Jun 062014
 

Metro 2033 basiert auf dem gleichnamigen Roman des russischen Autors Dmitry Glukhovsky. Der düstere Shooter stammt von dem Publisher THQ. Unverkennbar ist, dass hier ehemalige Stalker-Programmierer am Werk waren. Die Spieler erwartet eine vom Atomkrieg zerstörte Welt, die eine wunderbar düstere Atmosphäre schafft.

Postapokalyptische Reise

Der Spieler taucht in die Finsternis der Moskauer U-Bahn ein. Dort haben die letzten Überlebenden einer nuklearen Katastrophe Zuflucht gesucht. Moskau liegt in Schutt und Asche. In den Ruinen hausen blutrünstige Mutanten. Doch auch in der Moskauer Unterwelt ist die Menschheit nicht mehr sicher. Die restliche Bevölkerung wird immer wieder von Mutantenangriffen heimgesucht.

Hoher Gruselfaktor

Lichtmangel, Schattenspiele und Soundeffekte verleihen Metro 2033 eine unbehagliche Atmosphäre. Nervös wechselt man als Spieler sein Equipment, dreht sich panisch mit dem Lichtkegel der Taschenlampe. Flüsterstimmen und plötzliche Schattenbewegungen lassen einem die Haare zu Berge stehen. Metro 2033 hat definitiv eine tolle und packende Grusel-Atmosphäre geschaffen.

Authentische Spielewelt

Der Endzeit-Shooter lässt den Spieler in die Rolle von Artjom schlüpfen. Dieser ist auf seinen Reisen durch die Moskauer-Unterwelt meist zu Fuß unterwegs. Glücklicherweise steht ihm meist eine animierte KI-Begleitung zur Seite, mit deren Hilfe man sich durch Mutantenhorden und verfeindete Untergrund-Bewohner kämpft. Aufhalten kann einen dabei nur der schnell erschöpfende Munitionsvorrat. Metro 2033 spart keineswegs an Details. An jeder Ecke gibt es Unmengen zu entdecken: Ein spielendes Kind, eine Versammlung auf dem „Markplatz“ oder ein Händler, der einen mit neuer Ausrüstung versorgt. Die Untergrund-Welt wird auch durch ihre schönen Texturen wunderbar in Szene gesetzt.

Fazit

Überleben ist in diesem Spiel gar nicht so einfach, auch wenn sich die Gegner hin und wieder nicht ganz so geschickt anstellen. Der Schwierigkeitsgrad ist stellenweise etwas unausgewogen. Dies gleicht aber die sehr gelungene Story und die packende Atmosphäre in der Moskauer U-Bahn wieder aus. Metro 2033 lehrt dem Spieler das Gruseln!

Galerie

Justus Wyremba

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