Mai 092014
 

Die Resident Evil Reihe erfreut sich seit ihrer Entstehung großer Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich umfasst die Videospielreihe der Softwarefirma Capcom inzwischen dutzende Teile auf verschiedenen Plattformen. Grund genug, einen der Horrorschocker einmal genauer unter die Lupe zu nehmen: Vodzup Games hat sich dazu die packende PC-Version von Resident Evil 5 zu Gemüte gezogen.

 

Packende Story unter der Sonne Afrikas

Resident Evil 5 knüpft inhaltlich an seinen Vorgänger an. Die Umbrella Corporation und ihre tödlichen Viren wurden zerstört. Doch nun gibt es eine neue Bedrohung, die Chris Redfield, die Hauptfigur aus dem Originalspiel „Resident Evil“ sowie „Resident Evil: Code Veronica“, zurückkehren lässt. Mittlerweile ist er Mitglied der „Bio-Terrorism Security Assessment Alliance“ (BSAA), die ihn diesmal nach Afrika schickt. Dort soll er einen biologischen Wirkstoff untersuchen, der die Bevölkerung in aggressive Bestien verwandelt hat. Unterstützung erhält er auf seiner gefährlichen Mission von seiner BSAA-Kollegin Sheva Alomar.

Infizierte Kreaturen und gnadenlose Boss-Gegner

Schwer bewaffnete Söldner-Kreaturen, aggressive Hunde, Hyänen-Mutationen und fliegende Bestien – die PC-Fassung des Horrortitels macht schon gleich zu Beginn eine gute Figur. Natürlich ist auch dieser Teil der Shooter-Reihe absolut nichts für schwache Nerven. Resident Evil 5 geizt keinesfalls an derben Schockeffekten, brutalen Gegnern und einer Menge Pixelblut. Wer volljährig ist und sich daran nicht stört, wird aber auf seine Kosten kommen. Angesichts der Unmengen an Gegnern und der oft geringen Munitionsvorräten, ist man froh über ein wenig Unterstützung. Gut, dass man stets seine animierte KI-Schönheit à la Lara Croft an seiner Seite hat. Die schusskräftige Begleitung kann vor allem in Kampfsituationen eine wirkliche Hilfe sein und rettet einem mit einer heilenden Spritze hin und wieder sogar das virtuelle Leben. Teamwork ist hier alles.

Gelungene PC-Version

Wer sich nicht mit einer KI an seiner Seite nicht zufrieden gibt, sollte den überaus gelungenen Koop-Modus mit einem Freund seiner Wahl ausprobieren. Dieser verspricht ein Action-Abenteuer zu zweit, bei dem natürlich auch Teamwork gefragt ist. Darüber hinaus macht Resident Evil 5 grafisch insgesamt – trotz seines Alters – immer noch eine gute Figur. Natürlich kann es nicht mit einer Frostbite 2-Engine mithalten, aber die Detailgenauigkeit und die interaktive Umgebung machen das Spiel trotzdem zu einem Erlebnis. Schöne Licht- und Schatteneffekte runden diesen Eindruck schließlich ab. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sind auch das Gameplay und die Steuerung handelbar. Störfaktor hierbei: Während des Laufens ist kein Nachladen möglich und Chris Redfield bewegt sich hin und wieder etwas langsam von der Stelle.

Fazit

Wem die Vorgänger von Resident Evil schon gefielen, wird auch bei diesem Teil seine Freude haben. Durch eine mitreißende Atmosphäre ist für Spannung und Action gesorgt. Die verschiedenen Spielmodi sorgen außerdem für hochgezogene Mundwinkel. Kleinigkeiten im Gameplay stören und nach einiger Zeit können auch die Horden wildgewordener Kreaturen bei gleichzeitigem Munitionsmangel etwas anstrengend sein. Doch der Spieler weiß ja, auf welches Abenteuer er sich dabei einlässt.

Galerie

Autor: Justus Wyremba

Mai 262013
 

Dieses Mal gehts in der neusten Resident Evil Auflage auf hoher See gegen Monsterhorden und auf der Suche nach der Antwort, was auf einem mysteriösen Schiff passiert ist. 

Passend zum Release diesen Freitag veröffentlichte Capcom einen Launch Trailer zu Resident Evil Revelations, der spätveröffentlichten Handheld Portierung.

Neben minimal verbesserter Grafik bietet die PC Version unter anderem einen weiteren spielbaren Charakter und einem weiteren Schwierigkeitsgrad. DLCs warten auch schon in den Startlöchern, wir haben schließlich 2013.
Wer nach den letzten beiden Resident Evil Debakeln dem T-Virusbraten nicht traut, der lädt erstmal die Demo auf Steam.

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