Jul 042014
 

Bereits vor seiner Veröffentlichung 2008 sorgte Dead Space für viel Wirbel. Eine lange Jugendschutzdiskussion führte sogar beinahe zu einer Indizierung in Deutschland. Schließlich erhielt es dann aber doch eine Freigabe und so bleibt auch uns die Möglichkeit den Weltraum-Horrorschocker Jahre später für euch herauszukramen.

Fesselnde Story

Ingenieur Isaac Clark wird auf eine Mission geschickt. Er soll gemeinsam mit einem Wartungs-Trupp das Raumschiff U.S.G. Ishimura inspizieren, welches für die Rohstoffförderung auf unbewohnten Planeten zuständig ist. Eigentlich ein Kinderspiel, jedoch gibt es bei der Ankunft am Raumschiff keine Anzeichen von Leben. Die Besatzung ist nicht auffindbar und das Raumschiff stark beschädigt. Als wäre dies noch nicht genug, wird bei der Ankunft euer Wartungs-Trupp von mysteriösen Wesen fast komplett ausgelöscht. Den drei einzigen Überlebenden wird schnell klar, dass außerirdische Monster das Raumschiff verwüstet und deren Besatzung getötet haben. Zu den Kameraden habt ihr nur per Funk Kontakt und so muss sich Isaac alleine daran machen, die Systeme der Ishimura wieder zum Laufen zu bringen. Unangenehmen und unangekündigten Besuch erhält er dabei stets von fiesen Alien-Mutationen, die er zu Beginn mit seinem Plasma-Schneider zu Leibe rückt.

Dunkle Alien Grusel-Atmosphäre

Dead Space sorgt gleich zu Beginn für eine gruselige Atmosphäre. Schon die Ankunft am menschenleeren Raumschiff und die plötzliche Attacke auf eure Besatzung lassen das Blut in den Adern gefrieren. Dunkle Gänge, merkwürdige Geräusche und die Gewissheit, auf sich alleine gestellt zu sein, verstärken dieses Gefühl nur noch. Hinter jeder Ecke könnte eine schleimige Alien-Kreatur darauf warten, euch in Stücke zu reißen. Apropos „in Stücke reißen“: Eure Alien-Gegner sind von der ganz besonders fiesen Sorte. Sie lassen sich meist nur vernichten, wenn man sie gekonnt filetiert. In dieser Hinsicht hatte Dead Space wohl nicht zu Unrecht das Vergnügen sich mehrmals mit der USK auseinander zu setzten. Auch wenn das Maß fast sechs Jahre später sicherlich nach oben korrigiert werden muss, gehört Dead Space sicherlich nicht ins heimische Kinderzimmer. Ein typisches Horror-Survival-Game eben.

Tücken im All

Neben der ganzen Ballerei muss Isaac aber auch hin und wieder weitaus kniffligeren Abschnitten stellen. So macht er vor allem beim Setting im All Bekanntschaft mit dessen Tücken. Schwerelosigkeit und luftleere Räume müssen überwunden werden. Zum Glück hat Isaacs Anzug Magnetstiefel, mit denen er in solchen Fällen an Decken und Wänden kleben bleibt. Hinzukommen weitere Technikhighlights wie beispielsweise Stasis- und Kinetik-Strahler, die das Vorankommen manchmal erst möglich machen. Gefundenes und erkämpftes Geld kann zudem in diversen Laden-Terminals in den Ecken der Korridore für neue Ausrüstung oder Waffen ausgegeben werden. Außerdem lassen sich Ausrüstungsgegenstände modifizieren, sodass viele neue Möglichkeiten geschaffen werden.

Fazit

Dead Space ist ein echter Horrortrip. Die Atmosphäre und die düstere Umgebung sorgen für den einen oder anderen Schreckmoment. Leider konnte die Steuerung nicht ganz überzeugen. Gleiches gilt für die Grafik, die aus für damalige Verhältnisse sicherlich ein Highlight war. Aus heutiger Sicht sollte man sich jedoch am Gruselaspekt erfreuen. Nichtsdestotrotz gibt es viele kleine „liebevolle“ und gleichzeitig unappetitlich verstörende Details, sodass das Spiel zum echten Nervenkitzel wird. Mehrere Stunden Spielspaß garantiert!

