Aug 272014
 

Heute präsentieren wir euch ein weiteres Highlight der diesjährigen Gamescom, ein Spiel, das uns schon seit über einem Jahr große Vorfreude bereitet: „Dying Light“. Ein Survival Horror mit massig Action Elementen und der beliebten Zombieplage.
Warum Techlands neustes Werk aber keinesfalls nur so ein weiterer Zombie-Schinken wird und mit welcher Demo die Entwickler uns auf der Gamescom überzeugen konnten, lest ihr hier.


Zu Beginn der Entwicklung wusste man so viel: ein Gameplay vergleichbar mit Mirror’s Edge, Open World, und Zombies.
Der Spieler bewegt sich in einem apokalyptischen Südafrika nach bester Parkour-Manier fort und muss dabei stets ums Überleben kämpfen. Während am Tag eher weniger Gefahren lauern und dem Spieler Zeit geben, sich um Dinge wie Vorräte und Waffen zu kümmern, mutieren die Zombies nach Sonnenuntergang zu einer viel größeren Gefahr.
Am Tag sind sie das, was ein eingefleischter Fan überhaupt unter richtigen Zombies versteht: langsam, etwas blöd und nur in der Masse richtig gefährlich. Nachts werden die wandelnden Toten jedoch zu ähnlich guten Parkour-Läufern wie der Spieler selbst und entwickeln ungeahnte Kräfte.

Natürlich ist man selbst aber auch nicht ganz hilflos. Über 100 Nahkampf-waffen warten darauf, benutzt zu werden. Es winken dank der Möglichkeit, neue Waffen zu bauen, sogar noch einige mehr. Das Ergebnis sind dynamische Kämpfe und blutige Tötungssequenzen. Natürlich gibt es auch Schusswaffen, die aber viel Lärm und zugegebenermaßen auch nicht so viel Spaß machen.
Allein oder im Multiplayer könnt ihr euch mit eurer Ausrüstung ins Gefecht stürzen und entweder einer spanndenen Story nachgehen oder euch einfach nur etwas in eurer Tötungslust ausleben. Aber vergesst nicht, die Nacht bricht bald ein!

Wie fühlt sich das Spiel aber genau an? Dank einer Hands-on-Präsentation durfte unsere Redaktion genau das erfahren.
Die Multiplayer-Demo begann in einem Hochhaus und endete in einem Slum Südafrikas. In den Sonnenuntergang hinein mussten wir dem Gebaudekomplex entfliehen und in der hereinbrechenden Nacht einem ganz besonders gefährlichen Feind entfliehen. Ein mutierter Zombie, der Night Hunter, der kaum zu besiegen ist und nur eine Schwachstelle hat: seine Nester, die in der Stadt verteilt sind und über die er seine Energie bezieht. Neben ein paar Nahkampfwaffen gibt es ein ultraviolettes Licht, dass den Hunter kurzzeitig schwächen kann, und eine spezielle Sensor-fähigkeit, die kurzzeitig Zombies in der Umgebung aufspürt. Trotzdem standen die Chancen nicht gut.
Der besondere Reiz ging aber nicht nur von der Stärke des Monsters aus. Es wurde von einem der Entwickler gesteuert, der uns natürlich nicht geschont hat. Unser Sieg fiel erwartungsgemäß sehr knapp aus. Die Demo könnt ihr euch hier anschauen.
Wir durften erfahren, dass das System mit den ‚Zombie Playern‘ im fertigen Spiel beibehalten wird.
Wenn ihr es in euren Einstellungen zulasst, kann jederzeit ein fremder Spieler in euer Spiel eindringen und euch als ein übermächtiger Zombiemutant auf die Pelle rücken. Während er unendlich oft sterben kann, habt ihr nur eine limitierte Anzahl an Leben und müsst euch daher ganz schön ins Zeug legen, die Nester ausfindig zu machen und zu zerstören.
Das Ganze macht nicht nur eine Menge Spaß sondern fühlt sich auch verdammt echt und gruselig an.


Unsere Redaktion kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Präsentation von Dying Light die Aufregendste der vergangenen Messetage war.
Unser Fazit fällt ähnlich positiv aus. Zugegeben, Dying Light erfindet nicht gerade etwas Neues.
Dieses Zombie-Ding ist seit einigen Jahren schwer im Trend und wird in einigen aktuellen und kommenden Titeln gekonnt aufgegriffen.
Dying Light macht jedoch bisher alles richtig und konnte unsere Redaktion von sich überzeugen.
Der Tag-Nacht-Zyklus ist eine willkommene Abwechslung und trägt sehr zu Dynamik von Dying Light bei. Die nächtliche Atmosphäre ist überraschend intensiv und lies uns den einen oder anderen Schauer über den Rücken laufen, während wir verzweifelt versuchten, nicht draufzugehen. Da fühlt man sich eben doch recht hilflos, wenn man nicht der einzige ist, der gut klettern und rennen kann.
Und zu Guter Letzt ein großes Lob für die Optik. Selten sahen die wandelnden Toten so angsteinflößend aus!

Wir haben uns bereits den 28 Februar 2015 ganz fett in unserem Kalender angestrichen und empfehlen jedem Fan von geplefter Zombie-Kloppe, es uns gleich zu tun und bei Gelegenheit die Website besuchen. Bei einer Vorbestellung ist euch der ‚Be The Zombie‘ Modus sicher, mit dem ihr als Night Hunter anderen Spielern das Leben schwer machen könnt. Ein Blick lohnt sich also auf alle Fälle.
Wir freuen uns, wenn es bald heißt: ‚good night, good luck!‘

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     Posted by at 18:52
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