Aug 252014
 

Eines der großen Highlights des nächsten Jahres wird garantiert The Witcher 3: Wilde Jagd vom polnischen Entwickler CD Project RED. Auf der Gamescom wurde die bereits bekannte E3-Demo gezeigt, darüber hinaus aber auch noch etwas vom Stadtleben in der Stadt Novigard. Zunächst haben wir uns aber auf eine Harpienjagd begeben…

Die Witcher-Reihe beruht auf den Büchern des polnischen Autors Andrzej Sapkowski und bereits in zwei Videospielen konnten wir mit dem Helden Geralt von Rivia in diese Fantasy-Welt eintauchen. Mit Wilde Jagd (Wild Hunt) soll die Saga um den Hexer nun in einem fulminanten Ende gipfeln. Dieses Mal soll die Spielwelt wirklich offen und frei erkundbar sein. Tag- und Nachtwechsel, sowie das Wetter haben Einfluss auf das gesamte Spielgeschehen. Manche Ereignisse finden nur zu bestimmten Begebenheiten statt. Nachdem wir beispielsweise die Harpie angegriffen haben, sie geflohen ist und wir ihre Blutspur durch den Sumpf verfolgen, hören wir plötzlich Schreie. Diese führen uns zu einer Hütte, an der mehrere zwielichtige Gestalten eine Bäuerin bedrohen. Ob wir einschreiten oder nicht, können wir frei entscheiden, müssen aber auch mit den Konsequenzen leben. Wir haben es also wirklich mit einer offenen Welt zu tun. Möchte man nicht ewig durch die Lande reiten, kann man sich natürlich auch per Schnellreise fortbewegen. Bei einer so detaillierten und lebhaften Welt empfehlen wir aber Ersteres. Eine weitere groß gefeierte Neuerung im dritten Teil: Geralt kann dieses Mal sogar springen!

Quelle: CD Project RED

Im Kampf gegen Bösewichte kann sich Geralt mit verschiedenen Schwert- und Fausthieben zur Wehr setzen, muss aber auch die Angriffe der Feinde abwehren. Als Hexer kann er die Zeit verlangsamen und aus verschiedenen Magiearten wählen und beispielsweise Flammen auf die Gegner regnen lassen. Auffallend sind auch die brutalen Finisher. So zerteilt Geralt den letzten Dieb blutig in zwei Teile. Nach dem Gemetzel nimmt Geralt wieder die Spur der Harpie auf und bereitet sich auf einem epischen Kampf gegen das Ungetüm vor. Der Adlerlöwe begibt sich in die Lüfte und zwingt Geralt zum gezielten Ausweichmanöver. Natürlich erledigt Geralt das Fabelwesen und reitet in der nächsten Szene mit dem Kopf der Harpie am Pferd geschnallt in die Stadt Novigard. Wenn einen die Grafik von The Witcher 3 bis dahin noch nicht umgehauen hat, dann ist das jetzt der Fall. Die Stadt strahlt nur so vor Leben: Jeder NPC scheint eine kleine Geschichte zu erzählen. Kinder spielen auf den Straßen, Bürger besichtigen die Waren der Händler oder unterhalten sich. Es kommt auf jeden Fall richtige Mittelalterstimmung auf. Da die Demo auf einen High-End PC vorgeführt wurde, ist es noch unklar, wie das Spiel auf den Konsolen aussehen wird. Bis auf ein paar wenige in der Ferne aufploppende Objekte, gab es bei der PC Version aber nichts zu meckern.

Quelle: CD Project RED

Über die Story von The Witcher 3 und die Bedeutung der Gruppe der Wilden Jagd schweigen sich die Entwickler noch etwas aus, schließlich möchte man die Überraschung nicht verderben. Die bisherigen Trailer aber machen Lust auf die epische Geschichte von The Witcher 3. Man hat das Gefühl, dass das polnische Entwicklerstudio CD Project RED mit The Witcher 3: Wilde Jagd dort angekommen sind, wo es immer hinwollte: Ein Open-World Fantasy-Game, das sogar The Elder Scrolls 5: Skyrim in den Schatten stellen könnte. Mit atemberaubender Grafik und einer riesigen Spielwelt wird es uns ab den 24. Februar 2015 auf PC, Playstation 4 und Xbox One in düstere Moore, tiefe Wälder und verwinkelte Städte verschlagen.

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