Galerie

Jun 202014
 

Die Grusel-Trilogie F.E.A.R hat sich unter Kennern längst einen Namen gemacht. Der erste Teil erschien in Deutschland bereits im Jahr 2005. Vier Jahre später folgte F.E.A.R 2: Project Origin und 2011 erschien schließlich der bislang letzte Teil der Serie. Zum Horror-Friday hat Vodzup-Games den Horrorshooter für euch ausgegraben.

Gelungene Fortsetzung der Story

Der Elite-Soldat Point Man führt –wie schon in den ersten Teilen- die F.E.A.R.-Spezialeinheit an, die paranormalen Phänomene bekämpft. Dass diese auch benötigt wird, zeigt sich anhand seines Bruders, der der Geist eines psychopathischen Mörders ist, und seine Mutter, die Opfer grausamer militärischer Experimente wurde. Nun ist sie im Begriff, die gesamte Welt zu zerstören. Point Man muss seine Mutter Alma Wade erreichen, die kurz vor der Geburt ihres dritten Kindes steht. Ihre Wehen sind Vorboten des Unheils, sorgen für eine rötliche Färbung des Himmels und radieren ganze Landstriche aus. Hin und wieder tritt sie im Spiel in Form eines kleinen Mädchens an unerwarteten Stellen auf und sorgt für Gänsehaut. So schnell wie sie auftaucht, verschwindet sie dann wieder spurlos.

Unangenehme Gegner

Im Spiel darf sich Point Man mit schwer bewaffneten Armacham-Soldaten sowie aggressiven Zombie-Bewohnern und Höllenhunden auseinandersetzten. Dies erfolgt aus der gewohnten Egoperspektive. Vor allem die hartnäckigen mutierten Hunde locken einen schnell aus der Reserve. Sie treten stets im Rudel auf. Hat man sie einmal besiegt, rennt einen hinter der nächsten Ecke schon eine weitere Horde der unangenehmen Vierbeiner über den Haufen. Aber auch andere KI-Gegner sind nicht zu unterschätzen: Sie schleichen sich von hinten an, werfen Granaten und verstecken sich hinter allem, was die virtuelle Welt zu bieten hat. Gut, dass Point Man über besondere Kräfte und blitzschnelle Reflexe verfügt. Außerdem steht ihm eine große Waffenauswahl zur Verfügung, mit deren Hilfe sich auch die gemeinsten Gegner in Schach halten lassen.

Nichts geht über Atmosphäre

Blutspuren verschmieren den Boden. Unangenehme Geräusche vernebeln die Sinne, und vor den Augen von Point Man verschwimmen die Bilder. Das unheimliche Treiben in F.E.A.R 3 lässt den Spieler das Fürchten lehren. Den eigenen Sinnen ist im Spiel nicht immer zu trauen und doch sollte man beim nächsten Feuergefecht bei klarem Verstand sein. Zum Glück steht einem der Geist des verstorbenen Bruders stets zur Seite und sorgt mit seinen übernatürlichen Kräften für Unterstützung.

Mit neuem Koop-Modus zu zweit durch die Hölle

Erstmalig in der F.E.A.R – Reihe steht dem Spieler nun auch ein Koop-Modus zur Verfügung. Hat man eine Szene alleine bewältigt, kann man diese auch mit einem Freund durchspielen. Ein Spieler taucht in die Rolle des Point Man ein, während sich der andere als Geist des verstorbenen Bruders wiederfindet und mit dessen telekinetischen Fähigkeiten die Gegner aufmischt. Hier ist Spaß zu zweit garantiert.

