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Koelibri's Blog über Forschung und Lehre zu interaktiven Medien

„Technology Enhanced Learning“ 2021

Posted on 14. Mai 2021  in E-Portfolio, Lehre, Methodentraining "Technology Enhanced Learning"

Technologisch unterstütztes Lehren und Lernen gewann vor einem Jahr quasi über Nacht einen völlig neuen Stellenwert. Nun, ein Jahr später, haben sich wohl die meisten Studierenden, Dozentinnen und Dozenten damit arrangiert. Ist das der ultimative Siegeszug für „digital verstärktes“ Lehren und Lernen? Sicher nicht, denn der umfassende Wechsel in eine Lernwelt, die sich für viele als endlose Aneinanderreihung von Video-Konferenzen darstellt, fördert neue Probleme zutage. Mehr als 20 Studentinnen und Studenten befassen sich im aktuellen Semester nun etwas eingehender mit der Thematik und sind aufgefordert, ganz persönliche Gegenentwürfe zur Monotonie endloser Videochats zu entwickeln.

E-Portfolio-Arbeit als Alternative zu Präsentationen und Hausarbeiten

Wie auch in den letzten beiden Jahren sollen die Studierenden ihren persönlichen Lernprozess in einem individuellen E-Portfolio dokumentieren. Herzstück ist – quasi als digitales Lerntagebuch – ein E-Portfolio-Blog:

Natürlich wäre es sehr zeitaufwändig, jeden dieser Links immer wieder anzuklicken, um einen schnellen Überblick über den Lernfortschritt in der Learning-Community zu bekommen. Viel besser eignet sich da ein Feed-Reader, in den die Feeds der E-Portfolio-Blogs mittels OPML-Datei importiert werden können. (Bitte zunächst ZIP-Datei entpacken!)

Themenfokus: Virtual Learning Environments

Anders als in den Vorjahren möchte ich in diesem Jahr einen speziellen thematischen Fokus im Methodentraining verfolgen: Lehren und Lernen in und mit Virtuellen Welten. Wissenschaftlich gesehen ist das Thema nicht neu. Arbeiten zum Lernen mit Avataren sind z.T. über 30 Jahre alt, ebenso wie Beiträge zum Lernen am 3D-Modell. Spätestens mit dem Aufkommen von Second Life gab es etwa im Jahr 2006 schon einen ersten Hype von in einer virtuellen Welt angebotenen Kursen.

Anlass für das Aufgreifen der Thematik ist ein aktuelles Vorhaben an der TU Ilmenau:  in dem vom DAAD geförderten Projekt VEDIAS-VR soll herausgefunden werden, wie gut das Studienangebot für ausländische Studierende online ohne Präsenz in Ilmenau studiert werden kann, sich zugleich aber eine Beziehung zur Alma Mater und zum Gastland entwickelt. Dem digitalen Präsenzerleben in virtuellen Welten kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu, sowohl im eher formellen Kontext von Lehrveranstaltungen, als auch im informelleren Kontext studienbegleitender Angebote wie we4you.

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