Die restlichen Punkte lassen erahnen was in der Vollversion alles möglich ist – nämlich alles was das Fußballherz begehrt. Selbst die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Brasilien lässt sich neu gestalten. Oder auch als einziger Spieler und Kapitän auf dem Feld, kann das eigene Team zum WM-Triumph geführt werden.

Für uns ist lediglich der Anstoß-Modus freigeschaltet, in dem wir aber auch gegen Freunde antreten können. Ganze 8 Teams, gegenüber 203 in der Vollversion, stehen zur Wahl. Vom Gastgeber Brasilien über u.a. England, Japan, Mexiko, die Elfenbeinküste bis hin zu Neuseeland. Da ich ein Fan des englischen Fußballs bin, starte ich meine erste Partie mit den „Three Lions“. Mein Gegner dürfen die Australier sein. Noch schnell die Trikots für beide Mannschaften eingestellt und dann geht es auch schon zur Aufstellung. Ich habe die Qual der Wahl aus 44 Spielern! Ja richtig gehört 44! Ich treffe meine Entscheidung und los geht es. Dachte ich zumindest. Wie bei FIFA gibt es aber auch in der WM-Version nette Minispiele um die Ladezeiten zu überbrücken. Warum auch nicht?!

Jetzt aber wirklich: Die Teams laufen in das Estadio do Maracana ein – was für ein atmosphärisches Spektakel. Die Nationalhymnen erklingen. Betrunkene Englänger werden auf den Tribünen und bei Public Viewings in der Heimat gezeigt. Komischerweise waren es exakt dieselben Personen. Egal. Es ist angerichtet. Was soll ich sagen in der 8. Minute hat es schon gescheppert. Die Aussies tauchen früh an meinem Strafraum auf, aber ich erobere den Ball und kontere sie mit 2-3 schnellen Pässen in die Spitze aus. Daniel Sturridge taucht plötzlich frei vor dem Tor auf und muss den Ball nur noch einschieben. 1:0 für England. Ich liebe diesen Sport. Vom englischen Kommentar unterstützt entwickelt sich eine rasante Partie. Von beiden Seiten sehr offensiv geführt und mit eindeutigen Schwächen in der Verteidigung. Fast mit dem Halbzeitpfiff ist es erneut Daniel Sturridge, der für mein Team eine Flanke von der linken Seite mustergültig verwertet und zum 2:0 einschießt. Mit frischen Kräften geht es in die zweite Hälfte. Langsam habe ich auch den Bogen in der Verteidigung raus und lasse dadurch den Socceroos keine Chance auf den Anschlusstreffer. Die Partie endet 3:0 für England und wen es interessiert – auch das dritte Tor erzielte Sturridge.

Im Großen und Ganzen ist Fußball-Weltmeisterschaft 2014 für geübte FIFA-Zocker vom Gameplay her nichts Neues. Für mich als überzeugten PES-Spieler war es dank der Tastenkonfiguration auch kein Thema in das Spiel herein zu finden. Grafisch erinnert das Ganze eher an FIFA 2010 als 2014, aber das ist bei einer Demoversion kein Problem. Überzeugend ist dagegen die Stimmung, die um eine Partie im Game erzeugt wird. Alles ist farbenfroh, gut gelaunt und mit passenden Sambarhythmen untermalt. Mit der kostenlosen Demoversion von FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 wird die Vorfreude auf  die WM in Brasilien noch größer, aber sie lässt die Zeit bis dahin auch gut überbücken.

 

Marcel S.

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