Fazit

Sicherlich ist F.E.A.R 3 nicht mehr auf dem neusten technischen Stand. Wer jedoch auf das Horror-Genre steht, den führt kein Weg an F.E.A.R 3 vorbei. Direkt in den dritten Teil einzusteigen macht aber aus Sicht der Story wenig Sinn. Zu viele Szenen setzen das Vorwissen aus den anderen beiden Teilen voraus. Darüber hinaus ist F.E.A.R 3 definitiv nichts für zartbesaitete Spieler. Es fließt Blut und so manche Szene lässt einem die Haare zu Berge stehen. Leider ist die deutsche Version mal wieder entschärft und so lösen sich z.B. besiegte Gegner in Rauch auf. Dennoch sorgte F.E.A.R 3 für eine spannende Unterhaltung.

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Justus Wyremba

Jun 062014
 

Metro 2033 basiert auf dem gleichnamigen Roman des russischen Autors Dmitry Glukhovsky. Der düstere Shooter stammt von dem Publisher THQ. Unverkennbar ist, dass hier ehemalige Stalker-Programmierer am Werk waren. Die Spieler erwartet eine vom Atomkrieg zerstörte Welt, die eine wunderbar düstere Atmosphäre schafft.

Postapokalyptische Reise

Der Spieler taucht in die Finsternis der Moskauer U-Bahn ein. Dort haben die letzten Überlebenden einer nuklearen Katastrophe Zuflucht gesucht. Moskau liegt in Schutt und Asche. In den Ruinen hausen blutrünstige Mutanten. Doch auch in der Moskauer Unterwelt ist die Menschheit nicht mehr sicher. Die restliche Bevölkerung wird immer wieder von Mutantenangriffen heimgesucht.

Hoher Gruselfaktor

Lichtmangel, Schattenspiele und Soundeffekte verleihen Metro 2033 eine unbehagliche Atmosphäre. Nervös wechselt man als Spieler sein Equipment, dreht sich panisch mit dem Lichtkegel der Taschenlampe. Flüsterstimmen und plötzliche Schattenbewegungen lassen einem die Haare zu Berge stehen. Metro 2033 hat definitiv eine tolle und packende Grusel-Atmosphäre geschaffen.

Authentische Spielewelt

Der Endzeit-Shooter lässt den Spieler in die Rolle von Artjom schlüpfen. Dieser ist auf seinen Reisen durch die Moskauer-Unterwelt meist zu Fuß unterwegs. Glücklicherweise steht ihm meist eine animierte KI-Begleitung zur Seite, mit deren Hilfe man sich durch Mutantenhorden und verfeindete Untergrund-Bewohner kämpft. Aufhalten kann einen dabei nur der schnell erschöpfende Munitionsvorrat. Metro 2033 spart keineswegs an Details. An jeder Ecke gibt es Unmengen zu entdecken: Ein spielendes Kind, eine Versammlung auf dem „Markplatz“ oder ein Händler, der einen mit neuer Ausrüstung versorgt. Die Untergrund-Welt wird auch durch ihre schönen Texturen wunderbar in Szene gesetzt.

Fazit

Überleben ist in diesem Spiel gar nicht so einfach, auch wenn sich die Gegner hin und wieder nicht ganz so geschickt anstellen. Der Schwierigkeitsgrad ist stellenweise etwas unausgewogen. Dies gleicht aber die sehr gelungene Story und die packende Atmosphäre in der Moskauer U-Bahn wieder aus. Metro 2033 lehrt dem Spieler das Gruseln!

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Justus Wyremba

Mai 092014
 

Die Resident Evil Reihe erfreut sich seit ihrer Entstehung großer Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich umfasst die Videospielreihe der Softwarefirma Capcom inzwischen dutzende Teile auf verschiedenen Plattformen. Grund genug, einen der Horrorschocker einmal genauer unter die Lupe zu nehmen: Vodzup Games hat sich dazu die packende PC-Version von Resident Evil 5 zu Gemüte gezogen.

