Umsetzung 2: Technische Implementation

Unser erstes Solo-Meeting mit der FH Erfurt

Nachdem wir letzte Woche ein ganzes Stückchen weiter gekommen sind mit unserer Projektidee haben wir uns diese Woche das erste Mal nur mit unserem Team (also Gina, Jenni, Emily und mir) mit den Erfurtern auf Webex getroffen. Hier haben wir unsere Idee Virtual Studios noch einmal detailliert vorgestellt und die Fragen der Informatiker über das Projekt beantwortet. Infolgedessen haben wir das weitere Vorgehen des Projekts besprochen. Da die Zusammenarbeit mit der FH Erfurt kollaborativ und nur über den Zeitraum des Semesters stattfindet, war es hier besonders wichtig zu vereinbaren, welche Aufgaben bis zu welcher Deadline erfüllt werden müssen, um eine technische Realisierung des Projekts ermöglichen zu können.

Wahl des Studios

Aufgrund der zeitlich nicht so korrekten Planung des Moduls sind ab dato nicht mehr viele Wochen Zeit, bis das Projekt stehen muss. Von daher haben wir das Angebot unseres Dozenten angenommen, die bereits vorhandene Grobmodellierung eines VR-Raums an der Technischen Universität für die Umsetzung unserer Projektidee zu verwenden. Direkt nach dem Meeting mit der FHE haben wir uns das Studio als Team näher angeschaut. Dabei haben wir die Raummaße ermittelt und Fotos von dem Studio gemacht, die wir anschließend den Erfurtern zur Unterstützung bei der Entwicklung des Studios in Unity3D, in dem man virtuelle Umgebungen für auch z. B. Spiele entiwckeln kann, schicken können. Die Bilder könnt Ihr der Galerie und die vorhandene Grobmodellierung des Studios dem Downloadlink entnehmen.

Bei der Besichtigung des VR-Studios ist uns jedoch aufgefallen, dass der Raum inklusive seiner technischen Ausstattung nicht den Anforderungen unseres Projektauftrages entspricht:

mind. zwei bis drei Modelle von technischer Ausstattung in dem virtuellen Raum setzen, die frei beweglich sind.

Aus diesem Grund haben wir uns als Team dazu entschieden, ein anderes Studio der TU Ilmenau für unsere Projektidee zu nutzen: das Medienlabor. Da zwei unserer Teammitglieder zeitgleich in einem anderen Modul ein Projekt bearbeiten, bei denen sie das Medienlabor benutzen, hatten wir bereits Kontakt zu einem Ansprechpartner des Labors. Zudem konnten wir so direkt vor Besichtigung sicherstellen, dass das Studio auch alle Anforderungen unseres Projektauftrags erfüllt. Daher haben wir direkt einen Termin zur Besichtigung des Medienlabors ausgemacht, um auch wie beim VR-Studio sämtliche relevante Informationen sammeln und aufbereiten zu können.

Was hätte besser laufen können?

Insgesamt war die erste Seminarstunde relativ verwirrend. Trotz des Kennenlernens unserer Kooperationspartner und einem Überblick über das Modul, kann ich mir bis dato nicht ausmalen, was genau die Studienleistung darstellen soll. Denn in diesem Seminar schreiben wir keine Klausur. Das Tool Miro hat mich positiv überrascht, auch wenn es vorerst sehr chaotisch auf dem Board zu ging. Zum Glück habe ich schnell herausgefunden, wie man die Mauszeiger der anderen ausschalten kann. Dabei stellte ich fest, dass das Tool sehr praktisch ist, um mit vielen ein gemeinsames Projekt zu bearbeiten. Denn jeder hat hier die Möglichkeit, etwas per Elemente wie Formen oder Text beizutragen. Ein persönlicheres Kennenlernen mit den Studierenden der FH wäre vermutlich sinnvoller gewesen. Auch wenn wir alle auf derselben digitalen Fläche umher kursierten, fand keine wirkliche Interaktion mit den FHlern statt. Aber mal schauen, was die nächste Woche in sich birgt. Hoffentlich ein paar mehr Infos über unsere Studienleistung.