 

Packende Story unter der Sonne Afrikas

Resident Evil 5 knüpft inhaltlich an seinen Vorgänger an. Die Umbrella Corporation und ihre tödlichen Viren wurden zerstört. Doch nun gibt es eine neue Bedrohung, die Chris Redfield, die Hauptfigur aus dem Originalspiel „Resident Evil“ sowie „Resident Evil: Code Veronica“, zurückkehren lässt. Mittlerweile ist er Mitglied der „Bio-Terrorism Security Assessment Alliance“ (BSAA), die ihn diesmal nach Afrika schickt. Dort soll er einen biologischen Wirkstoff untersuchen, der die Bevölkerung in aggressive Bestien verwandelt hat. Unterstützung erhält er auf seiner gefährlichen Mission von seiner BSAA-Kollegin Sheva Alomar.

Infizierte Kreaturen und gnadenlose Boss-Gegner

Schwer bewaffnete Söldner-Kreaturen, aggressive Hunde, Hyänen-Mutationen und fliegende Bestien – die PC-Fassung des Horrortitels macht schon gleich zu Beginn eine gute Figur. Natürlich ist auch dieser Teil der Shooter-Reihe absolut nichts für schwache Nerven. Resident Evil 5 geizt keinesfalls an derben Schockeffekten, brutalen Gegnern und einer Menge Pixelblut. Wer volljährig ist und sich daran nicht stört, wird aber auf seine Kosten kommen. Angesichts der Unmengen an Gegnern und der oft geringen Munitionsvorräten, ist man froh über ein wenig Unterstützung. Gut, dass man stets seine animierte KI-Schönheit à la Lara Croft an seiner Seite hat. Die schusskräftige Begleitung kann vor allem in Kampfsituationen eine wirkliche Hilfe sein und rettet einem mit einer heilenden Spritze hin und wieder sogar das virtuelle Leben. Teamwork ist hier alles.

Gelungene PC-Version

Wer sich nicht mit einer KI an seiner Seite nicht zufrieden gibt, sollte den überaus gelungenen Koop-Modus mit einem Freund seiner Wahl ausprobieren. Dieser verspricht ein Action-Abenteuer zu zweit, bei dem natürlich auch Teamwork gefragt ist. Darüber hinaus macht Resident Evil 5 grafisch insgesamt – trotz seines Alters – immer noch eine gute Figur. Natürlich kann es nicht mit einer Frostbite 2-Engine mithalten, aber die Detailgenauigkeit und die interaktive Umgebung machen das Spiel trotzdem zu einem Erlebnis. Schöne Licht- und Schatteneffekte runden diesen Eindruck schließlich ab. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sind auch das Gameplay und die Steuerung handelbar. Störfaktor hierbei: Während des Laufens ist kein Nachladen möglich und Chris Redfield bewegt sich hin und wieder etwas langsam von der Stelle.

Fazit

Wem die Vorgänger von Resident Evil schon gefielen, wird auch bei diesem Teil seine Freude haben. Durch eine mitreißende Atmosphäre ist für Spannung und Action gesorgt. Die verschiedenen Spielmodi sorgen außerdem für hochgezogene Mundwinkel. Kleinigkeiten im Gameplay stören und nach einiger Zeit können auch die Horden wildgewordener Kreaturen bei gleichzeitigem Munitionsmangel etwas anstrengend sein. Doch der Spieler weiß ja, auf welches Abenteuer er sich dabei einlässt.

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Autor: Justus Wyremba

Feb 142014
 

Quelle game-demos-games.blogspot.com

 

Atemberaubende Kulissen in gruseliger Atmosphäre – so kann man Grimind, von Paweł Mogiła entwickelt und gestern erst auf Steam von KISS Itd veröffentlicht, beschreiben.

Bei Grimind handelt es sich um eine 2D-Welt, in der man selbst ein kleines Kerlchen spielt, das keine Erinnerungen mehr daran hat, wie es an diesen Ort gekommen ist.  Ziel ist es also, aus den Höhlen und tiefen Gängen zu entkommen und dabei herauszufinden, wieso die Figur alleine dort unten ist. Wenn sie es denn ist…

Grimind sticht besonders durch seine Grafiken und Hintergründe heraus. Die sehr kontrastreichen Screens sind einerseits unheimlich schön, andererseits auch gruselig. Währenddessen bekommt der Spieler mit, wie dem Tierchen selbst langsam Angst und Bange wird, da es auch mit dem Spieler spricht. Unter diesen Bedingungen löst der Spieler viele knifflige Rätsel, die nichts damit zu tun haben, nur eine einzige Taste zu drücken und durch die einzelnen Rätsel durchzulaufen. Hier ist Köpfchen gefragt.

Grimind wurde erstmals über Green Light veröffentlicht, das Entwickler-Community-System von Steam, bei dem Spieler die eingereichten Spiele bewerten und somit bei der Veröffentlichung helfen können. Das Spiel kam so gut an, dass es nun rund 2 Jahre später auf den Markt geschafft hat.

Wer eine Mischung aus Rätsel, Grusel und eindrucksvollem Design sucht, der wird hier fündig. Über den weiteren Verlauf können wir bis hier hin noch nichts sagen, da wir selbst es noch nicht zu Ende gespielt haben – aber wir sind eifrig dabei! 😉

Grimind ist für regulär 8,99€ auf Steam erhältlich, in der Startphase sogar für 15% günstiger.

 

Jan 312014
 

Home

Ein ganz besonderes Indie-Horror-Game erwartet euch mit dem von Benjamin Rivers entwickelten und veröffentlichten Home.

Das pixelige kleine Spielchen ist sehr einfach gestrickt: wir spielen einen Mann, der irgendwo aufwacht und keine Ahnung hat, wo er ist. Wir laufen durch die Gegend herum und versuchen einen Ausweg zu finden, denn der Protagonist möchte einfach nur weg und nach Hause. Dabei geraten wir in fürchterliche Szenarien, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Packt den Spieler die Neugierde und will wissen, was hier passiert ist? Oder doch lieber schnellstmöglich weglaufen? Die Entscheidung liegt bei euch! Denn bei Home entscheidet der Spieler, was er tut. Im Laufe des Spiels finden wir viele Gegenstände, die wir mitnehmen oder liegen lassen können. Je nach Entscheidung verändert sich unvermeidlich de Handlung des Spiels. Sollte man eine Pistole dann noch mitnehmen? Treffen wir erst dann auf Gegner, die wir erschießen müssen oder bietet sie dann nur zusätzliche Sicherheit? Das ist die Frage…

Home_Screenshot

Quelle: giantbomb.com
Ist es tatsächlich der Ausgang? Oder…

Das Besondere an Home sind Grafik und Vertonung: die pixelige Aufmachung ist gewollter Teil des Spiels und schafft eine beeindruckende Atmosphäre. Man erkennt nicht sofort, was welcher Pixel ist, sodass man sich aufmerksam umschauen muss. Man will das aber gar nicht, denn hinter jedem undurchsichtigen Pixel kann eine Waffe, eine Axt oder ähnliches sein, an der auch das ein oder andere Mal ein bisschen Blut kleben kann.

Der Spieler hat dabei nur einen eingeschränkten Sichtbereich. Wir haben nur eine kleine fitzelige Taschenlampe, sodass man noch weniger erahnen kann, auf was man gleich trifft. Und wenn dann plötzlich eine bizarre Leiche vor einem auftaucht, erschreckt man sich doch ganz schnell.

So einfach die Grafik ist, so passt sich auch der Soundtrack des Spiels an: es gibt nämlich kaum welchen. Keine Hintergrundmusik, nur bei Interaktionen mit Gegenständen, Leitern, Türen hört man ein krächzendes Quietschen. Das ist Gänsehautfeeling pur! Wenn man schon wenig sehen kann, will man wenigstens hören – Pustekuchen.

Home bietet euch ein unheimliches Spielgefühl, dass das Adrenalin in euch kochen lässt. Man weiß nie, welche Konsequenzen die Entscheidungen haben, die man trifft. Und eben diese Konsequenzen erschrecken euch aus heiterem Himmel, denn Stille ist euer ständiger Begleiter. Home hat daher einen hohen Wiederspielwert, da man immer andere Entscheidungen treffen und sich dadurch erschrecken kann. Ein Run dauert so um die 30 bis 45 Minuten, doch macht das Spiel sehr süchtig. Unserer Meinung nach also ein aufregendes Spiel für den kleinen Preis.

Home ist für sage und schreibe 2,99€ seit Juni 2012 auf Steam erhältlich – bei gelegentlichen Sales sogar noch günstiger.

Jan 242014
 
Scratches - Director's Cut

Quelle: crossplattformgamers.com

Allein der Titel des heutigen Spiels für den Grusel-Freitag jagt  Schauer über den Rücken: wir präsentieren „Scratches„.

Wir spielen einen Mann namens Michael Arthe, der sich erhofft, als Schriftsteller bald Karriere machen zu können. Er möchte packende Thriller schreiben, benötigt aber noch die passende Inspiration. Was gibt es da besseres, als sich ein uraltes verlassenes Anwesen mitten im tiefen verborgenem Wald zu kaufen, um dort neue Ideen zu finden?

Und hier beginnt das Spiel.

Wir fahren zum Blackwood-Manor, ein betrachtliches Anwesen, das nur sehr schwer zu finden ist. Natürlich reisen wir allein, da andere Personen den Ideenfluss eh nur stoppen würden. Das Haus haben wir von unserem Freund Jerry Carter empfohlen bekommen, der sich bereits um alles für uns gekümmert hat, sodass der Kurztrip dahin  im Licht und im Warmen stattfinden kann. Zumindest sollte sich Jerry darum gekümmert haben. Hoffentlich.

Blackwood-Manor

Einladend, oder?
Quelle: deviantart.net by Mefistofele86

 

Natürlich funktioniert nichts. Von der Elektrizität über Wasser bis zur Heizung scheint alles defekt zu sein und wir müssen sehen, wie wir es zum Laufen bekommen. Jerry arbeitet fast den ganzen Tag und kann uns nur sporadisch aushelfen. Also schauen wir uns um und lernen vieles über die ehemalige Familie Blackwood, der einst dieses Anwesen gehörte. Dabei ist stets auf die Uhr zu achten: da wir kein Licht haben können wir nur so lange das Haus untersuchen bis es dunkel wird. Der Druck steigt.

Ständig ist ein markerschütterndes Kratzen im Hintergrund zu hören, das uns wachsam hält. Begleitet werden wir dabei von melancholischer Musik, die das Trauerspiel um die Familie Blackwood untermalt. Der Spieler wird ganz ruhig während des Spielens; man will mehr über das Haus erfahren und kann bald böse Vorahnungen daraus schließen… Doch genau, wenn sich diese für wahr erachten sollten, wird es noch abstruser.

Der Director’s Cut (also die überarbeitete Version) von Scratches wurde von Nucleosys entwickelt und von Meridian4 2006 veröffentlicht – die Grafik entspricht dementsprechend nicht mehr ganz so unserem heutigen Standard. Doch es ist solide gemacht. Vor allem wenn der Spieler einen neuen Raum betritt und eine aufwendige gestaltete Cutscene eingeblendet wird, wie sich die Tür öffnet, bleibt jedes Mal das Herz kurz stehen vor Erwartung, dass da gleich was kommt.

Die Steuerung ist anfangs sehr ungewohnt – zum Glück gibt es den neben dem etwas experimentellen einen normalen Modus, mit dem man sich an dem 360°-Panorama-Blick erfreuen kann. Der Soundtrack ist wie bereits erwähnt sehr gefühlvoll und unterstreicht die Stimmung perfekt. Vielleicht schon zu atmosphärisch, denn schnell vergisst man, dass Scratches ein Horrorspiel ist.

Die Story ist hingegen nicht sonderlich neu – mittelloser Journalist in altem Familienhaus, wo schreckliche Dinge passiert sind – doch ist sie nett aufgesetzt und verspricht definitiv ein überraschendes Ende.

Scratches – Director’s Cut ist regulär für 9,99€ auf Steam erhältlich und erhält zudem noch ein alternatives Ende als auch ein Sequel namens „The Last Visit“. Bei gelegentlichen Sales kommt es für knapp 3€ weg. Allem in allem ein Schnäppchen, mit dem man wunderbar einen gruseligen Freitag gestalten kann!

 

Jan 162014
 

Der Nachfolger des beliebten Tower-Defense-Spiels Plants vs. Zombies zeigt sich in neuem, farbenfroherem Gewand. Am bewährten Spielprinzip ändert sich erst mal nichts, jedoch machen verschiedene Neuerungen das Spiel sehr interessant und es wird nicht langweilig, auch wenn man Plants vs. Zombies schon mehr als gut kennt.

Eine Neuerung ist z.B. eine Art Story-Mode. Deppie Dave, der schon aus Plants vs. Zomies bekannt ist, hat ein Problem: Er hat einen wahnsinnig leckeren Taco gegessen und dieses Ereignis möchte er gerne wiederholen.  Daher reist er in der Zeit zurück, um genau diesen leckeren Taco noch einmal genießen zu können, landet er aber leider im alten Ägypten. Dort müssen die Zombies aber genauso wie bisher davon abgehalten werden, die Gehirne zu verputzen.

Im alten Ägypten angekommen wird relativ schnell klar, dass hier einiges geschehen ist: die Zombies sind thematisch angepasst und als Mumien verkleidet. Sie sehen aus wie Pharaonen und tragen gern mal noch ihren Sarkophag als Schutzschild mit sich herum.

Doch besonders sticht der untere Teil des Bildschirms ins Auge: dort gibt es jetzt so genannten Dünger. Diesen kann man während des Spiels aufsammeln  und damit seine Pflanzen düngen. Nach der Düngung wird ein „Spezial Effekt“  der jeweiligen Pflanze ausgelöst. Zum Beispiel geben die Sonnenblumen plötzlich ganz viele Sonnen ab oder der Erbsenwerfer wirft sehr viele Erbsen auf einmal. Der Dünger ist sehr hilfreich, vor allem wenn man gerade ziemlich schlecht da steht, kann damit das Blatt durchaus noch einmal gedreht werden.

Auch neu sind die so genannten Powerups. Diese kann man für Münzen erwerben und dafür in einem begrenzen Zeitfenster Zombies unter Strom setzen und damit verbrennen, sie köpfen oder einfach von der Spielfläche wirbeln.

Während des Spiels lassen sich natürlich auch immer weitere Pflanzen freischalten, welche in das Spiel mit einbezogen werden können.

Nach der Ägypten- Welt ist natürlich noch nicht Schluss. Die Reise geht noch weiter zu den Piraten und schließlich in den Wilden Westen. Es gibt auch dort jeweils thematisch angepasste Zombies und neue Herausforderungen sowie viele hilfreiche neue Pflanzen.

Plants vs. Zombies 2 steigt in den Free2Play-Trend mit ein, daher gibt es das Spiel im Apple App-Store erstmal kostenlos. Manche Pflanzen, welche schon aus Plants vs. Zombies bekannt sind, kann man aber nur käuflich erwerben. So kosten das Zunderholz oder die Hagelzuckererbse je 3,59€, was ich für EINE Pflanze doch schon ganz saftig finde. Alles in allem ist das Spiel aber auch ohne in App-Käufe gut spielbar und macht richtig Spaß!

Jan 102014
 
Plants vs. Zombies

Quelle: fanpop.com

 

Plants Vs. Zobmies ist ein klassisches Tower-Defense-Spiel, in dem man sein Haus vor hungrigen Zombies, die gerne Gehirne verputzen, verteidigen muss. Die Zombies kommen über den Garten, den Hinterhof  oder das Dach und können nur mit Hilfe von Pflanzen aufgehalten werden.  Die Pflanzen werden mit Hilfe von Sonnen gekauft. Diese fliegen entweder von oben in den Bildschirm oder man pflanzt Sonnenblumen, die Sonnen produzieren.

Vorstadt-Lexikon Plants vs. Zombies

Im Vorstadt Lexikon werden die verschiedenen Pflanzen- und Zombiearten erklärt und gezeigt.

Es gibt eine große Auswahl an Pflanzen: von offensiven Pflanzen,  wie der Erbsenkanone, welche die Zombies mit Erbsen beschießt, bis hin zu defensiven Pflanzen, wie der  Wall-Nuss, die sich schützend vor andere Pflanzen platzieren lässt und die Zombies aufhält, da sie erst aufgegessen werden müssen, bevor der Zombie weiterlaufen kann. Natürlich versuchen die Zombies nicht nur bei Tag, sondern auch bei Nacht und nicht nur über den Garten, sondern auch über das Dach an die Gehirne zu kommen, sodass es für jedes Level Pflanzen gibt, welche besonders hilfreich oder nutzlos sind.

Zombie ist natürlich auch nicht gleich Zombie. Es gibt normale Zombies, die weder besonders resistent gegen Angriffe, noch besonders schnell sind. Diese sind meistens relativ leichte Beute und kein großartiges Problem, es gibt aber auch mit Hütchen und Eimern gepanzerte Zombies, denen man erst einmal ihre Verteidigung abnehmen muss oder Zombies, die ziemlich sauer werden, wenn man ihnen die Zeitung abnimmt und daraufhin mit rasender Geschwindigkeit auf das Haus zu rennen. Jeder Zombie hat eigene Schwachstellen, die erkannt werden müssen und durch geschickte Auswahl und Platzierung von Pflanzen zur ausgenutzt werden können.

Plants vs. Zombies Gameplay

Es werden immer mehr!

Außerdem gibt es bei Plants vs. Zombies noch witzige Minispiele, Kurzspiele und Rätsel. Man kann z.B. beim Nuss-Bowling mit den Wall-Nüssen Zombiehorden wegbowlen.

Im Zengarten, einem der wenigen Orte, an denen man keinen Zombieangriff fürchten muss, kann man Pflanzen züchten, die einem zum Dank mit Münzen überschütten. Mit den gewonnenen oder „gezüchteten“ Münzen kann man im Laden besondere Hilfsmittel, spezielle Pflanzen oder weitere Minispiele kaufen.

Besonders der comicähnliche Stil überzeugt bei Plants vs. Zombies und macht das Gameplay zu einem witzigen Erlebnis. Die Pflanzen, sowie die Zombies  sehen sehr lustig aus und somit muss man sich trotz der Zombies  kein bisschen fürchten.

Das Spiel gibt es momentan im Apple App-Store und im Google-Play Store für 0,89€. Es ist auch bei Steam oder Origin als Game of the Year Edition für 9,99€ erhältlich.

 

Dez 132013
 
The Cat Lady

Quelle: deviantart.net
Es erwartet uns eine tiefgründige Geschichte…

Für den Freitag, den 13. Dezember im Jahr 2013 haben wir dieses Mal ein ganz besonderes Spiel herausgesucht: The Cat Lady.

Anmerkung hier: Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Spiel erst ab 18 Jahren freigegeben ist. Wer noch nicht volljährig ist und dennoch weiterliest oder auf Links klickt, handelt auf eigene Gefahr.

Name: Ashworth, Susan
Alter: 40
Angehörige: keine, mit Ausnahme ihrer Katzen
Todesursache: Suizid durch Überdosis Schlaftabletten

Es beginnt mit dem Tod

Zu Beginn des Spiels lernen wir Susan Ashworth kennen, eine Frau, die sehr einsam und verloren ist und in nichts mehr in ihrem Leben Hoffnung finden kann. Nur noch ein paar Katzen, darunter eine schwarze mit schauderndem Blick, haben sie bislang im Leben gehalten. Sie erzählt von ihrem Suizid, von den zu vielen Schlafpillen, die sie nahm, um endlich gehen zu können. Doch es kommt anders als sie denkt.
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